Nr. 3 - August 2021

Sehr geehrte Leser*innen,

anbei senden wir Ihnen die dritte Ausgabe des gemeinsamen Newsletters rund um die Themen Safer Use, Spritzenautomaten, Drogen und Strafvollzug in diesem Jahr und teilen mit Ihnen wichtige Entwicklungen und Neuigkeiten aus Politik und Gesellschaft, Medizin und Forschung, aus dem Verband sowie von unseren Kooperationspartnern.

Gerne veröffentlichen wir interessante Projekte, Themen oder Termine über den Newsletter.  Bitte senden Sie die Beiträge einfach per Mail an brigitte.bersch@nrw.aidshilfe.de. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen.

Mit herzlichen Grüßen,

Brigitte Bersch            
Safer Use|Spritzenautomatenprojekt NRW

Domenico Fiorenza
   
Fachbereich Drogen|Strafvollzug      


A K T U E L L E S  &  P R E S S E
 

Welt-Hepatitis-Tag: Die größten Herausforderungen liegen in den Gefängnissen
„In der Prävention, Diagnostik und Behandlung von Hepatitis C wird es keine wesentlichen Fortschritte geben, wenn das Umfeld mit dem größten Handlungsbedarf nicht mitgeht: der Justizvollzug!“ Darauf wies Patrik Maas, Landesgeschäftsführer der Aidshilfe NRW, anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags am 28. Juli hin. Welche wesentlichen Herausforderungen die Aidshilfe im Vollzug sieht, lesen Sie unter saferuse-nrw.de.

21. Juli: Drogentod vermeiden – Substitutionsbehandlung individualisieren
Eine der effektivsten Maßnahmen nicht nur zur Prävention von HIV- und Hepatitis-C-Infektionen, sondern auch um das Risiko eines Drogen-bezogenen Todesfalls zu reduzieren, ist die Substitutionsbehandlung. Das bundesweite Motto des diesjährigen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21. Juli lautete daher: Drogentod vermeiden – Substitutionsbehandlung individualisieren. Die Stellungnahme der Aidshilfe NRW finden Sie hier.

Erstes bundesweites Naloxonprojekt NALtrain geht an den Start
Am 1. Juli ist das erste bundesweite Naloxonprojekt „NALtrain“ gestartet, das durch den akzept-Bundesverband, die Deutsche Aidshilfe und das Institut für Suchtforschung umgesetzt wird. Ziel ist es, Naloxon bei Ärzt*innen, Patient*innen und dem Hilfesystem bekannter zu machen und zu einer breiteren Verschreibung und Anwendung des Notfallmedikaments beizutragen. In 40 Städten sollen Mitarbeitende der Aids- und Drogenhilfe zu Naloxon-Trainer*innen fortgebildet werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter aids-nrw.de.

Neues von akzept: 13. Akzept-Kongress und neues Leitbild akzeptierender Drogenarbeit

Am 10. und 11. Juni 2021 fand online der 13. Internationale akzept-Kongress zum Thema „Barrieren in der Gesundheitsversorgung Drogenabhängiger überwinden“ statt. Ein vielfältiges Themenspektrum von der Substitutionsbehandlung und Psychosozialen Begleitung (PSB) über Drug Checking und Drogenkonsumräume bis hin zu Naloxon und Harm Reduction in Haft wurde in Vorträgen, Plenardiskussionen und Workshops abgedeckt. Viele der Beiträge sind auf akzept.eu als Mitschnitte und/oder Präsentation abrufbar. Der akzept-Bundesverband hat den Kongress auch dazu genutzt, das neue Leitbild akzeptierender Drogenarbeit, das gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe erstellt wurde, vorzustellen. Eine kurze Zusammenfassung des Leitbilds finden Sie unter akzept-nrw.eu.

