Nr. 1 vom 6. Januar 2012


Liebe Leserinnen und Leser,


wir wünschen Ihnen allen ein frohes neues Jahr und freuen uns auf viele interessante Begegnungen mit Ihnen 2012!

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Homepage der Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW - www.aids-nrw.de
Die Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW ist ein Gremium, das die Akteure der HIV/Aidsprävention in Nordrhein-Westfalen verbindet. Auf der Homepage Arbeitsgemeinschaft finden Sie neben Informationen zur Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft selbst Wissenswertes zu verschiedenen Strukturen der Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen, Standards und Empfehlungen in den Bereichen HIV/Aids und sexuell übertragbare Infektionen und Methoden der Qualitätsentwicklung. Mehr erfahren Sie unter www.aids-nrw.de.

Veranstaltungen zugunsten der Aidshilfe Köln
38 Jugendliche präsentieren am 15. Januar 2012 auf der Bühne des Forums Leverkusen die Musical-Adaption „Westside Cologne“, das die  Handlung der West Side Story in die Kölner Szene transportiert. Die Einnahmen des Schüler-Musicals gehen zugunsten der Aidshilfen Leverkusen und Köln. Auf der „Pink Nose“, der schwul-lesbischen Karnevalsparty, sind alle Jecken am 10. Februar 2012 herzlich eingeladen, ausgelassen zu feiern und Gutes zu tun. Denn pro verkaufte Eintrittskarte geht ein Euro an die Aidshilfe Köln. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es unter www.aidshilfe-koeln.de.

Save the Date – Kölner Aids-Gala und Run of Colours
Auch 2012 setzt die Kölner Aidshilfe mit Benefiz-Veranstaltungen ein Zeichen für mehr Solidarität mit Menschen, die von HIV und Aids betroffen sind. Für zwei Events stehen die Termine schon fest. Am 6. Juli eröffnet die Kölner Aids-Gala im Maritim Hotel wieder das CSD-Wochenende. Der Kartenvorverkauf startet am 15. April. Am 15. September finden sich am Kölner Rheinauhafen zum vierten Mal Läuferinnen und Läufer ein, um für die gute Sache an den Start zu gehen. Eine Registrierung für den Benefiz-Lauf ist ab dem 15. Februar möglich. Aktuelle Informationen zu den Benefiz-Veranstaltungen der Aidshilfe Köln finden Sie unter www.aidshilfe-koeln.de.


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

25 Jahre Deutsche AIDS-Stiftung: Fachtag zum Thema Betreuung
Die Lebenserwartung von HIV-positiven unter Therapie in Deutschland nimmt erfreulicherweise weiter zu. Die Generation der HIV-positiven 50plus beginnt sich zu fragen, wie sie im Alter leben könnte. Mit der Dauer der Therapie und dem höheren Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen der Medikamente oder Begleit- und Folgeerkrankungen der HIV-Infektion. Die Frage nach dem zukünftigen Betreuungsbedarf von Menschen mit HIV und Aids stellen sich auch die Deutsche AIDS-Stiftung und Beratungsstellen vor Ort. Anlässlich des Jubiläums der DAS findet eine Podiumsdiskussion sowie ein Empfang statt, bei denen auch die Hilfen der Deutschen AIDS-Stiftung in den vergangenen 25 Jahren am Beispiel des Themas Betreuung vorgestellt werden. Die Einladung dazu finden Sie hier (PDF-Datei).


SCHWULE PRÄVENTION

Themenabend Hepatitis C
POSITHIV HANDELN und HERZENSLUST NRW laden herzlich zu einem Vortrag über ein Thema ein, das schwule Männer und Menschen mit HIV besonders und vermehrt betrifft. Circa 10 Prozent aller Positiven sind HIV/ HEP C koinfiziert. Wie sind die Übertragungswege und warum sind besonders schwule Männer durch Hepatitis C bedroht? Einzelheiten finden Sie hier (PDF-Datei).

Stellenausschreibung der Schwulen Initiative Siegen
Die Schwule Initiative Siegen e.V. sucht zum 1. Februar (eventuell auch später) für die psychosoziale Beratungsstelle einen Sozialarbeiter für 19,9 Stunden in der Woche. Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Stellenausschreibung hier (PDF-Datei).


