Januar 2013
Liebe Leserinnen und Leser!
In diesem Jahr findet zum dritten Mal die Fachtagung "XXelleLIVE" statt. Frauen mit HIV, Menschen, die sich beruflich mit HIV und Aids beschäftigen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie deren Freundinnen und Freunde treffen sich am 27. April in Dortmund. Schwerpunkte in diesem Jahr werden Sex und HIV, Bilder von Menschen mit HIV und Helfenden sowie Partnerschaften sein. Die medizinische Entwicklung und die Auswirkungen auf das Leben mit HIV und Aids bilden die inhaltliche Klammer. Nähere Informationen und den Einladungsflyer zur Fachtagung finden Sie ab Februar auf unserer Homepage. Wir werden dann auch hier im Newsletter darauf aufmerksam machen. Wir würden uns freuen, wenn Sie in diesem Jahr dabei wären. Das geplante Programm verspricht einen anregenden Dialog und spannende Diskussionen.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters!
Petra Hielscher
Frauen und Aids
AIDS-Hilfe NRW e.V.


A K T U E L L E S

P O L I T I K

Beamtenerlass NRW: HIV Infektion
Im Runderlass des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in NRW vom 26. November 2012 wird festgestellt, dass die HIV-Infektion nach heutigem Stand der Medizin eine behandelbare Infektionserkrankung ist. Jemand, der mit HIV infiziert ist, hat bei angemessener medizinischer Versorgung nach aktuellem Kenntnisstand eine Lebenserwartung, die das Erreichen der Dienstaltersgrenze erwarten lässt. Die Ausübung der Diensttätigkeit ist in der Regel nicht beeinträchtigt. Zudem kann davon ausgegangen werden, dass eine Übertragung auf Dritte ausgeschlossen ist. Den Erlass lesen Sie unter recht.nrw.de.


S O Z I A L E S

20 Jahre Netzwerk Frauen und Aids
Das bundesweite Netzwerk Frauen und Aids steht für Frauen mit oder ohne HIV-Diagnose. 2012 feierte das Netzwerk seinen 20. Geburtstag. Aus diesem Anlass erschien in der vierten Ausgabe 2012 des Fachmagazins HIV & More ein ausführlicher Artikel zum Netzwerk. Den Artikel lesen Sie unter hivandmore.de.

Fortbildungen der FUMA Fachstelle Gender NRW
Die FUMA Fachstelle Gender NRW ist eine Qualifizierungs- und Beratungsstelle im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Mit gezielten Angeboten leistet sie einen Beitrag zur Verbesserung der Chancengleichheit für Mädchen und Jungen. Das Fortbildungsangebot 2013 lesen Sie hier (PDF-Datei).


G E S U N D H E I T

Bundesärztekammer: Patientinnen und Patienten ohne legalen Aufenthaltsstatus in Krankenhaus und Praxis
Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus sind in Deutschland Teil der gesellschaftlichen Realität. Schätzungen zufolge liegt die Zahl der Menschen ohne Papiere hierzulande zwischen 200.000 und 600.000. Die Gründe für ein Leben ohne Papiere sind vielfältig. Viele dieser Menschen wollen ihre Lebenssituation verändern und haben in ihrem Heimatland nicht die Möglichkeit dazu. Nicht selten kommen sie auf der Suche nach einer besseren Zukunft ohne Einreise-, Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigung auch nach Deutschland. Wenn diese „Menschen ohne Papiere“ erkranken, gehen sie oftmals erst sehr spät zum Arzt; aus Angst, entdeckt und abgeschoben zu werden. Nicht selten endet dies im medizinischen Notfall. Näheres lesen Sie unter infodienst.bzga.de sowie unter bundesaerztekammer.de.

