Nr. 16. vom 4. August 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

seit vergangenen Samstag finden in Köln die VIII. Gay Games statt; fast 10.000 Sportlerinnen und Sportler aus über 60 Nationen, Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und Heterosexuelle, messen sich in 34 verschiedenen Sportarten. Aber auch Chöre aus aller Welt, ein eigens gegründetes Symphonieorchester und viele andere Interessierte sind gekommen, um unter dem Motto „Be part o fit“ in der Rheinmetropole unvergessliche Tage miteinander zu verbringen.

In Kooperation mit der „IWWIT“-Kampagne organisierte Herzenslust unter der Federführung von Check-up Köln für die Gay Games die bislang größte Präventionsaktion „Fairplay“ für die in Köln zusammen kommenden schwulen Sportler. Über 100 Herzenslustmitarbeiter aus ganz NRW versorgen die Gäste und natürlich ihre Gastgeber mit Informationen zu HIV und Aids sowie 50.000 Cruising-Packs. Einige Impressionen vom Auftakt am RheinEnergie Stadion finden Sie im Facebookalbum unseres Mitarbeiters Wolfgang Falk.

Als bislang ranghöchster Regierungsvertreter seit Bestehen der Gay Games eröffnete Bundesaußenminister Westerwelle die Spiele. Er bezeichnete es als großes Privileg, dass er sich mit seinem Partner in der Öffentlichkeit ohne Angst zeigen könne. „Wir werden niemals die Generationen vergessen, die für unsere Freiheit gekämpft haben!“ In seiner Rede wies er auf die 7 Staaten hin, in denen Homosexuelle von der Todesstrafe bedroht sind. In mehr als 75 Staaten hinderten Gesetze Erwachsene daran, mit der Frau oder dem Mann zusammen zu leben, die sie liebten. Viele Länder benutzten Religion als Vorwand, Vorurteile oder Hass in Gesetze zu gießen. Keine Religion könne Mord rechtfertigen! „Das Morden oder Quälen von Minderheiten kann auf keinen Fall kulturell gerechtfertigt werden! Das ist nicht Kultur, das ist das absolute Gegenteil!“ Westerwelle versprach, keine Ruhe zu geben, bis diese Gesetze rückgängig gemacht worden seien. „Wir werden weiter kämpfen, bis niemand mehr Angst davor haben muss, als Schwuler, Lesbe, Bisexuelle oder Transgender offen zu leben überall in der Welt.“ Er fügte hinzu, keine Privilegien zu fordern, sondern Respekt. Die vollständige Rede Westerwelles (in englischer Sprache) finden Sie unter www.auswaertiges-amt.de.

Der vor Ihnen liegende Newsletter, der heute unter anderem besonders viele Informationen aus dem Drogenbereich bietet, zeugt im Sinne der Worte unseres Außenministers eindrucksvoll davon, dass Aidshilfearbeit immer auch Arbeit für Menschenrechte ist.

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher



VERBAND

25 Jahre AIDS-Hilfe NRW - Menschen 2010
In der Serie mit Interviews von Menschen, die sich in und für Aidshilfen in Nordrhein-Westfalen, im Landesverband oder an anderer Stelle im Interesse von Menschen mit HIV und Aids eingesetzt haben, erschienen vergangene Woche die Antworten von Franz-Josef Ehrle, Vorstand des Verbandes der AIDS-KoordinatorInnen NRW, in dieser Woche die Antworten von Rüdiger Wächter, Mitarbeiter der AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel.

Welt-Aids-Konferenz: Nachlese
Am 23. Juli 2010 ging die internationale Aids-Konferenz in Wien zu Ende. Die Deutsche AIDS-Hilfe hat sich mit vier Themenschwerpunkten im deutschen Pavillon präsentiert: Harm Reduction, Forschung und Behandlung, Menschenrechte, Prävention. Mit dabei waren Projekte, die (auch) in NRW umgesetzt werden, so z.B. das Modellprojekt "test-it", ein Beratungs- und Test-Projekt für Drogenkonsumierende in Dortmund, und, als Beispiel für die Präventionswirkung von Spritzenautomaten, das Spritzenautomatenprojekt der AIDS-Hilfe NRW. Mehr zu den vier o.g. Themen lesen Sie unter www.aidshilfe.de.


