Nr. 8 vom 24. Mai 2013
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT | FUNDRAISING

Gedenkfeier: Namen und Steine am 28. Juni 2013 in Köln
Die Installation Namen und Steine mitten in der Kölner Altstadt am Rheinufer ist ein Denkraum zur Erinnerung für die an Aids verstorbenen Frauen und Männer in Köln. Der Künstler Tom Fecht hat bereits in den frühen 90er Jahren angefangen, Namenssteine für an Aids Verstorbene anzufertigen und in Installationen an öffentlich zugänglichen Orten in ganz Europa zusammenzufügen. Die bewusst unspektakulären Installationen erinnern daran, dass in den vergangenen Jahrzehnten viele an der immer noch unheilbaren Krankheit verstorben sind. Auch wenn die HIV-Infektion heute behandelbar geworden ist, darf man nicht vergessen, dass nach wie vor Menschen an den Folgen von Aids sterben. Auch im gesellschaftlichen Umgang mit HIV und Aids gibt es noch viel zu tun, denn nach wie vor erfahren Menschen mit HIV und Aids Diskriminierung und erleben Ausgrenzung. Am 28. Juni 2013 werden im Rahmen einer Gedenkfeier neue Steine in die Kunstinstallation in der Markmannsgasse in Köln eingelassen. Die Gedenkfeier ist öffentlich. Besucherinnen und Besucher sowie Medienvertreterinnen und Vertreter sind dazu herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden Sie unter aidshilfe-koeln.de.

Pressemelung des Sozialwerks für Lesben und Schwule Köln: Nein zur Instrumentalisierung von Homophobie durch Rechtspopulisten!
Das RUBICON und sein Trägerverein Sozialwerk für Lesben und Schwule verurteilen entschieden jeden Versuch, die Minderheit der Muslimen in Deutschland und die Minderheit der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* (LSBT*) gegeneinander auszuspielen. Die aktuelle Diskussion um die Anmeldung der rechtsradikalen Partei Pro Köln für die CSD-Parade erfordere ein klares Signal gegen jede Form von Homophobie und Rassismus. Die entsprechende Pressemeldung finden Sie hier (PDF-Datei).

Leitlinien für Arbeit mit und in Online-Netzwerken vom LWL herausgegeben
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat Leitlinien für den Umgang mit dem Social Web ins Internet gestellt. Sie sind als Anregung und Ermunterung zur systematisch-geplanten Auseinandersetzung mit dem Thema angelegt. Sie lassen sich sowohl der Reihe nach als eine Art "Grundkurs" zur Kommunikation im Social Web lesen, als auch als Nachschlagewerk verwenden. "Sie werden regelmäßig aktualisiert und zur Not gibt es auch eine pdf-Datei zum Herunterladen", so die zuständige Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Odila Wiederhold beim LWL. Einen Überblick über die Leitlinien finden Sie unter lwl.org.


LEBEN MIT HIV

POSITHIV HANDELN CSD-Aktion zum Cologne Pride am 7. Juli 2013: POSITHIV? RESPEKT!
30 Jahre nach dem ersten Auftreten hat die HIV-Infektion einen Bedeutungswandel erfahren und das Selbstbild von Menschen mit HIV grundlegend verändert. Die meisten Menschen mit HIV wissen heute, dass die Infektion gut behandelbar ist. Dank wirksamer Therapien können sie oft mit einem langen Leben und einer stabilen Gesundheit rechnen. Sie wissen auch, dass Menschen in Therapie mit einer Viruslast unter der Nachweisgrenze, HIV nicht weitergeben können. HIV-Positive sind HIV-Negativen in zentralen Aspekten wieder "gleicher" geworden. Man sollte meinen, dass damit auch die Stigmatisierung und Diskriminierung aufgrund von HIV abgenommen hätte. Dem ist aber nicht so. Deshalb bleibt es eine wichtige Aufgabe, ein realistisches Bild des Lebens mit HIV zu vermitteln, gegen Vorurteile und Unwissen in der Gesellschaft, gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung und für Solidarität mit den Menschen mit HIV zu kämpfen. Deshalb, ob HIV-positiv oder nicht: Mitmachen, Respekt zeigen!. Mehr Informationen zur Teilnahme finden Sie hier (PDF-Datei).


