April 2019
Liebe Leser*innen!
Nachdem unsere Kollegin Marianne Rademacher Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand ging, hat die Deutsche Aidshilfe eine neue Referentin für weibliche Sexarbeit und Frauen im Kontext von HIV. Es ist Anja Liebig, die von der Beratungsstelle CASA blanca in Hamburg in die Bundesgeschäftsstelle gewechselt ist. Dort ist sie jetzt unsere Ansprechpartnerin für alle frauenrelevanten Fragen rund um HIV und Aids. Vor zwei Wochen konnten Petra Hielscher, Kerstin Kollenberg und Andrea Wetzschewald die neue Kollegin im Rahmen der BAG Frauen in der Deutschen Aidshilfe kennenlernen und ihr dabei die Struktur und Arbeit der LAG Frauen und HIV/Aids in NRW vorstellen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Anja und wünschen ihr eine gute Hand und viel Freude bei ihrer Arbeit in der Aidshilfe.
Viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters.
Petra Hielscher und Guido Schlimbach
Frauen und HIV/Aids
Aidshilfe NRW


P O L I T I K

Internationale Leitlinien zu Menschenrechten und Drogenpolitik veröffentlicht
Weg vom "Krieg gegen Drogen", hin zu einer an den wissenschaftlichen Fakten und den Menschenrechten orientierten Drogenpolitik - das fordern neue internationale Leitlinien zu Menschenrechten und Drogenpolitik. Die Leitlinien wurden von UN-Organisationen wie dem Aids-Programm [UNAIDS], dem Entwicklungsprogramm UNDPF, der Weltgesundheitsorganisation [WHO], zahlreichen UN-Mitgliedsstaaten und führenden Menschenrechtsexpert*innen entwickelt und im März 2019 veröffentlicht. Anlass war die 62. Sitzung der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen [Commission on Narcotic Drugs/CND], die vom 14. bis zum 22. März 2019 in Wien getagt hat. An ihr nahmen rund 2.000 Delegierte aus den UN-Mitgliedsstaaten, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft teil. Mehr hierzu lesen Sie auf saferuse-nrw.de.

Gesetzeshüter*innen fordern Entkriminalisierung von Drogengebrauchenden
LEAP Deutschland [Law Enforcement Against Prohibition, "Gesetzeshüter*innen gegen Prohibition"] hat einen offenen Brief an alle Abgeordneten des Bundestages verschickt. LEAP fordert darin Verhältnismäßigkeit im Strafrecht, eine Entkriminalisierung der Drogengebrauchenden, Schritte zur Legalisierung, die Festlegung einer bundeseinheitlichen geringen Menge im Betäubungsmittelgesetz [BtMG] und die Aufhebung der Strafbewehrung unterhalb dieser Menge, den Aufbau kommunaler Strukturen zur Beratung von User*innen und eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit im Bundestag für eine moderne Drogenpolitik. Weitere Informationen finden Sie unter aidshilfe.de.


S O Z I A L E S

Internationaler Tag der Pflege
Am 12. Mai ist Internationaler Tag der Pflege. Bereits zum fünften Mal rufen die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW dazu auf, unter dem Motto "Wir für Sie!" das Thema Pflege an dem Tag selbst und rund um dieses Datum stärker in den öffentlichen Fokus zu bringen. In diesem Jahr sollen die pflegenden Angehörigen im Mittelpunkt stehen. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Projekt "Roter Stöckelschuh" 
Als hoch stigmatisierte Berufsgruppe sprechen Sexarbeitende aus Angst vor Ablehnung und Diskriminierung oft nicht über ihre Tätigkeit. Wenn sie Ärzt*innen, und besonders Gynäkolog*innen, aufsuchen, ist es schwierig abzuschätzen, wie diese reagieren. In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle ragazza! e.V. und der DGPFG e.V., ein Verein von Fachleuten aus der Frauenheilkunde, wurde deshalb das Projekt "Roter Stöckelschuh" geboren. Ziel ist, ein Netzwerk medizinischer Versorgung zu etablieren, in dem Sexarbeitende unter Bezugnahme auf ihre Tätigkeit akzeptierend und professionell beraten und behandelt werden können. Der Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) arbeitet an einer Liste mit Kontaktdaten von Praxen, die neben Öffnungszeiten und Fachgebieten auch Sprachkenntnisse und spezielle Kenntnisse zum Beispiel rund um Trans*, Sucht, BDSM u.a. beinhalten soll. Um diese Liste erweitern zu können, bittet der BesD unter stoeckelschuh@besd-ev.de um Mitteilung, wenn entsprechende Ärzt*innen bekannt sind.


