Nr. 7 vom 7. Mai 2013
Jahresempfang der Aidshilfe NRW im Düsseldorfer Max haus am 25. April 2013

Liebe Leserinnen und Leser,


ereignisreiche Wochen liegen hinter dem Verband. Hier nur einige Streiflichter, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Am 25. April konnten wir wieder über 150 Gäste zum Jahresempfang in Düsseldorf begrüßen, darunter Abgeordnete aller Fraktionen des Landtags. Landtagspräsidentin Carina Gödecke hielt nicht nur die Laudatio auf ihren Bochumer Mitbürger Manfred Müller, der ebenso wie Ronny Heintze den Ehrenamtspreis „merk|wüprdig“ erhielt, sie würdigte zudem alle Ehrenamtlichen, die sich zum Teil seit vielen Jahren in den Aidshilfen engagieren. Zwei Tage später fand in Dortmund die Fachtagung „XXelle Live - Frauen und HIV 2013“ statt. Hier diskutierten haupt- und ehrenamtliche Frauen und auch einige Männer gemeinsam aktuelle Fragen im Kontext von HIV, Sexualität, Partnerschaft und Rollenverhalten in der Beratung. Schließlich besuchte Ende vergangener Woche Arbeitsminister Guntram Schneider die Aidshilfe NRW in Köln. Mit dem Landesvorstand besprach er die Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit HIV und schlug in diesen Zusammenhang eine gemeinsame Kampagne von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Aidshilfen vor, um weiter bekannt zu machen, dass es keinen Beruf gibt, den man mit HIV nicht ausüben kann. In der Aidshilfe Köln schließlich informierte er sich über das Qualifizierungsprojekt „HIVissimo“. Viele Themen, die uns in den kommenden Monaten weiter beschäftigen werden. Wir halten Sie darüber selbstverständlich auf dem Laufenden.

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT | FUNDRAISING

Neuauflage Spritzenautomaten-Broschüre und die Anfertigung von Informations-Foldern
Die Spritzenautomaten-Broschüre wurde komplett überarbeitet und enthält jetzt unter anderem ein Vorwort von Gesundheitsministerin Barbara Steffens. In der Broschüre werden drei Automaten-Betreiber aus NRW vorgestellt: Vision (Köln), Haus im Park (Witten) und Aidshilfe Köln. Zusätzlich wurden Folder mit den wichtigsten Informationen zum Spritzenautomaten-Projekt produziert. Auf der Rückseite der Folder befindet sich ein leeres Adressfeld, in dem die (potentiellen) Automaten-Betreibern ihre Anschrift anbringen können, um sowohl für das Spritzenautomaten-Projekt zu werben als auch auf eigene Angebote hinzuweisen. Die Broschüren und Folder können per Mail bei Brigitte Bersch bestellt werden. Informationen zum Spritzenautomaten-Projekt finden Sie unter saferuse-nrw.de.


VERBAND

Jahresempfang der Aidshilfe NRW
Die Pressemappe zum Jahresempfang unseres Verbands und zur Preisverleihung von "merk|würdig" an Ronny Heintze und Manfred Müller finden Sie hier (PDF-Datei), den Bericht zur Preisverleihung hier (PDF-Datei). Bilder vom Empfang finden Sie unter nrw.aidshilfe.de.

Minister Guntram Schneider besucht Aidshilfe NRW in Köln
Der Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider, besuchte am 2. Mai 2013 die Landesgeschäftsstelle der Aidshilfe NRW und die Aidshilfe Köln. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei). Ein Foto vom Gespräch in der Landesgeschäftsstelle finden Sie hier (JPG-Datei) sowie vor der Aidshilfe Köln hier (JPG-Datei). (von links nach rechts Peter Struck, Heidi Eichenbrenner, Arne Kayser, Martin Wickert, Reinhard Klenke, Guntram Schneider, Patrik Maas, Mitarbeiter Armin von HIVissimo, Elfi Scho-Antwerpes sowie Olaf Lonczewski)


LEBEN MIT HIV

Landesweites Positiventreffen "Sonderfall HIV-positiv?"
Das nächste Positiventreffen vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 beschäftigt sich mit dem persönlichen "Stellenwert" der HIV-Infektion und ihre Rolle im alltäglichen Leben. Wie besonders ist HIV heute noch? Welchen Stellenwert hat die HIV-Infektion für das Leben und die Gestaltung des Lebensumfelds? An diesem Wochenende sollen mit zum Teil künstlerischen Methoden Antworten auf diese und andere Fragen gefunden werden. Referentinnen an diesem Wochenende werden Kelly Calvalcanti, Psychologin und interkulturelle Trainerin, und Dr. Regine Merz, Kunsttherapeutin, sein. Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter posithivhandeln.de.

