Nr. 3 vom 14.10.2014





Nr. 3 - Oktober 2014






Sehr geehrte Damen und Herren,
vor Ihnen liegt die dritte Ausgabe unseres Newsletters in diesem Jahr rund um die Spritzenautomaten in NRW. Gerne veröffentlichen wir interessante Projekte, Themen oder Termine über diesen Newsletter. Bitte senden Sie die Beiträge einfach per Mail an brigitte.bersch@nrw.aidshilfe.de. Wir freuen uns über jede Rückmeldung.           

Mit herzlichen Grüßen

Brigitte Bersch
Koordination Spritzenautomatenprojekt NRW

 

Anschaffung von weiteren Spritzenautomaten
Für den Ausbau des Spritzenautomaten-Projektes in NRW stehen ab sofort weitere Spritzenautomaten zur Verfügung. Die Spritzenautomaten werden den Betreibern vor Ort kostenlos zur Verfügung gestellt. Aufstellungs-, Reparatur- und Portokosten werden von der Aidshilfe NRW übernommen. Die Automaten werden mit Spritzenpäckchen, Kondomen, Pflege- und Care Sets bestückt und enthalten eine Entsorgungsbox für gebrauchtes Spritzbesteck. Weitere Informationen zum Spritzenautomatenprojekt sowie alle Ausgaben des Newsletters finden Sie unter saferuse-nrw.de.

SMOKE-IT-Sets – Sortimentserweiterung
Durch die Abgabe von 10.000 kostenlosen SMOKE-IT-Sets im Frühjahr 2014 ist das Interesse von i. V. Drogen gebrauchenden Menschen an dieser Konsumform in NRW gestiegen. Dies geht aus den Rückmeldungen aus den Einrichtungen hervor, die die SMOKE-IT-Sets vor Ort verteilt haben. Die Aidshilfe NRW hat sich daher entschlossen, die SMOKE-IT-Sets in das Sortiment an Präventionsmaterialien aufzunehmen. Ab sofort können die SMOKE-IT-Sets bei der Aidshilfe NRW bestellt werden. Die Spritzenautomaten-Betreiber und die Drogenhilfe-Einrichtungen wurden entsprechend informiert.

Inhalt: 4 extrastarke Folien, 1 Alkoholtupfer zum Hände reinigen, 1 Strohhalm als Falthilfe, 1 Infoflyer, 1 zuckerfreies Bonbon

 

 

Spritzenautomat in Minden aufgestellt
Aufgrund von Baumaßnahmen wurde vor 3 Jahren der Spritzenautomat in Minden abmontiert. Die Suche nach einem anderen Standort erwies sich als sehr schwierig. Anfang August 2014 konnte dann endlich in Minden wieder ein Spritzenautomat in Betrieb genommen werden. Der Automat steht in der Nähe der Drogenberatungsstelle für den Kreis Minden-Lübbecke und wird auch von dieser Einrichtung betreut. Ein Foto vom Automaten im "Grünen" finden Sie hier.

6. Fachtag Hepatitis C und Drogengebrauch und Europäische Konferenz 'Hepatitis C und Drogengebrauch' in Berlin
Am 22. und 23.10.2014 findet in Berlin der 6. Fachtag Hepatitis C und Drogengebrauch statt. Er widmet sich neuen Behandlungs- und Präventionsansätzen und richtet sich an Fachpersonal sowie interessierte Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei). Die Veranstaltung ist so gelegt, dass im Anschluss die Möglichkeit besteht auch die Europäische Konferenz 'Hepatitis C und Drogengebrauch' am gleichen Tagungs-Ort zu besuchen. Diese Konferenz bietet die Möglichkeit, sich über die Entwicklungen im europäischen Raum zu informieren und Anregungen für die Praxis in Deutschland zu erhalten. Das Programm wird simultan ins Deutsche übersetzt. Nähere Informationen finden Sie unter conference.hepatitis-c-initiative.eu

Medizinische Rundreise "Hepatitis"
Die Deutsche AIDS-Hilfe und die aidshilfe dortmund laden am 15. November 2014 gemeinsam zu einer medizinischen Rundreise zum Thema Hepatitis ein. Weitere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

Die Onlineberatung der Aidshilfen -  Ein Angebot auch für Drogen gebrauchende Menschen
Die Beraterinnen und Berater von aidshilfe-beratung.de bieten schwerpunktmäßig Informationen und Beratung zu HIV und Aids. Auch Fragen zu Hepatitis und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten können Sie gerne stellen. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Beraterinnen und Berater auch für die Fragen Drogen gebrauchender Menschen sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Drogenhilfe zu den Themen Safer Use, HIV und HCV Schnelltest und vieles mehr zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie unter aidshilfe-beratung.de.