AIDS, KINDER UND JUGENDLICHE

Fachtag HIV und Familie am 5. Juni 2013 in Köln
Die Landeskoordination Aids, Kinder und Jugendliche der Aidshilfe NRW lädt ein zur Fachveranstaltung HIV und Familie am 5. Juni 2013 von 11.00 bis 17.00 Uhr in die Räumlichkeiten der Aidshilfe NRW ein. Als Referentin ist Inke Jäger eingeladen, Diplom Sozialarbeiterin und Supervisorin (DGSv) mit langjährige Erfahrung in der psychosozialen Beratung von Kindern und Jugendlichen mit HIV. Sie war Mitarbeiterin der Uniklinik Frankfurt und aktives Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendliche im Umfeld von HIV und Aids. Weitere Informationen zur Fachtagung und zur Anmeldung finden Sie hier (PDF-Datei).

Bundesweites Treffen für HIV-positive Jugendliche vom 21. bis 23. Juni 2013 in Kronberg

In Kooperation mit der  Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendliche im Umfeld von HIV und Aids veranstaltet die Deutsche AIDS-Hilfe in diesem Jahr erstmalig ein bundesweites Treffen für HIV-positive Jugendliche. Dieses Treffen knüpft an die erfolgreiche Veranstaltung für Jugendliche bei den Positiven Begegnungen in Wolfsburg im Jahr 2012 an. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei), das Anmeldeformular finden Sie hier (Word-Datei).


SCHWULE

Auswertung Evaluation zum Training Präventionsberatung im April 2013
Wie gewohnt informieren wir über die Feedbacks und Einschätzungen zu unseren landesweiten Trainingsangeboten. Nach einer inhaltlichen Umstellung unseres Trainingsmoduls zu Beratung und Test haben wir im vergangenen April ein Ausbildungswochenende zur Präventionsberatung angeboten. In diesem Grundlagentraining setzen wir uns mit den ehren- und hauptamtlichen Teilnehmern in den Bereichen Beratung und Test sowie Onlineprävention auseinander und vermitteln neben Grundlagen der Kommunikation und lösungsorientierten Beratung weitere Informationen zu Risikomanagement, sexuell übertragbaren Infektionen und zum HIV-Test. Die Besonderheiten des Onlinesettings und Qualitätsstandrads des Health Supports im Kontaktportal Gayromeo runden das zweitägige Training ab. Unsere zehn Teilnehmer aus ganz NRW bewerteten das Wochenende mit einem Durchschnittswert in der Gesamtnote von 1,1. Die Kategorien "Ablauf des Seminars" (1,4), "Seminar-Team" (1,2) und "Ergebnis des Seminars" (1,2) wurden ebenfalls mit sehr guten Noten eingestuft. Ein Dank gilt allen Teilnehmern, die wir im November 2013 zum zweiten Teil der Ausbildung wieder begrüßen dürfen!

Termine Mai 2013
Die aktuellen Herzenslusttermine für Juni 2013 und weitere spannende Daten rund ums schwule Leben finden Sie unter herzenslust.de.

Fachtag: "Ich will sein wie ich bin - Sexuelle Vielfalt als wertvolle Verunsicherung" am 13. Juni 2013 in Dortmund
Im Alltag von Kindern und Jugendlichen haben Aufklärung und Sexualität oftmals einen Platz gefunden. Sie wachsen allerdings weitgehend mit dem Mythos der Zweigeschlechtlichkeit und der Norm der Heterosexualität auf. Die Wahrnehmung und Anerkennung unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Orientierungen und Identitäten ist dringend nötig. Im Querschnitt der pädagogischen Praxis haben Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle (LSBTTI) bislang kaum Platz gefunden oder Wertschätzung erfahren. Manchmal fehlt es auch an Wissen über und Bewusstsein für die Realitäten unddie Potentiale geschlechtlicher Vielfalt. Diese Fachtagung setzt hier an und vermittelt Informationen, Praxisansätze und Kontakte in NRW zum Thema. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


