Nr. 10. vom 27. Juni 2013
Screenshot der neuen Internetseite der Aidshilfe NRW

Liebe Leserinnen und Leser,

zu Beginn dieses Jahres informierten wir Sie über unser neues Corporate Design, das die Klarheit und Transparenz widerspiegelt, wie es in unserem 2012 aktualisierten Leitbild zum Ausdruck gebracht wird. Seither hat uns manche positive Resonanz auf diese Veränderung erreicht. Auch im Internet hat sich viel weiterentwickelt. Beidem tragen wir nun Rechnung, indem wir unseren Internetauftritt verändert haben. Viele Informationen erhalten Sie schneller, finden hoffentlich manches einfacher und zusätzlich Neues, auch wenn wir mit dem Befüllen einzelner Abschnitte noch einige Zeit beschäftigt sein werden. Alles das ist im neuen Design zu finden unter ahnrw.de.
Auch in diesem Jahr laden die beiden Landesverbände Aidshilfe NRW und Schwules Netzwerk NRW gemeinsam zum traditionellen CSD-Empfang ein, der sich bei einem breiten Publikum großer Beliebtheit erfreut. Sie alle, liebe Leserinnen und Leser, sind uns herzlich willkommen. Die Kompassnadel für besondere Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Lesben und Schwulen erhalten 2013 die Redaktion des Nachrichtenmagazins Der Spiegel und Falk Steinborn vom Projekt querblick. Die Einladung zum Empfang finden Sie hier (PDF-Datei). Anmeldungen sind jetzt noch möglich unter anmeldung@csd-empfang-nrw.de. Wir sehen uns!

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher


VERBAND

Kunst in der Landesgeschäftsstelle
Zum sechsten Mal dürfen wir zu einer kleinen Präsentation in unsere Räume einladen. Heiner Blumenthal stellt neben Zeichnungen und Radierungen vor allem großformatige Malerei aus. Näheres zum Künstler erfahren Sie hier (PDF-Datei). Wir freuen uns sehr, Sie zu einem sommerlichen Umtrunk am Dienstag, den 16. Juli 2013, um 18.00 Uhr einladen zu dürfen, um Heiner Blumenthal zu treffen und seine Arbeiten kennenzulernen. Darüber hinaus ein willkommener Anlass, abseits des beruflichen Alltags auf angenehme Weise miteinander ins Gespräch zu kommen. Es wäre schön, wenn Sie uns bis Montag, 15. Juli eine Rückmeldung (Dr. Guido Schlimbach, Telefon 0221 - 925996-17) gäben, ob wir Sie tags darauf begrüßen können.

Das ZSP-Antragsverfahren 2014
Wie in den Vorjahren wird auch in diesem Jahr die Antragstellung komplett online abgewickelt werden. Für das Jahr 2014 gehen wir davon aus, dass vom Ministerium für Emanzipation, Gesundheit, Pflege und Alter eine Förderung zur Zielgruppenspezifischen Prävention in Höhe der Vorjahre zur Verfügung gestellt werden kann. Bevor das Online-Formular genutzt und der Antrag gestellt werden kann, muss vorab ein Termin zur fachlichen Beratung mit den jeweiligen Fachmitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Landesgeschäftsstelle vereinbart werden. Das Onlineformular für die Terminvereinbarung finden Sie unter ahnrw.de.

Ausschreibung ZSP-Beirat 2014
Gerne machen wir an dieser Stelle noch einmal auf die Beiratsausschreibung für das ZSP-Verfahren 2014 aufmerksam. Die Ausschreibung mit generellen Anmerkungen für das Verfahren des kommenden Jahres finden Sie hier (PDF-Datei). Bitte beachten Sie vor allem die Frist zur Einreichung von Vorschlägen, die dieses Mal am 14. Juni 2013 endet.