Menschen in Not helfen: Behandlung von Patientinnen und Patienten ohne gesicherten Aufenthaltsstatus
Die Problematik der medizinischen Versorgung von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus ist Ärztinnen und Ärzten zwar oftmals bekannt, aber es gibt doch immer wieder Unsicherheiten. Die Ärztekammer Hamburg möchte nun mit der Neuauflage dieser Broschüre für Klarheit sorgen - insbesondere auch, weil sich mit dem sogenannten verlängerten Geheimnisschutz die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert haben. Weiteres lesen Sie unter infodienst.bzga.de sowie unter aekhh.de.


T E R M I N E  /  F O R T B I L D U N G E N

25. bis 27. Januar 2013
Themenwerkstatt „Werkzeuge, Arbeitsformen, Methoden und Kommunikationsformen in der Selbsthilfe“
Auch wenn der Anmeldeschluss bereits verstrichen ist, möchten wir auf dieses Seminar hinweisen. In dieser neuen Themenwerkstatt will die Deutsche AIDS-Hilfe Aktivistinnen und Aktivisten der Selbsthilfe zusammenbringen, die Interesse haben, neue Methoden und Kommunikationsformen in der Selbsthilfe zu erproben und zu bewerten. Näheres lesen Sie hier (PDF-Datei).

26. Januar 2013
Landesarbeitsgemeinschaft POSITHIV HANDELN NRW
POSITHIV HANDELN lädt ein zur LAG-Sitzung in Bochum. Themen sind unter anderem die Wahl der Sprecherinnen und Sprecher für 2013, die Fortführung von "Positive Stimmen" auf NRW-Ebene und die bundesweite Positivenselbsthilfe. Mehr Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

26. Januar 2013
Alles rund um die HIV-Therapie
Die derzeitigen Therapien, Nebenwirkungen bei Frauen, Therapieentscheidungen, Therapiepausen, Compliance, Auswahl der HIV-Medikamente bei Kinderwunsch und Schwangerschaft, das sind die Themen der Veranstaltung der AIDS-Hilfe Bielefeld im Rahmen der frauenspezifischen Rundreise der Deutschen AIDS-Hilfe. Einzelheiten lesen Sie hier (PDF-Datei).

8. bis 10. Februar 2013
Landesweites Positiventreffen von POSITHIV HANDELN
Das erste Wochenende für Frauen und Männer mit HIV in Hattingen wird zum Thema "Safer Sex Plus – Sex ohne Kondom?!" angeboten. Die Einbeziehung der Viruslastmethode in die HIV-Prävention und die Kommunikation von Safer-Sex-Botschaften werden kontrovers diskutiert. Nähere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier (PDF-Datei).

8. bis 10. März 2013
Treffen des Netzwerks Frauen und Aids
Das bundesweite Netzwerk Frauen und Aids ist offen für alle Interessierten, ob sie HIV-positiv sind oder nicht. Es trifft sich viermal pro Jahr an verschiedenen Orten, um zu Fragen rund um das Thema „HIV und Frauen“ zu arbeiten. Ob Prävention, Selbsthilfe, Medizin oder politische Arbeit: was jeweils auf der Agenda stehen soll, entscheiden die Netzwerkfrauen gemeinsam beim alljährlichen Strukturtreffen. Schwerpunktthema beim ersten Treffen dieses Jahres ist die sexuelle Gesundheit von Frauen. Die Ausschreibung finden Sie hier (PDF-Datei), die Anmeldung hier (PDF-Datei).

20. bis 22. März 2013
Seminar HIV/Aids und Familiensysteme (Positiv leben mit Kindern)
Wie schon berichtet, erhalten Mütter und Elternpaare mit HIV in diesem Seminar die Möglichkeit, sich über ihre besondere Lebenslage, ihre Wünsche und Bedürfnisse sowie ihre Strategien zum Umgang mit Krankheit, Alltagsproblemen und Kindererziehung auszutauschen. Die Ausschreibung und Anmeldeunterlagen finden Sie hier (PDF-Datei).



S O N S T I G E S

Der nächste Newsletter erscheint im Februar 2013
Ich freue mich über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese bis zum 8. Februar per Mail an Petra Hielscher.
 
 
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