G E S U N D H E I T

Europäische HIV- und Hepatitis-Testwoche 
Vom 17. bis 24. Mai 2019 findet die Frühlingsausgabe der Europäischen Testwoche statt. Die "European Testing Week", die seit 2013 jährlich und seit 2018 zweimal jährlich – einmal im Frühling, einmal im Herbst – stattfindet, soll dazu beitragen, den Zugang zu Testangeboten zu verbessern und Awareness für den (frühzeitigen) HIV- und Hepatitistest zu schaffen. Europaweit sind Organisationen und Einrichtungen aufgerufen, sich mit eigenen Aktionen an der Testwoche zu beteiligen. Die Möglichkeit zur Registrierung sowie umfangreiche Informationsmaterialien finden Sie unter testingweek.eu.


M E D I E N

Info-Broschüre zu 30 Jahre Spritzenautomatenprojekt in NRW
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Spritzenautomatenprojekts in NRW hat die Aidshilfe NRW eine neue Infobroschüre erstellt, die Sie unter saferuse-nrw.de als PDF herunterladen können. Die Broschüre enthält u.a. ein Vorwort von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Informationen zur Geschichte und zur gegenwärtigen Verortung des Projekts sowie Berichte aus der Arbeit von Automatenbetreiber*innen. "Besonders freue ich mich, wenn mit dieser Broschüre weitere Vereine, Verbände und Initiativen sowie Kommunen davon überzeugt werden können, dieses bewährte und wirkungsvolle Projekt zu unterstützen", so Minister Laumann in seinem Vorwort.


T E R M I N E  /  F O R T B I L D U N G E N

3. bis 5. Mai 2019 | Berlin
Flucht, Trauma und Sucht
Fachkräfte in der Sucht- und Drogenhilfe treffen vermehrt auf Klient*innen mit traumatischen Erfahrungen wie Flucht und Vertreibung. Sie werden dadurch vor besondere Herausforderungen gestellt, die nicht nur spezifisches Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Diversity-Kompetenz im Umgang mit Betroffenen erfordern. Dieses Seminar ermöglicht den Erwerb von Grundkenntnissen für die Suchthilfe- bzw. Beratungsarbeit mit Geflüchteten und Migrant*innen, die an einer akuten und/oder posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Im Mittelpunkt steht das multifaktorielle Dasein von Flucht, Trauma und Sucht. Weitere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

8. Mai 2019 | Münster
Fachtag für Hebammen
Die Fachstelle für Sexualität und Gesundheit, Aids-Hilfe Münster bietet in Kooperation mit der Aidshilfe Ahlen und der Aidshilfe Westmünsterland einen Fachtag für Hebammen an. Es geht um Fragen zum Thema HIV in der Schwangerschaft, bei der Geburt und beim Stillen. Hauptreferentin wird Dr. Annette Haberl aus Frankfurt sein. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

