Nr. 20 vom 19. Oktober 2011
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch im kommenden Jahr wird der Landesvorstand anlässlich des Jahresempfangs am 29. März 2012 zwei Menschen aus unseren Reihen mit dem Ehrenamtspreise "merk|würdig" der AIDS-Hilfe NRW auszeichnen. Ab sofort können Sie dem Landesvorstand Vorschläge für "merk|würdige" Menschen unterbreiten, die diesen Preis verdienen. Wir bitten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mitgliedsorganisationen und uns nahestehende Mitstreiterinnen und Mitstreiter in Frage kommende Persönlichkeiten für die Preiskategorien "innovativ" und "nachhaltig/langfristig" zu benennen. Alle Vorschläge, die uns bis zum 1. Dezember 2011 schriftlich erreichen, gehen in das diesjährige Verfahren ein. Bitte senden Sie die Vorschläge mit kurzer Begründung, warum die Vorgeschlagenen als Kandidatinnen oder Kandidaten für den Ehrenamtspreis "merk|würdig" in Frage kommen, an meinen Kollegen Markus Schmidt (markus.schmidt@nrw.aidshilfe.de, Betreff: "merk|würdig 2012“).

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Filmpremiere „Der Aidskrieg – 30 Jahre Aids in Deutschland“
Der WDR zeigt am Mittwoch, 16. November (22.45 - 23.30 Uhr) im Ersten, und am Freitag, 25. November (23.15 - 00.00Uhr) im WDR Fernsehen anlässlich des bevorstehenden Welt-Aids-Tags eine herausragende Dokumentation. „Der Aidskrieg“ heißt der 45-minütige, nachdenklich stimmende Film von Jobst Knigge, der, 30 Jahre später, an die Anfänge, an den „Aidskrieg“ der 80er Jahre, erinnert und zeigt, wie es sich heute mit Aids in Deutschland lebt. Denn immerhin leben allein in Deutschland 85.000 Menschen mit HIV. Gemeinsam mit dem WDR lädt die Aidshilfe Köln am 27. Oktober 2011 um 19.30 Uhr zur Premiere in das Filmforum NRW ein. Im Anschluss an den Film werden Jobst Knigge (Filmautor), Prof. Dr. Jürgen Rockstroh (Uniklinik Bonn), Rainer Jarchow (Gründer der Deutschen AIDS-Stiftung) und Heinz Dieter Niemeyer (Protagonist aus dem Film) über die gesellschaftliche und medizinische Entwicklung von HIV diskutieren.

Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung 2011/2012
Die Deutsche AIDS-Stiftung nimmt bereits jetzt Bewerbungen für ihren Medienpreis 2011/2012 an - und Vorschläge für die Nominierung. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2013. Zugelassen sind Beiträge zum Thema HIV und Aids aus Print, TV, Hörfunk, Internet, anderen AV-Medien sowie künstlerische Beiträge, die in den Jahren 2011 oder 2012 erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht wurden. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei). Zum 2. Mal vergibt die Stiftung den Sonderpreis für Schülerarbeiten, ein Plakat dazu sehen Sie hier (PDF-Datei).


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

Einladung zum Fachtag “HIV und Arbeit - Sind wir gut beschäftigt?“ am 26. November 2011 in der AIDS-Hilfe NRW
Zu „HIV-Infektion und Berufsausübung“ ergeben sich viele Fragen: Gibt es Einschränkungen bei der Berufswahl, habe ich im Einstellungsverfahren eine Informationspflicht oder später im laufenden Arbeitsverhältnis? Silke Eggers von der Deutschen AIDS-Hilfe informiert über die rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt Besonderheiten beispielsweise bei Berufen im Gesundheitswesen auf. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


SCHWULE PRÄVENTION

Tisch ohne Namen – kultureller und kulinarischer Treffpunkt für schwule Männer
Das nächste Treffen findet unter dem Motto  “Glück Auf – Köln von unten” statt mit einer Führung zu bekannten und unbekannten Orten unterhalb Kölns. Treffpunkt Samstag, 5. November 2011 um 14:45 Uhr an der Kreuzblume vor dem Domhauptportal neben dem Domforum. Preis: ca. 15 EUR/Person (je nach TN-Zahl, max. 17,50 EUR). Anschließend findet wie gewohnt ein gemeinsames Essen statt. Anmeldung an markus.schupp@rubicon-koeln.de oder unter 0221 – 22 20 81 75.


