Mai 2017
Liebe Leser*innen!
Am vergangenen Wochenende startete die neue Kampagne "Kein Aids für alle", initiiert von der Deutschen AIDS-Hilfe. Ab 2020 soll in Deutschland niemand mehr an Aids erkranken müssen. Das ist das ambitionierte Ziel. Uns ist es wichtig, gerade aus Frauensicht auf die Kampagne hinzuweisen. Eines ihrer Gesichter ist Regina, 58. Sie hatte vor gut zehn Jahren über Monate gesundheitliche Beschwerden, ohne dass ihre Ärzte eine Ursache dafür finden konnten. Dass HIV dahinterstecken könnte, ahnte sie nicht einmal. Jetzt berichtet sie offen über ihre Erfahrungen, dass niemand auf die Idee kam, ihr einen HIV-Test anzubieten. Sie erklärt, warum sie nicht im Traum an HIV dachte und welchen Schock der positive HIV-Test auslöste, spricht von den gesundheitlichen Schäden durch ihre späte Diagnose - und wie sie lernte, dass das Leben mit HIV weitergeht. Dass Regina kein Einzelfall ist, erfahren unsere Kolleginnen in den Beratungsstellen ein ums andere Mal. "Kein Aids für alle" will sehr unterschiedliche Menschen mit passgenauen Angeboten erreichen. Wir werden im Laufe der nächsten drei Jahre immer wieder auf die Kampagne hinweisen. Die Homepage der Kampagne finden Sie unter kein-aids-fuer-alle.de.
Viel Spaß beim Lesen des Newsletters!
Petra Hielscher
Frauen und HIV/Aids
Aidshilfe NRW


A K T U E L L E S

Bewerbung für die Steuerungsgruppe von "Mitmischen in NRW"
Unter dem Titel "Landesweite Vernetzung der Selbsthilfe von Menschen mit HIV/Aids - Stärkung, Qualifizierung und Beteiligung" hat am 1. März 2017 ein auf der Mitgliederversammlung der Aidshilfe NRW beschlossenes Projekt zur Partizipativen Qualitätsentwicklung begonnen. Der Vorstand der Aidshilfe NRW und die Landesarbeitsgemeinschaft POSITHIV HANDELN NRW laden gemeinsam ganz herzlich zur Beteiligung ein. Ziele des von der Techniker Krankenkasse bis zum 30. Juni 2019 finanzierten Projektes sind unter anderem, in den Mitgliedsorganisationen die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, die die Partizipation überhaupt erst ermöglicht und im Verband Entscheidungsprozesse zu initiieren, in welchem Umfang Partizipation von Menschen mit HIV und Aids im Landesverband gewollt wird. Die Steuerung des Projektes findet in der Steuerungsgruppe statt. Die Vertreter*innen aus den Mitgliedsorganisationen sind noch nicht berufen. Für diese sechs Sitze in der Steuerungsgruppe wird hiermit das Bewerbungsverfahren eröffnet! Weitere Informationen zum Projekt und zur Bewerbung für die Steuerungsgruppe finden Sie unter ahnrw.de

Positive Begegnungen 2018
Europas größte Selbsthilfekonferenz zum Leben mit HIV/Aids, die 2018 zum 20. Mal stattfindet, wirft erste Schatten voraus. Bis zum 12. Juni können sich engagierte Selbsthilfeaktivist*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für das Vorbereitungsteam bewerben. Gesucht werden Menschen, die sich aktiv in ein Team einbringen und ihre sowie die Interessen ihrer Community vertreten wollen. Die Bewerber*innen sollten über breite Kenntnisse der sozialen und politischen Herausforderungen des Lebens mit HIV heute verfügen sowie teamfähig und gut vernetzt in der Selbsthilfearbeit sein. Nicht zuletzt sollen sie Lust und Zeit haben, ehrenamtlich mitzuhelfen und die Konferenz für die rund 400 Teilnehmenden zu einem Erfolg werden zu lassen. Weitere Informationen finden Sie unter aidshilfe.de.


