August 2018
Liebe Leser*innen,

vom 23. bis zum 27. Juli fand in Amsterdam die 22. Internationale Aids-Konferenz unter dem Motto „Breaking Barriers, Building Bridges“ statt. Das Team der Aidshilfe NRW war ebenfalls vor Ort. Hier ein paar Eindrücke:

Eine der eindrücklichsten Botschaften, die von der 22. Internationalen AIDS-Konferenz in die ganze Welt ging, lautet U = U: Undetectable = Untransmittable, also auf Deutsch N = N: Nicht nachweisbar = Nicht übertragbar oder nicht infektiös. Diese Tatsache wurde durch die in Amsterdam vorgestellte "Partner 2-Studie" eindrucksvoll bestätigt. Die Datenlage ist eindeutig: Ist die Viruslast nicht nachweisbar (undetectable9 = keine Übertragung (untransmittable)! Es gibt also keinen Grund mehr, diese Botschaft, die die beste und stärkste gegen Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV ist, nicht deutlich und laut zu kommunizieren – auch und gerade in der Allgemeinbevölkerung! Weitere Infos finden Sie unter aidsmap.com.

Unter dem Titel "State of the ART" gab spannende Beiträge, wie es weitergehen kann mit der ART. Über neue Strategien und Entwicklungen im Kontext innovativer Medikamentenabgabesysteme, subkutaner Implantate, ART und Schwangerschaft sowie neuer Medikamentenklassen berichteten Lynda Stranix (Universität Zimbabwe), Kimberly Scarsi (College of Pharmacy, USA) und Prof. Hans-Jürgen Stellbrink (ICH Hamburg). Vieles ist derzeit noch in der Pipeline, die Möglichkeiten zu verbesserten und einfacheren Therapiemodellen bleiben für die nahe Zukunft spannend.

Gegen die Stigmatisierung und Kriminalisierung der Sexarbeit! Sexarbeiter*innen und deren Unterstützer*innen demonstrierten im Rahmen der Internationalen Aids Konferenz in Amsterdam für ihre Rechte und gegen Stigmatisierung von Sexarbeit. Wie notwendig ein Ende der Diskriminierung von Sexarbeiter*innen und ihrer Arbeit ist wurde auch in der Session "Creating danger: Impact of end-demand laws and policing of sex work" deutlich. An Bespielen aus Baltimore, Zimbabwe, Frankreich und den Niederladen wurde verdeutlicht, dass es einer starken unterstützenden Gesetzgebung bedarf, um die Situation von Sexarbeiter*innen deutlich zu verbessern und sicherer zu machen. Eine Legalisierung von Sexarbeit allein ist nicht ausreichend, um Diskriminierung, Kriminalisierung und Gewalt gegen Sexarbeiter*innen abzubauen. Sexarbeiter*innen die in Settings tätig sind, die rechtlich nicht geschützt sind, haben keine Möglichkeit, ihre Rechte gegenüber dem Rechtssystem einzufordern und sind deutlich mehr dem Risiko von Gewalt ausgesetzt.

Auch die PrEP war ein zentrales Thema bei der Konferenz. Neue Studienergebnisse zeigen, dass die anlassbezogene Einnahme der PrEP noch wirksamer ist, als bisher angenommen werden konnte. Gleichzeitig besteht aber noch viel Informationsbedarf rund um die PrEP bei Schwulen und anderen MSM. Safer Sex 3.0 in Bezug auf HIV, Chemsex und die Erweiterung von Testangeboten auf andere STIs sind nicht nur bei uns Thema. "Durch Vernetzung und Austausch können wir gemeinsam mit anderen Projekten und Ländern die Wirksamkeit unserer Präventionsstrategien erhöhen", da sind sich beide einig. Das europäische ESTICOM-Training für Community Health Worker ist ein erster Schritt dazu und wurde, ebenfalls wie die ersten Ergebnisse der EMIS-Studie, im Rahmen der Konferenz vorgestellt. Mehr Infos zu den ersten Ergebnissen der EMIS-Studie finden Sie unter aidshilfe.de.

