Nr. 11 vom 26. Mai 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

kaum zu glauben, dass unsere erfolgreiche Kampagne Herzenslust erst 15 Jahre alt ist. Schließlich ist sie in NRW das Markenzeichen für HIV- und Gesundheitsprävention für Männer, die Sex mit Männern haben, und aus dem Leben vieler unserer Mitgliedsorganisationen nicht mehr wegzudenken. 1995 war noch viel Engagement in den Vereinen und Gruppen an die Begleitung und Pflege von Aidskranken gebunden. Durch die notwendige Konzentration auf die Betreuung war vielerorts die HIV-Prävention aus dem Blick geraten. Mein Kollege Reinhard Klenke berichtet anschaulich, wie wichtig es seinerzeit war, trotz des immer wieder notwendigen Abschiednehmens von Freunden und Kollegen dieses wichtige Arbeitsfeld neu zu bestärken. Es ging darum, schwulen Männern Mut zu machen, die Lust am Sex wieder zu entdecken und durch gezielte Information die verbreitete Verunsicherung zu nehmen. Reinhard erläutert, dass man hierzu auch und vor allem das Gefühl der Männer erreichen wollte. Manch einem war die Lust im Leben abhanden gekommen und damit auch die Lust am Sex. Was mit einem großen Kick-off im Kölner Gloria begann, setzte sich mit der Gründung regionaler Herzenslustteams im ganzen Land fort. Fortan tauchten in den schwulen Bars und Kneipen immer häufiger Herzenslustgruppen auf, starteten lustige Aktionen, verwickelten die Gäste in Gespräche und verteilten reichlich Cruisingpacks.

Nach Vancouver 1996 rückte Aids im Laufe der Jahre als Krankheit an den Rand des Blickfelds. Eine erfreuliche Entwicklung, die allerdings Prävention nicht unbedingt leichter machte. Herzenslust verstärkte Aktivitäten im Bereich der strukturellen Prävention. Das Internet breitete sich aus, immer mehr Schwule trafen sich fortan in den Chatforen, die Kneipen wurden leerer. Auch der medizinische Wissensstand über HIV und Aids schritt voran, die Kombinationstherapien veränderten das Leben der Menschen mit HIV. Diese wollten zukünftig mehr in der Prävention mitmischen. Auf all das reagierte Herzenslust, wobei die meisten Weichenstellungen auf den inzwischen jährlich stattfindenden Runden Tischen erfolgten. Herzenslust ging ins Internet, immer mehr Ehrenamtliche mussten gewonnen werden. Fortbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche wurden organisiert.

Vor einem Jahr erfuhr Herzenslust einen Relaunch. Das alte Logo der Kampagne, das rosa Herz mit gelber Schrift, wich der Wortbildmarke, in der das Herz zu einem Ausrufezeichen wird. Nicht nur äußerlich eine neue Betonung. Ehrenamtliches Engagement war für die Kampagne immer schon wichtig. Doch nun erfährt das Ehrenamt eine neue Würdigung, denn erst die Ehrenamtlichen mit ihren eigenen Kompetenzen und Lebenssituationen machen die Kampagne zu der modernen Präventionsaktion, die vor 15 Jahren entstanden ist.

Gefeiert wird der Geburtstag am Samstag kommender Woche auf dem CSD-Straßenfest in Düsseldorf. Am 5. Juni findet ab 16.00 Uhr auf der Bühne ein kleines Programm statt, bei dem unter anderem Ehrenamtliche aus einigen Herzenslustgruppen geehrt werden, stellvertretend für alle, die aus Herzenslust das gemacht haben, was es heute ist: Das Markenzeichen für Lebensstil akzeptierende und lustvolle Prävention in NRW!

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher

 

VERBAND

25 Jahre AIDS-Hilfe NRW - Menschen 2010
Unsere Serie mit Interviews von Menschen, die sich in und für Aidshilfen in Nordrhein-Westfalen, im Landesverband oder an anderer Stelle im Interesse von Menschen mit HIV und Aids eingesetzt haben, wird fortgesetzt. Nach Rainer Martin Hinkers, Mitglied im Vorstand der AIDS-Hilfe NRW, erscheint heute der Fragebogen von Maya Czajka, ehemals Bundesvorstand der Deutschen AIDS-Hilfe.