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Aidshilfe sagt schwul-lesbisches Straßenfest "Sommerlust" am 14. August 2010 in Duisburg ab
Die AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V. hat sich entschieden, das für den 14. August 2010 geplante schwul-lesbische Straßenfest "Sommerlust" abzusagen. Auch wenn es wichtig wäre, einen deutlichen politischen Akzent für die Akzeptanz von Lesben und Schwulen zu setzen, ist nach den Geschehnissen auf der Loveparade das freudvolle Feiern in Duisburg zurzeit einfach nicht denkbar. Die Pressemeldung der Aidshilfe finden Sie hier (PDF-Datei).


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

Macht HIV arm?
Die meisten HIV-Positiven arbeiten – so wie viele andere Menschen mit chronischen Krankheiten. Trotzdem kann eine HIV-Infektion eine soziale Abwärtsspirale in Gang setzen. Silke Eggers, DAH-Referentin für soziale Sicherung und Versorgung, erklärt warum. Den vollständigen Artikel finden Sie unter www.ondamaris.de.

Positiven Begegnungen - Konferenz zum Leben mit HIV und Aids, 26. bis 29. August 2010: Öffentliche Veranstaltungen
Im Rahmen von "Positiven Begegnungen - Konferenz zum Leben mit HIV und Aids" vom 26. bis 29. August 2010 finden auch eine Reihe öffentlicher Veranstaltungen statt: Eine Vorführung des Filmes "Themba", eine Podiumsdiskussion zur Gesundheitspolitik ein Jahr nach der Wahl, eine Podiumsdiskussion zu öffentlichen Bildern vom Leben mit HIV und die Abschlussparty der positiven Begegnungen 2010 "Think positive"-Party. Die Daten und weitere Details zu den Veranstaltungen entnehmen Sie bitte den Informationen der AIDS-Hilfe Bielefeld hier (PDF-Datei).

Einreisebestimmungen für HIV-Positive: Schnellfinder in zehn Sprachen verfügbar
Immer noch haben zahlreiche Staaten auf der Welt Einreise- oder Aufenthaltsbeschränkungen für Menschen mit HIV. Doch woher wissen, in welchem Staat welche Bestimmungen gelten? Der "Schnellfinder Einreisebestimmungen" der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) hilft weiter – in zehn Sprachen. Einige erfreuliche Verbesserungen hat es in jüngster Vergangenheit gegeben: Seit dem 4. Januar ist das Einreiseverbot für HIV-Positive in die USA aufgehoben; kurz darauf hat China Einreisebeschränkungen für Menschen mit HIV aufgehoben. Auch Namibia hob jüngst Einreisebeschränkungen für HIV-Positive auf, hingegen bleibt Bayern weiterhin im Abseits. Zahlreiche Gründe also, die Zusammenstellung der weltweiten Einreise- und Aufenthalts-Beschränkungen für Menschen mit HIV zu aktualisieren. Rechtzeitig zur jüngst beendeten XVIII. Internationalen Aids-Konferenz in Wien hat die DAH ihren Schnellfinder "Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen" aktualisiert und in einer Version 2010 veröffentlicht. Die deutsche Version finden Sie unter www.aidshilfe.de und die anderssprachigen Versionen unter www.ondamaris.de.


SCHWULE PRÄVENTION

Nachlese: Callboys, Freier und die Community
Die Dokumentation zum Runden Tisch kreathiv-präventhiv 2010 ist nun fertiggestellt. Die Veranstaltung unter der Überschrift "Callboys, Freier und die Community" beschäftigte sich mit den verschiedenen Aspekten von Sexarbeit. Thema waren z.B. die Arbeitsbedingungen im Berufsfeld Sexarbeit oder das Schweigen der schwulen Community, das immer dann auftritt, wenn es um Callboy-Sein oder Freier-Sein geht. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass gerade dieses Schweigen beendet werden muss. Denn nur dort, wo es Aufmerksamkeit für ein Thema gibt, können Ungerechtigkeiten (in den Arbeitsbedingungen von SexarbeiterN) beseitigt und Akzeptanz hergestellt werden. Die Dokumentation des Tages finden Sie hier (PDF-Datei).

Praxis- und Methodentag HIV-Testdurchführung am 31. August 2010 in Köln
Die Deutsche AIDS-Hilfe lädt zum nächsten Praxis- und Methodentag am Dienstag, den 31. August 2010, von 10.00 bis 17.00 Uhr in den Checkpoint Köln ein. Während des Tages werden die theoretischen Grundlagen von HIV-Tests vermittelt. Gleichzeitig besteht Raum zum Austausch untereinander und mit Expertinnen und Experten aus bestehenden HIV-Testangeboten. Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, finden Sie hier (PDF-Datei).

