Nr. 1 - Januar 2021

Sehr geehrte Leser*innen,

anbei senden wir Ihnen die erste Ausgabe des gemeinsamen Newsletters rund um die Themen Safer Use, Spritzenautomaten, Drogen und Strafvollzug in diesem Jahr und teilen mit Ihnen wichtige Entwicklungen und Neuigkeiten aus Politik und Gesellschaft, Medizin und Forschung, aus dem Verband sowie von unseren Kooperationspartnern.

Gerne veröffentlichen wir interessante Projekte, Themen oder Termine über den Newsletter.  Bitte senden Sie die Beiträge einfach per Mail an brigitte.bersch@nrw.aidshilfe.de. Wir freuen uns Ihre Rückmeldungen.

Mit herzlichen Grüßen,

Brigitte Bersch            
Spritzenautomatenprojekt NRW

Domenico Fiorenza
   
Fachbereich Drogen|Strafvollzug      


A K T U E L L E S  &  P R E S S E
 

Covid-19-Impfung: Wichtige Informationen für die Aids- und Drogenhilfe

Seit dem 27. Dezember 2020 werden in Deutschland und auch in NRW die ersten Impfungen gegen Covid-19 vorgenommen. Obwohl der Start der Impfkampagne teilweise holprig verlaufen ist und viele Fragen noch offen sind, birgt die Impfung doch auch viele Hoffnungen, in naher bis mittelferner Zukunft zu einer gewissen Normalität in unserem Alltag zurückkehren zu können. Als dritte Gruppe (erhöhte Priorität) werden u.a. Menschen mit HIV, chronischer Lebererkrankung, COPD und Asthma sowie Menschen „mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen“ am Zug sein. Deshalb sollte das Thema Impfung also auch für Aidshilfe- und Drogenhilfeeinrichtungen auf der Agenda stehen, um Klient*innen und Ratsuchenden mit faktenbasierten Informationen zur Seite stehen zu können. Weiterführende Informationen und Links finden Sie unter saferuse-nrw.de.

JES zertifiziert selbsthilfefreundliche Einrichtungen
Die Unterstützung von und die Zusammenarbeit mit Selbsthilfeaktivist*innen und –zusammenschlüssen drogengebrauchender Menschen ist ein wesentlicher, wenn auch oft noch ausbaufähiger Baustein der Arbeit von Aids-, Sucht- und Drogenhilfen. Der Bundesverband sowie der NRW-Landesverband von JES (Junkies – Ehemalige – Substituierte) haben ein Zertifikat entwickelt, mit dem Einrichtungen der Aids- und Drogenhilfe ausgezeichnet werden sollen, die sich in besonderem Maße um die Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation drogengebrauchender Menschen verdient gemacht haben. Mehr lesen Sie hier.

Onlineportal für Testangebote: Aufruf an Projekte aus der Drogenhilfe
Die Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW hat zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2020 ein neues Onlineportal der HIV-, STI- und Hepatitis-C-Beratungs- und Testangebote in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht: hiv-sti-test.nrw. Die Plattform möchte zu qualitätsgesicherten und kostenlosen oder kostengünstigen Beratungs- und Testmöglichkeiten für verschiedene Zielgruppen in NRW informieren. Nachdem in der ersten Runde die Angebote der Aidshilfen und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes erhoben und auf der Plattform veröffentlicht wurden, sollen nun im nächsten Schritt Angebote aus der ambulanten Sucht- und Drogenhilfe in NRW ergänzt werden. Denn hier hat sich in den letzten Jahren viel getan, etwa durch eine neue Datenlage (Stichwort DRUCK-Studie), wegweisende Modellprojekte und rechtliche Erleichterungen wie der Wegfall des Arztvorbehalts für HIV, HCV- und Syphilis-Schnelltests. Die neue Plattform und die Ergänzung von Angeboten für drogengebrauchende Menschen soll dazu beitragen, den Zugang zu Beratungs- und Testangeboten für die Zielgruppe zu erleichtern. Einrichtungen, deren Angebote auf der Website noch nicht hinterlegt sind, können ihre Daten in die Fragebogenvorlage eingeben und an domenico.fiorenza@aids-nrw.de senden.