Die Aids-Hilfe Bonn ist umgezogen
Seit dem 1. Juni 2013 ist die Aids-Hilfe Bonn in neuen Räumlichkeiten zu finden. Die neue Adresse ist Obere Wilhelmstraße 29 in Bonn-Beuel. Die Anfahrt gelingt einfach mit der Straßenbahn 62 bis zur Haltestelle "Obere Wilhelmstraße", direkt an der Haltestelle befindet sich die Hausnummer 29. Vom Bahnhof Beuel ist die Aids-Hilfe Bonn fußläufig zu erreichen. Die Telefonnummer wurde beibehalten und ist weiterhin die 0228-949090. Auch der in Trägerschaft der Aids-Hilfe Bonn neu gegründete schwul-lesbische Jugendtreff GAP ist mit in die neuen Räume gezogen. Der Umzug bot den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Räume nach ihren Vorstellungen selber zu gestalten und so aktiv an der Entwicklung ihres Treffs mitzuwirken. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Aids-Hilfe Bonn und des Jugendtreffs GAP freuen sich, viele alte und neue Gesichter in den neuen Räumen begrüßen zu dürfen.

Die AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel ist umgezogen
Auch die Duisburger haben ein neues Dominizil. Zum "Tag der offenen Tür" am Freitag, dem 12. Juli 2013, von 11.00 bis 16.00 Uhr zur Eröffnung unserer neuen Räume auf der Bismarckstraße 67 in 47057 Duisburg-Neudorf lädt die AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel Sie herzlich ein!! Alles unter einem neuen Dach, seien Sie willkommen und lernen Sie uns und unsere Angebote kennen! Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

25 Jahre Aidshilfe Westmünsterland
Zum Jubiläum lud die Aidshilfe Westmünsterland zu einer Festveranstaltung ein. Schirmherr war der Fraktionschef der CDU im Landtag und ehmenalige Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der sich in seinem Grußwort nicht scheute, für die Region ungewohnte Töne anzuschlagen. Einen Artikel der Borkener Zeitung lesen Sie hier (PDF-Datei).


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Medienpreis 2011/2012 der Deutschen AIDS-Stiftung verliehen
Die Deutsche AIDS-Stiftung hat am Mittwoch, den 12. Juni 2013, auf dem Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress in Innsbruck ihren Medienpreis 2011/2012 sowie den Schülersonderpreis "HIV/Aids – Weißt du Bescheid?" verliehen. Der Journalist Kai Kupferschmidt wurde für seinen Tagesspiegel-Beitrag "Positiv und Negativ – die Angst vor HIV" sowie seine langjährige Arbeit zum Thema HIV/AIDS ausgezeichnet. Marcel Dams, hauptberuflich unser Kollege in der Landesgeschäftsstelle, erhielt den Medienpreis für seinen Youtube-Kanal "TeilzeitVlogger", in dem er sich mit HIV und Aids auseinandersetzt und für die HIV-Prävention engagiert. Als filmische Beiträge wurden die Dokumentationen "Der Aidskrieg" von Jobst Knigge sowie "Der Berliner Patient – Geheilt von Aids" von Mira Thiel und Benjamin Cantu geehrt. Weitere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

Spendenaufruf des Paritätischen für Hochwasseropfer
Gerne weisen wir auf den Spendenaufruf des Paritätischen Gesamtverbandes "Hilfe für vom Hochwasser betroffene soziale Einrichtungen und Dienste" hin. Nähere Informationen, insbesondere auch die Verbindung zum Sonderkonto "Hochwasserhilfe" finden Sie auf unter paritaet-nrw.org.


LEBEN MIT HIV

Inklusionspreis der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Inklusion im Arbeitsleben kann gelingen. Daher lobt das UnternehmensForum in Zusammenarbeit mit der ADS und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände den Inklusionspreis aus. Gesucht werden vorbildliche Unternehmen, die Menschen mit Behinderung erfolgreich in das Wirtschaftsleben integrieren. Noch bis zum 1. August werden dazu Vorschläge angenommen. Die Verleihung findet am 15. Oktober im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin statt. Schirmherr ist der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen haben 2013 zum Themenjahr gegen die Diskriminierung behinderter und chronisch kranker Menschen ausgerufen. Unter dem Motto "Selbstbestimmt dabei. Immer." stellen wir Beispiele für tatsächliche Inklusion vor, klären Menschen über ihre Rechte auf und entwickeln Handlungsmöglichkeiten für die Politik. Weitere Informationen zum Inklusionspreis unter unternehmensforum.org.