Unter den Kongress-Videos findet sich auch ein recht progressives Grußwort der Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig, die unter anderem festhielt: „[…] Wer in der Suchthilfe tätig ist, weiß es besser: Maßnahmen der Harm Reduction richten sich an bereits Konsumierende. Sie helfen Abhängigen zu einem gesünderen Leben. Niemand wird aufgrund eines kostenlosen Spritzentausches anfangen, sich Heroin zu spritzen. Niemand wird, nur weil es Drogenkonsumräume gibt, dort hingehen und anfangen Drogen zu nehmen. Und niemand fängt plötzlich an zu koksen, nur weil es die Möglichkeit gibt, den Stoff auf Verunreinigungen zu untersuchen.“

Drug Checking: Thüringen überholt Berlin und Hessen, weitere Koalitionsverträge nehmen das Thema auf
Bereits vor acht Jahren tauchten Pläne für ein Drug-Checking-Projekt im Koalitionsvertrag der aktuellen schwarz-grünen Landesregierung Hessens auf. Am politischen Willen mangelt es seither nicht. Das als wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt angelegte Angebot erhielt jedoch bislang keine Genehmigung vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und eine vom Ministerium unterstützte Klage hierzu beim Verwaltungsgericht Köln ist noch nicht entschieden. Eine Bundesratsinitiative für eine bundesweite Regelung Ende 2020 zog Hessen aufgrund mangelnder Unterstützung vorerst wieder zurück. Lange Zeit schien Berlin der aussichtsreichste Kandidat für den Startschuss - nach den ersten Drug-Checking-Projekten in den 1990er und 2000er Jahren - zu sein. Auch hier bereits seit mehreren Jahren im Koalitionsvertrag des rot-rot-grünen Senats festgeschrieben und durch Haushaltsmittel unterlegt, steht das Berliner Drug-Checking-Projekt nun immer noch in den Startlöchern. Kürzlich teilte der Berliner Senat mit, dass die beiden notwendigen Personalstellen im Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin noch nicht geschaffen und besetzt worden seien, und dass mit einem Start in dieser Legislatur (also bis Herbst 2021) nicht zu rechnen sei.
Überraschende Neuigkeiten kommen nun aus Thüringen: Völlig geräuschlos hat hier ein Drug-Checking-Projekt - auch dieses durch die Landesregierung seit längerem geplant - in Trägerschaft von SiT (Suchthilfe in Thüringen) Ende Juli die Arbeit aufgenommen.Weitere zumindest politische Bekenntnisse finden sich derweil auf kommunalpolitischer Ebene in Frankfurt am Main (Koalitionsvertrag für Frankfurt, 2021 - 2026 von Bündnis 90/Grünen, SPD, FDP und Volt) und auf Landesebene nun auch in Baden-Württemberg (Koalitionsvertrag Jetzt für morgen. Der Erneuerungsvertrag für Baden-Württemberg, 2021 - 2026 von Bündnis 90/Die Grünen und CDU) und Rheinland-Pfalz (Zukunftsvertrag Rheinland-Pfalz, 2021 - 2026  von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP).

Drogenkonsumräume bald auch in Paderborn und Krefeld?
Bewegung gab es zuletzt auch beim Thema Drogenkonsumräume. Viele Bundesländer verfügen trotz einer bundesweiten Regelung immer noch nicht über Konsumräume. In NRW gibt es bislang immerhin elf (s. unter Publikationen & Berichte). Diskutiert über die Einrichtung neuer Räume wurde (jeweils mit langer Vorgeschichte) kürzlich wieder in Paderborn (nw.de berichtete) und Krefeld (wz.de berichtete).

M E D I Z I N  &  G E S U N D H E I T 

Stellungnahme von JES NRW zum Substitol-Versorgungsengpass
Viele substituierte Patient*innen und ihre Behandler*innen haben in den letzten Wochen die Lieferengpässe beim Substitutionsmedikament Substitutol und damit drohende Versorgungslücken in der Behandlung beschäftigt. Die Lieferengpässe, de facto ein Lieferstopp, werden sich voraussichtlich noch mindestens bis September 2021 fortsetzen. Die Verschreibung und gleichwertige Anwendung (inklusive Take Home) eines aus Österreich importierten Ersatzstoffes droht nun an den Krankenkassen zu scheitern. Hierzu hat nun der Landesverband JES NRW Stellung bezogen. Weitere aktuelle Informationen finden Sie unter forum-substitutionspraxis.de.

Zugang zu Beratungs- und Testangeboten in der Covid-19-Pandemie
In der Covid-19-Pandemie hat sich der Zugang zu Beratungs- und Testangeboten eher verschlechtert. Im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) fehlt es oft an Personalressourcen. Bei Aids- und Drogenhilfen sowie im ÖGD führen die notwendigen Hygienemaßnahmen meist dazu, dass pro Zeiteinheit weniger Nutzer*innen beraten und getestet werden können. Das Online-Portal für Beratungs- und Testangebote in NRW will deshalb interessierten Nutzer*innen eine bestmögliche Übersicht über qualitätsgesicherte Testangebote in ihrer Nähe verschaffen. Schon jetzt sind 85 Beratungs- und Testangebote online.

