September 2021
Liebe Leser*innen!
Vielleicht erinnern Sie sich im Kontext unserer Serie "WIR MEINEN DAS ERNST" an die rote Karte "FRAUEN HABEN SEX!" Mit diesem provozierenden Spruch wollen wir darauf aufmerksam machen, dass im Kontext von HIV eher (schwule) Männer im Blick sind als Frauen. Dabei sind 20 Prozent derer, die mit HIV leben, Frauen. Und nicht wenige haben sich beim Sex infiziert. Nach unserer Wahrnehmung haben Frauen zu wenig Gelegenheiten und Anlässe, über ihre Sexualität reden zu können. Viele Informationen, zum Beispiel wie man Safer Sex praktizieren kann, gehen an ihnen vorbei. Gut gemeinte „Übersetzungen“ dieses schwierigen Themas mittels Obst, Gemüse oder bunten Kondomen, kommen bei nicht wenigen Frauen, die ja zum Teil aus anderen Kulturzusammenhängen kommen, gar nicht an. Aber den Aidshilfen geht es nicht allein darum, sich vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen schützen zu können. In erster Linie geht es der Aidshilfe darum, dass auch Frauen guten Sex haben, ohne Angst, ohne Druck, ohne Restriktionen. Vergangene Woche hat sich die LAG Frauen und HIV/Aids in NRW im Bereich der STI fortgebildet. Dabei kamen sie auch darüber ins Gespräch, ob die Angebote, die es unter anderem von Krankenkassen gibt, passend sind für Frauen mit HIV oder für Frauen in der Sexarbeit. Erreichen die Informationen unsere Zielgruppen? Auch wir müssen unseren Blick schärfen und unsere eigenen Angebote daraufhin überprüfen, ob wir als Aidshilfe genügend Räume anbieten, in denen sich Frauen offen miteinander austauschen können, nicht nur über ihre Gesundheit, sondern auch über ein gelingendes Sexleben. Da bleiben wir dran. 
Ihnen allen eine anregende Lektüre unseres Newsletters und bis bald,
Petra Hielscher und Guido Schlimbach
Frauen und HIV/Aids
Aidshilfe NRW


A K T U E L L E S

Aktuelle Infos zu Corona
Die von der Deutschen Aidshilfe veröffentlichte Internetseite mit Informationen zu Corona wird laufend aktualisiert. Sie finden die Seite unter aidshilfe.de. Auch die Seiten von "HIV & more" zu Corona werden laufend aktualisiert, zu finden sind sie unter hivandmore.de. Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Sie unter infektionsschutz.de.


G E S U N D H E I T

Aidshilfe NRW zum Welttag der sexuellen Gesundheit
Sexuelle Gesundheit ist mehr als der Schutz vor STIs! Zur Stärkung der sexuellen Gesundheit besteht weltweit und auch in Deutschland noch großer politischer Handlungsbedarf. Die damit verbundenen Herausforderungen werden bislang noch nicht ausreichend öffentlich diskutiert. Darauf weist die Aidshilfe NRW anlässlich des Welttags der sexuellen Gesundheit am 4. September hin. Die Pressemitteilung finden Sie unter ahnrw.de


P O L I T I K

WIR MEINEN DAS ERNST – der Vorstand der Aidshilfe NRW im Gespräch
Die Mitglieder des Landesvorstands wollen wichtige Themen aus der Aidshilfearbeit platzieren, um sie im Vorfeld der Landtagswahlen 2022 sowohl mit Vertreter*innen der Landespolitik als auch mit den eigenen Kolleg*innen im Verband zu diskutieren. Das Video finden Sie unter youtube.com

CSD-Empfang nach wie vor zu sehen
Der traditionelle CSD-Empfang des Queeren Netzwerks und der Aidshilfe NRW fand in diesem Jahr erstmals als hybride Veranstaltung vor zwar nur kleinem Publikum im Forum vhs im Museum am Neumarkt in Köln statt. Reaktionen von Zusehenden übers Netz kamen aber bis Shanghai/VR China. Die Kompassnadel des Queeren Netzwerks NRW ging in diesem Jahr an #ActOut. Schauspieler*innen Niels Bormann, Lamin Leroy Gibba, Godehard Giese, Heinrich Horwitz, Klaus Nierhoff und Bastian Trost nahmen die Auszeichnung sichtlich berührt entgegen. Die Pressemitteilung sowie alle vollständigen Redetexte finden Sie hier (PDF-Datei), die Veranstaltung ist nach wie vor zu sehen unter youtube.com

