Nr. 13 vom 23. Juni 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

das Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales (MAGS) hat die NRW-Kriterien für die Ausweitung der Diamorphinvergabe über die bestehenden Modellprojekte hinaus bekannt gegeben. Damit hat ein weiterer Baustein bei der medizinischen Versorgung suchtkranker Menschen Gestalt angenommen. Im letzten Jahr hatte der Bundestag das „Gesetz zur Diamorphingestützten Substitutionsbehandlung“ auf den Weg gebracht. Für dessen Realisierung mussten mehrere Bundesgesetze sowie die Behandlungsrichtlinien der Bundeärztekammer und der Regelleistungskatalog des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geändert werden. Weiter mussten landesbehördliche Genehmigungsverfahren erarbeitet werden für Einrichtungen, die ab jetzt eine diamorphingestützte Substitutionsbehandlung durchführen wollen.

Insgesamt stellen die Voraussetzungen zur Durchführung der Behandlung, die speziellen Anforderungen an Transport und Lagerung des Medikaments sowie die überhöhten Vorschriften zur Vergabe, für die jeweiligen Einrichtungen eine enorme finanzielle Belastung dar. Dies steht in keinem Verhältnis zu den Kosten des Diamorphins einerseits und zum notwendigen flächendeckenden Zugang andererseits. Die AIDS-Hilfe NRW hatte sich daher an den Bundesgesundheitsminister gewandt, um möglicherweise durch eine Ersatzvornahme praktikablere Richtlinienbedingungen im Sinne der Patientinnen und Patienten zu erwirken (PDF-Datei).

Die flächendeckende Versorgung auch in ländlichen Regionen muss möglich werden, ohne dass zuvor nicht refinanzierbare Investitionen für Sicherheitskonzepte getätigt werden müssen. Mehr zu den Rahmenbedingungen für die Diamorphinvergabe in NRW lesen Sie unter Drogen & Aids. Die AIDS-Hilfe NRW wird die angekündigte Ausweitung der Diamorphinvergabe in NRW als Baustein von Prävention und Schadenminimierung in der Gesundheitsversorgung weiter verfolgen und nach Kräften unterstützen.

Wir würden uns freuen, viele von Ihnen beim CSD-Empfang der AIDS-Hilfe NRW und des Schwulen Netzwerks NRW am 3. Juli im Kölner Gürzenich zu treffen und mit Ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen. 

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher


VERBAND


25 Jahre AIDS-Hilfe NRW - Menschen 2010

Auch in diesem Newsletter bringen wir wieder zwei Interviews von Menschen, die sich in und für Aidshilfen in Nordrhein-Westfalen, im Landesverband oder an anderer Stelle im Interesse von Menschen mit HIV und Aids eingesetzt haben. Nach Hans-Jürgen Müller von der AIDS-Hilfe Bergisch Gladbach - Rheinisch Bergischer Kreis erscheint heute der Fragebogen von Dirk Meyer, Landesgeschäftsführer der AIDS-Hilfe NRW.

Letzter Aufruf zum CSD Empfang 2010 am 3. Juli 2010 im Kölner Gürzenich
Am Samstag, 3. Juli 2010, um 12.00 Uhr, laden das Schwule Netzwerk NRW und die AIDS-Hilfe NRW zum diesjährigen CSD Empfang in den Kölner Gürzenich (Martinstraße 29-37 | 50667 Köln) ein. Im Rahmen des CSD Empfangs 2010 zeichnet das Schwule Netzwerk NRW die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und den Comiczeichner Ralf Königmit der Kompassnadel aus. Die Einladung finden Sie hier (PDF-Datei), Anmeldungen sind kurzfristig per E-Mail noch möglich an anmeldung@csd-empfang-nrw.de.

Diskussion zur Kolumne "Schwule Prävention nur für Superschlaue?" von Rainer Martin Hinkers
Am 12. Mai veröffentlichten wir in unserer Vorstandskolumne "Schwule Prävention nur für Superschlaue?" von Rainer Martin Hinkers (zum Nachlesen). Inzwischen erhielten wir zwei Zuschriften, die unter anderem die Gewichtung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche von Aidshilfen, das frühere und heutige Verständnis von Expertentum in Aidshilfen, die Gefahren des Anspruchs der Allzuständigkeit und den Erfolg der Prävention zum Thema haben. Die Entgegnung von Michael Schuhmacher, Geschäftsführer der Aidshilfe Köln, finden Sie hier (PDF), die von Heidi Eichenbrenner, stellvertretende Geschäftsführerin der Aidshilfe Köln, finden Sie hier (PDF). Weitere Stellungnahmen zu diesem und den anderen Themen unserer Vorstandskolumne sind herzlich willkommen.