Niedrigschwellige Substitutionsambulanz des Drob Inn in Hamburg
Die erste „Pop-Up-Substitutionsambulanz“ Deutschlands – so bezeichnete Christine Tügel, Geschäftsführerin der Jugendhilfe in Hamburg, die niedrigschwellige Substitutionsambulanz in der Drogenhilfeeinrichtung Drob Inn auf dem Substitutionsfachtag von akzept NRW im September letzten Jahres. Die Ambulanz war mitten in der Corona-Pandemie mit Unterstützung des Hamburger Senats aus der Taufe gehoben worden, um auch nicht-versicherten Menschen einen Zugang zur Substitutionsbehandlung zu bieten. Über das modellhafte Angebot hat nun ndr.de berichtet.


M E D I Z I N  &  G E S U N D H E I T 

Verlängerung der Flexibilisierungsmaßnahmen in der Substitutionsbehandlung
Die vorübergehenden Flexibilisierungen in der Substitutionsbehandlung, die im Zuge der Corona-Pandemie erlassen wurden – zum Beispiel erleichterte Take-Home-Regelungen - sollen über den 31. März 2021 hinaus bis zum 31. März 2022 verlängert werden. Dies steht in einem Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium, wie forum-substitutionspraxis.de mitgeteilt hat.

Beigebrauch ist kein Grund, drogengebrauchenden Menschen eine HCV-Therapie zu verweigern
Immer noch bekommen viele drogengebrauchende Menschen keine Hepatitis-C-Behandlung, weil Ärzt*innen ihnen unterstellen, sich nach erfolgreicher Therapie gleich wieder anzustecken. Viele Studien haben dies bereits gezeigt und eine neue Meta-Analyse, die 36 Studien eingeschlossen hat, hat erneut belegt: HCV-Reinfektionen auch bei aktiv drogengenbrauchenden Menschen sind selten und liegen im einstelligen Prozentbereich. Noch seltener sind Reinfektionen bei stabil substituierten Menschen. Auch Beigebrauch sei aber kein Grund, eine HCV-Therapie nicht anzubieten, so die Autor*innen der Studie. Mehr zu der Studie lesen Sie hier.


P O L I T I K  &  R E C H T 

Neue EU-Drogenstrategie setzt neuen Fokus auf Prävention, Behandlung und Schadensminderung
Der Rat der Europäischen Union hat noch unter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im vergangenen Jahr eine neue Drogenstrategie beschlossen, welche die auf europäischer Ebene koordinierten Leitlinien der Drogenpolitik für die Jahre 2021 bis 2025 absteckt. Die Drogenbeauftragte der Deutschen Bundesregierung, Daniela Ludwig, bezeichnete die neue Strategie als „Meilenstein in der europäischen Drogenpolitik“. Erstmals berücksichtige die EU-Strategie neben der Bekämpfung organisierter Kriminalität gleichberechtigt die Bereiche Prävention, Behandlung und Schadensminderung. Behandelt werden beispielsweise auch Ansätze der Peer-Arbeit, der Bereich Entstigmatisierung und das Setting Haft. Portugal, das Deutschland in der EU-Ratspräsidentschaft abgelöst hat und international für seine progressive und erfolgreiche Drogenpolitik anerkannt ist, wird die Erarbeitung des darauf aufbauenden Aktionsplans für die konkrete Umsetzung der Maßnahmen koordinieren. Das gesamte Dokument finden Sie hier.