UN Women steht entschlossen an der Seite aller afghanischen Frauen
UN Women ist seit über zehn Jahren in Afghanistan aktiv und wird auch weiterhin gemeinsam mit Partner*innen vor Ort tätig sein. UN Women steht afghanischen Frauen und Mädchen mit lebensrettenden Maßnahmen zur Seite, insbesondere in dieser extrem kritischen Phase des Landes. Afghanische Frauen konnten bereits ab 1919 wählen gehen, früher, als viele andere Nationen. Die ersten Schulen für Mädchen öffneten 1921. Mit der Verfassung von 1964 wurde die Gleichberechtigung eingeführt. Afghanische Frauen und Mädchen nehmen in der Geschichte ihres Landes eine bedeutende Rolle ein. Sie haben sich ihre Rechte hart erkämpft. Diese müssen dringend geschützt werden! Die Situation ändert sich täglich und die hart errungenen Fortschritte drohen zurückzufallen. 2020 war das Jahr mit den meisten weiblichen afghanischen Todesopfern. Das Jahr 2021 stellt diesen traurigen Rekord noch in den Schatten. In der ersten Hälfte des Jahres 2021 machten Frauen, Jungen und Mädchen fast die Hälfte aller zivilen Opfer aus. 80 Prozent von fast einer Viertelmillion Afghan*innen, die seit Ende Mai fliehen mussten, sind Frauen und Kinder. UN Women setzt sich für ihren Schutz und ihre volle Partizipation im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben innerhalb des Landes ein. Helfen Sie, Frauen und Mädchen in Afghanistan zu helfen. Weitere Informationen finden Sie unter unwomen.de.


S O Z I A L E S

Missbrauchsbeauftragter relauncht "Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch"
Unter dem Motto "Hilfe suchen, Hilfe finden" startete der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, das neue Hilfe-Portal "Sexueller Missbrauch". Hier finden Betroffene, Angehörige und Fachkräfte einen schnellen Zugang zu Hilfe und Beratung. Auch Menschen, die sich Sorgen um ein Kind machen oder Fragen zum Thema haben, erhalten hier Unterstützung. Das Portal finden Sie unter hilfe-portal-missbrauch.de.

Kooperationsprojekt zwischen rubicon und dem Caritas Therapiezentrum für Menschen nach Folter und Flucht in Köln
Seit Juni besteht dieses neue Kooperationsprojekt, das Angebot psychosozialer Beratung und psychotherapeutischer Unterstützung für LSBTIQ Menschen mit Fluchterfahrung ausbauen und Synergieeffekte nutzen will.  Das rubicon ist eine Beratungsstelle für Lesben, Schwule, bisexuelle, trans, inter, nicht-binäre und queere Menschen, die seit mehr als vierzig Jahren Beratung, Fortbildung und Vernetzung anbietet. Das Caritas Therapiezentrum für Menschen nach Folter und Flucht (CTZ) (ehemals Therapiezentrum für Folteropfer) besteht seit 36 Jahren und ist bundesweit das größte Behandlungszentrum für traumatisierte Geflüchtete in der Trägerschaft der Caritas. Psychotraumatherapie im Einzel- und Gruppensetting, psychosoziale Beratung, Supervision, Fortbildung und Vernetzung sind Kernaufgaben des CTZ. Einsamkeit, Stress, Angst und Traumafolgestörungen sind oft für queere Geflüchtete eine folgenschwere Lebensrealität. Es sind die zentralen Themen in der Beratung und in der Therapie für die Klient:innen des neuen Projektes. Diese Zusammenarbeit ist neuartig und von größter Bedeutung. Erstmals schließen sich ein etablierter katholischer Träger und eine säkulare Beratungseinrichtung mit Wurzeln in der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegung der 1970er Jahre zusammen. Das Synergiepotenzial der fachlichen Expertise beider Organisationen kann so zum Besten von geflüchteten LSBTIQ eingesetzt werden. 


