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03 | 2018
HERZENSLUST NRW: Präventionsprojekt - Virtual Reality
Liebe Leser*innen,
 
nach zweijähriger Projektphase war es am 20. Februar soweit und wir präsentierten unser neuestes Projekt: die "Virtual-Reality-Brillen von und mit Herzenslust". Über 30 Gäste, darunter Vertreter*innen der örtlichen Herzenslust-Teams und an der Entwicklung beteiligte Ehrenamtliche, feierten die Präsentation in den Kreativräumen der Wohngemeinschaft in Köln. Ihre Rückmeldungen waren mehr als positiv. In den virtuell begehbaren Räumen werden unter anderem die drei Schutzmöglichkeiten vor HIV - Kondome, Schutz durch Therapie und die PrEP - thematisiert. Die Brillen werden zukünftig bei Vor-Ort-Aktionen zum Einsatz kommen. Ihr habt die Möglichkeit, bis zu fünf virtuelle Räume zu besuchen, in denen auch der HIV-Test, Akzeptanz in der Szene und Sex im Cruising-Club eine Rolle spielen. Begleitet werdet ihr auf der virtuellen Reise von Klaus Nierhoff. Der bekannte Schauspieler unterstützte das Projekt leidenschaftlich und führt euch als Gastgeber informativ von Raum zu Raum. Wir glauben, dass die Brillen helfen werden, den personalkommunikativen Ansatz der Herzenslust-Kampagne zu stärken. Das innovative Tool soll neugierig machen und einen guten und lockeren Einstieg in unsere vielfältige Themenwelt bieten. Also macht euch bereit dafür, mal ganz anders mit Präventions- und Szenethemen in Kontakt zu kommen. Wir sind gespannt auf euer Feedback!
 
Herzliche Grüße aus der Geschäftsstelle senden Oliver Schubert, Marcel Dams und Markus Schmidt

Aufbautraining Herzenslust 2.0 vom 14. bis 15. April 2018 in Köln

Am 14. und 15. April findet unser Aufbautraining Herzenslust 2.0 in Köln statt. Wir treffen uns jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Aidshilfe Köln (Beethovenstraße 1, 50674 Köln). Neben der Vermittlung neuer medizinischer Erkenntnisse, werden wir auch über unsere Haltung(en) zu den Themen Schutz durch Therapie, PrEP und z. B. dem Selbsttest diskutieren. Weitere Infos (u. a. zu Übernachtungsmöglichkeiten) und ein Formular zur Anmeldung findest du hier (PDF-Datei). Das Aufbautraining richtet sich übrigens nicht nur an Menschen, welche gerade ein Basistraining durchlaufen haben. Es dient auch als hilfreiche Auffrischung und zur Auseinandersetzung mit neueren Themen und Veränderungen in der Prävention, für alle die schon länger haupt- oder ehrenamtlich dabei sind.

Runder Tisch "kreathiv präventhiv" am 28. April 2018 in Köln
Du engagierst dich im Kontext von Herzenslust oder in der Szene und Community? Dich interessiert die PrEP oder du nimmst sie bereits selber, weil du dich vor HIV schützen möchtest? Oder du bist HIV-positiv und möchtest deine Erfahrungen in wirksame Präventionsstrategien einbringen? Dann bist du bei uns richtig, denn seit Oktober 2017 "PrEPt" es ganz gewaltig in Deutschland  - auch in NRW. Und das ist gut so. Getreu dem Motto des Runden Tisches wollen wir uns "kreathiv präventhiv" mit der PrEP auseinandersetzen. Denn sie stellt neben Kondomen und Schutz durch Therapie die dritte, gleichwertige Präventionsstrategie vor HIV dar. Wir treffen uns am 28. April 2018 von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Kölner "Wohngemeinschaft". Die entsprechende Einladung mit allen organisatorischen und inhaltlichen Infos findest du unter herzenslust.de.

Alles fit im Schritt!? Online-Umfrage zu Beratungs- und Testangeboten für HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI)
Wir wollen es wissen: Wie, wo und wie oft lässt du dich auf HIV und andere STIs, wie z.B. Tripper, Syphilis oder Feigwarzen testen? Welche Erfahrungen machst du bei den Testangeboten deiner Wahl und was müsste besser werden? Mit deinen Antworten trägst du dazu bei, aktuelle Angebote zu überprüfen und zu verbessern. Es wäre toll, wenn du dir 10 Minuten Zeit nimmst und diese Online-Umfrage ausfüllst. Und hier gelangst du zur Umfrage: soscisurvey.de/alles-fit-im-schritt

Geburtstagsgrüße an Michael Bochow
Mit seinen "Bochow-Studien" lieferte er verlässliche Daten zum Lebensstil und sexuellen Verhalten schwuler Männer in Deutschland. Am 26. März feierte der Berliner Sozialwissenschaftler Michael Bochow seinen 70. Geburtstag. Die Deutsche AIDS-Hilfe hat einige seiner beruflichen Weggefährten um ganz persönliche Grüße und Reminiszenzen gebeten. Diese findest du unter magazin.hiv.

Georg Uecker macht dann mal weiter…
Wohl kaum jemand hat so viele Coming-outs hinter sich gebracht wie der „Lindenstraßen“-Schauspieler Georg Uecker. In seiner Autobiografie „Ich mach dann mal weiter!“ reflektiert er nicht nur seine Rolle als Vorzeigeschwuler in der TV-Serie, sondern erzählt auch von den Brüchen in seiner Biografie, etwa durch den Tod seines Partners oder seine eigene Krebs- und HIV-Erkrankung. Eine ausführliche Buchbesprechung findest du unter magazin.hiv.

