März 2019
Liebe Leser*innen!
Die zentrale Botschaft, die von der Welt-Aids-Konferenz vergangenen Sommer in Amsterdam ausgegangen war, lautet "U=U" oder auf Deutsch "n=n". Wenn das HI-Virus nicht nachgewiesen werden kann, ist es auch nicht übertragbar! Wie hier wiederholt berichtet, engagieren sich viele Beteiligte, diese Botschaft publik zu machen. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März wies die Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und HIV/Aids in NRW (LAG) in einer Presseerklärung genau darauf hin und legte den Schwerpunkt dabei auf die Familienplanung: Frauen mit HIV können durch wirkungsvolle Therapien auf ganz natürliche Weise schwanger werden und ebenso Kinder zur Welt bringen. Die LAG betonte, dass „n=n“ gerade für Frauen mit HIV eine wichtige Nachricht ist. Viele von ihnen verschweigen aus Angst vor Ablehnung und Ausgrenzung ihre Infektion. Die Tatsache "n=n" bringt für viele Frauen eine große Erleichterung und macht ihnen Mut, nicht nur mit ihren Partnern offen über ihre Infektion zu sprechen, sondern mit ihnen auch Kinder auf natürliche Weise zur Welt zu bringen. Bitte helfen auch Sie mit, dass das aktuelle Wissen über HIV noch mehr in die Gesellschaft getragen wird.Wir freuen uns, viele von Ihnen anlässlich des Jahresempfangs der Aidshilfe NRW in Düsseldorf zu treffen. Die Einladung finden Sie weiter unten.
Viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters.
Petra Hielscher und Guido Schlimbach
Frauen und HIV/Aids
Aidshilfe NRW


A K T U E L L E S

Jahresempfang der Aidshilfe NRW am 9. April 2019
Auch in diesem Jahr lädt der Landesvorstand zum Jahresempfang der Aidshilfe NRW in Düsseldorf ein. Im Mittelpunkt steht dieses Mal das 30. Jubiläum des Spritzenautomatenprojekts NRW. Außerdem werden wieder verdiente Ehrenamtliche mit unserem Preis "merk|würdig" ausgezeichnet. Die Einladungskarte finden Sie hier (PDF-Datei).

LAG Frauen und HIV/Aids zum Internationalen Frauentag
Frauen mit HIV können durch wirkungsvolle Therapien auf ganz natürliche Weise schwanger werden und ebenso Kinder zur Welt bringen. Darauf weist die Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und HIV/Aids in NRW (LAG) anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März in einer Presseerklärung hin. Den Text der Presseerklärung finden Sie hier (PDF-Datei).

Letzte Chance: Einreichungsphase endet am 31. März 2019
Die Bewerbungsphase für den HIV-Community-Preis 2019 nähert sich dem Ende. Noch bis zum 31. März können Bewerbungen eingereicht werden. Weitere Informationen erfahren Sie hier (PDF-Datei). Bewerbung können Sie unter aidshilfe.de einreichen.


P O L I T I K

Paritätischer fordert die Rechte der Frauen 365 Tage im Jahr ernst zu nehmen
Der Paritätische ruft dazu auf, die Rechte von Frauen vollständig umzusetzen. „Der 8. März mahnt uns alle, nicht nur heute, sondern 365 Tage im Jahr für Frauenrechte einzustehen.“ Die Pressemeldung des Paritätischen finden Sie unter der-paritaetische.de.


S O Z I A L E S

HIV-PrEP auf Rezept nimmt die vorletzte Hürde
Der Bundestag hat am 14. März das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) verabschiedet und damit auch den Weg zur HIV-PrEP auf Rezept freigemacht. Zu den Regelungen des Gesetzes gehört neben dem Ausbau der Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen auch, die HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. Das Gesetz soll am 1. Mai in Kraft treten. Dazu Arne Kayser, Landesvorsitzender der Aidshilfe NRW: "Die PrEP ist in den letzten beiden Jahren zu einem unverzichtbaren Baustein der HIV-Prävention geworden. Sie ist jetzt schon eine wirksame Möglichkeit, sich aktiv vor einer HIV-Infektion zu schützen, für die, die es sich leisten können. Dass die Krankenkassen bei denen, die die PrEP brauchen und wollen, die Kosten übernimmt, ist ein ganz wichtiger Schritt!"