T H E M A

Ehrenamtspreis merk|würdig 2020/21 verliehen
Den Ehrenamtspreis merk|würdig verlieh der Vorstand der Aidshilfe NRW im vergangenen Jahr an Jule Frielingsdorf aus der Aidshilfe Paderborn und an das Ehrenamt-Team der KLEiNEN SHOW der Aidshilfe Köln. Die aufgrund der Pandemie im vergangenen Jahr ausgefallene Überreichung der Auszeichnungen wurde jetzt nachgeholt. „Jule Frielingsdorf ist immer da, wenn sie gebraucht wird, und hat der Aidshilfe Paderborn mit ihrem Engagement für jüngere Menschen mit HIV und für die Vernetzung von Frauen mit HIV ein persönliches Profil gegeben“, so die Paderborner Landtagsabgeordnete Sigrid Beer in ihrer Laudatio. „Ohne Ehrenamt wäre Aidshilfe nicht denkbar“, sagte Arne Kayser, Landesvorsitzender der Aidshilfe NRW. „Daher ist dem Vorstand die Verleihung des Ehrenamtspreises ein großes Anliegen. Zum einen zeichnen wir mit ‚merk|würdig‘ Menschen aus dem Verband aus, die durch ihr ehrenamtliches Engagement hervortreten und die Aidshilfearbeit in Nordrhein-Westfalen stark beeinflussen und prägen, zum anderen senden wir damit ein deutliches Zeichen nach außen: Aidshilfe braucht Ehrenamtliche!“ Die Preisverleihung ist zu sehen unter youtube.com.


M E D I E N

Neue Broschüre "Trans* Late" der Fachstelle sexuelle Gesundheit - Aidshilfe Münster 
Die neue Broschüre bietet einen guten Überblick und vertiefende Informationen zum Thema Trans. Auf 52 Seiten umfasst sie wichtige Grundbegriffe und Grundlagen, einen juristischen Teil zur Vornamens- und Personenstandsänderung und einen Teil zu medizinischen Angleichungsmöglichkeiten. Sie richtet sich hierbei an transidente Menschen selbst, an deren Angehörige, aber auch an Fachkräfte und alle Interessierte. Durch die möglichst einfache Sprache soll die Broschüre vielen Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zur Thematik ermöglichen. Neben Informationen finden sich auch zahlreiche praktische Tipps und Hilfestellungen zu den verschiedenen Themen. Die Broschüre ist auf der Homepage der Aidshilfe Münster zum Download verfügbar unter aidshilfe.org

Projekt "Sexualität und Verhütung": Abschlussbericht und Praxistipps
Zwei Publikationen zum Thema Verhütungsberatung sind beim pro familia Bundesverband neu erschienen. Sie gehen auf das Projekt "Sexualität und Verhütung" zurück, das der pro familia Bundesverband zusammen mit sechs Beratungsstellen von Juli bis Dezember 2020 durchgeführt hat. Ratsuchende konnten per Video und Telefon mit einer/einem qualifizierten Berater*in sprechen und sich ausführlich beraten und informieren lassen. Für Menschen mit wenig Deutschkenntnissen konnten auf Wunsch unkompliziert professionelle Sprachmittler*innen in 32 Sprachen dazu geschaltet werden. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziell gefördert. In den "Praxistipps für die umfassende Verhütungsberatung per Video und Telefon" erhalten Beratungsfachkräfte Hinweise, was für eine umfassende, niedrigschwellige und kompetente Verhütungsberatung notwendig ist – egal ob Face-to-Face, per Video oder per Telefon. Im Abschlussbericht des Projekts können die Ziele und Hintergründe sowie die Ergebnisse und Erfahrungen nachgelesen werden. Beide Publikationen finden Sie als kostenlosen Download unter profamilia.de

T E R M I N E  /  F O R T B I L D U N G E N

8. bis 10. Oktober 2021 | Berlin
"Eine Diskriminierung kommt selten allein – Intersektionalität in die Praxis umsetzen"
Ob Beratung, Kampagne oder Gruppenarbeit: Eine diskriminierungskritische Haltung ist eine Grundvoraussetzung für Gleichberechtigung in der Kommunikation. Der Begriff „Diskriminierung“ ist uns allen geläufig und fester Bestandteil unserer Sprache. Was wir damit assoziieren, ist dabei sehr unterschiedlich. Ziel dieses Seminars ist es, Handlungsstrategien im Umgang mit Diskriminierung zu entwickeln oder zu erweitern. Weitere Informationen unter booking.seminardesk.de. Hier endet die Anmeldemöglichkeit schon am 30. August 2021.