Die Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW wirbt dafür, dass sich alle Organisationen mit eigenem Testangebot beteiligen. Alle Organisationen im Themenfeld „HIV, STI, Hepatitis, Drogen“, egal ob mit oder ohne Testangebot, sind darüber hinaus aufgerufen, einen Link zum Onlineportal auf ihre Webseite zu setzen. So können alle Akteure gemeinsam einen Beitrag zur Verminderung von Spätdiagnosen leisten. Wie alles funktioniert, entnehmen Sie bitte dem Flyer zum Onlineportal.

Hepatitis C in 2020: Rückgang an Diagnosen und Behandlungen
Im vergangenen Jahr ist ein deutlicher Rückgang an Hepatitis-C-Fallmeldungen um knapp 24 Prozent zu verzeichnen, berichtet das Robert Koch-Institut (RKI) zum Welt-Hepatitis-Tag. Der nach wie vor mit Abstand häufigste Übertragungsweg ist injizierender Drogenkonsum (63,4 Prozent aller Neudiagnosen mit bekanntem Übertragungsweg, plus 4,4 Prozent durch injizierenden Drogenkonsum in Haft). Auch der seit Jahren kontinuierliche Trend abnehmender Behandlungszahlen hat sich in 2020 fortgesetzt. Beide Entwicklungen können mit Pandemie-bedingten Einschränkungen im Zugang zur Diagnostik und Versorgung zusammenhängen, so das RKI, deuten also vermutlich nicht auf einen Rückgang an Neuinfektionen und behandlungsbedürftigen Patient*innen hin. Weitere Informationen und NRW-spezifische Daten finden Sie unter aids-nrw.de.

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Menschen mit HIV, Hepatitis C und Lebererkrankungen
Die Auswirkungen der Pandemie auf Menschen mit HIV sowie mit chronischer Hepatitis C und Folgeerkrankungen wie Leberzirrhose oder Leberzellkarzinomen, darunter viele drogengebrauchende und substituierte Menschen, sind mittlerweile durch einzelne Studien gut belegt und bestätigen das besondere Schutzbedürfnis dieser Gruppe. Entgegen anfänglicher Entwarnungen konnte nun gezeigt werden, dass eine HIV-Infektion einen schwereren Krankheitsverlauf begünstigt. Die bekannten Risikofaktoren haben einen zusätzlichen negativen Effekt. Eine französische Studie zeigte, dass an Covid-19 erkrankte Menschen mit fortgeschrittener Zirrhose, Alkoholabhängigkeit und Leberkrebs deutlich häufiger eine künstliche Beatmung benötigten und häufiger verstarben als andere Patient*innen. Zugleich sprachen Patient*innen nach einer Lebertransplantation oder Patient*innen mit fortgeschrittener Fibrose, also Vernarbung der Leber, schlechter auf die Covid-19-Impfung an. Eine weitere Untersuchung kam mit Hilfe mathematischer Modellierungen zu dem Schluss, dass durch die Pandemie-bedingten Rückschläge in der Hepatitis-C-Eliminierung bis 2030 deutlich mehr Menschen in Folge einer Hepatitis C erkranken und versterben.

Peer Support verbessert Aussichten der Hepatitis-C-Behandlung
Immerhin: Es gibt auch förderliche Faktoren für den Erfolg einer Hepatitis-C-Behandlung. Eine breit angelegte britische Studie hat nun gezeigt, dass Peer Supporter – also Menschen in ähnlichen Lebenslagen, die bereits eine Behandlung abgeschlossen haben - insbesondere bei vulnerablen Gruppen wie drogengebrauchenden Menschen und Menschen in Haft die Chance deutlich erhöhen, dass Menschen eine Behandlung aufnehmen und erfolgreich beenden. Mehr unter infohep.org.