Fortbildungsveranstaltung: „Die Rolle von Menschen mit HIV bei Fortbildungsveranstaltungen für medizinisches Pflegepersonal“ vom 28. bis 30. Juni in Berlin
Trotz geringer Infektiösität, machen Menschen mit HIV immer wieder Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen. Umso wichtiger erscheint, dass bei Schulungen und Fortbildungen für medizinisches Pflegepersonal, Menschen mit HIV stärker eingebunden werden. So kann das Verständnis füreinander und eine Sensibilisierung für die Lebenssituation von Menschen mit HIV verbessert werden, Ängste abgebaut und gemeinsam an strukturellen Lösungen gearbeitet werden. In dieser Fortbildungsveranstaltung soll Menschen mit HIV, die zukünftig in diesem Bereich tätig sein wollen, geeignetes didaktisches Handwerkzeug vermittelt werden und die Möglichkeit zur Reflektion ihrer Rolle in einem solchen Setting ermöglicht werden. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zur Fortbildungsveranstaltung der Deutschen AIDS-Hilfe finden Sie unter aidshilfe.de.

Paddelfreizeit vom 10. bis 17. August 2013 in Mecklenburg
In diesem Jahr bietet die Aids-Hilfe Münster in Zusammenarbeit mit  dem Verein Was(s)erleben bereits zum sechsten Mal eine Paddelfreizeit für Menschen mit HIV und ihre Freunde an. Weitere Informationen erfahren Sie hier (PDF-Datei).

Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege zum GEPA 
Mit GEPA ist das Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen gemeint. Am 1. November 2013 soll es in Kraft treten. Zum 21. Februar 2013 hatte Ministerin Steffens die Entwürfe zur Novellierung des Wohn- und Teilhabe- Gesetz (WTG) und zum Landespflegegesetz (künftig Alten- und Pflegegesetz (APG NRW)) vorgestellt. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen hat dazu eine Stellungnahme erarbeitet, mehr dazu lesen Sie hier (PDF-Datei).


FRAUEN UND AIDS

Fachtag HIV und Familie am 5. Juni 2013 in Köln
Die Landeskoordination Aids, Kinder und Jugendliche der Aidshilfe NRW lädt ein zur Fachveranstaltung HIV und Familie am 5. Juni 2013 von 11.00 bis 17.00 Uhr in die Räumlichkeiten der Aidshilfe NRW ein. Als Referentin ist Inke Jäger eingeladen, Diplom Sozialarbeiterin und Supervisorin (DGSv) mit langjährige Erfahrung in der psychosozialen Beratung von Kindern und Jugendlichen mit HIV. Sie war Mitarbeiterin der Uniklinik Frankfurt und aktives Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendliche im Umfeld von HIV und Aids (BAG). Weitere Informationen zur Fachtagung und zur Anmeldung finden Sie hier (PDF-Datei).


AIDS, KINDER UND JUGENDLICHE

Bundesweites Treffen für HIV-positive Jugendliche vom 21. bis 23. Juni 2013 in Kronberg
In Kooperation mit der  Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendliche im Umfeld von HIV und Aids veranstaltet die Deutsche AIDS-Hilfe in diesem Jahr erstmalig ein bundesweites Treffen für HIV-positive Jugendliche. Dieses Treffen knüpft an die erfolgreiche Veranstaltung für Jugendliche bei den Positiven Begegnungen in Wolfsburg im Jahr 2012 an. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei), das Anmeldeformular finden Sie hier (Word-Datei).


