Nr. 7. vom 13. April  2011

Jahresempfang der AIDS-Hilfe NRW 2011 in Düsseldorf

Liebe Leserinnen und Leser,


das war ein buntes Bild auf der Bühne des Maxhauses in Düsseldorf vor zwei Wochen. Zu den Hauptakteuren unseres Jahresempfangs, allen voran Gesundheitsministerin Barbara Steffens, gesellten sich die Preisträger unseres Ehrenamtspreises „merk|würdig“ zum Abschlussfoto auf die Bühne. Etwa 150 Ehrenamtliche, die sich während der Gay Games 2010 in Köln an der Herzenslustaktion „fairplay“ beteiligt haben, wurden in diesem Jahr ausgezeichnet. Knapp 20 von ihnen waren bei der Preisverleihung dabei, eingerahmt von den hauptamtlichen Unterstützern der IWWIT-Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe und von Check-Up der Aidshilfe Köln. Die Reaktion des Publikums auf die eingespielten Fotos von der Aktion und die Laudatio von Arne Kayser bewies, dass der Funke direkt auf die Gäste in Düsseldorf übergesprungen ist. Wir sind stolz auf die Preisträger, die "merk|würdig" erneut Glanz verliehen haben. Das gilt auch für Georg Roth, der leider nicht persönlich dabei sein konnte und dem wir den Preis wenige Tage vorher überreicht haben. Auch er steht für Freude und Optimismus bei der Aidshilfearbeit. Das sind Aspekte, die bei aller Ernsthaftigkeit und Schwere, die auch dazu gehören, nie aus den Augen gelassen werden dürfen.

In ihrer Rede zu "HIV/Aids – Emanzipation und Menschenrechte" forderte die Ministerin einen emanzipatorischen Rahmen, in dem Menschenrechte geachtet und durchgesetzt werden, um HIV zu bekämpfen. Unter anderem wies sie auf Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus hin, die für die Primärprävention nahezu unerreichbar sind. Auch wenn nichtstaatliche Strukturen und der öffentliche Gesundheitsdienst sich nach Kräften bemühten, diese Menschen zu erreichen, bedürfe es grundsätzlicher Überlegungen und kluger Ideen, wie diesen Menschen ein angstfreier Zugang zum Gesundheitssystem ermöglicht werden könne. Der Schutz und die Förderung von Menschenrechten, so Barbara Steffens, seien nicht nur eine Frage der ethischen Grundhaltung, sondern Voraussetzung für einen effektiven Gesundheitsschutz. Der AIDS-Hilfe NRW war es besonders wichtig, den Bedarf einer umfassenden Sekundärprävention für Menschen mit HIV in NRW einzufordern. Auch hier geht es um den Abbau vielfältiger Diskriminierung.

Nachdem wir während des Jahresempfangs unseren langjährigen Geschäftsführer Dirk Meyer gebührend verabschiedet und ihm für sein Engagement für die AIDS-Hilfe NRW gedankt haben, konnte der Landesvorstand bereits wenig später beschließen, Patrik Maas zum neuen Landesgeschäftsführer zu berufen. Der Landesvorstand freut sich sehr, mit ihm einen erfahrenen und profilierten Nachfolger gefunden zu haben, der mit den Strukturen der AIDS-Hilfe NRW und denen von Politik und Verwaltung bestens vertraut ist. Er wird diese Aufgabe ab 1. Juli 2011 übernehmen. Einen Tag darauf werden Sie Gelegenheit haben, ihn auf dem CSD-Empfang in dieser Funktion erstmals zu erleben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Patrik Maas und wünschen ihm Glück und Erfolg!

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher

Die vollständige Rede der Ministerin lesen Sie hier (PDF-Datei). Weitere Informationen zum Empfang entnehmen Sie bitte der Pressemappe (PDF-Datei). Einige Bilder vom Jahresempfang und der Preisverleihung merk|würdig finden Sie unter www.nrw.aidshilfe.de.


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Safer Sex 12 Points: AIDS-Hilfe startet Präventions-Kampagne zum Eurovision Song Contest in Düsseldorf
Der Countdown läuft. Im Mai findet der Eurovision Song Contest in Düsseldorf statt. Die größte Musikshow der Welt kommt in die Landeshauptstadt. Die AIDS-Hilfe Düsseldorf möchte sich die Chance nicht nehmen lassen, während der beiden ersten Maiwochen viele Leute präventiv zu erreichen und der Welt zu zeigen, dass Safer Sex ein wichtiges Thema ist. Unter dem Motto "Safer Sex 12 Points"  werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter der AIDS-Hilfe (Health!angels, Heartbreaker und LifeGuards) und der Herzenslust-Gruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen bei Veranstaltungen, Partys und an Public Viewing Plätzen unterwegs sein. Die ganze Kampagne "Safer Sex: 12 Points" wird unterstützt von der Kommunikationsagentur Kunst und Kollegen, der Präventionskampagne der Deutschen AIDS-Hilfe für Männer, die Sex mit Männern haben, "Ich weiss was ich tu!", der NRW-Präventionskampagne Herzenslust und dem Gesundheitsamt Düsseldorf. Die Pressemeldung der AIDS-Hilfe Düsseldorf vom 12. April 2011 finden Sie hier (PDF-Datei).