DROGEN

Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher am 21. Juli 2013
Das diesjährige Motto "Gesundheitsversorgung in Haft!" will den Rahmen für die Auseinandersetzung mit den Bedingungen für Menschen in Gefängnissen öffnen. Was "draußen" Standard ist, davon können Gefangenen vielerorts nur träumen. Zwar wird in NRW Substitution inzwischen als Behandlungsoption für Suchtkranke in breiterem Rahmen zugänglich gemacht. Dennoch kommen auch hier längst nicht alle, die es nötig hätten, in den Genuss dieser Behandlungsform. Ein weiterer wunder Punkt ist die Prävention bei illegalem Drogenkonsum unter Gefangenen. Es gilt, nach wie vor darauf hinzuwirken, dass die Justiz sich mit der erfolgreichsten Präventionsmethode, nämlich der Vergabe steriler Spritzen, auch für Inhaftierte endlich auseinandersetzt. Der diesjährige Nationale Gedenktag steht unter der Schirmherrschaft von Joe Bausch, Anstaltsarzt in Werl. Der seit langem in Haft substituierende Arzt setzt sich im Nebenberuf künstlerisch als Schauspieler und Autor mit der Welt der Kriminalität auseinander und ist Mitglied im Kuratorium der Aidshilfe NRW. Der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit bittet um möglichst große Beteiligung an diesem inzwischen auch international berücksichtigten Gedenktag. Durch eine über die reine Trauer und Erinnerung an die Verstorbenen hinausgehende Beteiligung in Form von Gedenken, Aktion und Protest wollen wir versuchen Einfluss auf die Wahrnehmung drogenpolitischer Zusammenhänge in unserer Region zu nehmen. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit mischt seit 20 Jahren mit
Seit 20 Jahren gibt es die Wuppertaler Elterninitiative für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik nebst dazugehörigem Bundesverband. Aufgebaut wurde sie ab 1993 von Jürgen Heimchen und zahlreichen Eltern, die ihre Kinder trotz "Drogenkarriere" nicht im Stich lassen, sondern sich für deren Bedürfnisse einsetzen. Sie setzen sich dafür ein, dass suchtkranke Kinder in ihrer Heimatstadt Behandlungsmöglichkeiten, niedrigschwellige Treffpunkte und Möglichkeiten zur Substitutionstherapie erhalten. Auch Dank des freimütigen Einsatzes der "akzeptierenden Eltern" sieht die Suchthilfe heute anders aus als vor 20 Jahren. Die Substitutionsbehandlung ist zwischenzeitlich in der Regelversorgung fest verankert. Es gibt Konsumräume. Diamorphin darf verschrieben werden. Mit dem nationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher wird alljährlich auf die Lücken in der Suchthilfe aufmerksam gemacht. Der runde Geburtstag wird mit einer Festschrift begangen, die alle Forderungen von "Menschenwürde in der Drogenpolitik" bis zu "Gesundheitsversorgung in Haft" zu einem öffentlichen Thema macht. Einen Einblick in die Festschrift erhalten Sie unter youblisher.com.

Jahrbuch Sucht 2013 der Deutschen Hauptstelle erschienen: Suchthilfe – Groß geschrieben, kleingespart!
"Deutschland verfügt über ein professionelles und stark differenziertes Suchthilfesystem mit einer Vielzahl sich ergänzender oder alternativer Leistungsangebote. Zur Sicherstellung der Versorgung gehört jedoch mehr: Die Struktur muss auf finanziell gesicherter Basis stehen, die Schnittstellen zwischen den Hilfesystemen dürfen für die Betroffenen nicht zu unüberbrückbaren Bruchstellen werden und die Instrumente zur Reintegration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt müssen auf die Bedarfe sehr verschiedenartiger Menschen mit sehr unterschiedlichen Problematiken ausgerichtet sein." So der aktuelle Suchthilfebericht der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren. Weitere Informationen finden Sie unter dhs.de.

Drogen-TÜV adieu: Anonyme Reinheitstests für Drogen könnten die Prävention erleichtern
Einige Bundesländer wollen Drogentests anbieten, mit denen die Konsumentinnen und Konsumenten anonym die Reinheit ihres Stoffes prüfen lassen können. Doch die Bundesdrogenbeauftragte ist dagegen (Den Artikel aus der Welt vom 3. April 2013 finden Sie unter welt.de.) Während in Österreich die User durch eine Kooperation zwischen Drogenhilfeanbietern und Gesundheitsministerium durch "checkit!" die Möglichkeit haben, Testtermine und aktuelle Warnungen unter checkyourdrugs.at abzurufen, dürfen in Deutschland selbst in den Konsumräumen die mitgebrachten Stoffe bisher nicht untersucht werden. Erst wenn sich extreme Auffälligkeiten bei den Gästen zeigen, kommt der Verdacht auf Beimengungen. Bis dann offizielle Analysen gefertigt werden, sind mitunter schon viele geschädigt. Daher formuliert die Deutsche AIDS-Hilfe in "DAH reloaded" eines ihrer mittelfristigen Ziele, dass bis 2020 "Harm-Reduction-Angebote für Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher inklusive Drug Checking flächendeckend und niedrigschwellig zur Verfügung stehen". Weitere Informationen finden Sie unter aidshilfe.de.