10. Mai 2019 in Wuppertal
"Fachtag Europa" des Paritätischen Landesverbandes NRW
Europäisches Recht bestimmt unsere Lebensbereiche in erheblichem Ausmaß. Auch wenn die Sozialpolitik weitgehend ein nationales Entscheidungsfeld ist, so haben viele Bereiche der sozialen Arbeit auch eine internationale beziehungsweise europäische Komponente. So werden auf Ebene der Europäischen Union etwa Grundlagen und Rahmenbedingungen für die soziale Arbeit und ihre Finanzierung mitgestaltet. Nicht unerheblich sind auch die Fördergelder, die aus europäischen Förderprogrammen in die soziale Arbeit von Mitgliedsorganisationen des Paritätischen nach NRW fließen. Neben einem Input von Dr. Joachim Rock "'Europa wertvoll gestalten!' - Die Europäische Union (EU) - eine einzigartige Friedens-, Werte- und Wohlstandsgemeinschaft" setzt sich der Fachtag in vier parallelen Fachforen mit einzelnen Themen im Detail auseinander, in denen es um die Rolle der Zivilgesellschaft, Demokratie, Förderprogramme der EU und drei örtliche Praxisbeispiele von Mitgliedsorganisationen gehen soll. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

10. Mai 2019 | Düsseldorf
Zehn Jahre Beratungsstelle stop mutilation - Schulung für Multiplikator*innen
In diesem Jahr feiert die Beratungsstelle von stop mutilation ihr zehnjähriges Bestehen. Es ist die einzige Beratungsstelle zum Thema weibliche Genitalbeschneidung in Nordrhein-Westfalen. Hier erhalten betroffene Frauen und gefährdete Mädchen Beratung, Hilfe und Schutz. Aus diesem Anlass findet eine Schulung für Multiplikator*innen sowie eine Veranstaltung zu zehn Jahren Beratungsstelle statt. Weitere Informationen erhalten Sie unter stop-mutilation.org.

10. bis 12. Mai 2019 | Remagen
Beratung und Betreuung von Drogengebraucher*innen (Reflexion)
In Teil II des Seminars stehen die Erfahrungen im Mittelpunkt, welche die Teilnehmer*innen bei der Anwendung der im ersten Teil gelernten Methoden der Gestaltung von Beratungs- und Betreuungs-prozessen gemacht haben. Diese Erfahrungen sollen reflektiert werden, um gegebenenfalls Korrekturen vornehmen oder Lösungen für erkannte Probleme entwickeln zu können. Zugleich geht es darum, die persönlichen Ressourcen für die Arbeit mit Drogengebraucher*innen wie auch die Grenzen des eigenen Handelns zu erkennen. Darüber hinaus werden Techniken der Fallbearbeitung und der Intervision (kollegiale Beratung) vermittelt – auch dies ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung in der Beratung und Betreuung. Weitere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

18. Mai 2019 | Wuppertal
Selbsthilfe-Camp NRW 2019
Das Selbsthilfe-Camp NRW 2019 ist eine offene Dialog- und Austauschplattform für alle, die sich für Selbsthilfe engagieren und interessieren. Dabei geht es um den Austausch von Erfahrung und Wissen, um Meinungsbildung, Lernen und Zusammenarbeit. Selbstorganisation und geteilte Verantwortung - für sich selbst und mit Blick auf das Ganze - prägen das Selbsthilfe-Camp. Das Format versteht sich inklusiv: Wissens- und Erfahrungsunterschiede sowie unterschiedliche Rollen (zum Beispiel von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen) werden nicht nach vorne gestellt, sondern alle Teilnehmenden können sich gleichwertig begegnen. Das passt zum Prinzip der Selbsthilfe und schafft zugleich einen Rahmen, den Umgang mit Hierarchien, mit Vielfalt und Verschiedenheit zu üben oder auch kritisch zu hinterfragen. Nicht zuletzt bietet das Selbsthilfe-Camp die Möglichkeit, eine neue Methode kennenzulernen, wie Austausch, Vernetzung und Dialog in der Selbsthilfe organisiert werden kann. Sie sind herzlich eingeladen, diese Idee(n) mitzunehmen und selbst weiterzuentwickeln! Weitere Informationen zum Format und Ablauf der Veranstaltung erhalten Sie unter paritaetische-akademie-nrw.de.

18 bis 26. Mai 2019
"Aktionswoche Selbsthilfe"
Im Mai 2019 wird es erstmalig eine vom Paritätischen initiierte bundesweite "Aktionswoche Selbsthilfe" geben. Ziel der Aktionswoche ist es, die Selbsthilfe zu fördern und deren Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu stärken. Alle wichtigen Informationen finden Sie unter wir-hilft.de. Der Paritätische NRW lädt alle Mitgliedsorganisationen mit Bezug zur Selbsthilfe ein, sich an der Aktionswoche zu beteiligen.

