Nr. 8 vom 12. April 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Kollege Stephan Gellrich, seit 1997 in der Verwaltung und im Fachbereich „Menschen mit HIV/Aids“ tätig, hat am 1. März 2012 ein neues Aufgabenfeld übernommen. Er beginnt mit dem Projekt „Landesweite Unterstützung der Sekundärprävention“. Fortan fördert, koordiniert und organisiert er Maßnahmen, die der medizinischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Menschen, die mit HIV und Aids leben, Rechnung tragen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind zum Beispiel die Förderung der Gleichberechtigung, die Emanzipation und Abbau von Diskriminierung von Menschen mit HIV in den Bereichen der Selbsthilfe, der Beruf- und Arbeitswelt und im medizinischen und pflegerischen Sektor. Zu den Kernaufgaben gehören die Unterstützung und Interessenvertretung der Mitgliedsorganisationen, der Menschen mit HIV selbst sowie der von HIV und Aids besonders betroffenen und bedrohten Gruppen in Nordrhein-Westfalen. Erste Schritte sollen etwa die Förderung der politischen Auseinandersetzung mit HIV und die Entwicklung sekundärpräventiver Schulungsangebote sein. Stephan Gellrich sagt, es sei seine tiefe Überzeugung, dass Menschen, die mit HIV leben oder an Aids erkrankt sind, nicht diskriminiert und benachteiligt werden dürften. Dies gilt natürlich für alle sozialen und gesellschaftlichen Bereiche. Er freut sich auf die neue Aufgabe und die Herausforderung, hier einen Beitrag leisten zu können.

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher


VERBAND / LOBBY

Einladung zum Jubiläum der AIDS-Hilfe Hagen am 25. April am 16.30 Uhr
Die AIDS-Hilfe Hagen wird ihr 25-jähriges Bestehen im Rahmen eines Empfangs im Sparkassen Forum Hagen feiern. Alle Freundinnen und Freunde der AIDS-Hilfe Hagen sind dazu herzlich eingeladen. Im Rahmen des Empfangs, der vom Oberbürgermeister eröffnet wird, werden die neuen Ehrenamtlichen mit ihren Ausbildungszertifikaten ausgezeichnet. Dr. Gerd Deutschinoff wird Ehrenmitglied aufgenommen. Das Programm wird durch Kabarett, Gesang und Klavier belgeitet. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung, auch zur Anmeldung, finden Sie hier (PDF-Datei).


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Wie Stiftungen fördern
In Deutschland gibt es fast 19.000 rechtsfähige Stiftungen des bürgerlichen Rechts. Nimmt man die vielen anderen Stiftungsarten wie kirchliche Stiftungen, Stiftungsvereine oder Stiftungs-GmbHs dazu, erhöht sich deren Zahl um ein Vielfaches. Seit einigen Jahren erlebt die Stiftungslandschaft in Deutschland einen regelrechten Boom: Pro Jahr nehmen etwa 1.000 neue Stiftungen in der Bundesrepublik ihre Arbeit auf. Dementsprechend führt für viele gemeinnützige Organisationen und Initiativen der Weg zu einer Finanzierung häufig über Stiftungen und andere fördernde Einrichtungen. Ulrich Brömmling, selbstständiger Stiftungs- und Kommunikationsberater, zeigt auf, wie Stiftungen fördern und gibt Tipps, wie ein Förderantrag gelingen kann. Der Beitrag wurde veröffentlicht im Wegweiser Bürgergesellschaft unter buergergesellschaft.de.


LEBEN MIT HIV/AIDS

Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen bei einer HIV-Infektion
Die Aidshilfe Köln lädt zu einer Informationsveranstaltung am 19. April, 19.30 Uhr in die Uniklinik, Joseph-Stelzmann-Str. 20, Forum-Gebäude 42 ein. Menschen mit HIV müssen regelmäßige Arzttermine wahrnehmen und zwar unabhängig davon, ob sie HIV-Medikamente nehmen oder nicht. Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über Vorsorge- und Routineuntersuchungen, die jeder Positive in Anspruch nehmen sollte. Da Menschen mit HIV und Aids mit den heutigen HIV-Therapiemöglichkeiten viel älter werden, bekommen neben den HIV-spezifischen Untersuchungen auch ganz „normale“ Vorsorgeuntersuchungen eine immer größere Bedeutung. Auch hierüber wird ausführlich informiert. Referent ist Dr. med. Stefan Scholten, Facharzt für Allgemeinmedizin, Köln


SCHWULE PRÄVENTION

Kultcafe, das Diskussionsforum für –nicht nur – ältere Schwule
Zu einer Informations- und Diskussionsrunde am 12. Mai 2012, 16.00 bis 18.00 Uhr im RUBICON, Rubensstraße 8-10 lädt die Koordination für kommunale schwule Seniorenarbeit ein. Im Gespräch mit Andreas Wolter, Dipl. Betriebswirt, schwul und Ratsmitglied der Stadt Köln, geht es um dessen Person, Engagement und Ziele im Kontext seiner homosexuellen Identität.


STRAFVOLLZUG

Nationale Stelle zur Verhütung von Folter veröffentlicht Jahresbericht
Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter hat den ersten gemeinsamen Jahresbericht von Bundesstelle und Länderkommission vorgelegt. In 20 Monaten wurden insgesamt 42 Inspektionsbesuche in Justizvollzugsanstalten, psychiatrischen Kliniken, Abschiebehafteinrichtungen sowie Gewahrsamseinrichtungen der Polizei, der Bundeswehr und des Zolls durchgeführt. Auch in NRW wurden in der JVA Werl und der Forensik in Lippstadt Missstände aufgezeigt. Empfehlungen an die Aufsichtsbehörden wurden zum Teil von diesen schon umgesetzt. Den Jahresbericht finden Sie hier (PDF-Datei).


TRANSKULTURELLE ORIENTIERUNG

Über 1.500 Bildungsmaterialien auf vielfalt-mediathek.de
Die Vielfalt-Mediathek hat Bildungsmaterialien für Toleranz, Demokratie und Vielfalt gesammelt. Die Materialien reichen von Handbüchern über Filme bis hin zu einem Verzeichnis von Onlineprojekte. Die Materialien können von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren kostenfrei entliehen werden. Weitere Informationen unter vielfalt-mediathek.de.


VERSCHIEDENES

Der nächste Newsletter erscheint am 26. April 2012
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 24. April 2012.

Newsletter-Archiv
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