Adressänderungen bei den Mitgliedsorganisationen der AIDS-Hilfe NRW
Die AIDS-Hilfe Bergisch Gladbach hat eine neue Faxnummer und die AIDS-Hilfe Leverkusen zieht zum 1. Juni 2010 um. Die korrigierte Adressliste der Mitgliedsorganisationen der AIDS-Hilfe NRW finden Sie hier (PDF-Datei).

Neuer Geschäftsführer der Care24 PflegeService gGmbH: Lutz Middelberg
(Aus: :info Das Magazin der AIDS-Hilfe Düsseldorf #1 2010) Lutz Middelberg wird am 1. Juli 2010 sein Amt als Geschäftsführer der Care24 PflegeService gGmbH antreten. Lutz Middelberg, Krankenpfleger und Diplom-Pflegewirt, bringt langjährige Leitungs- und Managementerfahrung mit, die er im verbandlichen Bereich des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie in der Leitung ambulanter Pflegedienste sammeln konnte. Mehr zu Care24 PflegeService gGmbH erfahren Sie unter www.care24-pflegeservice.de.


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

:info der AIDS-Hilfe Düsseldorf
Die aktuelle Ausgabe des Magazins ":info" der AIDS-Hilfe Düsseldorf ist erschienen. Interessante Artikel zur neuen Heartbreaker Imagekampagne, dem 7. Festival of Friendship, 25 Jahre AIDS-Hilfe 25 Jahre – und dann? HIV und Arbeit, Tips und Termine und vieles mehr finden Sie hier (PDF-Datei).


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

MED-Info Sonderausgabe zur HIV-Prävention
Die Kölner AIDS-Hilfe veröffentlicht gemeinsam mit der Deutschen AIDS-Hilfe mit dem "Med-Info" medizinische Informationen für Menschen mit HIV. Die aktuelle Ausgabe ist eine Sonderausgabe anlässlich der Europäischen Aids -Konferenz Ende letzten Jahres in Köln. Es soll versucht werden, den aktuelle Stand der HIV-Prävention zu skizzieren. Die komplette Ausgabe als PDF fidnen Sie unter www.aidshilfe-koeln.de.


SCHWULE PRÄVENTION

Kölner Arbeitskreis gegen K.O.-Tropfen gegründet
K.O.-Tropfen – ein wachsendes Problem, wenn man die schwule Presse ernst nimmt. In Köln hat sich nun ein Arbeitskreis gebildet, der der Öffentlichkeit das Thema präsent macht und sich für die Rechte der Opfer einsetzt. Auch ein politisches Mandat wird wahrgenommen: Man setzt sich für einen erschwerten Zugang zu Substanzen ein, die sich für einen derartigen Missbrauch eignen. Geschnürt haben die Initiatoren ein großes Infopaket. Im Internet kann man sich unter www.ko-tropfen-koeln.de weiter informieren, die Materialien einsehen und auch bestellen.

 
MÄNNLICHE PROSTITUTION

AIDS-Hilfe Essen stellt die "Jungen-WG-Nachtfalke" vor
Seit Anfang 2010 betreibt die AIDS-Hilfe Essen e.V. die "Jungen-WG-Nachtfalke". Die Wohngemeinschaft ist eine stationäre Wohnform für männliche Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren, die sich innerhalb mann-männlicher Bezüge prostituieren oder von Prostitution bedroht sind. Sie will die Selbstständigkeit der Jugendlichen fördern und ihnen das Erlernen wichtiger lebenspraktischer Fähigkeiten, wie den eigenverantwortlichen Umgang mit Finanzen, ermöglichen. Mehr zu dem Angebot, der dazugehörigen Informationsbroschüre und Homepage sowie zu den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern erfahren Sie hier (PDF-Datei).
 