M E D I E N  &  I N F O R M A T I O N S M A T E R I A L I E N

Info-Videos von JES NRW in Gebärdensprache
JES NRW und die AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel haben eine 10-teilige Info-Videoreihe über das JES-Netzwerk in Deutscher Gebärdensprache entwickelt. Die Videos enthalten Informationen unter anderem zu den Zielen und Aktivitäten von JES und Beteiligungsmöglichkeiten. Weitere Informationen finden Sie unter jesnrw.de


P U B L I K A T I O N E N  &  B E R I C H T E

8. Alternativer Drogen und Suchtbericht
Akzept, die Deutsche Aidshilfe und JES haben am 14. Juli 2021 der Öffentlichkeit den 8. Alternativen Drogen- und Suchtbericht vorgestellt. Der Bericht zeigt zahlreiche Leerstellen und Herausforderungen, aber auch Lösungswege und neue Modelle für die deutsche Drogen- und Suchtpolitik auf. Neben Alkohol und Tabak sowie Cannabis ist Harm Reduction eines der drei Schwerpunktthemen, hierunter auch der Beitrag Harm Reduction als Kooperationsmodell: Die Entwicklung einer landesweiten Empfehlung für schadensmindernde Ansätze in NRW (PDF). Den gesamten Bericht können Sie unter alternativer-drogenbericht.de als Printversion bestellen oder als PDF herunterladen.

Drogenkonsumraumbericht 2020
Die Geschäftsstelle der Suchtkooperation NRW (ehemals Landesstelle Sucht NRW) wertet die Aktivitäten der aktuell elf Drogenkonsumräume in NRW regelmäßig aus und veröffentlicht die Daten jährlich im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Die Corona-Pandemie hat die Arbeit in den Drogenkonsumräumen sowie die Nutzung erheblich beeinflusst. Weitere Informationen finden Sie unter saferuse-nrw.de.  

Informationsdienst Straffälligenhilfe 1/2021
Die Pandemie als „Zäsur für die Straffälligenhilfe“ – davon berichtet die letzte Ausgabe des Informationsdiensts der Bundesarbeitsgemeinschafts Straffälligenhilfe. Der Artikel 1 Jahr Corona und Haft: Eine Bestandsaufnahme aus Sicht der Aidshilfe beschreibt den Standpunkt der Aidshilfe Düsseldorf und Aidshilfe NRW, wie sich der Vollzug bisher bei der Bewältigung der Pandemie, beim Schutz der Gefangenen und in der Zusammenarbeit mit externen Beratungsstellen geschlagen hat.


F O R S C H U N G  &  S T U D I E N 

Beratung und Test für HIV und Hepatitis beim Kongress für Suchtmedizin
Spätestens durch die DRUCK-Studie (2016) und das Modellprojekt „HIV? Hepatitis? Das CHECK ich!“ (2018 – 2019) von Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Deutscher Aidshilfe und Robert Koch-Institut ist die Aufmerksamkeit für das Thema Beratung und Test im Drogenbereich erheblich gewachsen. Eine wichtige Hürde für Aids- und Drogenhilfen, Beratungs- und Testangebote auf- oder auszubauen, ist schließlich 2020 mit dem Wegfall des Arztvorbehalts auf HIV-, Hepatitis-C- und Syphilis-Schnelltests genommen worden. Die verschiedenen Bemühungen und Entwicklungen im Bereich HIV, Hepatitis C und STI: Beratung und Test für drogengebrauchende Menschen in niedrigschwelligen Einrichtungen stellten die Aidshilfe NRW und die Deutsche Aidshilfe in Form eines wissenschaftlichen Poster interessierten Mediziner*innen beim 21.  Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin vom 1. bis 3. Juli 2021 in München vor.

T E R M I N E  &  V E R A N S T A L T U N G E N

Paritätische Akademie NRW: Qualifizierungsangebote für die Suchthilfe
Zahlreiche Fortbildungen bietet die Paritätische Akademie NRW von medizinischen und rechtlichen Grundlagen der Suchthilfearbeit bis hin zur Motivierenden Gesprächsführung im Curriculum „Qualifizierungsangebote für die Suchthilfe“ an. Termine und weiterführende Informationen finden Sie unter der-paritaetische.de.

2. bis 3. September 2021 in Berlin (und online): 11. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft
Die 11. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft, ursprünglich bereits im Herbst 2020 geplant, wird nun im kleineren Rahmen im September 2021 in Berlin nachgeholt. Parallel kann die Konferenz online mitverfolgt werden. Der ursprünglich geplante Schwerpunkt „psychische Störungen und Erkrankungen im Vollzug“ bleibt im Programm erhalten, neues Schwerpunktthema wird „Freiheitsentzug in Zeiten von Covid-19 – Herausforderungen und Chancen“. Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie unter gesundinhaft.eu.