Die DAK übernimmt jetzt schon rückwirkend ab 1. Januar 2019 die Kosten für PrEP-Medikamente
Als erste gesetzliche Krankenkasse finanziert die DAK ihren Versicherten die Medikamente für die HIV-Prophylaxe PrEP – schon vor der allgemeinen Einführung der PrEP als Kassenleistung (bei der auch die Zusatzuntersuchungen abgerechnet werden können). Erstattet werden maximal 200 Euro pro Quartal abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung, und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2019. Das reicht für drei Monats-Rationen aktuell im Handel befindlicher Generika des PrEP-Medikaments Truvada aus. Weitere Informationen lesen Sie unter aidshilfe.de.


G E S U N D H E I T

Londoner Patient: Wahrscheinlich zweiter Fall einer HIV-Heilung
In Großbritannien ist ein HIV-infizierter Mann nach einer Stammzellentransplantation im Rahmen seiner Krebs-Behandlung HIV-frei, obwohl der Londoner Patient seit 19 Monaten keine HIV-Medikamente mehr nimmt. Dennoch bleibt eine Stammzellentransplantation eine Methode für Ausnahmefälle. Sie wird nur eingesetzt, wenn sie erforderlich ist. Die modernen HIV-Medikamente dagegen sind für alle Menschen mit HIV geeignet. Sie entfernen die Viren zwar nicht aus dem Körper, unterdrücken aber dauerhaft die Virenvermehrung. So können Menschen mit HIV ein normales, langes Leben führen, wie alle anderen. Daher fordern wir den Zugang zur Therapie und zu Tests für alle. Mehr zum Thema finden Sie unter aidshilfe.de.

Impfung gegen Gürtelrose wird zur Kassenleistung
Seit knapp einem Jahr existiert in Deutschland die Möglichkeit, sich mit einem neuen Mittel gegen Gürtelrose impfen zu lassen. In Zukunft müssen die gesetzlichen Krankenkassen die Impfkosten für alle Menschen ab 60 Jahren übernehmen. Erhöhen andere Erkrankungen das Gürtelroserisiko, greift die Regelung bereits ab einem Alter von 50 Jahren. Davon betroffen sind unter anderem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und HIV. Die Presseinformation des zuständigen Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) finden Sie unter g-ba.de.

CROI 2019: noch keine Entwarnung für Dolutegravir in der Schwangerschaft
Auf der CROI (Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections) wurden jetzt Daten zum Risiko für Neuralrohrdefekte beim Einsatz von Dolutegravir in der Frühschwangerschaft präsentiert. Die Datenlage reicht für eine Entwarnung noch nicht aus, auch wenn sich die Hinweise mehren, dass das Risiko nicht erhöht ist. Einen Artikel in englischer Sprache dazu lesen Sie unter aidsmap.com.

8. Fachtag "Sexualität und Psyche": Vorträge zum Fachtag
Mit rund 200 Teilnehmer*innen ist der Fachtag "Sexualität und Psyche" auf große Resonanz gestoßen. In diesem Jahr stand er unter dem Motto "Die Zyklen des Begehrens – Heute Jung, Morgen Erwachsen, Übermorgen Alt" und beleuchtete Themen wie Dating-Apps und Sexualität, den Einfluss von Pornografie auf die Normierung von Sexualität, aber auch die Themen Trans* bei Jugendlichen sowie Sexualität im Alter. Die freigegebenen Vorträge können Sie abrufen unter dstig.de. Der nächste Fachtag "Sexualität und Psyche" findet am 17. und 18. Januar 2020 in Bochum statt.


M E D I E N

Broschüren für Gynäkolog*innen versendet
Nach dem großen Erfolg der Hausärztebroschüre letztes Jahr hat die DAH inzwischen auch eine Broschüre für Gynäkolog*innen versendet. Anfang Februar erhielten alle gut 11.000 gynäkologischen Praxen in Deutschland den Leitfaden mit dem Titel "HIV früh erkennen in der gynäkologischen Praxis". Die Broschüre macht besonders auf die Problematik der Spätdiagnosen bei Frauen aufmerksam. Gleichzeitig vermittelt sie den aktuellen Wissensstand zu HIV und Schwangerschaft / Geburt und trägt damit zum Abbau von Ängsten und Vorurteilen bei. Die Broschüre finden Sie hier (PDF-Datei).