Dies sind nur ein paar wenige Eindrücke einer spannenden und thematisch vielseitigen Konferenz. Eine detailliertere Berichterstattung zu den unterschiedlichen Schwerpunktthemen finden Sie unter aidshilfe.de.


AKTUELLES  

Aidshilfe NRW begrüßt Minister Spahns Plan, die PrEP von den Kassen bezahlen zu lassen
Zukünftig sollen die Krankenkassen die Kosten für die Präexpositions-Prophylaxe (PrEP) übernehmen. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechtzeitig zur Welt-AIDS-Konferenz kommende Woche in Amsterdam angekündigt. Die Aidshilfe NRW begrüßt dieses Vorhaben. Sie fordert seit langem, die PrEP allen zugänglich zu machen, die sie brauchen und wollen. Das darf nicht am geringen Einkommen der Leute scheitern. Weitere Informationen erfahren Sie unter ahnrw.de

Aidshilfe NRW kritisiert das vor einem Jahr in Kraft getretene ProstSchG
Am 1. Juli jährte sich das Inkrafttreten des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) zum ersten Mal. Die Aidshilfe NRW kritisiert, dass dieses Gesetz die Menschen, die es vorgibt zu schützen, tatsächlich daran hindert, Hilfs- und Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen. Insbesondere den in der Sexarbeit Tätigen in prekären Lebenslagen geht es schlechter als zuvor. Für die Erweiterung der Beratungsstrukturen für diese Menschen fordert die Aidshilfe NRW von der Landesregierung ein entsprechendes Förderprogramm. Die Presseerklärung dazu lesen Sie hier (PDF-Datei).


VERBAND

Fachtag "Migration im Verband" am 15. September 2018 in Köln
Zu unserem Fachtag MIGRATION IM VERBAND laden wir ganz herzlich ein. Wir wollen inner- und außerverbandlich mehr Sichtbarkeit, mehr Aufmerksamkeit und eine bessere Vernetzung der unterschiedlichen Akteur*innen im Bereich Migration und HIV erreichen. Im Mittelpunkt des Fachtags stehen Erfahrungen und Fragen zu unterschiedlichen Themen aus den Bereichen der Arbeit von und mit Migrant*innen aus Sub-Sahara Afrika (MiSSA), der LSBTI*- Community (You’re welcome – Mashallah!) und Menschen ohne Papiere. Wir betrachten außerdem Aspekte und aktuelle Fragestellungen, die den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem betreffen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter nrw.aidshilfe.de.
 
Jahresbericht der Aidshilfe NRW 2017
Der Bericht über die Aktivitäten unseres Landesverbands aus dem vergangenen Jahr liegt jetzt vor. Unter anderem ist dort eine Kurzdokumentation des großen Verbandstags zu finden. Der Jahresbericht in Printversion ist über die Landesgeschäftsstelle erhältlich. Online finden Sie ihn hier (PDF-Datei).


LEBEN MIT HIV

Neues Internetportal gegen HIV-Diskriminierung
Menschen mit HIV erleben auch heute noch Diskriminierung, etwa im Beruf oder im Gesundheitswesen. Das Portal hiv-diskriminierung.de bietet ihnen nun Informationen und Unterstützung, um sich zu wehren. Die Seite informiert über Diskriminierung im juristischen Sinn, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und den Datenschutz und bietet Adressen von Ansprechpartner*innen, die beim Vorgehen gegen Diskriminierung beraten und unterstützen. Zugleich dient das Portal als Meldestelle für selbst oder von anderen erlebte Diskriminierung. Darüber hinaus werden weiterführende Materialien zum Herunterladen, Links und Hinweise zu Schulungen und Veranstaltungen der Deutschen AIDS-Hilfe zu diesem Thema und Infos für Beratende angeboten.