Neue Email-Adresse der AIDS-Hilfe Herne
Die neue Email-Adresse der AIDS-Hilfe Herne lautet stehr@aidshilfe-herne.de.


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

POSITHIVHANDELN beim CSD 2010 inKöln: WIR SIND WIE DU! - JETZT ANMELDEN!
Beim diesjährigen CSD in Köln am 4. Juli wird POSITHIV HANDELN mit der Aktion "WIR SIND WIE DU!" gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV und Aids an der Parade teilnehmen. Der Slogan "WIR SIND WIE DU!" wird ergänzt durch zugehörige Begriffe aus dem alltäglichen Leben: sexy, traurig, alt, jung, berufstätig, stolz, solidarisch, verpartnert, krank, selbstbewusst etc ... So soll deutlich werden, dass Positive genauso "Mitten im Leben" stehen, wie jeder andere Mensch auch. Unter dem Motto des diesjährigen Kölner CSD "Stolz bewegt ..." reiht sich POSITHIVHANDELN ebenso stolz und selbstbewusst in die Parade ein, um mit viel Lebensfreude zu demonstrieren, dass wir eben doch meist eines sind: "WIR SIND WIE DU!" Positive Frauen und Männer, Freundinnen und Freunde, die auf der Parade bei POSITHIVHANDELN mitlaufen und Spaß haben möchten, können sich per Mail an stephan.gellrich@nrw.aidshilfe.de bis zum 30. Juni 2010 anmelden. Da wir für die Paradeteilnehmerinnen und -teilnehmer Aktions-T-Shirts bereitstellen, bitten wir in der Anmelde-Mail um entsprechende Größenangaben (S bis XXL). Weitere Informationen über Aufstellungsort- und Zeit etc. teilen wir dann umgehend mit. Die Aktion wird unterstützt von www.allaroundaids.de. Wir freuen uns auf viele Menschen, die uns bei dieser Aktion unterstützen.

Landesweites Positiventreffen vom 6. bis 8. August 2010 in Hattingen
POSITHIV HANDELN NRW lädt zum landesweiten Positivetreffen vom 6. bis 8. August 2010 im DGB Tagungszentrum Hattingen ein. An diesem Wochenende bilden zwei parallel stattfindende Workshops die Schwerpunkte des Treffens: Der erste ist "HIV-ART": Fernab von jedem Leistungsdruck können hier beim Malen innere Bilder geschöpft und zum Ausdruck gebracht werden. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Die Kunsttherapie kann eine Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und eine Steigerung der Lebensqualität bedeuten. Der zweite ist "Sport": Hier werden in erster Linie praktische Übungen durchgeführt sowie theoretische Tipps für den Alltag gegeben. Weitere Informationen finden Sie unter www.posithivhandeln.de.

MED-INFO im Gespräch in Köln: Vorschau 2. Halbjahr 2010
Die Gesprächsreihe zu HIV und Aids in Köln informiert in Form von Vorträgen, Präsentationen und Diskussionsrunden möglichst einfach und verständlich zu HIV und Aids. Im 2. Halbjahr 2010 werden folgende Themen im Mittelpunkt stehen: "Neurologische Erkrankungen, Alkohol und Drogen", "HIV und Haut" sowie "HIV und älter werden: Mögliche Langzeitfolgen der HIV-Therapie". Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; die Teilnahme ist kostenlos. Mehr zur Veranstaltung und den Referentinnen und Referenten erfahren Sie unter www.aidshilfe-koeln.de.

HIV-Kohorte: Datenschutz bei Weiterführung im Zentrum für Infektionsforschung gewährleistet?
Wird die Patienten-Kohorte des Kompetenznetz AIDS am neu einzurichtenden Zentrum für Infektionsforschung weitergeführt? Was bedeutet dies für die Wahrung der Interessen der Patientinnen und Patienten? Weitere Informationen finden Sie unter www.ondamaris.de.