P O L I T I K

Respekt vor unterschiedlichen Lebenswelten für Aidshilfe NRW "nicht verhandelbar"
Beim Jahresempfang der Aidshilfe NRW erklärte der Landesvorsitzende Arne Kayser, "jede Form von Ausgrenzung, Rassismus und Rechtspopulismus schadet nicht nur der Prävention, sie zerstört auch das gesellschaftliche Klima." Wer die fundamentalen Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung infrage stelle, "der gehört nicht in unsere Mitte", so Kayser weiter. Im Vorfeld der nordrhein-westfälischen Landtagswahl am 14. Mai appellierte der Landesvorsitzende der Aidshilfe NRW an die Verantwortlichen in der Politik, auch in der nächsten Legislaturperiode gemeinsam die Weichen für die künftige Arbeit der Aidshilfe zu stellen. Zugleich warnte Kayser vor den Folgen einer Rücknahme funktionierender und wirksamer Präventionsstrategien. Man dürfe nicht zulassen, dass solche vorbeugenden Strategien, "insbesondere in der Schulaufklärung, der Drogenselbsthilfe und der strukturellen HIV-Prävention zurückgenommen werden, weil gewisse politische Kräfte ein anderes Welt- und Menschenbild durchsetzen wollen", so der Landesvorsitzende. Die vollständige Rede von Arne Kayser lesen Sie hier (PDF-Datei). Beim Jahresempfang wurde auch der Ehrenamtspreis "merk-würdig" an Steffen Schwab vom Schwulen Netzwerk NRW und an Heike Hoffstädt von der AIDS-Hilfe Bergisch Gladbach vergeben. Schwab wurde unter anderem für seine jahrzehntelange schwule Emanzipationsarbeit und Selbsthilfe in Siegen geehrt. Hoffstädt ist seit 25 Jahren ehrenamtlich zunächst in Leverkusen und dann in Bergisch Gladbach in der Aidshifearbeit aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter ahnrw.de.


S O Z I A L E S

Situation chronisch erkrankter Menschen am Arbeitsplatz
Die Aidshilfe NRW arbeitet zusammen mit der Deutschen Rheuma-Liga NRW und der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft NRW an einem Projekt zu chronischen Erkrankungen am Arbeitsplatz. Ziel ist die strukturelle Verbesserung von chronisch Erkrankten am Arbeitsplatz. Dabei sollen insbesondere die Fragen beantwortet werden, welche (krankheitsbedingten) Faktoren den Verbleib am Arbeitsplatz mit einer chronischen Erkrankung erleichtern oder erschweren, welche Auswirkungen Arbeit auf die chronische Erkrankung hat, welche Unterstützungssysteme chronisch Erkrankten zur Verfügung stehen und welche Unterstützungsangebote sich die Betroffenen wünschen. Um mehr Informationen über die Arbeitsrealität chronisch Erkrankter und ihren Bedarf zu erfahren und daraus weitere Handlungsoptionen abzuleiten, werden in dem Projekt eine Online-Befragung sowie eine Fokusgruppenuntersuchung durchgeführt. Für die Fokusgruppen suchen wir interessierte Menschen mit HIV/AIDS, die ihre Erfahrungen mit der Erkrankung am Arbeitsplatz diskutieren. Weitere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

Erklärvideo "Was ist eigentlich Sexismus?"
Das neue Erklärvideo der FUMA Fachstelle Gender NRW, die sich um Geschlechtergerechtigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe einsetzt, zeigt Alltagsfacetten von Sexismus auf. Das Video finden Sie unter youtube.com.