MENSCHEN MIT HIV/AIDS


Seminareinladung: "HIV-Therapie 2011" am 8. Juni 2011 in Hagen
Am 8. Juni laden die AIDS-Hilfe Hagen, Unna und Dortmund gemeinsam ein zu einer Medizinischen Rundreise der Deutschen AIDS-Hilfe mit dem Thema "HIV-Therapie 2011" in die Räumlichkeiten der AIDS-Hilfe Hagen ein. Eingeladen sind sowohl HIV-positive als auch negative und ungetestete Menschen und alle am Thema Interessierte. Da die Teilnehmerzahl für die Rundreise eng begrenzt ist, wird um frühzeitige Anmeldung gebeten. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


SCHWULE PRÄVENTION

Grundlagentraining für den Bereich Beratung und Test vom 21. bis 22. Mai 2011 in Bochum
Gerne erinnern wir an das Training zum Präventionsbereich Beratung und Test, das neben Risikoeinschätzung und der Vermittlung von Wissen zu STIs und dem HIV-Schnelltest auch Methoden und Techniken zur Beratung und Ergebnismitteilung zum Inhalt hat. Zur Anmeldung geht es hier (PDF-Datei).  

Neue Jahresübersicht für Termine von HERZENSLUST und POSITHIV HANDELN 2011
Nachdem immer wieder Fragen zu Terminen und Veranstaltungen bei uns eingehen, verschicken wir heute gerne erneut die Jahresübersicht unserer Termine von Herzenslust und Posithiv Handeln. Die grünunterlegten Termine haben bereits stattgefunden und die gelbunterlegten Termine sind zeitlich verschoben worden. Alle Veranstaltungen mit Anmeldeverfahren, wie beispielsweise die Trainings werden ca. vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn gesondert ausgeschrieben. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die aktuelle Übersicht zum Ausdrucken finden Sie hier (PDF-Datei).

Herzenslust-Termine im April 2011
Ob Beratungs- und Schnelltest-Angebote oder Treffen der Herzenslust-Teams in den Regionen: Die aktuellen Termine im April 2011 für schwule und bisexuelle Männer in NRW finden Sie unter www.herzenslust.de.

YOUTHWORK

Landesarbeitsgemeinschaft Youthworkhl am 5.Mai 2011 im PULS in Düsseldorf

Für alle Youthworkerinnen und Youthworker, die einen Haupttätigkeitsschwerpunkt in der Arbeit mit schwulen Jugendlichen haben, findet am Donnerstag, 5. Mai 2011, die Landesarbeitsgemeinschaft Youthworkhl statt. Natürlich ist die Veranstaltung auch offen für interessierte Kolleginnen und Kollegen! Mehr Infos zur Tagesordnung und zur Anmeldung gibt es hier (PDF-Datei).


DROGEN & AIDS

34. Bundesdrogenkongress in Berlin am 30. bis 31. Mai 2011
Der 34. Bundesdrogenkongress des Fachverbands Rauschmittel e.V. (FDR) findet in diesem Jahr unter dem Motto "FIT für die Zukunft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchthilfe zwischen Tradition und Innovation" statt. In fünf Vorträgen und 16 Seminaren werden vielfältige Aspekte der Suchthilfe beleuchtet. Ein Abschlussangebot widmet sich Thementouren durch die Berliner Suchthilfe. Nähere Informationen und das Programmheft finden Sie unter fdr-online.info.

Broschüre für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen
NACOA Deutschland, Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e. V., hat eine Broschüre "Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien - ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen" herausgegeben. Das Heft kann gegen eine Schutzgebühr von 1,00 Euro pro Heft zuzüglich Versandkosten unter www.nacoa.de bezogen werden.

Fortbildung: "Genderperspektiven im Arbeitsfeld Sucht" am 24. und 25. Mai 2011 in Köln
Die Landeskoordination Integration NRW bietet eine zweitägige Fortbildung zur Kompetenzerweiterung im Themenbereich Genderperspektiven im Arbeitsfeld Sucht an. Sie möchte Impulse und Orientierung geben sowie Perspektiven für die eigenen beruflichen Handlungsfelder aufzeigen. Nähere Informationen dazu lesen Sie hier (PDF-Datei).