Neue Safer-Use-Materialien der Aidshilfe NRW
Die Aidshilfe NRW hat neue Materialien mit Informationen zum Umstieg auf risikoärmere Konsumformen für intravenös Drogengebrauchende anfertigen lassen. Ein Baustein der Schadensminimierung beim intravenösen Drogenkonsum ist der Umstieg auf risikoärmere Konsumformen, z. B. nasal (sniefen), auf Folie rauchen (smoke it) und die Po-Injektion (up your bum). Zu diesen drei alternativen Konsumformen informiert ein neues Plakat, das den Mitgliedsorganisationen des Landesverbands und kooperierenden Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus hat die Aidshilfe NRW Sniefblöckchen mit den wichtigsten Safer-Use-Botschaften anfertigen lassen. Weitere Informationen und Bestellungen können bei brigitte.bersch@nrw.aidshilfe.de bestellt werden.

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit
Kaum zu glauben, aber das Herbst-Heft der DHIVA ist jetzt erschienen. Unter anderem geht es um Frauenpower in Fernost, den HIV-Test für Zuhause und die PrEP für Frauen. Einzelheiten, um die DHIVA als Abo zu bestellen, gibt es als Download unter stiftung-gssg.de.

Die zweite Runde der Kondomaktion für Migrant*innen kommt
Voraussichtlich Ende März erwartet die DAH die Lieferung der zweiten Charge Kondome mit den mehrsprachigen Stickern für Geflüchtete und Migrant*innen. Die ersten 200.000 Kondome waren im Oktober nach nur zwei Wochen vergriffen. Sowohl Aidshilfen als auch viele andere Organisationen die für und mit Geflüchteten und Migrant*nnen arbeiten, hatten Kondome bestellt und verteilt. Die Aufkleber auf den Kondomen verweisen in vier Sprachen (arabisch, russisch, englisch, französisch) auf die Webseite your-health.tips, die Informationen zum Gesundheitswesen in Deutschland, zu Beratungs- und Testmöglichkeiten für HIV und STI und zu Anlaufstellen für Menschen ohne Papiere gibt.


T E R M I N E  /  F O R T B I L D U N G E N

1. und 2. April 2019 | Düsseldorf
Aufenthalts- und Sozialrechte von Geflüchteten und Unionsbürger*innen
Um im Feld "HIV/STI- und Hepatitis-Prävention und Migration" kompetent beraten zu können, ist es notwendig, in punkto Aufenthalts- und Sozialrecht ständig auf dem Laufenden zu sein. Dieses Seminar dient dem Erwerb von Grundlagen in diesen Rechtsbereichen sowie der Aktualisierung des Fachwissens, vor allem für die Beratung von Geflüchteten und Unionsbürger*innen. Weitere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

3. bis 5. April 2019 | Waldschlösschen
"Refugees welcome" – LSBTTIQ*-Geflüchtete in Deutschland
In vielen Organisationen, Initiativen bis hin zu städtischen Einrichtungen sind Angebote entstanden, die die oft schwierige Situation von LSBTTIQ*-Geflüchteten in Deutschland verbessern wollen. Ziel des Seminars ist es, die bestehenden Angebote, einzelnen Projekte und Initiativen zu reflektieren, von den Praxiserfahrungen der einzelnen Initiativen zu lernen und neue Angebote und Handlungsstrategien zu entwickeln und zu diskutieren. Weitere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei). Darüber hinaus finden Sie weitere Angebote des Waldschlösschens zur Arbeit mit geflohenen LSBTTIQ*-Menschen hier (PDF-Datei).