Ambulant Betreutes Wohnen und Versorgung von älter werdenden Drogengebraucherinnen und Drogengebrauchern mit HIV-/HCV-Diagnose in NRW - Fachveranstaltung
Dank Substitutionsbehandlung und anderer Hilfen, sowie der aktuellen medizinischen Fortschritte im Bereich HiV/HCV werden auch Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher immer älter. Im Schnitt treten aber spezifische körperliche Anzeichen des biologischen Alterns etwa 10 bis 15 Jahre früher auf, als in der Restgesellschaft und somit auch die Fragen nach menschenwürdiger und fachgerechter Betreuung und Versorugng im Alter. Die Fachveranstaltung am 4. Dezember in Köln soll dazu einladen, sich über bereits bestehende Projekte in NRW sowohl aus den Bereichen des Ambulant Betreuten Wohnens als auch der Pflege zu informieren. Weitere Infos finden Sie hier (PDF-Datei).

Zeitungsberichte

Erster Spritzenautomat stand in Ahlen
Kreis Warendorf - Von bundesweit 170 aufgestellten Spritzenautomaten befinden sich allein 100 in NRW. Ein interessanter Fakt: Der erste stand in Ahlen – und zwar schon 1988. Den Bericht lesen Sie hier.

Angst vor Aids
- Müllfahrer packte in Spritze
Siegen - Weil er in die Spritze eines Junkies gepackt hat, muss ein Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens Sita nun Angst haben, dass er sich mit HIV infiziert hat. Den Artikel lesen Sie hier.

"Wir stellen keine Fixerstube auf"
Kleve - Wolfgang Goffin macht noch einmal klar, dass die Stadt Kleve "keine Fixerstube" aufstelle, sondern einen Unterstand für Drogenabhängige. "Niemand möchte die Betroffenen in der Nähe haben", sagt Goffin. Der Container werde mit einer einfachen Toilette ausgestattet, es wird ein Spritzenautomat aufgestellt und gebrauchte Spritzen können vor Ort entsorgt werden. Den Artikel lesen Sie hier.

"Bei uns ist noch keiner gestorben"
Hamburg - Gegenüber der Eingangstür zum "Abrigado" steht etwas, was es in Hamburg eigentlich gar nicht mehr geben dürfte: ein Tauschautomat für Spritzen. Unabhängig von den Öffnungszeiten können User hier vor dem Harburger Fixerraum neues Zubehör für den Drogenkonsum erhalten. "Schill hat die damals eigentlich überall wieder abbauen lassen", erzählt Einrichtungsleiter Norbert Dworsky. Auch für das Drug-Mobil, einen mobilen Fixerraum, bedeutete die Schill-Ära das Aus. "Aber dieser Automat steht auf unserem Grundstück. Da kann niemand etwas gegen sagen." Den Artikel lesen Sie hier.

Die Sorgen von Kebapier Demirov
Bern - Imbissstandbesitzer Kenan Demirov aus Burgdorf sorgt sich um die Gesundheit seiner Gäste. Der Grund: Unmittelbar neben seinem Lokal steht ein Spritzenautomat für Drogenkonsumenten. Erneut fordert er, dass der Automat umplatziert wird. Den Artikel lesen Sie hier.
 

Starker Anstieg der Drogentoten
Washington - "Heroin entwickelt sich in Amerika zur Epidemie". In den Vereinigten Staaten grassiert eine seuchenartige Ausbreitung. Mehrere Bundesstaaten melden eine Verdopplung der Todeszahlen. Den Artikel lesen Sie hier.






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