G E S U N D H E I T

Schütz dich – auch beim Sex. Infos für Drogengebraucher*innen
Die Präsenz des Themas Safe Use als maßgebliche Strategie zur Infektionsprophylaxe und Schadensminimierung führte dazu, dass das Thema "HIV/AIDS bei Drogengebraucher*innen durch sexuelle Übertragung" in den Hintergrund trat. Mit der Neukonzeption der Broschüre "Schütz dich - auch beim Sex. Infos für Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher" der Deutschen AIDS-Hilfe galt es diesem Umstand entgegenzuwirken und dazu beizutragen, dass Themen wie "Sexualität und Drogengebrauch" bzw. "Safer Sex als Strategie zur Infektionsprophylaxe" wieder vermehrt in den Fokus der Diskussion innerhalb der Zielgruppe der Drogengebraucher*innen rücken. Sie können die Broschüre kostenfrei bestellen oder als PDF-Version herunterladen unter aidshilfe.de.

HIV-Selbsttests könnten bald erhältlich sein
"Wir würden die Zulassung von so genannten ‘Selbsttests’ sehr begrüßen", sagt Dr. Guido Schlimbach, Pressesprecher der Aidshilfe NRW in Köln. "Mit dem Selbsttest können wir Menschen erreichen, die aus Scham oder Angst bisher nicht zum Arzt oder zu Beratungsstellen gegangen sind". Bislang dürfen HIV-Schnelltests in Deutschland nur an Ärzte, medizinische Laboratorien und Einrichtungen wie Behörden verkauft werden. In Großbritannien, Belgien und Frankreich sind sie hingegen auch für den Hausgebrauch verfügbar. Aktuell prüft das Bundesgesundheitsministerium, ob die Tests auch in Deutschand für Laien zugelassen werden. Wie lange diese Prüfung dauert, kann das Ministerium noch nicht absehen. Die Aidshilfe hofft noch in diesem Jahr auf eine Zulassung. Weitere Informationen lesen Sie unter ahnrw.de.


M E D I E N

Dokumentarfilm "Ein Tag im Leben" von und mit Drogengebraucher*innen
Am 28. April 2017 feierte der Dokumentarfilm "Ein Tag im Leben" in Berlin Premiere. Die acht Protagonist*innen aus Berlin, Budapest, Jakarta, Lagos, Mexico City, New York und Simferopol auf der Krim lassen sich einen Tag lang von der Kamera begleiten und geben Einblicke in ihre Geschichten, ihre sozialen Netzwerke und ihr Engagement gegen die Stigmatisierung von Drogengebraucher*innen. Mit der Dokumentation wollen die Filmemacher*innen – allesamt selbst Menschen, die Drogen gebrauchen – Mythen und Vorurteile abbauen und jenen eine Stimme geben, die zu den am stärksten an den Rand gedrängten Gruppen der Welt gehören. Weitere Informationen sowie Kontaktdaten zur Bestellung des Films finden Sie unter aidshilfe.de sowie unter adayinthelifemovie.com.


T E R M I N E  /  F O R T B I L D U N G E N

8. Juni 2017 | Berlin
Menschlich bleiben. Strategien im Umgang mit antifeministischen Angriffen auf Soziale Arbeit
Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession ist zunehmend antifeministischen Angriffen ausgesetzt. Diese reichen von direkten Angriffen auf Mitarbeiter*innen von Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, Hassreden und Gewalt im Netz gegenüber Klient*innen und Fachkräften bis hin zu Angriffen in öffentlichen Debatten auf plurale Lebens- und Familienformen oder sexuelle Identitäten und Lebensweisen. Fachkräfte in der Sozialen Arbeit fragen sich, wie sie damit angemessen umgehen können. Die Tagung des AWO Bundesverbands und der Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung bietet dazu Informationen und praktische Hilfestellungen. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter boell.de.

12. bis 13. Juni 2017 | Düsseldorf
Leben, Studieren und Arbeiten in Deutschland
Dieses Seminar dient dem Erwerb wie auch der Auffrischung und Erweiterung des Fachwissens zum EU- und Asylrecht, um die Beratungsqualität von Aidshilfen und anderen Einrichtungen im Feld "HIV/Aids-Prävention und Migration" zu sichern. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier (PDF-Datei).