22. bis 23. Oktober 2021 | Bielefeld und online
Fachtag Digitalisierung von Aidshilfen
Digitalisierung prägt unsere Gesellschaft. Die letzten Monate können dabei als Katalysator für einen schon länger laufenden Entwicklungsprozess begriffen werden. Dieser ist sowohl nach innen als auch nach außen gerichtet: als Möglichkeit der Optimierung von Arbeitsabläufen in Aidshilfen und anderen Verbandseinrichtungen und als Erweiterung attraktiver digitaler Angebote, um Zielgruppen vielfältig erreichen zu können. Die intensiven Erfahrungen zum Beispiel mit mobiler Arbeit und digitaler Weiterbildung machen deutlich: In der Digitalisierung liegen große Chancen und Herausforderungen zugleich. Hier setzt der Fachtag Digitalisierung von Aidshilfen an. Weitere Informationen finden Sie unter booking.seminardesk.de.

27. Oktober, 4. November und 24. November 2021 | online
Blended-Learning Qualifizierung "Bodyismuskritische Pädagogik"
Der Fokus dieser Qualifizierungsreihe liegt auf lookistischer Diskriminierung und der fett- und körperpositiven Gegenkultur. Zusätzlich wird ein Blick auf weitere Formen von Bodyismen wie "ableism" und "ageism" geworfen. Dies alles geschieht unter einem intersektionalen Blickwinkel, d. h. die verschiedenen Bodyismusformen werden in ihrer Verwobenheit mit der Kategorie Geschlecht betrachtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter gender-nrw.de.

28. Oktober 2021 bis 9. April 2022 | Köln
Zertifikatskurs Ehrenamtsmanagement des Paritätischen
Als Leitungskraft oder (angehende*r) Engagementverantwortliche*r erwerben Sie in diesem Zertifikatskurs die grundlegenden Kompetenzen, um freiwilliges Engagement in Ihrer Organisation zu gestalten, zu koordinieren und zu steuern. Dies geschieht mit Hilfe von praxisorientierten Inputs, praktischen Beispielen und durch den Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen. Um den Transfer in Ihre Organisation zu sichern, erhalten Sie im Rahmen der Qualifizierung die Möglichkeit, ein individuelles Engagementkonzept zu entwickeln. Weitere Informationen finden Sie unter paritaetische-akademie-nrw.de

28. Oktober 2021 | online
Social Media in der Aidshilfe. Tipps zur Nutzung und Austausch
Social Media-Kanäle sind aus der heutigen Online-Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Sie können für die Aidshilfe ganz unterschiedliche Zwecke erfüllen. Neben der direkten Prävention und Aufklärung kann über Veranstaltungen informiert, Lobby-Arbeit betrieben oder es können Ehrenamtliche organisiert werden. In dem Online-Seminar sollen Tipps zur Nutzung vorgestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter booking.seminardesk.de.

29. bis 30. Oktober 2021 | online
Flucht und Trauma: Arbeit mit queeren Geflüchteten
Dieses Seminar ermöglicht den Erwerb von Grundkenntnissen für die Beratungsarbeit mit queeren Geflüchteten, die unter einer akuten und/oder posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Im Mittelpunkt stehen Trauma und Folgeerkrankungen, Beziehungsgestaltung und Krisenintervention. Die Fortbildung führt in die traumazentrierte Gesprächsführung ein und vermittelt Kenntnisse zu diagnostischen Leitlinien. Weitere Informationen unter booking.seminardesk.de.

29. bis 31. Oktober 2021 | Berlin
Haltung und Reflexion in der Beratung von Sexarbeitenden – Thema: Menschenhandel
Die Abgrenzung zwischen Sexarbeit und Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung kann in der Praxis schwierig sein. Wie in anderen Arbeitsbereichen auch, kann Sexarbeit aufgrund von Ausbeutungsstrukturen mit Menschenhandel einhergehen. Die Arbeitsbedingungen von Sexarbeit können also von selbstbestimmten bis zu extrem ausbeuterischen Strukturen reichen. Die begriffliche Unklarheit wird durch die öffentliche Diskussion noch gefördert, in der Sexarbeit und Menschenhandel vermischt werden. Dies hat oft den politischen Hintergrund, mit dem Einsatz gegen Menschenhandel eigentlich die Sexarbeit bekämpfen zu wollen. Umso wichtiger ist es für Beratende in diesen Arbeitsfeldern eine klare Haltung gegenüber der Sexarbeit und dem Menschenhandel zu entwickeln und immer wieder zu reflektieren. Weitere Informationen unter booking.seminardesk.de.