5. April 2019 | Dortmund
Fachtag "Chronische Erkrankungen am Arbeitsplatz"
Im Rahmen des gemeinsamen Projekts der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft NRW mit der Aidshilfe NRW und der Deutschen Rheuma-Liga NRW findet ein Fachtag zum Thema „Chronische Erkrankungen am Arbeitsplatz – Selbsthilfe in Unternehmen“ statt. Innerhalb der Fachtagung soll NRW-weit eine Vernetzung zwischen Menschen mit einer chronischen Erkrankung, Arbeitgebenden, Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten und Selbsthilfeangeboten entstehen, um gemeinsam über das Arbeiten mit einer chronischen Erkrankung zu diskutieren und Lösungsideen vorzustellen, zu prüfen und neue zu erarbeiten. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

8. bis 10. April 2019
17. bis 19. Juni 2019 
9. bis 11. August 2019 
25. bis 27. Oktober 2019 | Waldschlösschen
Fortbildungsreihe "Transgeschlechtliche Menschen kompetent beraten"
Die Fortbildungsreihe setzt sich mit dem Thema Trans*-Beratung auseinander. Wenn Trans*-Menschen psychosoziale Beratungsangebote aufsuchen, erleben sie häufig, dass die Mitarbeitenden nicht mit dem Thema Trans* vertraut sind. Ein spezifisches Trans*-Wissen wird in einer regulären Berater*innen Ausbildung nicht vermittelt und eine Trans*unterstützende Haltung, sowie ein diskriminierungsarmer und akzeptierender Umgang gegenüber Trans*-Menschen ist nicht vorauszusetzen. Das kann zu Überforderung aufseiten der Beratenden, zu Stigmatisierung von trans*-Menschen und zur Vermittlung von Fehlinformationen an Ratsuchende führen. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

10. April 2019 | Köln
Hub zur Welt-AIDS-Konferenz 2018
Fachleute, die in Amsterdam an der IAC teilgenommen haben, berichten aus erster Hand. Original-Mitschnitte der Konferenz und Fachgespräche sollen wichtige Impulse geben. Anschließende Diskussionen mit dem Publikum helfen, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse, Therapieansätze und Präventionsmaßnahmen zu interpretieren. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

12. bis 14. April 2019 | Hattingen
"POSITIVE Vielfalt und Rassismus / POSITIVE HEILE WELT!?"
In der Positivenvernetzung vereint sich die gemeinsame Erfahrung von Abwertung und Diskriminierung aufgrund eines Lebens mit HIV oder Aids. Manche Menschen mit HIV erfahren aber noch weitere Diskriminierungen, sei es gegenüber dem eigenen Geschlecht, der Sexualität oder auch in Form von Rassismus gegenüber einer Herkunft, einer Religion oder eines Aussehens, das in Deutschland als nicht-deutsch und als anders angesehen wird. Anmeldungsmöglichkeit ab sofort unter posithiv-handeln.de.

27. April 2019 | Düsseldorf
HIV als Familiengeheimnis
Was bedeutet die HIV-Diagnose für meine Familie? Was soll ich meinem Kind sagen? Eine schwerwiegende Entscheidung für alle betroffenen Mütter, Väter und deren Kinder. Können wir darüber sprechen? Oder ist es eine zu große Last für ein Kind? Was ist mit dem Risiko, dass es etwas ausplaudern könnte? Wie soll man sich entscheiden? Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

3. bis 5. Mai 2019 | Berlin
Flucht, Trauma und Sucht
Fachkräfte in der Sucht- und Drogenhilfe treffen vermehrt auf Klient*innen mit traumatischen Erfahrungen wie Flucht und Vertreibung. Sie werden dadurch vor besondere Herausforderungen gestellt, die nicht nur spezifisches Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Diversity-Kompetenz im Umgang mit Betroffenen erfordern. Dieses Seminar ermöglicht den Erwerb von Grundkenntnissen für die Suchthilfe- bzw. Beratungsarbeit mit Geflüchteten und Migrant*innen, die an einer akuten und/oder posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Im Mittelpunkt steht das multifaktorielle Dasein von Flucht, Trauma und Sucht. Weitere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