Stark gestiegenen Nutzung von Drogenkonsumräumen
15.637 Mal wurde im vergangenen Jahr der Drogenkonsumraum in Münster genutzt, den der Verein INDRO (Institut zur Förderung qualitativer Drogenforschung, akzeptierender Drogenarbeit und rationaler Drogenpolitik e.V.) betreibt. Dies sei ein erheblicher Anstieg der Zahl der Konsumvorgänge. Im Jahr 2009 waren es noch 13.500, wie aus der Jahresdokumentation des INDRO hervorgeht. Insgesamt mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des INDRO 64 Drogennotfälle behandeln. Zehn davon waren lebensbedrohlich. Den Jahresbericht 2010 der Drogetherapeutischen Ambulanz und des Drogenksumraums finden Sie unter www.indro-online.de.

Neues Fachportal Frauen und Sucht: www.belladonnaweb.de
Ziele von BELLA DONNAweb sind es, als Informations- und Kommunikationsplattform zum Thema "Mädchen, Frauen und Sucht" die geschlechtsbezogene Sucht- und Drogenhilfe für Mädchen und Frauen im deutschsprachigen Raum zu unterstützen und weiterzuentwickeln, einen lebendigen Erfahrungsaustausch. Darüber hinaus will BELLA DONNAweb Know-how-Transfer zu ermöglichen, unterschiedliche Arbeitsfelder und Praxiserfahrungen zusammenzuführen sowie Praxis, Forschung und Lehre miteinander zu verknüpfen. Weitere Informationen finden Sie unter www.belladonnaweb.de.


STRAFVOLLZUG

Vorankündigung: 6. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft am 1. bis 3. Februar 2012 in Genf
Unter dem Motto "Patient or Prisoner? - Wege zu einer gleichwertigen Gesundheitsversorgung in Haft" will die 6. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft den Fachdiskurs fortführen und neue Antworten auf zentrale Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in Haft geben. Es werden interessante Beiträge in verschiedenen Formen gesucht. Die Ausschreibung dazu lesen Sie hier (PDF-Datei).

Rahmenvereinbarung zum Übergangsmanagement suchtkranker Gefangener unterzeichnet
Am 7. April 2011 wurde die Rahmenvereinbarung zum Übergangsmanagement suchtkranker Gefangener von den Vertretern der kommunalen Seite und den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege im Justizministeriums in Düsseldorf unterzeichnet. Sie bildet die Grundlage für vertragliche Vereinbarungen mit Justizvollzugseinrichtungen zur Sicherung der Aufnahme von zu entlassenden Gefangenen in das regionale Beratungsnetzwerk. Sie definiert das grundsätzliche Ziel, die Struktur des Übergangsmanagements und regelt die Vergütung in Form einer Fallpauschale. Den Wortlaut der Vereinbarung nebst relevanten Anlagen lesen Sie hier (PDF-Datei).

Große Anfrage zum Thema Mädchen und Frauen im Strafvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen – DIE LINKE
Zur Einbringung der Großen Anfrage "Mädchen und Frauen im Strafvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen" erklärt Anna Conrads, innen- und rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: "Für Frauen im Strafvollzug existieren besondere Problemlagen und strukturelle Benachteiligungen – europaweit und auch in NRW."  Daher hat DIE LINKE eine Große Anfrage zur Situation von Mädchen und Frauen im Strafvollzug an die nordrhein-westfälische Landesregierung gestellt, um die unterschiedlichen lokalen Haftbedingungen für Frauen einer genauen Analyse zu unterziehen. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Gesamtüberblick des Statistischen Bundesamtes: "Justiz auf einen Blick 2011"
Eine aktuelle Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes vermittelt auf 64 Seiten einen Gesamtüberblick über die Justiz in Deutschland. Sie soll dazu beitragen, die Diskussion über die innere Sicherheit und die Justiz auf eine solide Datengrundlage zu stellen. Aus der Veröffentlichung werden die Unterschiede der einzelnen Bundesländer ersichtlich, beispielsweise zur Anzahl der Verurteilten im Verhältnis zur Einwohnerzahl, zur Anzahl der BTM-Verfahren, oder zur Rückfälligkeit nach strafrechtlichen Sanktionen. Der Aspekt des "Ausländeranteils" im Strafvollzug wird näher analysiert und dargestellt. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


FRAUEN & AIDS

Einladung: XXelle - Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Aids in NRW am 6. Mai 2011 in Paderborn
Das nächste Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Aids in NRW findet am 6. Mai 2011 in der AIDS-Hilfe Paderborn statt. Die Einladung zur Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Aids und zum Frauen-Projekte-Treffen "Zielgruppenspezifische Prävention" in Paderborn finden Sie hier (PDF-Datei).