Erstes lang wirksames HIV-Medikament mit Antikörpern
Trogarzo ist das erste kommerziell vermarktete HIV-Medikament, das Antikörper einsetzt (und damit das erste HIV-Medikament mit einem neuen Wirkprinzip seit fast zehn Jahren), und das erste lang wirksame HIV-Medikament (das nicht täglich eingenommen werden muss). Zugelassen ist Trogarzo nur zur Behandlung von therapieerfahrenen Menschen mit HIV, die Resistenzen gegen HIV-Medikamente aufweisen, und zwar in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten, die zumindest teilweise noch gegen die HIV-Stämme der Patient*innen wirken. Mehr erfährst du unter magazin.hiv.

Stadt Wuppertal für eine nachteilsfreie Beteiligung von Menschen mit HIV am Arbeitsleben
Die Lebenssituation von Menschen mit HIV hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Gleichzeitig spielt Diskriminierung im Alltag HIV-Positiver immer noch eine erhebliche Rolle, unter anderem im Arbeitsleben. Deswegen will die Stadt Wuppertal für eine nachteilsfreie Beteiligung von Menschen mit HIV am Arbeitsleben eintreten und ein Vorbild für andere Arbeitsgeber sein. Mehr erfährst du unter aids-nrw.de.

Menschen ohne Papiere: "Wir wollen, dass die Leute behandelt werden können!"
Wer eine Krankenkassenkarte besitzt, hat in Deutschland Zugang zur Gesundheitsversorgung. Doch was, wenn jemand keine Krankenversicherung hat – oder sogar keine Aufenthaltspapiere? Am 20. März hat ein Aktionsbündnis ein Zeichen für das Menschenrecht auf Gesundheit gesetz. "Wir wollen, dass die Leute behandelt werden können", sagen die Initiator*innen in einem Interview mit der Deutschen AIDS-Hilfe. Dieses findest du unter magazin.hiv.

Save the Date: Fachtag "Migration im Verband" am 15. September 2018 in Köln
Am Samstag, den 15. September findet im Mediapark Köln von 10.00 bis 17.00 Uhr der Fachtag "Migration im Verband" statt. Schwerpunkte sind die  Erhöhung der inner- und außerverbandlichen Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit des Themas. Die Vernetzung von Zielgruppen, Projekten und der Vor- Ort Arbeit mit Politik, Versorgung, Geldgeber*innen, Kolleg*innen und anderen Stakeholder*innen stehen im Fokus. Bitte merkt euch diesen wichtigen Termin vor. Eine detailierte Einladung kommt Mitte Juni. Wer sich jetzt schon anmelden möchte kann das formlos per E-Mail an stephan.gellrich@nrw.aidshilfe.de tun.

Handreichung "Was tun bei Gewalt gegen geflüchtete Frauen und LSBTI in Unterkünften?"
In Berlin haben die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung und die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung haben eine Handreichung entwickelt, die Leitungspersonal, Mitarbeitende und ehrenamtlich Engagierte in Unterkünften dabei unterstützen soll, bei Gewalt gegen Frauen und LSBTI-Geflüchtete angemessen und professionell zu reagieren. Die Handreichung "Was tun bei Gewalt gegen geflüchtete Frauen und LSBTI in Unterkünften?" ist in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit Berliner Anti-Gewalt-Projekten, der Polizei und Staatsanwaltschaft sowie dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten entwickelt worden. Du findest diese hier (PDF-Datei).

Seminar im Waldschlösschen: "Refugees welcome – LSBTTIQ-Geflüchtete in Deutschland" vom 12. bis 14. Juni 2018
In vielen Organisationen, Initiativen bis hin zu städtischen Einrichtungen sind Angebote entstanden, die die oft schwierige Situation von LSBTTIQ-Geflüchteten in Deutschland verbessern wollen. Ziel des Seminars ist es, die bereits bestehenden Angebote, einzelnen Projekte und Initiativen zu reflektieren, von den Praxiserfahrungen der einzelnen Initiativen zu lernen und neue Angebote und Handlungsstrategien zu entwickeln. Der kontinuierliche Austausch über die tägliche Arbeit und die weitere Vernetzung der Projekte und Initiativen stehen ebenfalls im Mittelpunkt des Seminars. Mehr Infos findest du hier (PDF-Datei).

HIV & Hepatitis: Dokumentation der Fachtagung 2017
Die Dokumentation der Fachtagung HIV und Hepatitis, die die Aidshilfe NRW in Kooperation mit Herzenslust, JES NRW, POSITHIV HANDELN und VISION am 10. August 2017 in Köln veranstaltete, steht nun zur Verfügung. Neben einem Impulsreferat zur Epidemiologie, einer Diskussion zur Strategie der Bundesregierung zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen und einem Impulsreferat zu medizinischen Fragen sind Workshops zu verschiedenen Zielgruppen dokumentiert, darunter Drogengebrauchende, Menschen in Haft, Schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben und Menschen mit HIV. Die Dokumentation findest du hier (PDF-Datei).
 

Gerne wollen wir nochmal daran erinnern, dass du uns interessante News, Tipps, Termine, Aktionen vor Ort etc. zusenden kannst, die wir hier im Newsletter veröffentlichen. Diese einfach per Mail an herzenslust-newsletter@nrw.aidshilfe.de senden.

 
 
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