Für eine inklusive Gesellschaft: Leitsätze des Paritätischen NRW
Der Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband NRW hat in seiner Sitzung am 24. Mai 2013 die von der Projektgruppe Inklusion vorgelegten Leitsätze für eine inklusive Gesellschaft mit kleinen Veränderungen beschlossen. Der Paritätische bejaht und fördert gesellschaftliche Vielfalt. Vielfalt, wie sie aus der Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen Milieus oder mit unterschiedlichen ethnischen Herkünften entsteht, ist von grundlegender Bedeutung für das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Leitsätze lesen sie hier (PDF-Fatei).

Vorankündigung: Symposium "Psychotherapie bei Menschen mit HIV und AIDS - Schwul, HIV und Familie", 17. - 18. Januar 2014
Vom 17. bis zum 18. Januar 2014 findet das Symposium mit Praxis-Workshops "Psychotherapie bei Menschen mit HIV und AIDS - Schwul, HIV und Familie" in Bochum statt. Themen sind unter anderem Schwule Lebenswelten in der Psychotherapie, Schwule und Familie in der Psychotherapie, Familien- und Angehörigenarbeit in der Psychotherapie. Mehr lesen Sie unter aids-nrw.de.


SCHWULE

Herzenslust NRW unterstützt Schwerpunktthema Ehrenamt von ICH WEISS WAS ICH TU!
Jetzt gibt's was auf die Ohren! Hier der brandneue Jingle zum Schwerpunktmotto Ehrenamt in der CSD-Saison 2013 von ICH WEISS WAS ICH TU! "Willst du mit uns gehen? Schwule ins Ehrenamt!" Herzenslust NRW freut sich über viele, neue, engagierte schwule Jungs und Männer, die in den Gruppen vor Ort ihre Szene und die HIV-Prävention mitgestalten möchten! Zum hören: soundcloud.com.

Auswertung Basistraining für Neueinsteiger in Dortmund
Vom 1. bis 2. Juni 2013 fand ein neuer Durchgang in der "Einschulung" neuer und interessierter Ehrenamtler aus den Herzenslustgruppen statt. Im Gesundheitsladen pudelwohl in Dortmund konnten Alexander Lenz und Oliver Schubert neue engagierte Mitstreiter aus unterschiedlichen Projekten in Dortmund, Bonn, Bochum, Köln und Siegen begrüßen. Der Ablauf des Seminars mit Bewertungskriterien wie beispielsweise Arbeitsatmosphäre, Arbeitsweisen oder Diskussionskultur erhielt eine durchschnittliche Bewertung von 1,5. Das Seminarteam wurde mit einer 1,3 bewertet und das Ergebnis des Trainings mit den Kriterien Wichtigkeit der Inhalte für die Arbeit, Umsetzung in der Praxis, aktueller Bezug, Motivation weiterzuarbeiten und Materialien zur Nacharbeit erhielt eine 1,6. In der Gesamtbewertung des Seminars erhielt die Veranstaltung eine Durchschnittsnote von 1,3. Eine schöne Bestätigung unseres Angebotes, das wir auch zukünftig wieder im Programm haben werden. Mit der Variante des E-Learnings bringen wir das Basistraining in eine neue Form, um Alternativen in der Fort- und Weiterbildung für Ehrenamtliche anbieten zu können. 

Vortrag: "Sexuell befriedigt? Schwule Lebenswelten!" am 11. und 12. Juli 2013
Der bekannte Sozialwissenschaftler Dr. Michael Bochow beschäftigte sich mit dem Sexualverhalten schwuler und bisexueller Männer hinsichtlich der HIV-Prävention. Aber wie steht es wirklich um das Safer-Sex-Verhalten in der schwulen Lebenswelt? Die Bochow-Studie bietet zudem weitaus mehr: Einblicke in schwule Lebenswelten! Dr. Michael Bochow beantwortet viele interessante und spannende Fragen und stellt die Ergebnisse seiner Studie "Schwule Männer, Sex und HIV" am 11. Juli ab 19.00 Uhr in der AIDS-Hilfe Düsseldorf und am 12. Juli ab 19.00 Uhr in der AIDS-Hilfe Essen vor. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF)-Datei.