Zeitschrift "Dhiva" zu Frauen und Aids: Archiv und aktuelle Ausgabe jetzt auch online
Wer sich zum Thema Frauen und Aids informieren will, kann das nun auch durch die Online-Lektüre der "Dhiva" erledigen. Denn zum internationalen Weltgesundheitstag stellt die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) das Archiv mit Ausgaben der "Dhiva" von 1994 bis 1998 online. Zusätzlich kann künftig auch die jeweils aktuelle "Dhiva" aus dem Internet heruntergeladen werden. Das Online-Archiv finden Sie unter www.stiftung-gssg.de.


FORTBILDUNG & TERMINE

Fachtagung AIDS - KIRCHE – GESELLSCHAFT am 7. Mai in Mülheim an der Ruhr
Auf den ersten Blick scheint die Aids zumindest in Westeuropa mit den medizinischen Möglichkeiten beherrschbar zu sein. Auf den zweiten Blick bleibt es eine große Herausforderung, die sowohl medizinische Themen als auch ethische und gesellschaftliche Fragen aufwirft. Wie kann die Prävention weiter entwickelt werden? Welche Leitbilder vom Menschen, von Beziehung und Partnerschaft tragen zur Eindämmung von Aids bei? Wie kann der Diskriminierung infizierter und erkrankter Menschen entgegengewirkt werden? Damit beschäftigt sich am 7. Mai 2011 eine Fachtagung der Katholischen Akademie Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr und fragt aus der Perspektive von Kirche und Caritas. Referenten sind neben Michael Schuhmacher, der die Position der Aidshilfen vertritt, unter anderem Prof. N. Brockmeyer, Dr. S. Nagel und Staatssekretärin M. Bredehorst. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Seminar: "Die medizinische  Rundreise - Hepatitis" am 20. Juni 2011 in Düsseldorf
Die AIDS-Hilfe Düsseldorf lädt am 20. Juni 2011 in ihren Räumlichkeiten zu dem Seminar "Die medizinische Rundreise - Hepatitis" ein. Schwerpunkt sind unter anderem Grundlagen zu Leber und Leberentzündung, Krankheitsverlauf und Dioagnosemaßnahmen sowoe Behandlungsmöglichkeiten. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Seminar: "Gesetzliche Betreuung versus Selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen?"
Die Paritätische Akademie bietet unter dem Titel "Gesetzliche Betreuung versus Selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen?" ein Seminar über Rechte und Pflichten von Menschen mit Behinderungen, rechtlichen Betreuern und Mitarbeitenden aus der Behindertenhilfe an. Die Tagesveranstaltungen finden am 14. Juli 2011 in Köln sowie am 21. September 2011 in Dortmund statt. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


VERSCHIEDENES

Vortrag: "HIV, ART und Übertragungsrisiko" am 5. Mai 2011 in Aachen
Durch die moderne medikamentöse Therapie der HIV-Infektion hat sich die Lebenserwartung HIV-positiver Menschen weitgehend normalisiert. Die HIV-Medikamente haben aber noch einen Nebeneffekt: Durch die regelmäßige Einnahme einer wirksamen Therapie wird das Ansteckungsrisiko deutlich verringert. Wie groß dieser Effekt ist, worauf er beruht und was dies für den einzelnen HIV-positiven Patienten oder ein serodifferentes Paar (ein Partner positiv, einer negativ) bedeutet, soll in diesem Vortrag erläutert werden. Dr. Kümmerle wird auf die Bedeutung der Viruslast, der Therapietreue (Compliance) und auf die wissenschaftlichen Grundlagen der HIV-Übertragung eingehen. Zudem werden andere Maßnahmen der Verhinderung von Übertragungen diskutiert. Weitere Informationen, auch zur kostenfreien Anmeldung, finden Sie unter www.seminarwerk-aids.de.

Broschüre zur Qualitätsentwicklung "von gefühlt zu gemessen"

Das schweizer Projekt "Quint Essenz" widmet sich den Methoden zur Qualitätsentwicklung für soziale Organisationen. Entscheidend für die Arbeit von "Quint Essenz" ist die Möglichkeit zur Partizipation aller Beteiligten. Gemeinsam sollen Projekte entwickelt werden, die die Ideen und Ressourcen der Zielgruppe nutzen sowie deren Bedürfnisse aufgreifen. "Quint Essenz" hat nun eine Broschüre herausgegeben, die unterschiedliche Methoden zur Projekt- und Qualitätsentwicklung vorstellt. Sie soll Projektorganisatorinnen und -organisatoren darin unterstützen, ihre Ziele klar zu formulieren und die Zielerreichung zu kontrollieren, anstatt sich lediglich auf das Bauchgefühl zu verlassen. Die Broschüre findet sich hier als PDF-Datei.

Der nächste Newsletter erscheint am 27. April 2011
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 26. April 2011.

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