Reisen mit Substitution: INDRO gibt seit 15 Jahren Auskunft
Seit 1998 berät die "Internationale Koordinations- und Informationsstelle für Auslandsreisen von Substitutionspatienten", angesiedelt bei INDRO, jährlich hundertfach, welche rechtlichen Rahmenbedingungen reisewillige Substituierte beachten müssen, um die verschriebenen Substanzen auch im Ausland zur Verfügung zu haben. Im Bereich des sogenannten "Schengen-Raums" können Substitutionsmittel zum Eigenbedarf meist mit über die Grenzen genommen werden. Reisen in andere Länder sind hingegen oft problematischer. INDRO hat den Jahresbericht dieser weltweit einzigartigen Koordinationsstelle für das vergangene Jahr vorgelegt. Ralf Gerlach, Leiter der Einrichtung, beklagt die in den kommenden Jahren nachlassende finanzielle Förderung. Mehr dazu lesen Sie unter indro-online.de.

Was bedeuten die neuesten Erkenntnisse der Lernforschung für die Behandlung Suchtkranker?
Dieser Frage widmete sich das 14. Wissenschaftliche Gespräch der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung Mitte April 2013 in der Evangelischen Akademie Tutzing. Ziel war es, aus interdisziplinärer Sicht neue Impulse für die Verbesserung der Therapie von Abhängigkeitserkrankungen zu setzen. Alle Ergebnisse der Tagung sind übersichtlich in einem Tagungsband zusammengestellt, den Sie sich als PDF-Dokument herunterladen können. Mehr dazu lesen Sie unter dg-sucht.de.

Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin in München vom 4. bis 6. Juli 2013
Das Vortrags- und Seminarprogramm des 14. Interdisziplinäre Suchtkongress in München reicht von der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger über Sucht am Arbeitsplatz bis hin zu einem Symposium über Sinn und Unsinn der Repression. Alle Anmeldeinformationen und weitere Unterlagen dazu finden Sie auf der Veranstaltungshomepage unter sv-veranstaltungen.de.

Deutscher Suchtkongress im September in Bonn
Vom 18. bis 21. September findet in Bonn der Deutsche Suchtkongress 2013 statt. Ausrichter sind die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie und die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein ausgesuchtes wissenschaftliches Vortrags- und Forumsprogramm zu aktuellen Themen der Suchthilfe. Unter anderem geht es um Komorbidität, Glücksspielsucht, Behandlungs- und Betreuungskonzepte sowie familienbasierte Interventionen. Alle Informationen zum Deutschen Suchtkongress 2013 gibt es auf der Veranstaltungshomepage unter deutschersuchtkongress.de.


STRAFVOLLZUG

Aufruf zur Beteiligung an der 7. Europäischen Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft vom 12. bis 14. März in Bonn
10 Jahre nach Einführung der Europäischen Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft findet diese wieder in NRW statt. Das Motto der 7. Konferenz lautet: "Den Jahren Leben geben". Bezogen auf die Situation in den Gefängnissen wird die Frage gestellt, wie diese oftmals lange dort verbrachte Zeit gesünder und letztlich lebenswerter gestaltet werden kann. Es geht dabei nicht nur um die Hoffnung und die Aussicht auf das "Danach", sondern um die Verbesserung der Bedingungen jetzt. Die Konferenzreihe lebt von der aktiven Beteiligung der Menschen aus Forschung, Vollzugsdienst, externen Hilfeeinrichtungen und administrativ Verantwortlichen. Interessierte werden gebeten, bis 28. Juni 2013 eine aussagekräftige Zusammenfassung zum Thema ihrer Wahl per E-Mail einzureichen. Mehr dazu lesen Sie unter gesundinhaft.eu.