14. bis 17. Juni 2017 | Salzburg
Deutsch Österreichischer AIDS Kongress 2017
doeak.com

23. Juni 2017 | Bochum
Symposium und Tag der offenen Tür im Walk In Ruhr (WIR)
Anlässlich des einjährigen Bestehens lädt das WIR in Kooperation mit der Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereingung Westfalen-Lippe zu einem wissenschaftlichen Symposium „Ein Jahr WIR – Walk In Ruhr; Resümee & Ausblick: Ruhr-, Westfälisch-, Lippisches Symposium zu HIV, Hepatitis und anderen STI“ ein. Genauere Informationen zum wissenschaftlichen Symposium sowie zum Tag der offenen Tür finden Sie hier (PDF-Datei)

5. Juli 2017 | Köln
Wissen macht mächtig – Spaß!
Obwohl Kongressveranstalter oft betonen, dass sie sich die Beteiligung der Community wünschen, stellt das viele Frauen aus dem HIV-Bereich vor größere Herausforderungen. Frauen mit HIV und Frauen aus dem Arbeitskontext HIV trauen sich oft nicht zu, sich aktiv an Fachtagungen und –kongressen zu beteiligen. Das Seminar will dazu beitragen, dass Forschung und Wissenschaft im HIV-Bereich auch für Frauen einfacher zugänglich werden. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

9. Juli 2017 | Köln
Du hast die Wahl! - Eine Aktion von POSITHIV HANDELN
Die CSD-Saison hat begonnen und auch POSITHIV HANDELN wird wieder mit dabei sein. Für eine offene Gesellschaft, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, für Vielfalt und Akzeptanz: "Du hast die Wahl!", so das Motto. POSITHIV HANDELN  meint, dass es immer schwieriger werde, so leben und lieben zu können, wie man es will, ohne angefeindet und diskriminiert zu werden. Deshalb sei es wichtig, Flagge zu zeigen. Demokratie und freie Meinungsäußerung zu fordern, sei die Wahl! Wer mitmachen möchte, egal ob positiv oder nicht, melde sich per E-Mail mit Angabe der T-Shirt Größe bei Gottfried Dunkel.

14. bis 16. Juli 2017 | Berlin
Streetwork für Frauen II
In diesem zweiten Seminar wird sich vertiefend mit biografischer Prägung im Bereich der Sexualität auseinandergesetzt und anhand mitgebrachter Fälle zum Thema Sexarbeit und Psychohygiene gearbeitet. Weitere Informationen erfahren Sie hier (PDF-Datei).

3. bis 6. August 2017 | Waldschlösschen
Bundesweites Treffen für Frauen mit HIV
Die dreimal im Jahr stattfindende Fortbildung ermöglicht es Frauen, sich in einem geschützten Rahmen über aktuelle gesundheitliche, soziale und rechtliche Fragen zu informieren und an Themen zu arbeiten, die für sie als Frauen mit HIV besondere Bedeutung haben oder die ihnen als Multiplikatorin begegnen. Schwerpunktthema dieses Treffens ist: "Meine Biografie mit HIV". Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

10. August 2017 | Köln
Fachtag HIV & Hepatitis
Die Aidshilfe NRW lädt gemeinsam mit Herzenslust, POSITHIV HANDELN, VISION und JES NRW zum Fachtag HIV und Hepatitis nach Köln ein. Die epidemiologischen, medizinischen und politischen Entwicklungen in Bezug auf Hepatitis haben sich in den letzten Jahren nahezu überschlagen. Dies gilt besonders für die Revolution in der Hepatitis-C-Therapie. Nicht erst die neue Strategie der Bundesregierung zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen ("BIS 2030") stellt klar, dass HIV, Hepatitis und andere STIs in der Präventionsarbeit nicht nur isoliert behandelt werden sollten und die integrierte Betrachtung der verschiedenen Infektionen an Bedeutung gewinnt. Dieser Sachverhalt stellt auch Aidshilfen und ihre Kooperationspartner in ihrer täglichen Arbeit vor neue Herausforderungen. Ziel dieses Fachtags ist es, auf einen gemeinsamen Wissensstand bezüglich der jüngsten Entwicklungen zu kommen und erste Schritte für eine Verbandsstrategie für einen verbesserten Zugang der relevanten Zielgruppen zu Beratungs- und Testangeboten, Prävention und Behandlung zu entwickeln. Zum anderen möchten wir ins Gespräch kommen mit unseren Kooperationspartnern und weiteren relevanten Akteuren aus der Ärzteschaft, den Drogenhilfen, der Selbsthilfe und der Community, dem Justizvollzug, der Politik und der Verwaltung und eine engere Vernetzung vor allem im Themenfeld Hepatitis anregen. Weitere Informationen folgen.