UNAIDS betont die weitreichende Bedeutung des EKAF-Statements sowohl für HIV-Übertragung als auch die Lebenssituation von Menschen mit HIV
In dem Statement zur 14. Sitzung des Human Rights Council (Agenda Item 3) vom 7. Juni 2010 betonen UNAIDS und UNDP, dass es sehr wichtig sei, Menschen mit HIV Zugang zu antiretroviraler Behandlung zu ermöglichen, da dies die HIV-Übertragung deutlich reduziere und eine große Bedeutung für Menschen mit HIV haben könne. Mehr dazu finden Sie unter www.ondamaris.de.


SCHWULE PRÄVENTION

Herzenslust und IWWIT beim ColognePride 2010: JETZT ANMELDEN!
Eine ganz besondere Bedeutung kommt in diesem Jahr dem Cologne Pride zu, der mit seinem Motto "Stolz bewegt" schon als inoffizieller Startschuss für den Sportsommer 2010 gehandelt wird. Der gemeinsame Auftritt der regionalen Herzenslustgruppen auf der Cologne Pride Parade am Sonntag, den 04. Juli 2010, ist die erste Feuertaufe für die Herzenslustteams aus ganz NRW in puncto Prävention bei den Gay Games, die es gemeinsam zu bestehen gilt. Den Paradenauftritt beim Cologne Pride bestreitet Herzenslust (wie übrigens schon im Vorjahr) wieder im Verbund mit der bundesweiten Kampagne "ICH WEISS WAS ICH TU" (IWWIT), die uns nicht nur personell, sondern auch materiell unterstützt. Um ein deutlich sichtbares Zeichen zu setzen, dass der Schutz vor HIV und Aids eine gemeinsame Herausforderung darstellt, freuen wir uns auf zahlreiche Unterstützer! Das Anmeldeformular finden Sie hier (WORD-Datei). Bitte senden Sie dies bis zum 25. Juni 2010 per E-Mail an team@checkup-koeln.de, per Fax an 0221-2020338 oder per Post an Christoph Klaes, Check Up, Aidshilfe Köln, Beethovenstraße 1, 50674 Köln. Weitere wichtige Infos zur CSD-Aktion von Herzenslust und IWWIT finden Sie unter unter www.herzenslust.de.

BuT-Grundlagentraining am 24. und 25. Juli 2010 in Hagen
Für die zukünftigen Berater und Buddys in Projekten zur Beratung und Testung bietet die AIDS-Hilfe NRW ein BuT-Grundlagentraining an. Dieses BuT-Grundlagentraining informiert nicht nur über den HIV-Test als Mittel der Primärprävention. Es zeigt darüber hinaus auch auf, wie sich das Wissen um Risikoreduktionsstrategien in Beratungsgesprächen weitergeben lässt. Weitere Informationen zu Inhalt, Ort und Zeit des Seminars sowie zur Anmeldung finden sich hier (PDF-Datei).

Kostenloser HIV-Schnelltest in Essen
Im Projekt "Essen-X-Point" der AIDS-Hilfe Essen wird in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Essen jeden 3. Mittwoch im Monat von 17.30 bis 19.30 Uhr die Möglichkeit geboten, sich anonym und jetzt auch kostenlos per Schnelltest auf HIV testen zu lassen. Darüber hinaus besteht ebenso die Möglichkeit eines anonymen und kostenlosen Syphilis-Tests. Eine erforderliche Beratung und Untersuchung zu anderen sexuell übertragbaren Krankheiten kann vor Ort abgesprochen werden. Der HIV-Schnelltest ist ein Antikörpertest. Der Schnelltest zeigt innerhalb kurzer Zeit, ca. 30 Minuten, ein Resultat an. Der Schnelltest ist keine Früherkennung. Die Risikokontakte der letzten drei Monate werden auch mit diesem Test nicht erfasst. Weitere Infos finden Sie unter www.essen-x-point.de.