DROGEN & AIDS

Gefährliche Droge in Bochum aufgetaucht
Die Krisenhilfe Bochum und die Polizei sowie Fachleute aus der Medizin warnen vor einer Droge, die statt Heroin konsumiert wird bzw. dem beigemischt wurde. Der unter dem Namen "Krok" oder "Krokodil" gehandelte Stoff führt in kurzer Zeit zu schwersten körperlichen Schäden, in dem er das Gewebe um die Applikationsstelle absterben lässt. Nähere Informationen lesen Sie in einem Informationsblatt der Krisenhilfe Bochum (PDF-Datei) oder unter www.dgsuchtmedizin.de.

Europäisches Netzwerk von Drogengebraucherinnen und Drogengebrauchern gegründet
Am 5. Oktober wurde auf Einladung des Internationalen Druguser Netzwerks INPUD (International Network People use Drugs) das erste europäische Netzwerk für Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher gegründet. Im Mittelpunkt dieses Zusammenschlusses steht der strukturierte Austausch von Menschen, die in der Europäischen Union Drogen konsumieren und ihren Einfluss auf die Gesundheits- und Drogenpolitik ausweiten möchten. Das Netzwerk wird den Namen EUROPUD (European Network People Use Drugs) tragen. Weitere Informationen lesen Sie unter www.jes-bundesverband.de.

Fachtagung zur Eingliederungshilfe am 11. November 2011
Eingliederungshilfe in der Sucht- und Drogenhilfe – Chance oder Bedrohung? Unter dieser Fragestellung bietet die Arbeitsgemeinschaft Drogenarbeit und Drogenpolitik in NRW e.V. (AG Dropo) in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Köln eine Fachtagung an. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


STRAFVOLLZUG

NRW Justizminister kündigt Gesetzgebungsverfahren für Jugendarrest an
Der Jugendarrest in Nordrhein-Westfalen soll sich künftig in erster Linie an erzieherischen Vorgaben orientieren. Vorgesehen seien unter anderem Antiaggressions- und Erste-Hilfe-Kurse um jugendlichen Delinquenten die Möglichkeit zu bieten, künftig eigenverantwortlich und ohne weitere Straftaten zu leben und spätere Strafhaft zu vermeiden. Das reine Wegsperren, wie es bisher gängige Praxis ist und von Fachleuten lange kritisiert wurde, wird damit hoffentlich bald durch echtes soziales Training ersetzt. Nähere Informationen lesen sie unter www.justiz.nrw.de.

Chance e.V. bringt neuen Ratgeber für Angehörige von Inhaftierten und Haftentlassenen heraus
Seit September liegt der Angehörigenberater vor, der sich in erster Linie an Frauen richtet, die von der Inhaftierung des Ehemannes oder Lebenspartners betroffen sind. Auch anderen Angehörigen, Freunden, Freundinnen und Bekannten von Inhaftierten sowie beruflich Interessierten bietet der Ratgeber Hilfestellungen und Informationen. Nähere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).


FORTBILDUNG & TERMINE

Aidsprävention zwischen individueller und gesellschaftlicher Verantwortung
Auch in diesem Jahr lädt die Katholische Akademie „die Wolfsburg“ wieder zu einer Tagung zum Thema HIV-Prävention ein. Beteiligt sind u.a. Rita Süssmuth, Harriet Langanke, Michael Bochow und Elisabeth Pott. Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier (PDF-Datei).


TRANSKULTURELLE ORIENTIERUNG

Runder Tisch für Menschen mit Migrationshintergrund am 19. November in Köln
Zu diesem Runden Tisch sind alle Menschen mit Migrationshintergrund eingeladen, die sich in der Aidshilfearbeit engagieren. Gemeinsam bieten Jacek Marjanski und Michael Wurm einen Austausch über die Erfahrungen in der Aidsarbeit an. Insbesondere soll es darum gehen, welche Angebote von Aidshilfen für Menschen mit Migrationshintergrund interessant sind. Die Veranstaltung soll dabei auf die Bedürfnisse eingehen, die Mitarbeitende und Engagierte einerseits und Gäste, Klientinnen und Klienten andererseits haben. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier (PDF-Datei).


VERSCHIEDENES

Stellenausschreibung der Hannöverschen AIDS-Hilfe e.V.
Die Hannöversche AIDS-Hilfe sucht ab sofort einen Mitarbeiter zur Verstärkung der Präventionsarbeit, insbesondere bei schwulen Männern u. a. MSM. Die Stelle ist auf 30 Stunden pro Woche begrenzt und wird vergütet in Anlehnung an den TVL. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Der nächste Newsletter erscheint am 2. November 2011
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 31. Oktober 2011.

Newsletter-Archiv
Alle Ausgaben dieses Newsletters finden Sie archiviert unter www.nrw.aidshilfe.de.
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