IWWIT-Testwochen 2010 und DAH-Teststandards
Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) hat zu einer Beteiligung an den Testwochen im Rahmen der Kampagne "Ich weiss was ich tu" aufgerufen. Die Testwochen finden in diesem Jahr vom 1. Oktober bis zum 15. November statt. Mit dem Aufruf hat die DAH gleichzeitig eine Vorab-Version der Qualitätsstandards für Beratung und Testung veröffentlicht. Diese Standards sind bei einer Beteiligung an den Testwochen zu berücksichtigen. Nach endgültiger Bearbeitung und nach einem Beschluss der Mitgliederversammlung der DAH sollen diese Standards verbandsweit gelten. Weitere Informationen zur Beteiligung an den Testwochen und zu den Standards finden Sie hier (PDF-Datei).


JUGEND

Erstellung einer Projektdatenbank Jungenarbeit
Die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW baut eine Projektdatenbank zum Thema Jungenarbeit auf. Ziel ist es, eine landesweite Übersicht mit geschlechtsspezifischen Angeboten für Jungen zu entwickeln. Wichtig ist es, dass hier auch die Vielfalt der Angebote für schwule Jugendliche für Politik und (Fach-) Öffentlichkeit sichtbar wird. Weitere Informationen über die Datenbank finden Sie hier (PDF-Datei). Der direkte Zugang zur Datenbank finden Sie unter www.initiative-jungenarbeit.nrw.de.


DROGEN & AIDS

Nachlese zum Nationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher in NRW
Wie in vielen anderen Städten in NRW wurde in Bonn, Duisburg und Köln am 21. Juli 2010 der Nationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, als Protest-, Aktions- und Trauertag begangen. Berichte und Bilder vom Tag aus Bonn, Duisburg und Köln finden Sie hier (PDF-Datei).

Welt-Aids-Konferenz ruft zu Entkriminalisierung von Drogenabhängigen auf
Die restriktive Drogenpolitik vieler Länder hat einem Report der International AIDS Society zufolge die Ausbreitung von HIV mit erdrückend negativen gesundheitlichen und sozialen Konsequenzen gefördert. Diese Länder wurden auf der 18. Internationalen Aids-Konferenz deshalb mit der "Wiener Erklärung" aufgefordert, ihre Gesetze zu überdenken. Ein Drittel aller HIV-Infektionen außerhalb Afrikas entfällt auf intravenöse Drogenkonsumenten. Gefängnisse sind nach Einschätzung der International AIDS Society "Inkubatoren" für HIV, HCV und Tuberkulose. Gleichzeitig gibt es nach Ansicht der Initiatoren der "Wiener Erklärung" keine Hinweise darauf, dass die restriktive Drogenpolitik ihr Ziel erreicht und den Drogenkonsum verhindert hat. Deshalb wurde mit verschiedenen Drogenmythen abgerechnet. Wer z.B. noch glauben sollte, "dass Drogenabhängige eine medizinische Behandlung nicht einhalten, auf Arzneimittel weniger gut ansprechen, und dass durch Nadel- und Spritzenaustauschprogramme zum Drogenkonsum angeheizt würde, wurde mit fundiertem Datenmaterial eines Besseren belehrt" (Kölner Stadtanzeiger). Den Bericht aus dem Deutschen Ärzteblatt dazu lesen Sie hier (PDF-Datei), den Bericht des Kölner Stadtanzeigers lesen Sie hier (PDF-Datei).

Solidarität bekunden: für die Ausweitung der Diamorphinvergabe und den Erhalt des Bestandsschutzes für kleine Träger
Vision e.V., Verein für innovative Drogenselbsthilfe, bittet um solidarische Unterstützung ihrer Forderungen. Einerseits geht es um gute Bedingungen für die Ausweitung der Diamorphinvergabemöglichkeiten. Bisher ist das Reglement zu eng, als dass mit einer flächendeckenden Versorgung des Medikaments in absehbarer Zeit zu rechnen ist. Andererseits geht es um den Erhalt der breiten und differenzierten Drogenhilfeangebotes durch öffentliche und selbstverwaltete Einrichtungen. Beide Unterschriftenlisten und weitere Informationen dazu finden Sie unter www.vision-ev.de.