SCHWULE

Schwul-lesbischer Wandertag der AIDS-Hilfe Essen
An Christi-Himmelfahrt, 9. Mai 2013 (Vatertag), findet der schwul-lesbische Wandertag der AIDS-Hilfe Essen statt. Wie in den letzten Jahren wird der Wandertag von der Gruppe der „Schwulen Väter Essen" organisiert. Er beginnt in Bochum an der Jahrhunderthalle. Alle weiteren Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Termine Mai 2013
Die aktuellen Herzenslusttermine für Mai 2013 und weitere spannende Daten rund ums schwule Leben finden Sie unter herzenslust.de.

Vortragsreihe zum Thema „EKAF & Co.: Ansteckend oder nicht?“ im April und Mai 2013

Die AIDS-Hilfe Essen veranstaltet im Zeitraum vom 15. April bis 27. Mai 2013 erneut die MONTAGSGESPRÄCHE. An vier Abenden soll auf aktuelle rechtliche, wissenschaftliche und lebenspraktische Fragestellungen und Diskussionen zum Thema „EKAF & Co.: Ansteckend oder nicht?“ eingegangen werden. Auf Grundlage der multiprofessionellen Informationen soll gemeinsam mit den Referenten, Kooperationspartnern und Zielgruppen eine Standortbestimmung erzielt werden. Weitere Informationen und die Termine finden Sie hier (PDF-Datei).

HIV-Test für den Hausgebrauch?
Bisher war die Lage eindeutig: HIV-Tests werden, wie alle diagnostischen Maßnahmen, fast überall auf der Welt ausschließlich von medizinischem Fachpersonal durchgeführt. In Deutschland dürfen Schnelltest-Sets gemäß Medizinproduktegesetz nur an Ärztinnen und Ärzte oder Einrichtungen mit entsprechendem Personal abgegeben werden. Tests zur Selbstanwendung sind allerdings übers Internet erhältlich; sie werden von Firmen aus dem Ausland verschickt. In einigen Ländern besteht nun neuerdings die Möglichkeit, sich ganz offiziell selbst auf HIV zu testen. In den USA ist seit Juli 2012 der Schnelltest Oraquick auch für den Hausgebrauch zugelassen, der über einen Abstrich von der Mundschleimhaut funktioniert. In England können Testwillige im Rahmen eines Modellversuchs Blutstropfen auf ein Löschpapier träufeln und an ein Labor schicken, das Ergebnis erfährt man telefonisch oder per SMS, im Falle eines positiven Ergebnisses erhält man zusätzlich Informations- und Hilfsangebote. In Frankreich hat die Gesundheitsministerin gerade auf Anraten des Nationalen Aids-Rates die Zulassung für Heimtests eingeleitet; welches Testverfahren zum Einsatz kommt, ist noch offen. Die Position der Deutschen AIDS-Hilfe zur aktuellen Heimtest-Debatte finden Sie unter aidshilfe.de.

Neue Empfehlungen zur Diagnostik von STIs bei Schwulen und anderen MSM
Die Deutsche STI-Gesellschaft hat Empfehlungen zur Diagnostik unter anderem von STIs verabschiedet, die auch Empfehlungen für Menschen mit „Risiken unter epidemiologischem Aspekt“ beinhaltet. Explizit eingeschlossen sind hierbei Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter und Schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben. Diese Empfehlungen aus Deutschland stehen für eine neue und offizielle Argumentationsbasis auf Fachebene. Weiterführende Informationen finden Sie unter aids-nrw.de.


YOUTHWORK

Ausschreibung der aidshilfe dortmund
Für ihre Fachstelle für sexuelle Gesundheit sucht die aidshilfe dortmund für den Arbeitsbereich Prävention/Youthwork eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter (Soz.-Arb. oder ähnliche Qualifikation) für 20 Stunden in der Woche. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Organisation und Durchführung sexualpädagogischer Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene (Schwerpunkt: HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen). Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Die Bewerbungsfrist endet am 17. Mai 2013. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung (PDF-Datei).


DROGEN

Projekt zu Sucht im Alter in Bethel geht in zweite Phase
In Bielefeld-Bethel ist die erste Phase eines Modellprojekts zu Sucht im Alter mit einem Workshop zu Ende gegangen. Die Fachhochschule der Diakonie sowie Bildung & Beratung Bethel haben seit 2011 das Projekt „Gemeinsam für ein gelingendes Leben im Alter – Netzwerk der Alten- und Suchthilfe im ambulanten und stationären Setting“ als eine von acht Maßnahmen zum Thema in ganz Deutschland durchgeführt, gefördert vom Bundesgesundheitsministerium. Im Rahmen des Projekts entwickelten Beschäftigte der Altenhilfe und der Suchthilfe gemeinsam Lehrinhalte zu Sucht im Alter. Den Download finden Sie unter bildung-beratung-bethel.de.