Buchtipp: "Wie Jakob die Zeit verlor" von Jan Stressenreuther
Die Teilnehmer des Runden Tischs "kreathiv-präventhiv" haben Jan Stressenreuther schon kennengelernt. Anfang des Jahres flatterte uns die Pressemitteilung des Quer Verlages zu seinem neuen Roman ins Haus. Nach langem wieder ein Roman zum Thema HIV und Aids. Uns hat das Buch wirklich gut gefallen. Es dokumentiert auf mehreren Zeitebenen die Lebens- und Liebesgeschichte von Jakob: Einmal mit Marius in den 80er Jahren, der dann an den Folgen von HIV und Aids stirbt und andererseits mit Arne, deren Partnerschaft in der heutigen Zeit spielt. Eingebettet ist der Roman in kurze Intros zum jeweiligen Weltgeschehen, zu aktuellen Situationen der HIV/Aids-Thematik sowie den zu der Zeiten gehörigen Charthits. Der Roman thematisiert wunderbar die Bandbreite vom "alten" und "neuen Aids" mit den verschiedenen dazugehörigen Themen schwuler Männer. Auch wenn´s thematisch vielleicht keine Urlaubslektüre ist, so kommt das Buch doch leicht lesbar und schön erzählt daher und kann deshalb durchaus mit in den Sommerurlaub genommen werden. Viel Spaß dabei! Die Pressemeldung vom Quer-Verlag finden Sie hier (PDF-Datei). Weitere Infos zum Autor finden Sie unter stressenreuter.de.

Neu aufgelegt: "Nicht jammern, sondern klagen!"
Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW veröffentlicht eine völlig überarbeitete Fassung der Broschüre "Nicht jammern, sondern klagen! Diskriminierungsschutz und Recht für Lesben, Schwule, Trans*". Erweitert wurde der bisherige Fokus der Broschüre um die Themen "Diskriminierung von Trans*Menschen“ und „ Mehrfachdiskriminierung" sowohl in der Gesellschaft als auch in der LSBT*-Community. Aktuelle Links zu Beratung und Literatur ergänzen das Informationsangebot. Die erste Broschüre war 2007 von der Landeskoordination herausgegeben worden, um Lesben und Schwulen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und die Möglichkeit, sich nun rechtlich gegen Diskriminierung zur Wehr zu setzen, nahe zu bringen. Die Neuauflage der Broschüre ermöglicht es darüber hinaus, eine Bilanz zu ziehen über sieben Jahre Erfahrungen mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Die PDF-Datei der Bröschüre zum Download finden Sie unter vielfalt-statt-gewalt.de.

Was tun, wenn wir in die Jahre kommen – STONEWALL MEETS AGE
Älter werden - wie geht das bei schwulen Männern? Zum ersten Mal kommt eine Generation in die Jahre, die sich offen und selbstbewusst für ihre Rechte und den eigenen Lebensentwurf einsetzt. Sowohl die repressive Nachkriegszeit als auch die Herausforderungen durch Aids haben viele gemeinsam als Community gemeistert. Andererseits leben aber auch heute noch viele ältere schwule Männer und lesbische Frauen zurückgezogen, weil sie in ihrer Jugend Verfolgung und Diskriminierung erlebt haben. Um sich der Herausforderungen und Möglichkeiten beim Älterwerden bewusst zu werden, stellen unterschiedliche Einrichtungen und Vereine ihre Projekte für den sogenannten "dritten Lebensabschnitt" vor, wie zum Beispiel: step by step, RUBICON, Gruppe 50+, schwule Seniorengruppe Butz Brand, ALTERnativen Köln, immer dabei NRW, Seniorennetzwerk Schwul, Deutsche AIDS-Stiftung, Aidshilfe Köln, Bärenstark und Teddy Travel. In einer vielfältig besetzten Gesprächsrunde werden u.a. Rainer Ehlers (Rainer Jarchow, Gründungsstifter der Deutschen AIDS-Stiftung), Matthias Frings (Journalist), Jürgen Rentzel (Gründungsmitglied/Vorstand Rheinfetisch), Richard Schmidt (Gay & Gray/Wir Wohnen Anders Dortmund), Kurt Schulze (VK Düsseldorf) und Alfred Schiefer (Alfred`s Flohmarkt) das Thema  bewegen: "Was tun wenn wir in die Jahre kommen?". Moderation: Georg Roth alias Sister George. Gesanglich wird er dabei unterstützt von Sr. Becky und Sr. Margot. 2.Juli 2013, 17.30 Uhr Infobörse, Gesprächsrunde 19.00 Uhr, Im Alten Pfandhaus, Kartäuserwall 20. Der Eintritt ist frei.