Übersichtsarbeit zu Opioiderhaltungstherapie während der Schwangerschaft
Opioidabhängigkeit während der Schwangerschaft stellt ein wachsendes Problem im Gesundheitswesen dar. Die Suchterkrankung wird mit verschiedenen Risiken für Mutter und Kind verknüpft. Mittel der Wahl zur Behandlung ist die Methadonsubstitution in deren Folge (Entzugs-)Wirkungen auf das Kind beobachtet wurden. Die namhafte MOTHER-Studie soll als Modell für evidenzbasierte klinische Studien fungieren. Einen Übersichtsbericht dazu erschienen in der Fachzeitschrift SUCHT lesen Sie hier (PDF-Datei).

 

Veranstaltungshinweis: Behandlung und Betreuung von Menschen mit Psychose und Sucht am 8. September 2010 in Dortmund
Die Abgrenzung zwischen psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen verliert an Bedeutung. In Wohneinrichtungen, Werkstätten, in sozialpsychiatrischen Einrichtungen sind immer mehr Menschen mit einer sogenannten Doppeldiagnose anzutreffen. Menschen mit einer Doppeldiagnose befinden sich im Hilfesystem zwischen den Bereichen Sucht und Psychiatrie. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unterstützungseinrichtungen bietet der PARITÄTische in einem eintägigen Seminar grundlegende Informationen, sowie praktische Vorgehensweisen für die Praxis. Nähere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

Veranstaltungshinweis: "Suchtkrankheit und Armut" am 15. September in Köln
Suchtkrank durch Armut - Arm durch Suchtkrankheit. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen sind passgenaue, individuelle Hilfen notwendig. Dies setzt eine enge, vertrauensvolle und langfristige Kooperation zwischen ambulanten und stationären Hilfen, der Suchtmedizin, Psychiatrie und Somatik, zwischen Jugendhilfe, Drogenhilfe und Klinik voraus. Durch unterschiedliche Finanzierung, wachsenden Kostendruck bei den Kommunen und weiteren Personalabbau in allen Hilfebereichen werden die notwendige Kooperation und Abstimmung in Netzwerken jedoch erschwert. Aber es gibt auch positive Ansätze wie den Aufbau von Arbeitsprojekten für substituierte Drogenabhängige und eine verbesserte Kooperation zwischen psychiatrischer Suchtmedizin, Drogenhilfe und Kommunen. Die Möglichkeit, sich über diese widersprüchlichen Entwicklungen auszutauschen, Erfahrungen, Chancen und Sorgen zu diskutieren, bietet eine Fachtagung am Mittwoch, den 15. September 2010, in Köln-Deutz. Sie ist eine Kooperationsveranstaltung der verschiedenen Wohlfahrtsverbände in NRW und dem Landschaftsverband Rheinland. Nähere Informationen lesen sie unter www.paritaet-nrw.org.

"Kommunalisierung der Landesförderung: Eine Zwischenbilanz" am 28. Oktober 2010 in Köln
Die Arbeitsgemeinschaft Drogenarbeit und Drogenpolitik in NRW e.V. (AG Dropo) veranstaltet in Kooperation mit den Landschaftsverbänden Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) am 28. Oktober 2010 in Köln-Deutz eine Fachtagung zur Kommunalisierung der Landesförderung. Die Bestandsaufnahme wird sich zentral der hochbrisanten Frage widmen, wie eine gerechte(re) Verteilung der Landesmittel in Zukunft aussehen kann. Daneben werden die neuen Strukturen für die Landeskoordination der Suchthilfe und die kommunale Suchthilfeplanung einen bedeutsamen Stellenwert im Rahmen der Tagung haben. Das Programm lesen Sie unter www.ag-dropo.de. Anmeldungswünsche richten Sie bitte an die Geschäftsstelle AG Dropo, Schmielenweg 42 in 41372 Niederkrüchten, Telefon und Fax 02163–843746, E-Mail mail@ag-dropo.de.

HIV-Report ergründet Nadelstichverletzungen im öffentlichen Raum

Spritzen in der Öffentlichkeit und auf Spielplätzen: Dieses Thema wird in der Öffentlichkeit in der Regel weniger sachlich als emotional verhandelt und hat schon dazu beigetragen, dass Drogenberatungseinrichtungen schließen oder ihren Standort wechseln mussten. Der aktuelle HIV-Report geht der Frage nach, welche Risiken tatsächlich von herumliegenden Kanülen und Spritzen ausgehen, und wie bei Nadelstichverletzungen verfahren werden sollte. Den HIV-Report vom Juli 2010 lesen Sie hier (PDF-Datei).