SONSTIGES

Aktualisierung der Musterverträge der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege im Bereich Wohnen
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege überprüft einmal pro Jahr routinemäßig unter Berücksichtigung aktuell ergangener Rechtsprechung, etwaiger Gesetzesänderungen und sonstiger Entwicklungen die bestehenden Musterverträge und versieht sie mit einem einheitlichen Datum. Die wesentlichste und weitreichendste Änderung besteht aktuell darin, dass getrennte Verträge für Leistungsbezieher nach SGB XI und SGB XII einerseits und für Privatzahler andererseits entwickelt worden sind. Eine Zusammenstellung aller Änderungen, die für jeden einzelnen Vertrag im Einzelnen beschrieben und erläutert werden, finden Sie hier (PDF-Datei). Für Fragen zum Thema steht Ruth Steffens in der Landesgeschäftsstelle telefonisch unter 0221-925996-13 zur Verfügung.

"Mitarbeiter/-innen finden und binden - Ein Workshop für die Praxis" am 20. Juni 2013
Der demografische Wandel hat den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und die Gewinnung und Bindung von Fachkräften zu zentralen Themen ihres unternehmerischen Handelns gemacht. Daher bietet der Paritätische NRW die Abschlusstagung im Projekt "Demografie Parität" am 20. Juni 2013 in Gelsenkirchen an. Es gibt noch einzelne freie Plätze. Mehr dazu lesen Sie unter demografie.paritaet-nrw.org.

Fachartikel: Ärztliche Versorgung in stationären Einrichtungen verbesserungsbedürftig
Die medizinische Versorgung in Pflegeheimen ist nach wie vor ein großes Problem. Es mangelt an guter fachärztlicher Betreuung. Ab 1. Januar 2014 sind Kooperationsvereinbarungen, die Einrichtungen mit Ärzten und Ärztinnen geschlossen haben, nach einer Regelprüfung der Einrichtung den Landesverbänden der Pflegekassen mitzuteilen. Zudem können die Kassenärztliche und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung Verträge mit dem GKV-Spitzenverband abschließen, um diese Leistung vergütet zu bekommen. Die Verhandlungen dazu verlaufen nur schleppend. Ein Interview zu diesem Thema mit dem Geschäftsführer der Paritätischen Akademie gGmbH ist in CAREkonkret Anfang Mai 2013 erschienen. Den Artikel lesen Sie hier (PDF-Datei).

Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege zum Aktionsplan der Landesregierung "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv"
Der Aktionsplan der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bietet einen Leitfaden zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung in NRW. Die 15-seitgige Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände lesen Sie hier (PDF-Datei).

Merkblatt zur "Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII"
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen hat ein Merkblatt zu diesem Thema herausgegeben. Es richtet sich an Menschen mit Behinderung und Eltern behinderter Kinder. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Broschüre: "Barrieren abbauen – Ideen und Vorschläge für Ihre Praxis"
Menschen mit Behinderung stoßen im Alltag oft auf Hindernisse. Barrieren gibt es sogar in Praxen und weiteren Hilfseinrichtungen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat daher eine Broschüre entwickelt, die Abhilfe erleichtern soll. Das 24-seitige Serviceheft bietet Tipps und konkrete Vorschläge zum Thema Barriereabbau. Mehr dazu finden Sie unter kbv.de.

Wahlprüfsteine: Forderungen zur Bundestagswahl 2013
Der Paritätische Gesamtverband hat mit "Soziales zählt. Forderungen zur Bundestagswahl 2013" Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl am 22. September 2013 herausgebracht. Sie machen Problemlagen deutlich und bieten Ansätze, wie sie gelöst werden könnten. Damit können Kandidatinnen und Kandidaten auf ihre Haltung zu verschiedenen Themenkreisen befragt werden. Mehr zu den Wahlprüfseinen Gesundheit lesen Sie unter wahl.paritaet.org. Detaillierte Informationen zu den Wahlprüfsteinen für den Bereich der Behindertenhilfe finden Sie unter wahl.paritaet.org.

Schnelltest-Termine der Gesundheitsagentur  AIDS-Hilfe Rhein-Sieg
Bis heute führen Unsicherheiten über die Ansteckungswege zur Ausgrenzung von Menschen mit HIV, obwohl man sich im alltäglichen Umgang miteinander gar nicht anstecken kann. Wir möchten über Aufklärung und Information, Ausgrenzung von HIV positiven Menschen verhindern. Anonym und vertraulich bietet die AIDS-Hilfe Rhein-Sieg ein umfassendes Angebot für Bürger im Rhein-Sieg-Kreis, die Rat suchen. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Der nächste Newsletter erscheint am 5. Juni 2013
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 3. Juni 2013.
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