Schutz durch Therapie: Ein Erfahrungsbericht
Kurz bevor Rebecca Jackson das erste Mal Sex mit ihrem Freund haben wollte, sagte er ihr: "Ich bin HIV-positiv." Die Nachricht war für sie zunächst ein Schock. Ihren Weg zu einer entspannten Sexualität dank Schutz durch Therapie hat sie aufgeschrieben. Den lesenswerten Beitrag finden Sie unter magazin.hiv.


PRÄVENTION

Social-Media-Aktion "Mein Beitrag gegen Aids" gestartet
Menschen, die sich für die Ziele der Kampagne "Kein AIDS für alle!" einsetzen, können ihr Engagement mit Fotos zeigen, die sie unter dem Hashtag #keinaids2020 veröffentlichen. Egal, ob jemand fünf Euro spendet, mit der Nachbarin ins Gespräch kommt oder eine größere Aktion umsetzt, die auf unsere Kampagnenziele einzahlt. Allen Unterstützer*innen soll eine Plattform gegeben werden, um zu zeigen: Wir können nur gemeinsam Geschichte schreiben. Mehr Infos zur Aktion und Druckvorlagen für die Schilder finden Sie unter kein-aids-fuer-alle.de.

Landesregierung NRW nimmt Stellung zur HIV-PrEP
"Um das Potenzial der PrEP für die zielgruppenspezifische HIV-Prävention nutzen zu können, ist vor allem Aufklärung über Anwendung, Nutzen und Risiken notwendig", äußerte die Landesregierung NRW in der Antwort auf die Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen zur HIV-Präventionsprophylaxe. Ebenso stellt sie fest, dass die HIV-Prävention in den letzten Jahren vielfältiger geworden sei. "Neben den wichtigsten Strategien der Aufklärung sowie der Verwendung eines Kondoms haben sich in wissenschaftlichen Studien 'Schutz durch Therapie' und die Präexpositionsprophylaxe bei korrekter Anwendung als gleichermaßen wirksam erwiesen. Erste Studien aus dem Ausland zeigen, dass mit der PrEP Menschen erreicht werden können, die zu einer Personengruppe mit hohem HIV-Risiko gehören, bislang aber von der HIV-Prävention nicht oder nicht hinreichend erreicht wurden. In einer lebensweltorientierten und zielgruppenspezifischen HIV-Prävention kann die PrEP daher ein wichtiger Baustein sein. Allerdings ist zu beachten, dass die PrEP keinen Schutz vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen bietet. Es besteht daher die Gefahr, dass diese zunehmen, wenn aufgrund der Anwendung der PrEP auf das Kondom verzichtet wird." Den Text der Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage finden Sie unter landtag.nrw.de

Der HIV-Selbsttest kommt
Voraussichtlich ab Herbst werden in Deutschland HIV-Selbsttests erhältlich sein. Die dafür notwendige Änderung der Medizinprodukteabgabeverordnung hat Gesundheitsminister Jens Spahn Anfang Juni angekündigt. Den HIV-Test selbst zu Hause durchführen zu können, kann die Hemmschwelle senken. Manche Menschen scheuen sich, in einer Arztpraxis, im Gesundheitsamt oder in einem Checkpoint der Aidshilfe danach zu fragen. Gründe können zum Beispiel Scham oder Angst vor einer negativen Bewertung ihres sexuellen Verhaltens sein. Andere Menschen schieben den Test vor sich her. Wenn sie den Selbsttest einfach in der Apotheke, der Drogerie oder im Online-Handel kaufen können, kann das motivieren, sich früher oder häufiger auf HIV zu testen. Begleitende (anonyme) Beratung durch Angebote der Aidshilfen ist persönlich, telefonisch und per E-Mail möglich. Mehr Informationen finden Sie unter ahnrw.de


FRAUEN UND HIV/AIDS

Johannas Kolumne
Johanna Verhoven, Mitglied im Vorstand der AIDS-Hilfe Paderborn, ist seit kurzem Mitarbeiterin der AIDS-Hilfe Bielefeld. Seit Oktober 2016 ist sie Mitglied des Landesvorstands der Aidshilfe NRW und schreibt auf der Homepage von XXelle in loser Folge über besondere Themen und Schwerpunkte ihres beruflichen Alltags und ehrenamtlichen Engagements. Johannas Kolumne finden Sie unter xxelle-nrw.de.