30. Mai bis 2. Juni 2019 | Hattingen
Stigma Good Bye! XL-Wochenende mit Theater-Workshop
Zentrale Themen dieses Wochenendes sind die Bewältigung und Überwindung von (Selbst-) Stigmatisierung. Die Selbststigmatisierung ist eine der wichtigsten Herausforderungen eines Lebens mit HIV in der Gegenwart. Es geht darum, Selbststigmatisierung aufzudecken und bewusstzumachen sowie Strategien zu entwickeln, diese zu überwinden, um Einblicke in die Ursachen für Stigmatisierung HIV-positiver Menschen und die Folgen für die (Eigen-) Wahrnehmung und den Umgang damit zu gewinnen. Begleitet und vertieft werden die Erkenntnisse und Erfahrungen durch theaterpädagogische Methoden. Im Spiel können eigene Haltungen reflektiert und kann neues Verhalten ausprobiert werden. Die Übungen in der Gemeinschaft stärken das Selbstbewusstsein und die Entwicklung neuer Perspektiven. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

17. bis 19. Juni 2019 | Havelsee
"Trans*-Frauen im Bereich HIV und AIDS"
Medizinische und gesellschaftspolitische Entwicklungen ändern auch die HIV-Präventionslandschaft. Die stärkere Sichtbarkeit von Trans*-Menschen wirft für die Aidshilfearbeit die Frage auf, zu welchen Zielgruppen diese gehören, wie man sie adressiert und in Selbsthilfegruppen einbinden kann. Während des Treffens soll ein Raum gestaltet werden, in dem sich die Teilnehmerinnen von Fragen auseinandersetzen können wie „Was ist eine Trans*Frau?“ bis hin zur Frage, wie diese Gruppe in den Kreis von Frauen mit HIV und Aids eingebunden werden können. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

11. bis 14. Juli 2019 | Waldschlösschen
Bundesweites Treffen für HIV-positive Jugendliche
Die Deutsche Aidshilfe lädt HIV-positive Jugendliche von 14 bis 21 Jahren ein, sich kennenzulernen, miteinander zu reden und gemeinsam etwas zu unternehmen. Gut möglich, dass dabei auch dauerhafte Kontakte oder sogar Freundschaften entstehen. Das Treffen wird zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder im Umfeld von HIV/Aids“ durchgeführt. Zur Anmeldung gelangen Sie unter aidshilfe.de.

17. August 2019 | Berlin
"World of Whorecraft"
Der Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) organisiert diese Messe rund um Themen im Bereich erotischer und sexueller Dienstleistungen. Die "World of Whorecraft" bietet den in der Sexarbeit tätigen und vor allem an der Sexarbeit interessierten Menschen Informationen über Angebote in der Branche, Weiterbildung im Rahmen von Workshops, Diskussionen und Vorträgen, sowie eine Gelegenheit zum Netzwerken. Weitere Informationen bei messe@worldofwhorecraft.de.

23. bis 25. August 2019 | Ellwangen
Fachtag Selbsthilfe
Eingeladen zu diesem Fachtag sind Selbsthilfe-Akteur*innen aus den Netzwerken und Themenwerkstätten sowie anderen (über-) regionalen Zusammenschlüssen, um einander kennenzulernen, die geleistete Arbeit einem breiteren Publikum vorzustellen und sich zu vernetzen. Willkommen sind aber auch Menschen, die sich für ein Selbsthilfe-Engagement interessieren und sich über die verschiedenen Möglichkeiten einer Mitarbeit informieren möchten. Der Fachtag soll den Teilnehmenden ermöglichen, über den eigenen Tellerrand zu schauen und Anregungen für die eigene Arbeit mitzunehmen, Synergien zu nutzen und Kooperationen einzugehen. Darüber hinaus wollen wir aktuelle sozial-, gesellschafts- und gesundheitspolitische Themen, die das Leben mit HIV beeinflussen, diskutieren und Strategien zur Selbstvertretung von Menschen mit HIV vereinbaren. Anmeldeschluss ist bereits der 22. Mai. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