DROGEN

21. Juli 2013: Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige
Zum nationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher am 21. Juli 2013 möchte die Aidshilfe NRW konzentriert Informationen mit den in NRW geplanten Aktionen an die Medien weitergeben. Zur guten Organisation bitten wir darum, uns bis zum 13. Juli die entsprechenden Informationen zukommen zu lassen. Das Formblatt mit den benötigten Informationen finden Sie hier. Der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V. hat u.a. Vorschläge für die Gestaltung des Aktionstages erarbeitet. Entsprechende Informationen finden Sie hier.

Internationaler akzept-Kongress
Der 10. Internationale akzept-Kongress findet am 10. und 11. Oktober 2013 in Bielefeld statt. Der Kongress ist traditionell Forum für Information und Austausch zu aktuellen drogenpolitischen Fragestellungen. Die Ankündigung finden Sie hier (PDF-Datei).

Neuauflage Spritzenautomaten-Broschüre und Informations-Folder - Spritzenautomaten für NRW
Die Spritzenautomaten-Broschüre wurde 2012 komplett überarbeitet und enthält jetzt unter anderem ein Vorwort der Gesundheitsministerin, Frau Steffens. In der Broschüre werden drei Automaten-Betreibern aus NRW vorgestellt: Vision e.V. Köln, Haus im Park e.V.(Hip) Witten und Aidshilfe Köln e.V. Zusätzlich wurden Folder mit den wichtigsten Informationen zum Spritzenautomaten-Projekt produziert. Auf der Rückseite der Folder befindet sich ein leeres Adressfeld, in dem die (potentiellen) Automaten-Betreiber ihre Anschrift anbringen können, um sowohl für das Spritzenautomaten-Projekt zu werben als auch auf eigene Angebote hinzuweisen. Die Broschüren und Folder können bei der Aidshilfe NRW bestellt werden und stehen auf der Seite www.saferuse-nrw.de zum Download bereit. Für den weiteren Ausbau des Spritzenautomaten-Projektes in NRW stehen noch einige Automaten zur Verfügung. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich auch Einrichtungen aus den Kommunen in Zukunft am Spritzenautomaten-Projekt beteiligen, die bisher keine Spritzenvergabe anbieten. Bei Fragen zum Automatenprojekt wenden Sie sich bitte an Brigitte Bersch.

Urteil: Justizvollzugskrankenhaus muss Gefangenen keine Einzelunterbringung bieten
Einem Gefangenen, der aus gesundheitlichen Gründen auf der Pflegestation eines Justizvollzugskrankenhauses untergebracht ist, muss keine Einzelunterbringung zur Verfügung gestellt werden. Dass hat der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Hamm unter Abänderung des Beschlusses der Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Dortmund am 5. März 2013 beschlossen. Mehr dazu lesen Sie hier (PDF-Datei).

Fortbildungskonzept: Gewaltloser Widerstand - Pädagogische Präsenz

IBP e.V. – Interkulturelle Begegnungsprojekte - ist vor dem Hintergrund der epochalen Veränderungen in Osteuropa Ende des letzten Jahrhunderts entstanden. Insbesondere für Menschen die einer längerfristigen Betreuung bedürfen bietet der Verein verschiedene das Leben bereichernde und unterstützende Bausteine an. In diesem Zusammenhang hat das IBP - in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück und der Universität Tel Aviv - ein erfolgreiches Modellprojekt zur Übertragung der Methoden des Gewaltlosen Widerstandes auf die Arbeit mit sucht- und psychisch kranken Menschen durchgeführt. Im Rahmen einer zweitägigen Fortbildung kann dieser ganzheitlich systemische Ansatz für eine Gruppe von bis zu 15 Personen Team vermittelt werden. Näheres zum Angebot lesen Sie hier (PDF-Datei).