YOUTHWORK

LAG youthworkhl am 15. Juli 2010 in Dortmund
Nach dem Fachtag der Landesarbeitsgemeinschaft youthworkhl zum Thema Risikoreduktion widmet sich das nächste Meeting der LAG der Weiterentwicklung der dort entstandenen Projektideen. Weitere Informationen zum nächsten Treffen der LAG youthworkhl finden sich hier (PDF-Datei).


DROGEN & AIDS

Rahmenbedingungen für die Diamorphinvergabe in NRW stehen nun fest
Anfang Juni 2010 hat das Land NRW die "Kriterien für die Erlaubniserteilung zum Betrieb von Einrichtungen zur Diamorphingestützten Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger" zusammen mit der Sicherheitskonzeption des Landeskriminalamts für den Transport und die Lagerung des Diamorphins in NRW bekannt gegeben. Detaillierte Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).

HIV-Präventions- und Testprojekt "test-it" für Drogen gebrauchende Menschen in Dortmund wird sehr gut angenommen
Das von der Deutschen AIDS-Hilfe aus Mitteln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geförderte Projekt "test-it" der AIDS-Hilfe Dortmund ist bislang ein voller Erfolg: Zwischen Januar und April 2010 haben bereits 115 akut Drogengebrauchende einen HIV-Risikocheck und in 96 Fällen einen HIV-Schnelltest in der Drogenhilfeeinrichtung k!ck durchführen lassen. Die teilnehmenden Drogengebrauchenden waren sehr an dem Schutz ihrer Gesundheit interessiert und bewerteten die Möglichkeit, ihr eigenes Risikomanagement im Beratungsgespräch zu überprüfen, sehr positiv. Weitere interessante Ergebnisse entnehmen Sie dem ausführlichen Zwischenbericht hier (PDF-Datei).

Das Ende der akzeptierenden Drogenarbeit?
Die Betriebsgruppe Jugendhilfe von ver.di Hamburg hat einen Diskussionsbeitrag über die Entwicklungen der verschiedenen Drogenhilfeansätze der letzten Jahrzehnte inklusive der akzeptierenden Drogenarbeit vorgelegt. Sie zieht kritische Bilanz. Den Beitrag finden Sie hier (PDF-Datei).

Stellungnahmen zur prohibitiven Drogenpolitik
Der Schildower Kreis, ein Zusammenschluss von Experten aus Wissenschaft und Praxis der Suchtarbeit, hat begonnen, Stellungnahmen zur prohibitiven Drogenpolitk auf YouTube einzustellen. So z.B. Prof. Dr. Scheerer über die Verfassungswidrigkeit des Cannabisverbotes und Prof. Dr.Lorenz Boellinger über das Scheitern der Prohibition, siehe www.youtube.com. Das strikte Verbot bestimmter Substanzen und des Umgangs damit erschweren die Prävention und Schadenminimierung bei jenen, die ohne Drogen nicht leben können oder wollen.

Vorankündigung: Bundeskongress zur Psychosozialen Interventionen in der Suchthilfe vom 22. und 23. November 2010
Im Rahmen des Bundeskongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe werden unter dem Titel "Psychosoziale Interventionen in der Suchthilfe – Perspektiven der Sozialen Arbeit in Zeiten knapper Ressourcen" die gegenwärtigen Entwicklungen im Sozial- und Gesundheitsbereich diskutiert. Aktuelle sozialwissenschaftliche Forschungen und gute Praxisbeispiele im Kontext von Suchtmittelgebrauch und Armut, Arbeit, Gender, Ausgrenzung u. a. m. werden vorgestellt. Weitere Informationen finden hier (PDF-Datei) oder unter www.dg-sas.de.