Mehr als 250 Gäste beim Kooperationstag Sucht und Drogen NRW 
Am 7. Kooperationstag „Sucht und Drogen“ am 13. März 2013 in Köln nahmen mehr als 250 Gäste teil. Im Mittelpunkt standen die Suchtgefahren durch psychoaktive Substanzen. Gesundheitsministerin Barbara Steffens forderte, das Thema Medikamentensucht aus der Tabuzone herauszuholen. Dem stehe die „Medikalisierung der Gesellschaft“ gegenüber, führte Prof. Dr. Gerd Glaeske in seinem Einführungsvortrag aus. Auf der Homepage wissensuchtwege.de finden Sie bereits Bilder der Veranstaltung. Demnächst werden auch schriftliche Versionen der Vorträge dort zur Verfügung stehen.

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlicht wichtige Fragen zum Betäubungsmittelrecht
Das Betäubungsmittelrecht ist kompliziert und vielschichtig. Konsumentinnen und Konsumenten kommen damit beispielsweise bei Auslandsreisen in Berührung, welche Mittel auf welche Weise über die Grenze transportiert werden dürfen. Das BfArM hat auf seiner Internetseite häufig gestellte Fragen zur Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtMVV) und zum Betäubungsmittelgesetz (BtMG) für ärztliche und pharmazeutische Fachkräfte bereitgestellt. Den Überblick über viel gestellte Fragen finden Sie unter bfarm.de.

Weiteres von der DRUCK-Studie
Nach einem weiteren Abschnitt der DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) informiert das Robert Koch-Institut über weitere Ergebnisse. Näheres lesen Sie hier (PDF-Datei).


STRAFVOLLZUG

Justizvollzugsanstalt hat Mord im Programm - Gefangene der JVA Ronsdorf inszenieren Shakespeare
Häftlinge der Wuppertaler Justizvollzugsanstalt in Ronsdorf beschäftigen sich konzentriert mit Mord. Die Wuppertaler Bühnen, die Justizvollzugsanstalt und die Evangelische Gefängnisseelsorge machen es möglich: „Macbeth – Schlaflos in Wuppertal“ heißt das Projekt. Es ist eine außergewöhnliche Kooperation, die am 27. April 2013 Premiere feierte. Für die 17- bis 21-Jährigen, die hinter Gittern Theater machen und sich im Namen Shakespeares mit dem tragischen Stoff auseinandersetzen, hat das Spiel um Schuld, Sühne und schlaflose Nächte eine ganz besondere Bedeutung. Das Projekt soll üben, sich in andere hineinzuversetzen und zeigen, dass Rollenwechsel möglich sind. Deshalb gibt es bei der Inszenierung des Dramas keine festen Rollen. Jeder spielt jeden. Nähere Informationen dazu lesen Sie unter wuppertaler-buehnen.de


ARBEITSGEMEINSCHAFT AIDS-PRÄVENTION NRW 

Empfehlungen zur HIV-Prävention vor dem Hintergrund der Entwicklung der Syphilis in Nordrhein-Westfalen
Im Jahr 2011 ist die Zahl der Syphilis-Meldungen an das Robert-Koch-Institut aus NRW im Vergleich zu 2010 um 21 Prozent angestiegen. Die Inzidenz 2011 lag über dem Bundestrend. Im Jahr 2012 ist eine weitere Zunahme der Meldungen erfolgt. Mit den „Empfehlungen zur HIV-Prävention vor dem Hintergrund der Entwicklung der Syphilis in Nordrhein-Westfalen“ will die Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW die Akteurinnen und Akteure der HIV-Prävention in der Freien Trägerschaft und im Öffentlichen Gesundheitsdienst auf diese Entwicklung aufmerksam machen und eine Orientierung für Prävention, Beratung, Testung und Untersuchung bieten. Sie finden die Empfehlungen unter aids-nrw.de.


SONSTIGES

Der nächste Newsletter erscheint am 21. Mai 2013
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 20. Mai 2013.
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