10. bis 12. Mai 2019 | Remagen
Beratung und Betreuung von Drogengebraucher*innen (Reflexion)
In Teil II des Seminars stehen die Erfahrungen im Mittelpunkt, welche die Teilnehmer*innen bei der Anwendung der im ersten Teil gelernten Methoden der Gestaltung von Beratungs- und Betreuungs-prozessen gemacht haben. Diese Erfahrungen sollen reflektiert werden, um gegebenenfalls Korrekturen vornehmen oder Lösungen für erkannte Probleme entwickeln zu können. Zugleich geht es darum, die persönlichen Ressourcen für die Arbeit mit Drogengebraucher*innen wie auch die Grenzen des eigenen Handelns zu erkennen. Darüber hinaus werden Techniken der Fallbearbeitung und der Intervision (kollegiale Beratung) vermittelt – auch dies ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung in der Beratung und Betreuung. Weitere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

18 bis 26. Mai 2019
"Aktionswoche Selbsthilfe"
Im Mai 2019 wird es erstmalig eine vom Paritätischen initiierte bundesweite "Aktionswoche Selbsthilfe" geben. Ziel der Aktionswoche ist es, die Selbsthilfe zu fördern und deren Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu stärken. Alle wichtigen Informationen finden Sie unter wir-hilft.de. Der Paritätische NRW lädt alle Mitgliedsorganisationen mit Bezug zur Selbsthilfe ein, sich an der Aktionswoche zu beteiligen.

17. bis 19. Juni 2019 | Havelsee
"Trans*-Frauen im Bereich HIV und AIDS"
Medizinische und gesellschaftspolitische Entwicklungen ändern auch die HIV-Präventionslandschaft. Die stärkere Sichtbarkeit von Trans*-Menschen wirft für die Aidshilfearbeit die Frage auf, zu welchen Zielgruppen diese gehören, wie man sie adressiert und in Selbsthilfegruppen einbinden kann. Während des Treffens soll ein Raum gestaltet werden, in dem sich die Teilnehmerinnen von Fragen wie „Was ist eine Trans*-Frau“ bis hin zur Frage, wie diese Gruppe in den Kreis von Frauen mit HIV und Aids eingebunden werden können. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

23. bis 24. September 2019 | Berlin
Wie kann man Menschen aus neuen EU-Ländern krankenversichern?
Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen hat dazu geführt, dass oft versucht wird, "unbeliebte" Antragsteller*innen regelrecht abzuwimmeln. Dazu gehören in der Regel auch Bürger*innen aus den neuen EU-Ländern. Wer diese Menschen berät und begleitet, sollte gegen rechtswidrige Ablehnungen der Krankenkassen vorgehen und eine reguläre Mitgliedschaft durchsetzen. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

15. bis 17. November 2019 | Berlin
Eine Diskriminierung kommt selten allein – Intersektionalität in die Praxis umsetzen
Der Begriff "Diskriminierung" ist uns allen geläufig und fester Bestandteil unserer Sprache. Was wir damit assoziieren, ist dabei sehr unterschiedlich. Was also heißt Diskriminierung eigentlich? Bin ich dagegen gefeit, andere zu diskriminieren, wenn ich selbst diskriminiert werde? Wie wirken unterschiedliche Formen von Diskriminierung zusammen? Was ist mit Intersektionalität gemeint? Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


S O N S T I G E S

Lesbisches Leben 50 Jahre nach den Stonewall Riots
Die Arbeitsgruppe Sozialmedizin und Public Health mit Schwerpunkt Geschlecht und Diversität nimmt den Jahrestag der Stonewall Riots und fast fünf Jahrzehnte Lesbenbewegung in der BRD zum Anlass für eine Veranstaltungsreihe. Fünf Veranstaltungen von April bis Juli 2019 in Dortmund und Bochum laden dazu ein, die vergangenen und aktuellen Kämpfe von Lesben, für lesbischen und queeren Feminismus und gegen Heterosexismus zu diskutieren. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Ausschreibungen im Landesverband
Aktuelle Ausschreibungen der Aidshilfe NRW und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie befreundeter Organisationen finden Sie unter ahnrw.de.

Der nächste Newsletter erscheint Ende April 2019
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise, etc. Bitte senden Sie diese bis Mitte des kommenden Monats per E-Mail an Petra Hielscher.
 
 
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