Aus Politik und Zeitgeschehen: Wegmarken der deutschen Drogenpolitik und Suchthilfe
„Von der Abstinenz zur Akzeptanz. Wegmarken der deutschen Drogenpolitik und Suchthilfe“, unter diesem Titel zeichnet die Bundeszentrale für politische Bildung in ihrer Publikation „Aus Politik und Zeitgeschehen [APuZ]: Rausch und Drogen“ einige bedeutende drogenpolitische Entwicklungslinien nach. Heute habe sich die salutogenetische Perspektive durchgesetzt, also ein substanzunspezifischer Blick auf Gesundheitsförderung, die wiederum folgende Fragen aufwirft: „[…] Was hält die Drogenkonsumierenden gesund? Warum und wie gelingt es ihnen, gerade keine exzessiven Konsummuster auszuprägen? Wie funktioniert sozial integrierter Drogengebrauch?“ Den gesamten Artikel und weitere Beiträge der APuZ finden Sie unter bpd.de.


M E D I E N  &  I N F O R M A T I O N S M A T E R I A L I E N

Broschüre "Gesundheitsversorgung für EU-Bürger*innen" nun in elf Sprachen verfügbar
Die Informationsbroschüre „Gesundheitsversorgung für EU-Bürger*innen“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und der Gleichbehandlungsstelle für EU-Arbeitnehmer*innen ist nun in zehn weiteren Sprachen verfügbar. Die Broschüre bietet für Eingewanderte aus anderen EU-Staaten Informationen zum Beispiel zur European Health Insurance Card und zum Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung. Weitere Informationen finden Sie unter der-paritaetische.de. 

„Tattoo und Piercing in Haft“ in neuer Auflage erschienen

Tattoos und Piercings in Haft sind von einem ähnlichen Paradoxon betroffen wie Drogenkonsum in Haft: Offiziell untersagt, aber trotzdem omnipräsent. Beide Praktiken bergen unter nicht-sterilen Bedingungen, wie sie aufgrund erschwerten Zugangs zu Prävention in Haft bestehen, Risiken für Infektionen zum Beispiel mit Hepatitis C. Eine aktualisierte Auflage der Broschüre Tattoo und Piercing in Haft der Deutschen Aidshilfe bietet Infos für Gefangene, wie eine gewisse Risikominimierung beim Piercen und Tattoowieren auch in Haft möglich sein kann.

Bundesärztekammer und Deutsche Aidshilfe: Informationen zu HIV für die medizinische Praxis

HIV ist immer noch ein häufiger Diskriminierungsgrund im Gesundheitssystem. Ein neuer Leitfaden der Bundesärztekammer und der Deutschen Aidshilfe zeigt diskriminierende Praktiken auf und stellt dar, welche Regelungen des Infektionsschutzes, des Datenschutzes und der Schweigepflicht in medizinischen Einrichtungen im Umgang mit Patient*innen notwendig sind. Die Broschüre kann hier runtergeladen oder als Printversion bestellt werden. Eine ähnliche Handreichung besteht auch für Beschäftigte in Justizvollzugsanstalten (nur noch als Downdload verfügbar).


P U B L I K A T I O N E N  &  B E R I C H T E

Infobrief MSM und Substanzkonsum veröffentlicht
Die Aidshilfe NRW und die Landesstelle Sucht NRW haben einen gemeinsamen Infobrief zum Thema „Handlungsfelder für eine zielgruppenspezifische Versorgung von Männern, die Sex mit Männern (MSM) haben, mit problematischem Substanzkonsum in Nordrhein-Westfalen" veröffentlicht. Der Infobrief möchte für die Bedarfe der Zielgruppe drogengebrauchender MSM sensibilisieren und Anforderungen für spezifische Angebote und deren Verknüpfung miteinander herausstellen. Mehr lesen Sie unter aids-nrw.de.