20. bis 22. September 2019 | Planetal
Treffen für junge Mütter
Die Deutsche Aidshilfe bietet jungen Müttern aus dem gesamten Bundesgebiet ein Wochenende an um sich kennenzulernen, sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen. Mit Absicht wurde für dieses erste Wochenende kein dezidiertes Programm erarbeitet, da genügend Raum für eigene Bedarfe und Wünsche geschaffen werden soll. Selbstverständlich steht eine Kinderbetreuung zur Verfügung. Nähere Informationen und Anmeldung unter aidshilfe.de.

23. bis 24. September 2019 | Berlin
Wie kann man Menschen aus neuen EU-Ländern krankenversichern?
Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen hat dazu geführt, dass oft versucht wird, "unbeliebte" Antragsteller*innen regelrecht abzuwimmeln. Dazu gehören in der Regel auch Bürger*innen aus den neuen EU-Ländern. Wer diese Menschen berät und begleitet, sollte gegen rechtswidrige Ablehnungen der Krankenkassen vorgehen und eine reguläre Mitgliedschaft durchsetzen. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

27. und 28. September 2019 | Berlin
4. Fachtag "Sexuelle Gesundheit: Forschung zur Sexarbeit & STI-Forschung"
Trotz zahlreicher guter Präventionsangebote und zunehmender öffentlicher Wahrnehmung für die sexuelle Gesundheit sind sexuell übertragbare Infektionen weiter auf dem Vormarsch. Wie können Erkenntnisse und Fortschritte in der STI-Forschung, neue Techniken in der Diagnostik und Therapiestrategien zur besseren Versorgung genutzt werden? Wie gestaltet sich der Umgang mit der Ausbreitung der Erregervielfalt, neuen Übertragungswegen und breiten Resistenzen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Fachtag "Sexuelle Gesundheit Special" der Deutschen STI-Gesellschaft. Das Programm wird in Kürze fertiggestellt sein. Dieses sowie alle weiterführenden wichtigen Informationen rund um die Tagung lassen wir Ihnen alsbald zukommen.

3. bis 6. Oktober 2019 | Bad Herrenalb
Bundesweites Treffen für Jugendliche mit HIV und jugendliche Angehörige von Menschen mit HIV
Die Deutsche Aidshilfe lädt Jugendliche von 14 bis 21 Jahren ein, die entweder selbst HIV-positiv sind oder Angehörige haben, die mit HIV leben. Hier kann man sich kennenlernen, miteinander reden, gemeinsam etwas unternehmen. Gut möglich, dass dabei auch dauerhafte Kontakte oder sogar Freundschaften entstehen. Das Treffen wird zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder im Umfeld von HIV/Aids“ durchgeführt. Zur Anmeldung gelangen Sie unter aidshilfe.de.

15. bis 17. November 2019 | Berlin
Eine Diskriminierung kommt selten allein – Intersektionalität in die Praxis umsetzen
Der Begriff "Diskriminierung" ist uns allen geläufig und fester Bestandteil unserer Sprache. Was wir damit assoziieren, ist dabei sehr unterschiedlich. Was also heißt Diskriminierung eigentlich? Bin ich dagegen gefeit, andere zu diskriminieren, wenn ich selbst diskriminiert werde? Wie wirken unterschiedliche Formen von Diskriminierung zusammen? Was ist mit Intersektionalität gemeint? Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


S O N S T I G E S

Ausschreibungen im Landesverband
Aktuelle Ausschreibungen der Aidshilfe NRW und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie befreundeter Organisationen finden Sie unter ahnrw.de.

Der nächste Newsletter erscheint Ende Mai 2019
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese bis Mitte des kommenden Monats per E-Mail an Petra Hielscher.
 
 
Impressum | Newsletter abmelden | Newsletter anmelden