YOUTHWORK

Stellenausschreibung der AIDS-Hilfe Oberhausen e.V.
Die AIDS-Hilfe Oberhausen e.V. sucht zum 1. März 2012 eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter (Dipl. Soz. Arb., Dipl. Soz. Päd., Dipl. Päd.) für den Fachbereich: Sexualpädagogische HIV-Prävention (YW). Es handelt sich dabei um eine unbefristete Vollzeitstelle, die nach TVL bezahlt wird. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2012. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


DROGEN & AIDS

Drogenkonsumräume in Deutschland - eine Bestandsaufnahme
Der AK Konsumraum als offene Arbeitsgemeinschaft aller Betreiber von Drogenkonsumräumen in Deutschland zeigt die konzeptionelle Vielfalt, die Erfolge und die Herausforderungen für die Zukunft von Drogenkonsumräumen auf. Das pragmatische Resümee: "Gesundheitsförderndes Angebot der Drogen- und Aidshilfe auf der Grundlage eindeutiger Rechtsverordnungen". In einer Broschüre von 60 Seiten wurden die Ergebnisse publiziert. Mehr dazu lesen Sie hier (PDF-Datei).

Bericht zur Schadensminimierung beim Konsum illegaler Drogen
Die klassischen Maßnahmen der Schadensminimierung für abhängige Drogenkonsumentinnen und Drogenkonsumenten finden sich immer wieder in Frage gestellt. Gerade Drogenkonsumräume und Spritzenvergabe sehen sich häufig in Rechtfertigungszwang, obwohl ihre positiven Wirkungen vielfach bewiesen sind. Fixpunkt Berlin hat einen Bericht zur Evaluation der Spritzenvergabe in der Hauptstadt vorgestellt und resümiert im Titel der Untersuchung auch gleich deren Ergebnis: "Eine effektive Maßnahme der HIV-/Hepatitis-Prävention". Den 42-seitigen Bericht lesen Sie hier (PDF-Datei).

PREMOS-Studie belegt Wirksamkeit und Sicherheit einer auf Dauer angelegten Substitutionsbehandlung
Um Aussagen über die langfristigen Effekte einer Substitutionsbehandlung treffen zu können, hatte das Bundesministerium für Gesundheit 2007 einen mehrjährigen Forschungsauftrag erteilt. Unter dem Akronym PREMOS (Predictors, Moderators and Outcomes of Substitution Treatment) untersuchte eine Studie den klinischen, psychopathologischen, sozialen und substanzbezogenen Verlauf von Substitutionsbehandlungen. Aufbauend auf den Ergebnissen der COBRA-Studie (Cost Benefit and Risk Appraisal of Substitution Treatments) wurden mehr als 2.600 Patienten aus 223 Einrichtungen (auch in NRW) über die Dauer von fünf Jahren begleitet. PREMOS belegt, dass die überzeugend positiven kurzfristigen Behandlungsergebnisse einer umfassenden Substitutionstherapie weitgehend auch auf den langfristigen Verlauf übertragen werden können. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Untersuchten wurden – trotz extremer Schwere und Komplikationsreichtums hinsichtlich zumeist chronischer gesundheitlicher Probleme (HCV, HIV/AIDS etc.) sowie der schlechten psychosozialen Ausgangslage – die wichtigsten Substitutionsziele (Haltequote, Sicherung des Überlebens, Reduktion von Drogenkonsum und körperlicher Morbidität, gesellschaftliche Teilhabe) erreicht. Den Kurzbericht (11 Seiten) aus Printveröffentlichung lesen Sie unter www.premos-studie.de. Die Gesamtfassung lesen Sie hier (PDF-Datei).


STRAFVOLLZUG

Neubau der JVA Düsseldorf in Ratingen ist bezugsfertig
Das neue Gefängnis an der Stadtgrenze Ratingen/Düsseldorf wird die Gefangenen aus den alten Anstalten in Düsseldorf und Duisburg aufnehmen. Ein lokaler Pressebereicht beschreibt die aktuellen Bedingungen. Mehr dazu lesen Sie hier (PDF-Datei). Die Aidshilfen aus Düsseldorf und Duisburg betreuen die Gefangenen im Rahmen der ihnen gewährten Möglichkeiten auch am neuen Standort weiter.


VERSCHIEDENES

Der nächste Newsletter erscheint am 18. Januar 2012
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 16. Januar 2012.

Newsletter-Archiv
Alle Ausgaben dieses Newsletters finden Sie archiviert unter www.nrw.aidshilfe.de.
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