JUGEND

Treffen für Jugendliche mit HIV in NRW
Dieses erste landesweite Treffen für junge Leute mit HIV organisiert die Aidshilfe NRW gemeinsam mit den Aidshilfen in Düsseldorf und Dortmund vom 27. bis 28. Oktober 2018 in Essen. Wir bitten um rege Weiterleitung des Einladungsflyers, den Sie hier (PDF-Datei) finden.


SCHWULE MÄNNER

Relaunch von ICH WEISS WAS ICH TU
Die Website der Präventionskampagne ICH WEISS WAS ICH TU präsentiert sich im neuen Layout. Auch inhaltlich wurde neu gestartet. Unter dem Motto "Safer Sex 3.0 – Mehr Safer. Mehr Sex. Du entscheidest." stehen nun die drei wichtigsten Schutzmöglichkeiten vor HIV: Kondom, Schutz durch Therapie und PrEP gleichrangig nebeneinander. "Für Safer Sex gibt es heute mehr Möglichkeiten als noch vor 15 Jahren. Das ist ein Meilenstein in der HIV-Prävention", sagt Kampagnenleiter Tim Schomann. Das Design ist nun wesentlich übersichtlicher. Die überarbeitete Website finden Sie unter iwwit.de.


DROGEN UND STRAFVOLLZUG

"20 Jahre Gedenktag - ein erfolgreiches Bündnis für akzeptierende Drogenpolitik": Aidshilfe NRW zum Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen
In den vergangenen 20 Jahren sind bis zu 45.000 Menschen in Deutschland an Überdosierung von Drogen, den Folgen von konsumbedingten Infektionen wie HIV und Hepatitis und den negativen Auswirkungen von Schwarzmarkt und Kriminalisierung verstorben. Daran wurde am 21. Juli, dem Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen, erinnert werden. Dieser Tag wird seit 20 Jahren als Protest-, Aktions- und Trauertag begangen, um dem Gedenken an die vielen Drogentoten sowie den Gründen und Umständen, die zu ihrem Sterben geführt haben, öffentlich und mit medialer Beachtung Ausdruck zu verleihen. Auch in diesem Jahr fanden in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Pressemitteilung der Aidshilfe NRW finden Sie hier (PDF-Datei).

Aidshilfe NRW kritisiert mangelhafte Diagnostik und Behandlung
Die Anstrengungen, Hepatitis zu diagnostizieren, gut zu behandeln und neuen Infektionen vorzubeugen, müssen intensiviert und ausgebaut werden. Dazu die Aidshilfe NRW anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags am 28. Juli auf. Chronische Hepatitis B und C betreffen über 300 Millionen Menschen weltweit und auch in Deutschland sind schätzungsweise bis zu 600.000 Menschen erkrankt. Die meisten wissen nichts von ihren Infektionen, die lange symptomlos bleiben. Unbehandelt kann Hepatitis zu Leberzirrhose oder Krebs führen. Die Pressemitteilung der Aidshilfe NRW finden Sie hier (PDF-Datei).

Hepatitis in Haft
In den Haftanstalten in NRW hat mindestens jede*r sechste Inhaftierte den Hepatitis -C-Virus, aber nur ein Prozent davon wird therapiert. Neue Medikamente könnten heilen und dadurch die restliche Bevölkerung besser vor dem Virus schützen. Warum wird das nicht gemacht? Ist die Therapie dem Land zu teuer? Ein Beitrag von Westpol vom 24. Juni 2018 finden Sie unter wdr.de.