P R O J E K T E  &  F I N A N Z E N  

Ausschreibung für ein bundesweites Naloxon-Modellprojekt
Naloxon ist ein in der Praxis bewährtes, einfach anwendbares und seit 2018 über die Gesetzliche Krankenversicherung abrechenbares Notfallmedikament zum Einsatz bei einer lebensbedrohlichen Opioid-Überdosis. Trotzdem gibt es bislang nur punktuell Schulungen für drogengebrauchende Menschen sowie ihre Zu- und Angehörigen in der Anwendung des Medikaments, bei Ärzt*innen ist in der Verschreibung vielerorts noch Zurückhaltung spürbar. Bayern ist drogenpolitischer Vorreiter mit einem landesweiten Naloxonprojekt. Nun bringt das Bundesgesundheitsministerium mit der Ausschreibung zu einem bundesweiten Modellprojekt zur Durchführung deutschlandweiter qualitätsgesicherter Take-Home Naloxon-Schulungen neuen Schwung in die Diskussion. Spätestens ab dem 1. Juli 2021 sollen für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren maximal 300.000€ für die Konzeption, Evaluation und Umsetzung des Projekts zur Verfügung gestellt werden. Die Bekanntmachung finden Sie unter service.bund.de.


T E R M I N E  &  V E R A N S T A L T U N G E N

Qualifizierung im Bereich Beratung und Test
Im neuen Jahr bietet die Deutsche Aidshilfe wieder eine Reihe an Seminaren und Schulungen an, die sowohl für bestehende als auch geplante HIV- und Hepatitis-Testprojekte für drogengebrauchende Menschen relevant sind. Eine Übersicht über geplante Formate finden Sie unter ivd-toolkit.de.

Save the Date: HIV & HCV Update für die Drogenhilfe und Suchtmedizin
Die Aidshilfe NRW bietet in diesem Jahr zwei spezifische Fortbildungsmodule für Mitarbeitende aus Drogenhilfeeinrichtungen (am 7. Mai 2021 in Düsseldorf) und für Suchtmediziner*innen (am 26. Juni 2021 in Köln) an. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen folgen zeitnah, wer sich vorab informieren möchte, kann sich bei domenico.fiorenza@nrw.aidshilde.de melden.

5. bis 6. März 2021 (online): Flucht, Trauma und Sucht
Fachkräfte in der Sucht- und Drogenhilfe treffen vermehrt auf Klient*innen mit traumatischen Erfahrungen wie Flucht und Vertreibung. Sie werden dadurch vor besondere Herausforderungen gestellt, die nicht nur spezifisches Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Diversity-Kompetenz erfordern. Dieses Seminar ermöglicht den Erwerb von Grundkenntnissen für die Suchthilfe- bzw. Beratungsarbeit mit Geflüchteten und Migrant*innen, die an einer akuten und/oder posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Weitere Informationen zu diesem Online-Seminar der Deutschen Aidshilfe finden Sie hier.

25. bis 27. März 2021 (online): Deutsch-Österreichische AIDS-Kongress (DÖAK)
Die zehnte Ausgabe des DÖAK möchte im März 2021 unter dem Titel „„40 Jahre HIV/AIDS – Pandemien gestern und heute“ auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Prävention und Behandlung blicken. Unvermeidliches Thema wird auch Corona sein; etwa die Frage, was Covid-19 für Menschen HIV oder die HIV-Forschung bedeutet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung für den Online-Kongress finden Sie unter sv-veranstaltungen.de.

26. bis 28. April 2021: Konsumreduktionsprogramm – zweiteilige Trainer*innenausbildung (Teil 1)
KISS (Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum) ist ein verhaltenstherapeutisches Selbstmanagement-Programm zur gezielten Kontrolle und Reduktion des Konsums legaler und illegaler Drogen. Es besteht aus zwölf Sitzungen, in denen z.B. vermittelt wird, wie man ein Konsumtagebuch führt, wöchentlich Konsumziele festlegt, Risikosituationen erkennt und bewältigt oder mit „Ausrutschern“ umgeht. Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass das KISS-Programm von drogengebrauchenden Menschen und Substituierten sehr gut angenommen wird. Dieses Gruppenangebot ist auch in der niedrigschwelligen Arbeit anwendbar. Daher bietet die Deutsche Aidshilfe auch 2021 wieder ein zweiteiliges Seminar an, das Mitarbeitende aus der Aids- und Drogen(selbst)hilfe zu KISS-Trainer*innen ausbildet. Der zweite Teil der Ausbildung findet vom 21. bis 23. Juni 2021 statt. Anmeldungen können über die Veranstaltungswebsite der Deutschen Aidshilfe registriert werden.