STRAFVOLLZUG

5. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft vom 15. bis 17. September 2010 in Hamburg
Unter dem Motto "Ressourcen stärken, Partizipation fördern: Gesundheit verbessern" will die 5. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft neue Antworten auf zentrale Herausforderungen in Gefängnissen geben. Bereits seit 2004 verbinden die internationalen Konferenzen zur Gesundheitsförderung in Haft wissenschaftliche Theorie mit der alltäglichen Vollzugspraxis. Angeboten werden neben Vorträgen praxisnahe Arbeitsgruppen und Exkursionen. Diese Form der interdisziplinären Fachtagung bietet Raum für Auseinandersetzung und Austausch, um für die zentralen Aufgaben, die der Vollzugsalltag an Praxis, Politik und Forschung stellt, notwendige Änderungen auf den Weg zu bringen. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Autor hinter Gittern - vom konstruktiven Umgang mit destruktiven Gefühlen
Ein Gefangener der Sozialtherapeutischen Anstalt Gelsenkirchen veröffentlicht einen Gedichtband. Der Autor leidet seit frühester Jugend an der Borderline Erkrankung, die zeitweise von heftigen Stimmungsschwankungen und teilweise extremen Selbstverletzungen begleitet wird. Beziehungsabbrüche, schwierige Lebensumstände, Drogen, Straftaten, Inhaftierungen, Psychiatrieaufenthalt prägen oft das Leben dieser Menschen. Das Schreiben half Holger Tammert die Therapie hinter Gittern durchzuhalten und die Zeit zu nutzen. Nähere Informationen zu den Hintergründen lesen Sie unter www.jm.nrw.de.


TRANSKULTURELLE ORIENTIERUNG

Neustart von www.aids-laenderberichte.de
www.aids-laenderberichte.de liefert Informationen zur Beratung und Begleitung von Menschen ausländischer Herkunft. Die Seite informiert zur Situation in den Herkunftsländern und berücksichtigt hierbei besonders den Stand der medizinischen Versorgung von Menschen mit HIV und Aids. Außerdem bietet sie Informationen zur rechtlichen Situation sowie eine qualifizierte Linkliste zu weiteren Anbietern von Länderberichten und zu internationalen Organisationen. Es gibt keinen passwortgeschützten Bereich mehr; alle Informationen auf dieser Seite stehen Ihnen jetzt ohne Zugangsbeschränkung zur Verfügung. Diese wichtige Arbeitshilfe, die die AIDS-Hilfe Dresden im Auftrag der Deutschen AIDS-Hilfe realisiert, finden Sie unter www.aids-laenderberichte.de.

Light of Africa NRW lädt ins Global Village auf der 18. Internationalen AIDS-Konferenz (17. bis 23. Juli 2010) in Wien ein
Light of Africa NRW (LoA-NRW) e.V. würde sich sehr freuen, Sie im Global Village auf der 18. Internationalen AIDS-Konferenz in Wien begrüßen zu dürfen. Als Mitglied des Governing Council on African Black Diaspora Global Network on HIV/Aids, mit Sitz in Toronto/Canada, wird LoA-NRW gemeinsam mit Mitgliedskolleginnen und -kollegen aus USA, Großbritannien, Frankreich, Canada und Australien diverse Sattelitenveranstaltungen durchführen. In Kürze werden detailliertere Infos auf der Website von LoA-NRW zu finden sein. Mehr lesen Sie hier (PDF-Datei).

Migration hautnah erfahren - Ein handlungsorientierter Workshop am 9. Juli in Bonn
Haben Sie sich jemals gefragt, wie es für Sie sein würde, in ein fremdes Land als Migrantin bzw. Migrant oder Flüchtling einzuwandern? Möchten Sie diese Situation, so wie sie viele Neueinwanderern in ganz Europa erleben, einmal für einen Tag am eigenen Leib erfahren? Dann nehmen Sie teil an dem Grundtvig-Workshop und eintägigem Integrationsxperiment "Die andere Seite der Medaille". Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


FORTBILDUNG & TERMINE

12. Round Table "Was geht, wenn nichts mehr geht? - Begleitung schwerstkranker Patientinnen und Patienten" am 3. Juli 2010 in Düsseldorf
Die aktuellen Diskussionen über die Patientenverfügung tragen dazu bei, dass Sterben, Tod und Trauer immer mehr aus der Tabuzone geholt wird. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein lädt daher zum 12. Round Table mit Selbsthilfe-Organisationen ein, der am 3. Juli 2010 im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf stattfinden wird. Thema: "Was geht, wenn nichts mehr geht? – Begleitung schwerstkranker Patientinnen und Patienten". Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


VERSCHIEDENES

Der nächste Newsletter erscheint am 7. Juli 2010
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 6. Juli 2010. 

Newsletter-Archiv
Alle Ausgaben dieses Newsletters finden Sie archiviert unter www.nrw.aidshilfe.de.

Impressum | Newsletter abmelden | Newsletter anmelden