15. September 2021: UPDATE Suchtmedizin (online)
Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause findet in diesem Jahr wieder das UPDATE Suchtmedizin unter Federführung des LVR-Klinikums Essen statt, dieses Mal als Online-Ausgabe. Vorgestellt werden dort auch die Erfahrungen aus dem bayrischen Naloxon-Modellprojekt. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie im Einladungsflyer.

21. September 2021 in Aachen: Safer-Use-Training
Am 21. September von 12.00  bis 17.00 Uhr findet in der Suchthilfe Aachen das nächste Training zu fachlichen und praktischen Grundlagen der Safer-Use-Arbeit der Aidshilfe NRW statt. Die Ausschreibung wird in Kürze versendet. Interessierte können sich bereits vorab bei domenico.fiorenza@nrw.aidshilfe.de melden.

27. Oktober 2021 (online): Workshop Sexualität und Drogengebrauch
Welche Relevanz haben neben Safer Use die Themen Safer Sex und sexuell übertragbare Infektionen in der Arbeit mit drogengebrauchenden Menschen? Wie spreche ich mit Ratsuchenden über ihre Sexualität (auch jenseits von Infektionskrankheiten), wie zeige ich gegebenenfalls Grenzen auf? Diese und weitere Themen wird die Aidshilfe NRW in einem Online-Workshop am 27. Oktober 2021 aufgreifen. Auch hier gilt: Die Einladung wird bald rausgehen und Interessierte dürfen sich gerne vorab bei domenico.fiorenza@nrw.aidshilfe.de melden.

A U S S C H R E I B U N G E N

Stellenausschreibung der AIDS-Hilfe im Kreis Soest: Mitarbeiter*in für HIV-/STI-Prävention und psychosoziale Begleitung
Die AIDS-Hilfe im Kreis Soest sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Mitarbeiter*in (m/w/d) als Elternzeitvertretung. Schwerpunkte der Tätigkeit sind unter anderem die sexualpädagogische HIV/STI-Prävention mit Jugendlichen, die zielgruppenspezifische HIV/STI/Hepatitis-Prävention und Aufklärungsarbeit und psychosozoiale Begleitung und Beratung. Weitere Informationen finden Sie unter aids-hilfe-soest.de.

Stellenausschreibung Care 24 Soziale Dienste: Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in für das Ambulant Betreute Wohnen
Care 24 aus Düsseldorf sucht ab sofort oder später eine Fachkraft für das Ambulant Betreute Wohnen in Teil- oder Vollzeit (m/w/d). Weitere Informationen und Ausschreibungen finden Sie unter duesseldorf.aidshilfe.de.

Stellenausschreibung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe: Referent*in für Suchtthemen und Gesundheitsversorgung
Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe mit Sitz in Düsseldorf sucht eine*n Referent*in für Suchtthemen und Gesundheitsversorgung (m/w/d). Die Stelle wird unbefristet und in Vollzeit besetzt. Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung.

Stellenausschreibung der Düsseldorfer Drogenhilfe: Bereichsleitung Überlebenshilfe
Die Düsseldorfer Drogenhilfe sucht zum 1. Oktober 2021 eine Bereichsleitung Überlebenshilfe (m/w/d). Gesucht werden Menschen mit sozialarbeiterischem, sozialpädagogischem oder vergleichbarem Abschluss für eine Vollzeitstelle (39 Wochenstunden). Weitere Informationen finden Sie hier.

Stellenausschreibung SKFM Düsseldorf: Sozialarbeiter*in für das Hilfezentrum für opioidabhängige Menschen
Der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer Düsseldorf sucht für das Hilfezentrum für opioidabhängige Menschen ein*e Sozialarbeiter*in (oder vergleichbare Ausbildung). Es handelt sich um eine unbefristete Stelle mit einem Beschäftigungsumfang von 50 bis 100 Prozent. Diese und weitere Stellenangebote finden Sie unter skfm-duesseldorf.de.

Stellenausschreibung VISION: Fachkraft Ambulant Betreutes Wohnen
Die Drogenhilfeeinrichtung VISION in Köln sucht ab sofort eine Fachkraft für das Ambulant Betreute Wohnen in Teilzeit (25 Wochenstunden) mit Option auf Aufstockung zu einer Vollzeitstelle. Weitere Informationen finden Sie unter vision-ev.de.

Ausschreibungen im Landesverband
Weitere aktuelle Ausschreibungen der Aidshilfe NRW und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie befreundeter Organisationen finden Sie unter ahnrw.de.

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