7. bis 9. Mai 2021 in Köln: Engagement in der Drogenselbsthilfe JES – zweiteilig
Teil 1 des zweiteiligen Seminars gibt einen Überblick über das Netzwerk von JES (Junkies, Ehemalige, Substituierte), die JES-Gruppen und ihre Arbeitsfelder. Anhand der Frage „Was erwarte ich von JES, und was erwartet JES von mir?“ werden mit den Teilnehmenden die Voraussetzungen für eine Mitarbeit geklärt. Außerdem wird Grundwissen zur Geschichte und zur gesundheits- und drogenpolitischen Arbeit von JES vermittelt. Das Seminar soll JES-Interessierten dabei helfen, ihre Fähigkeiten und Interessen im Hinblick auf ein Engagement bei JES einzuschätzen. Weitere Informationen finden sich hier.

10. bis 11. Juni 2021 in Nürnberg und online: Internationaler akzept-Kongress
Der diesjährige akzept-Kongress wir nach aktuellem Stand als hybride Veranstaltung stattfinden, die Teilnahme ist also sowohl vor Ort als auch per Livestream möglich. Unter dem Titel „Barrieren in der Gesundheitsversorgung Drogenabhängiger überwinden“ sind zahlreiche spannende Fachvorträge, Diskussionsrunden und Workshops zu erwarten. Mehr lesen Sie unter akzept.eu.

7. bis 8. Juni 2021 in Bad Nenndorf (Hannover): Fachtagung Übergangsmanagement
Der 13. Fachtag Übergangsmanagement des DBH-Fachverbands Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik stellt verschiedene Praxis- und Forschungsprojekte zu Entlassung und Nachsorge (ehemals) inhaftierter Menschen aus verschiedenen Bundesländern vor. Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter dbh-online.de.

1. bis 3. Juli 2021 in München: Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin
Ein breites Spektrum von Chemsex über Medikamentenabhängigkeit bis zur Substitutionsbehandlung steht auf dem Programm beim kommenden 21. Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin in München. Beiträge für die Posterausstellung können noch bis zum 26. April 2021 eingereicht. Weitere Informationen gibt es hier.

1. bis 3. September 2021 in Berlin: 11. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft
Die 11. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft, ursprünglich bereits im Herbst 2020 geplant, wird nun im September 2021 in Berlin nachgeholt. Der ursprünglich geplante Schwerpunkt „psychische Störungen und Erkrankungen im Vollzug“ bleibt im Programm erhalten, neues Schwerpunktthema wird jedoch „Freiheitsentzug in Zeiten von Covid-19 – Herausforderungen und Chancen“. Im Rahmen des Vorprogramms ist ein Besuch in der Frauen-JVA in Berlin-Lichtenberg geplant, der bundesweit einzigen Anstalt mit Spritzenvergabeprojekt. Den Programmentwurf und das Anmeldeformular finden Sie unter gesundinhaft.eu.

A U S S C H R E I B U N G E N

Stellenausschreibung der Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest e.V.
Die Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest sucht für den Standort in Recklinghausen zum 1. April 2021 eine sozialpädagogische bzw. sozialarbeiterische Fachkraft (m/w/d) für den Bereich der Suchtvorbeugung. Bewerbungsfrist ist der 15. Februar 2021. Mehr lesen Sie unter drob-re.de.

Stellenausschreibung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) mit Sitz in Hamm sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine neue Geschäftsführung (m/w/d). Bewerbungsschluss ist hier ebenfalls der 15. Februar 2021. Weitere Informationen finden Sie unter dhs.de.

Ausschreibungen im Landesverband
Weitere aktuelle Ausschreibungen der Aidshilfe NRW und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie befreundeter Organisationen finden Sie unter ahnrw.de.

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