7. September 2017 | Köln
"Diskriminierung und Rassismus in NRW – Herausforderungen und Strategien"
Der Fachbereich Migration des Paritätischen NRW e.V. lädt alle Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen sowie Interessierte aus der Migrationsarbeit und zum Fachtag Migration in das Bürgerhaus MüTZe in Köln ein. Neben der aktuellen gesellschaftlichen Lage mit ihren politischen, kulturellen und sozialen Herausforderungen werden auf dem Fachtag Migration Wege, Möglichkeiten und Stolpersteine bei der Gestaltung von Vielfalt, Toleranz und Offenheit sowie Ansätze und Konzepte der Anti-Diskriminierungsarbeit und Anti-Rassismusarbeit  thematisiert und diskutiert. Die Einladung mit ausführlichen Informationen folgt in Kürze.

8. bis 10. September 2017 | Berlin
HIV/STI-Prävention in der Beratung von Frauen in der Prostitution 2
Der permanente Wandel in der Präventionsarbeit und Beratung von Sexarbeiterinnen ist sowohl durch hohe Mobilität und Fluktuation innerhalb dieser Zielgruppe als auch durch Veränderungen oder Nachbesserungen auf Gesetzesebene bedingt. Viele Möglichkeiten der Gesundheitsförderung und Prävention im Rahmen der noch geltenden Gesetzeslage werden bisher wenig und sehr unterschiedlich genutzt und umgesetzt. Gerade durch die wirtschaftliche Entwicklung und die Erweiterung der Europäischen Union hat sich die Arbeitsplatzsituation für Sexarbeiterinnen in Deutschland verändert, was auch auf die Strukturen von Arbeit in der Prostitution zutrifft. Insbesondere Migrantinnen bleibt als Arbeitsmöglichkeit oft nur der Weg in die Prostitution. Neben gut informierten und professionell arbeitenden weibliche Sexworker arbeiten so auch zunehmend Frauen ohne den entsprechenden Hintergrund in der Sexindustrie. Gemeint sind Frauen, die nie mit Gesundheitsförderung und HIV/STI-Prävention in Berührung gekommen sind. Dadurch verändert sich das Arbeitsfeld von weiblichen Streetworken und Beraterinnen. Neue Wege der Prävention müssen gefunden werden. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier (PDF-Datei).

11. bis 12. Dezember 2017 | Berlin
Wie kann man Menschen aus den neuen EU-Ländern krankenversichern?
Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen hat dazu geführt, dass oft versucht wird, "unbeliebte" Antragsteller*innen regelrecht abzuwimmeln. Dazu gehören in der Regel auch Bürger*innen aus den neuen EU-Ländern. Wer diese Menschen berät und begleitet, sollte gegen rechtswidrige Ablehnungen der Krankenkassen vorgehen und eine reguläre Mitgliedschaft durchsetzen. Das erfordert fundierte Kenntnisse über Mitgliedschaften gemäß SGB V, um die Antragsteller*innen richtig zuordnen und entsprechend versichern zu können. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier (PDF-Datei).


S O N S T I G E S

Ausschreibungen im Landesverband
Aktuelle Ausschreibungen der Aidshilfe NRW und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie befreundeter Organisationen finden Sie unter ahnrw.de.

Der nächste Newsletter erscheint Ende Juni 2017 
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise, etc. Bitte senden Sie diese bis Mitte Juni 2017 per Mail an Petra Hielscher.
 
 
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