AIDS & KINDER

Flyer Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendliche im Umfeld von HIV/Aids
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendliche im Umfeld Von HIV/Aids (kurz BAG )hat einen Flyer herausgegeben. Der Flyer beinhaltet eine Selbstdarstellung der BAG und die Adressen der Ansprechpartnerinnen.  Den Flyer finden Sie hier (PDF-Datei).


DROGEN & AIDS

Aktionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch fordert nationale Hepatitis-Strategie
Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am 19. Mai 2010 forderte das Aktionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch, dem unter anderem die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. und akzept e.V. angehören, die Bundesregierung zum Handeln auf. Die hohe Zahl der Betroffenen erfordert eine bundesweite Strategie bzgl. der Aufklärung und Behandlung. Mehr zu den fachlichen Forderungen lesen Sie hier (PDF-Datei).


STRAFVOLLZUG
 

Bettenkapazität der psychiatrischen Abteilung im Justizvollzugskrankenhaus (JVK) Fröndenberg wurde verdoppelt
Künftig können mehr Strafgefangene mit schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen innerhalb des Vollzuges stationär behandelt werden. Im Frühjahr 2006 war im JVK eine psychiatrische Station mit zunächst 30 Betten eingerichtet worden. Die Zahl verhaltensauffälliger Inhaftierter mit schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen mit Gewalt- bzw. Suizidgefahr, ist hoch. Geboten wird im JVK ein allgemein-psychiatrisches Behandlungsspektrum mit dem Schwerpunkt Diagnostik und Krisenintervention vor dem Hintergrund, dass die Patienten möglichst rasch wieder in die zuständigen Justizvollzugseinrichtungen verlegt werden. Weitere Informationen gab es in der Tagespresse, diese finden Sie hier (PDF-Datei).

"Substitution in Haft" Fachbroschüre der Deutschen AIDS Hilfe neu aufgelegt
Die Deutsche AIDS-Hilfe hat ihre Informationsbroschüre für Gefangene überarbeitet und neu aufgelegt. Die Vollzugsanstalten in NRW wurden durch Erlass im März 2010 zur Nutzung der "Ärztliche Behandlungsempfehlungen zur medikamentösen Therapie der Opioidabhängigkeit im Justizvollzug" angeleitet, Substitution als Mittel der Wahl bei opiatabhängigen Gefangenen vermehrt einzusetzen, auch zur Unterstützung des Vollzugsziele. Die Broschüre kann als erste Handreichung für den damit einhergehenden wachsenden Informationsbedarf eingesetzt werden. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie unter www.aidshilfe.de.

Podknast – ein Projekt das Szenen aus Jugendgefängnissen in Bild und Ton darstellt gewinnt Web-Dialog Award 2010
"Podknast" setzt sich aus den Wörtern "Podcast" und "Knast" zusammen. Es handelt sich um kurze Berichte über das Leben im Gefängnis. Podknast ist die professionelle Weiterentwicklung eines Audioprojektes der Jugendarrestanstalt Düsseldorf. Die Idee ist, durch Video-Bilder mehr Authentizität zu vermitteln und dadurch interessanter für Jugendliche zu werden. Dabei gibt es mehrere Ziele: Primär sollen die beteiligten Gefangenen dazu zu bewegt werden, sich mit sich selber, ihrer Geschichte, ihrem kriminellen Handeln zu beschäftigen. Sekundär sollen "potentielle Strafgefangene'"abgeschreckt werden. Tertiär soll die Öffentlichkeit über das Leben und den Tagesablauf in einer Jugendstrafanstalt informiert werden. Im Mai erhielt das Internetangebot des Justizministeriums Nordrhein-Westfalens die Auszeichnung des Web-Dialog Award 2010 in der Kategorie "Community“, auf dem Internetkongress ICCO 2010. Die Podknast-Website stellt einen Kurzfilm mit der Vorstellung des Gewinners zur Verfügung, der anlässlich der Preisverleihung gezeigt wurde. Weitere Informationen finden Sie unter www.podknast.de.