Newsletter der Landeskoordination Integration für Juli 2010 erschienen
Der 7. Newsletter der Landeskoordination Integration NRW mit aktuellen Informationen rund um die Fachthemen Ess-Störungen, berufliche und soziale Eingliederung Suchtkranker sowie Gender und Sucht ist erschienen. Sie finden den Newsletter mit zahlreichen bundesweiten Angeboten und Informationen unter www.lk-integration.de.

Studie zu Spritzentauschprogrammen und andere Maßnahmen im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit
Bundesweit existieren nur wenige systematische Informationen zu den Strukturen/Rahmenbedingungen der Spritzenvergabe und anderer Safer-Use-Maßnahmen. Daher wird zurzeit eine Studie zum bundesweiten Angebot von Maßnahmen des Safer Use/Safer Sex für Menschen, die Drogen konsumieren, durchgeführt. Von der Erhebung wird erwartet, Hinweise auf Verbreitung, Nutzung und Akzeptanz bisheriger Maßnahmen und auf eventuelle Defizite in der Versorgung zu bekommen. Die Informationen werden auf mehreren Ebenen erfasst. Einerseits werden Expertinnen und Experten in allen Bundesländern, die Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege, die Deutsche AIDS-Hilfe und weitere fachbezogene Organisationen zu ihren Kenntnissen in diesem Bereich befragt. Zusätzlich wird versucht, in neun ausgewählten Städten, darunter Köln, möglichst alle Einrichtungen zu befragen, die unmittelbar in diesem Bereich tätig sind. Nähere Informationen lesen Sie hier: www.dbdd.de.

Einrichtungen bzw. Expertinnen und Experten, insbesondere aus Köln, werden gebeten, die Fragebögen zu beantworten, bzw. Kontakt mit Dr. Stephanie Flöter, IFT Institut für Therapieforschung, Parzivalstr. 25, D-80804 München, www.ift.de, Telefon 089-360804-45, Fax 089-360804-49. E-Mail floeter@ift.de aufzunehmen. Anschreiben und Projektbeschreibung finden Sie hier (PDF-Datei). Den Einrichtungsfragebogen finden Sie hier (WORD-Datei), den ExpertInnenfragebogen hier (WORD-Datei).


TRANSKULTURELLE ORIENTIERUNG

8. Integrationsbericht der Bundesregierung liegt vor
Der 8. Integrationsbericht der Bundesregierung liegt vor. Den Auszug zu Migration und Gesundheit, der u.a. die Themen HIV/Aids, Sexualaufklärung, Interkulturelle Öffnung des Gesundheitswesens und Versorgung im Krankenhaus enthält, finden Sie hier (PDF-Datei). Den ganzen Bericht finden Sie unter www.bundesregierung.de.


FORTBILDUNG & TERMINE

20. Workshop der dagnä, 3. bis 4. September 2010, Köln
Zum 20. Mal bietet die Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä) ihre jährliche Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte sowie für kooperierende Berufsgruppen an. Das ausführliche Programmheft und die Möglichkeit der Online-Anmeldung finden Sie unter www.dagnae.de.

Neuer Jahrgang im Masterstudiengang "Gesundheitsförderung und -management in Europa" an der Hochschule Magdeburg-Stendal
Die Hochschule Magdeburg-Stendal weist darauf hin, dass zum Wintersemester 2010/11 ein neuer Jahrgang im Masterstudiengang "Gesundheitsförderung und -management in Europa" startet. Das fünfsemestrige Studium setzt sich aus einem mediengestützten Fernstudium, Präsenzphasen, Mitarbeit in Forschungs- und Entwicklungsteams, Werkstatt-Tagungen und ergänzenden Auslandsaktivitäten zusammen. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).


VERSCHIEDENES

Neue Ausschreibungen
Die Deutsche AIDS-Hilfe vergibt einen Werkvertrag zu einem "Seminarkonzept Aufbaukurs HIV und Psyche". Die Schwulenberatung Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Sozialarbeiter/Sozialpädagogen (m/w) oder vergleichbare Qualifikation für das Betreute Einzelwohnen. Diese und weitere Ausschreibungen der AIDS-Hilfe NRW, ihrer Mitgliedsorganisationen sowie befreundeter Organisationen für die Bereiche Personal, Dienstleistungen und Materialbeschaffung finden Sie unter www.nrw.aidshilfe.de.


Der nächste Newsletter erscheint am 18. August 2010
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 16. August 2010. 

Newsletter-Archiv
Alle Ausgaben dieses Newsletters finden Sie archiviert unter www.nrw.aidshilfe.de.

Impressum | Newsletter abmelden | Newsletter anmelden