31. Oktober bis 1. November 2021 | Dortmund
Wochenendseminar für Frauen zu Sexualität und Körpererleben
Mareike Wellner spricht während ihrer Arbeit hauptsächlich mit Jugendlichen über Lust und Liebe. Die Mitarbeiterin der AWO-Lebensberatungsstelle ist auch Sexualtherapeutin. Zusammen mit ihrer Kollegin Sophie Prickler von der aidshilfe dortmund lädt sie zu einem kostenlosen Wochenendseminar ein, in dem sich die Teilnehmenden über Sexualität und Körpererleben unterhalten, Information bekommen und mit gestärktem Selbstbewusstsein wieder nach Hause gehen sollen. "Come as you are" – Komme wie Du bist, so haben die Workshop-Leiterinnen das Programm überschrieben. Weitere Informationen finden Sie unter awo-dortmund.de.

5. bis 7. November 2021 | Hamminkeln-Dingden
Landesweites Positiventreffen NRW
Krisen, Rückschläge oder Verluste zu meistern, ohne sich davon dauerhaft unterkriegen zu lassen? Das kann man trainieren. Sich selber zu stärken und Freundschaft mit sich schließen hilft, wenn es mal schwierig wird. Mit den eigenen Energien gut umzugehen, gibt mehr Kraft, die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Optimismus, (Selbst-)Akzeptanz, Lösungsorientierung und Zukunftsplanung sind hier wichtige Punkte, um die es an diesem Wochenende gehen soll. Einladungen erfolgen.

5. bis 7. November 2021 | Waldschlösschen
Bundesweites Treffen von Müttern mit HIV
Manche Frauen mit HIV kommen häufig mit anderen HIV-infizierten Frauen zusammen, so etwa in ihrer Selbsthilfegruppe oder durch Mitarbeit im „Netzwerk Frauen und Aids“. Auf andere trifft dies nicht zu, weil sie z.B. in einer Kleinstadt leben oder keinen Kontakt zur Aidshilfe haben, mitunter aus Angst, dass dadurch ihre HIV-Infektion bekannt werden könnte. Diese Fortbildung ermöglicht, sich über aktuelle gesundheitliche und soziale Fragen zu informieren und an Themen zu arbeiten, die für HIV-positive Mütter besondere Bedeutung haben oder ihnen am Herzen liegen. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

25. bis 27. März 2022 | München
18. Münchner AIDS- und Covid-Tage 2022
HIV-Patient*innen werden gerade von den enormen Fortschritten in Impfung unda Antikörper-Entwicklung bei SARS-CoV-2 sehr profitieren. Andersherum wären viele Erkenntnisse zu COVID-19 ohne 40 Jahre HIV-Vorarbeit nicht möglich gewesen. Beide sich in vielem überschneidenden Epidemien sollten unbedingt zum Anlass genommen werden, die disziplinübergreifende Forschung weiter auszuweiten und Synergien zu nutzen. Aus diesem Grund wurde entschieden, die Münchner AIDS-Tage 2022 um das Thema COVID-19 zu ergänzen. Das Thema Hepatitis wird zwar aus dem Titel, nicht aber aus der Tagung, entfernt.

29. Juli bis 2. August 2022 | Montreal (Kanada)
WeltAidsKongress 2022
Weitere Informationen finden Sie unter aids2022.org oder hivandmore.de


S O N S T I G E S

Auslobung des Engagementpreises NRW 2022
Für den Engagementpreis 2022 des Landes Nordrhein-Westfalen unter dem Motto "Für Engagement begeistern" können sich ab sofort bis zum 30. September 2021 Projekte bewerben, die mit kreativen Ideen und Ansätzen für Engagement begeistern. Der Engagementpreis NRW richtet sich an Initiativen, Vereine, Verbände, Stiftungen, gGmbHs sowie an öffentliche Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen, die Ansätze und Ideen verfolgen, um Menschen für Engagement zu begeistern. Mehr zur Auslobung und den Link zum Online-Antragsformular finden Sie unter aids-nrw.de.

Ausschreibungen im Landesverband
Aktuelle Ausschreibungen der Aidshilfe NRW und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie befreundeter Organisationen finden Sie unter ahnrw.de.

Der nächste Newsletter erscheint Ende Oktober 2021
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese bis Mitte des Monats Oktober per E-Mail an Petra Hielscher.
 
 
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