Abschiebehaft: ohne Straftat im Gefängnis
In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Büren werden Flüchtlinge bist zur ihrer Abschiebung festgehalten. Sie ist die größte Abschiebehaftanstalt Westeuropas für männliche Gefangene ab 16 Jahren. Abschiebehaft bedeutet, dass eine Ausländerbehörde einer Person bis zur Abschiebung monatelang die Freiheit entziehen kann. Der Grund dafür ist, der Behörde die Durchführung der Abschiebung zu erleichtern. Wiederkehrend werden auch Menschen mit HIV/AIDS in eine ungewisse Zukunft über die JVA Büren abgeschoben. Eine Fotodokumentation in "Junge Welt" zeigt kleine Einblicke in die letzte Station vor der zwangsweisen Ausreise. Den Bericht finden Sie unter www.jungewelt.de. Die JVA Büren ist eines der ersten Gefängnisse in Deutschland, in dem ein Großteil des Personal durch einen privaten Sicherheitsdienst gestellt wird. Ein ortsnaher Verein setzt sich für die Abschaffung von Abschiebeanstalten ein. Weitere Informationen finden Sie auf seiner Internetseite unter www.gegenabschiebehaft.de.

Beiträge zur Fachtagung Weiterentwicklung von Substitution in Haft auf Bundesebene online
An der Fachtagung zur Weiterentwicklung von Substitution in Haft am 20. April 2010 nahmen auf Einladung von akzept e.V. über 80 Expertinnen und Experten teil. Davon ein großer Teil aus NRW. Einer der Hauptredner war Dr. Klaus Husmann, Referatsleiter im Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (JM) für den Bereich Gesundheitsfürsorge. Er berichtete u.a. über die gemeinsamen von den Ärztekammern und dem JM entwickelten "Empfehlungen zur medikamentösen Therapie der Opioidabhängigkeit im Justizvollzug". Sie sollen dazu beitragen, dass in den NRW Gefängnissen mehr und angemessener substituiert wird. Den Kurzbericht zur Tagung und die Präsentationen finden Sie unter www.gesundinhaft.eu, den Beitrag von Dr. Husmann finden Sie hier (PDF-Datei)

Forschungsprojekt: Gewalt und Suizid im Jugendstrafvollzug
Der grausame Mord an einem 20-jährigen Gefangenen 2006 in der Justizvollzugsanstalt Siegburg, hat die Aufmerksamkeit auf ein drängendes Problem des Strafvollzugs gelenkt: Mit Gewalt in allen ihren Facetten ist im Gefängnis zu rechnen. Ob Gefangene einen anderen körperlich oder sexuell misshandeln, bedrohen oder demütigen, wird den Bediensteten häufig nicht bekannt. Selbst ein Gefangener, der der Gewalt abgeneigt ist, muss damit rechnen, von anderen Mitgefangenen darauf getestet zu werden, wie weit er das aushält. Allein in Nordrhein-Westfalen befinden sich derzeit rund 1500 junge Straffällige hinter den Gittern des Jugendstrafvollzugs. Ziel der auf drei Jahre angelegten Untersuchung ist die Erforschung des Entstehungsprozesses von Gewalt und Suizid im Gefängnis. Nähere Informationen lesen Sie hier (PDF-Datei).


TRANSKULTURELLE ORIENTIERUNG

Zuwanderungsstatistik Nordrhein-Westfalen 2009 erschienen
Die Zuwanderungsstatistik Nordrhein-Westfalen 2009 ist erschienen und steht im Internet zum Download unter www.nordrheinwestfalendirekt.de berei.

Internationaler Begegnungsnachmittag für Frauen, Krefeld, 29. Mai 2010
Die internationale Frauengruppe WOPOWI von Light of Africa NRW e.V. lädt am 29. Mai 2010, 15.00 Uhr wieder zu einem Begegnungsnachmittag ein. Nähere Informationen bei Nezha Azizi, Tel. 02151-76364-11, E-Mail n.azizi@loa-nrw.de oder Enoh Lienemann, E-Mail elienemann@loa-nrw.de.


FORTBILDUNG & TERMINE

Veranstaltungskalender der AIDS-Hilfe NRW, Juni/Juli 2010
Fortbildungsveranstaltungen der AIDS-Hilfe NRW, ihrer Mitglieder, der Deutschen AIDS-Hilfe, der Paritätischen Akademie und andere interessante Angebote für die kommenden zwei Monate finden Sie hier (PDF-Datei).