Jahresstatistik 2017 der Drogenkonsumräume in NRW
Die Landestelle Sucht NRW hat den Jahresbericht der Drogenkonsumräume 2017 veröffentlicht. Nordrhein-Westfalen verfügt über zehn Drogenkonsumräume. Ihr Angebot dient der Gesundheits-, Überlebens- und Ausstiegshilfe für Drogengebrauchende. Gesundheitsgefahren, zum Beispiel Infektionen mit HIV oder Hepatitis, werden mit dem Ziel gesenkt, das Überleben von Substanzgebrauchenden zu sichern. Mehr Daten und Fakten finden Sie unter aids-nrw.de.


MIGRATION

pro familia Nordrhein-Westfalen: Hilfe für geflüchtete Familien
Gesundheitliche und psychosoziale Informations- und Beratungsangebote für Geflüchtete standen im Mittelpunkt eines Modellprojekts der pro familia Nordrhein-Westfalen. Ziel des Projektes war die Verbesserung der Gesundheit geflüchteter Menschen, vor allem im Bereich sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte. Ideen und Erfahrungen aus den letzten drei Jahren des Projektes sind nun in einer Handreichung zusammengefasst, die auch beispielhafte Hinweise auf nützliche Materialien, (Internet-)Angebote und Broschüren beinhaltet. Die Handreichung beantwortet unter anderem folgende Fragen: Welche guten Beispiele aus der Praxis mit geflüchteten Familien gibt es? Wie gelingt eine aufsuchende Ansprache und Beratungsarbeit? Wie gestaltet sich die Arbeit mit Ehrenamtlichen? Und was brauchen Fachkräfte? Mehr unter aids-nrw.de.

Landessozialgericht Hessen: Asylbewerber*innen haben Recht auf Hepatitis-C-Behandlung
Hessens Landessozialgericht hat konkretisiert, welche medizinischen Leistungen Asylbewerber*innen zustehen, wie die ZEIT bereichtet. Konkret ging es um die Behandlung eines Mannes mit Hepatitis C. Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Deutschland haben Anspruch auf eine kostenintensive medizinische Therapie, wenn diese aus gesundheitlichen Gründen erforderlich ist. Das hat das Hessische Landessozialgericht Darmstadt entschieden. Dies gelte zumindest dann, wenn es sich nicht bloß um eine Bagatellerkrankung handele und der Aufenthalt der Person in Deutschland nicht nur kurzzeitig sei. In dem konkreten Fall ging es um einen an Hepatitis C erkrankten Mann aus Aserbaidschan. Das Gericht verpflichtete den Landkreis Fulda per einstweiliger Anordnung dazu, die Kosten für eine antivirale Therapie bei dem Mann zu übernehmen. Ein ärztliches Gutachten hatte zuvor ergeben, dass die Heilungschancen bei einer solchen Therapie im vorliegenden Fall bei 90 Prozent lägen. Der Beschluss ist nach Angaben des Gerichts unanfechtbar und damit rechtskräftig. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter zeit.de.


VERSCHIEDENES


Ausschreibungen im Landesverband
Aktuelle Ausschreibungen der Aidshilfe NRW und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie befreundeter Organisationen finden Sie unter ahnrw.de.

Buchtipp: Die Kapsel - Zur Aidsgeschichte in Deutschland
Zum ersten Mal widmet sich ein Buch intensiv der Geschichte von Aids in der Bundesrepublik. Martin Reicherts "Die Kapsel" macht dabei vor allem eines deutlich: Die bis heute nicht stattfindende gesellschaftliche Aufarbeitung der Aidskrise in Deutschland ist eine verpasste Chance. Eine ausführliche Rezension finden Sie unter magazin.hiv.

Der nächste Newsletter erscheint im Herbst 2018
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de.
 
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