STRAFVOLLZUG

NRW schafft als erstes Bundesland gesetzliche Grundlage für den Vollzug des Jugendarrestes
Mit dem am 14. Mai 2013 in Kraft getretenen Jugendarrestvollzugsgesetz hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland eine gesetzliche Grundlage für den Vollzug des Jugendarrestes geschaffen. Es erhebt den Anspruch, sich deutlich vom reinen Sanktionscharakter abzuwenden. In den Arresteinrichtungen sollen Erziehung und Förderung der Jugendlichen und Heranwachsenden im Mittelpunkt stehen. Erfreulich aus Sicht der Aidshilfe ist ein Abschnitt der Gesundheitsfürsorge, in dem "auf die Gefährdung durch Infektionen, illegale Drogen, Tabak und Alkohol" hingewiesen wird. "Insoweit sollen jugendspezifisch zugeschnittene Beratungs-, Behandlungs- und Betreuungsangebote unterbreitet werden." Gerade hierin haben die Aidshilfen viel Erfahrung. Durch ein professionell organisiertes Übergangsmanagement sollen die Arrestierten weiter die Gelegenheit bekommen, Kontakte zu erfahrenen Hilfseinrichtungen in den Herkunftskommunen für die Zeit nach der Entlassung aufzubauen. Mehr zum Jugendarrestvollzugsgesetz lesen Sie in der Presseerklärung des Justizministeriums unter justiz.nrw.de. Das Gesetz selber lesen Sie unter recht.nrw.de. Wegen Kontakten bezüglich des Jugendarrestmanagements können Sie Ruth Steffens in der Landesgeschäftsstelle Telefon 0221-92 59 96-13 anfragen.


ARBEITSGEMEINSCHAFT AIDS-PRÄVENTION NRW

AG AIDS-Prävention NRW: Informationen zur Sitzung am 26. Februar 2013 veröffentlicht
Die Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW hat die Informationen zur Sitzung am 26. Februar 2013 zur Veröffentlichung freigegeben. Auf der Agenda standen unter anderem die Themen Gütesiegel-Projekte, Informationen zur Anwendungsbeobachtung in NRW: HIV-Mundschleimhauttests, landesweite Datenerhebung und die "Empfehlungen zur HIV-Prävention vor dem Hintergrund der Entwicklung der Syphilis in Nordrhein-Westfalen". Mehr lesen Sie unter aids-nrw.de.

Landeskonzept zur HIV/AIDS-Prävention liegt nun auch als Broschüre vor
Das Konzept zur Weiterentwicklung der HIV/AIDS-Prävention mit allgemeinen und zielgruppenspezifischen Empfehlungen soll zur fachlichen Auseinandersetzung beitragen, den Akteurinnen und Akteuren neue Impulse geben und die Zusammenarbeit aller Beteiligten fördern. Bestellen können Sie es unter broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de.


SONSTIGES

Seminar zum Sozialverfahrensrecht am 24. September 2013 in Köln
Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei. Das Verfahrensrecht beschäftigt sich mit der Frage, wie Sozialleistungsansprüche durchgesetzt werden können. Wer ist zuständig? Welche Rechtsmittel gibt es und welche Fristen sind einzuhalten? Anhand verschiedener Fallbeispiele werden die formellen Rechte beschrieben und die Möglichkeiten der Unterstützung durch Fachkräfte praktisch erläutert. Mehr zu der Tagesveranstaltung des Paritätischen lesen Sie unter bildung.paritaet-nrw.org.

Ausschreibungen aus dem Verband
Ausschreibung für eine Hauswirtschafterin / einen Hauswirtschafter für das Kontaktcafé der Drogenhilfeeinrichtung kick der aidshilfe dortmund e.v.
Ausschreibung für eine Honorarkraft von Heartbreaker, Förderkreis der AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V.
Ausschreibung für eine Webprogrammiererin / einen Webprogrammierer von Heartbreaker, Förderkreis der AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V.
Ausschreibung für eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt grafische Arbeiten von Heartbreaker, Förderkreis der AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V.

Der nächste Newsletter erscheint am 10. Juli 2013
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 8. Juli 2013.
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