Montagsgespräche in der AIDS-Hilfe Essen
Die AIDS-Hilfe Essen veranstaltet eine Vortragsreihe zu verschiedenen Schwerpunkten. Die aktuellen Themen im Juni 2010 sind die EKAF-Studie und  Proktologie, Asylbewerberleistungsgesetz. Mehr erfahren Sie unter www.nrw.aidshilfe.de

Gottesdienst mit der AIDS-Hilfe Oberhausen, 13. Juni 2010, Oberhausen
In der Ev. Christuskirche findet am 13. Juni 2010 um 10.00 Uhr ein "Gottesdienst mit der AIDS-Hilfe Oberhausen" statt. Im Rahmen der Predigtreihe "Suchet der Stadt Bestes" predigt Pfarrerin Schmitz-Jeronim zum Thema "Aufeinander acht geben". Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).


VERSCHIEDENES

Gesetzliche Unfallversicherung im Ehrenamt
Ehrenamtlich Tätige sind – sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind – während ihres Einsatzes gesetzlich unfallversichert. Voraussetzungen dafür sind, dass die Tätigkeit die Kriterien der Ehrenamtlichkeit erfüllt und die tätig werdende Person zu einer versicherten Personengruppe im Sinne des Gesetzes (Siebtes Buch Sozialgesetzbuch – SGB VII) oder im Sinne der Satzung der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen gehört. Alle weiteren Informationen finden sich auf den Seiten der Unfallkasse unter www.guvv-wl.de.

Sicherheit für das Ehrenamt – Haftungsrisiken
Eine Vereinsführung unterscheidet sich nicht von der Führung eines Unternehmens hinsichtlich der Haftungssituation für den Vorstand. Deshalb ist es ratsam, eine ehrenamtliche Vorstandstätigkeit nur dann aufzunehmen, wenn man sich mit den damit verbundenen Aufgaben und Risiken auseinandergesetzt hat. "Ein Verein ist schnell gegründet, ein Ehrenamt leicht übernommen – doch damit ist es nicht getan. Die rechtliche Absicherung des Vorstandes sollte auf alle Fälle eines der ersten Themen für jeden Verein sein," empfiehlt Roland Weber, Experte für Verbands- und Vereinsrecht beim Verein DEUTSCHES EHRENAMT e.V. Weitere Informationen finden Sie unter www.deutsches-ehrenamt.com.

Köln-Tag am 9. Juni 2010: Groß-Demonstration gegen Kürzungen im Sozialbereich
Ein Höhepunkt der Kampagne "Kölner gestalten Zukunft" wird der Köln-Tag am 9. Juni 2010 werden, an dem alle Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege mit ihren Mitgliedsorganisationen über ihre Arbeit informieren und gegen Kürzungen im Sozialbereich demonstrieren werden. Die Demo musikalisch und kabarettistisch unterstützen u.a. Brings, Wilfried Schmickler, Heinrich Pachl und Gerd Köster. Jede Mitstreiterin und jeder Mitstreiter zählt. Der Köln-Tag startet um 14.30 Uhr auf dem Roncalliplatz am Dom. Mehr zu den geplanten Kürzungen und deren Auswirkungen erfahren Sie unter www.koelner-gestalten-zukunft.de.

Aktuelle Stellenanzeigen und weitere Ausschreibungen
In Dortmund wird eine pädagogische Fachkraft (w) (20 h/Woche) für die Jugendbildungs- und Jugendberatungseinrichtung SUNRISE gesucht. Diese und weitere aktuelle Stellenanzeigen und Ausschreibungen der AIDS-Hilfe NRW, ihrer Mitgliedsorganisationen und kooperierender Institutionen finden Sie unter www.ahnrw.de.

Der nächste Newsletter erscheint am 9. Juni 2010
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per E-Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 8. Juni 2010. 

Newsletter-Archiv
Alle Ausgaben dieses Newsletters finden Sie archiviert unter www.nrw.aidshilfe.de.

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