Nr. 6. vom 17. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lobte in seiner Rede anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums vergangene Woche, die Aidshilfen in Nordrhein-Westfalen hätten unter anderem wesentlich zur Liberalisierung unserer Gesellschaft beigetragen, was dem Land gut getan hätte. Angesichts der gelungenen Prävention, der inzwischen vorhandenen Offenheit gegenüber kritischen Themen in der öffentlichen Diskussion sowie der steigenden Akzeptanz anderer Lebensweisen ein sicherlich zutreffendes Lob, das uns als Verband sehr freut.

In seiner Rede hatte Klaus-Peter Hackbarth zuvor betont, dass sich die Aidshilfen auf den Erfolgen ihrer Arbeit, auf die sie zu Recht stolz sei, nicht ausruhen dürfe. "Wenn wir in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein scheinen, dürfen wir jene nicht aus dem Blick verlieren, die heute immer noch an deren Rand stehen", sagte Hackbarth. Er verwies auf die Menschen in Haft, die immer noch nicht über die gleiche medizinische Versorgung und auch nicht die gleichen Präventionsangebote verfügten, wie der Rest der Gesellschaft, auf die Drogen gebrauchenden Menschen, deren Selbsthilfestruktur zu fördern die Landesregierung weiterhin ablehne, die Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa, aus Afrika und anderen Ländern, die hier in Deutschland Zuflucht, zeitweiligen Aufenthalt oder eine neue Heimat suchten, die aber nicht uneingeschränkten Zugang zur Gesundheitsvorsorge und medizinischen Versorgung hätten.

Nicht zu vergessen die Menschen mit HIV in unserem Land. Selbstverständlich lebt es sich 2010, 25 Jahre nach Gründung der AIDS-Hilfe NRW, anders als HIV-positiver Mensch als zu der Zeit, als Aids als Krankheitsbild auftauchte. Doch dass Menschen mit HIV auch heute offenbar noch für einige Mitmenschen eine derartige Bedrohung darstellen, dass diese nicht vor Gewalt und Zerstörung zurückschrecken, beweisen die Vorkommnisse rund um die Tierpension "Hotel für alle Felle" der AIDS-Hilfe Bielefeld, die unser Landesvorstand durch seine besondere Würdigung anlässlich des Jubiläumsempfangs in den Blick rückte.

Klaus-Peter Hackbarth formulierte die Schwerpunkte unserer weiteren Arbeit: Sich immer der Realität stellen, Emanzipation und Selbstbewusstsein fördern, moderne Prävention lustvoll gestalten und dabei phantasievoll und unbequem bleiben wie das Leben selbst. Wie viel Potenzial und Kompetenz in unseren Reihen vorhanden ist, zeigen Kornelia Hocke und Tom Schachten, denen der Vorstand unseren Ehrenamtspreis "merk|würdig" überreichte, sowie die vielen anwesenden Kolleginnen und Kollegen aus allen Strukturen unserer Arbeit. "Ich freue ich mich, mit euch im Verband auch in Zukunft weiter zusammen zu arbeiten", sagte unser Landesvorsitzender. Auch das ist eine Qualität von Aidshilfe, sich selbst zu feiern, ohne den Blick über den Tellerrand hinaus zu vergessen.

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher

 

Jubiläumsempfang 2010 der AIDS-Hilfe NRW im Düsseldorfer Landtag

Weitere Fotos der Veranstaltung finden Sie hier, die Pressemappe mit den Redebeiträgen von Klaus-Peter Hackbarth, Regina van Dinther und Olaf Lonczewski finden Sie hier.


VERBAND / LOBBY

25 Jahre AIDS-Hilfe NRW - Menschen 2010
Auch in diesem Newsletter können wir wieder auf zwei Beiträge hinweisen aus unserer Serie mit Interviews von Menschen, die sich in und für Aidshilfen in Nordrhein-Westfalen, im Landesverband oder an anderer Stelle im Interesse von Menschen mit HIV und Aids eingesetzt haben. Nach dem Sprecher von POSITHIV HANDELN NRW, Wolfgang Becker (seinen Fragebogen finden Sie hier), erscheinen in dieser Woche die Antworten von Imke Schmieta, Landesgeschäftsführerein der Niedersächsischen AIDS-Hilfe (ihren Fragebogen finden Sie hier). Die Serie wird Woche für Woche fortgesetzt. 

ZSP Verfahren 2011 – Beiratsausschreibung
Auch für das kommende ZSP Verfahren 2011 werden wieder Beiräte zur Beurteilung der Anträge berufen. Schriftliche Vorschläge können durch Mitgliedsorganisationen der AIDS-Hilfe NRW an den Vorstand des Landesverbands gemacht werden. Die Vorschlagsfrist endet am 15. Mai 2010. Die vollständige Ausschreibung befindet sich hier (PDF-Datei).


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Anlässlich der Landtagswahlen am 9. Mai 2010: Veranstaltungen und Wahlprüfsteine
Das Schwule Netzwerk NRW macht auf drei Podiumsdiskussionen in Düsseldorf (AK Lesben und Schwule in der NRW SPD, 15. März 2010 | Völklinger Kreis/Regionalgruppe Düsseldorf, 17. März 2010) und Dortmund (Schwul-lesbischer Arbeitskreis Dortmund SLADO, 13. April 2010) und auf zwei Wahlprüfsteine (Wahlprüfsteine der schwulen und lesbischen Selbstorganisation für Nordrhein-Westfalen | LSVD LV NRW) aufmerksam. Alle Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

POSITHIV HANDELN NRW am 27. März 2010 in Bochum
Am 27. März 2010 trifft sich die Landesarbeitsgemeinschaft POSITHIV HANDELN NRW in den Räumen der AIDS-Hilfe Bochum. Themen sind u.a. "Neues zur Gesundheitskarte" und "Patientenverfügung". Die Einladung und Anmeldung finden Sie hier (PDF-Datei).

Landesweites Positiventreffen "Bilder von HIV/Aids - Wähle deinen Weg" vom 16. bis 18. April 2010 in Hattingen
Dass die HIV-Infektion meist eine mehr oder weniger gut behandelbare, chronische Erkrankung ist, ist in der allgemeinen Öffentlichkeit kaum bekannt. Mit welchen "neuen Bildern von HIV/Aids" und auf welche Weise die öffentliche Wahrnehmung verändert werden kann, ist Thema des nächsten landesweiten Positiventreffens. Eingeladen sind Positive aus NRW und Menschen aus der Primärprävention, die in ihrer Arbeit auch Bilder von HIV vermitteln. Es gibt also, wie schon auf dem ersten landesweiten Positiventreffen beschrieben, eine historische Chance, die Diskussionen über "Neue Bilder von HIV/Aids" aktiv zu gestalten und zu lenken. Moderieren wird Markus Johannes aus Köln. Einladung und Anmeldung finden Sie hier (PDF-Datei). Sie können sich auch online anmelden unter www.posithivhandeln.de.

Podiumsdiskussion "Umgang mit HIV und Aids in der Arbeitswelt" am 25. März 2010 in Köln
Mit den verbesserten medizinischen Behandlungsmöglichkeiten wollen die meisten Menschen mit HIV weiter im Beruf bleiben. Dass HIV am Arbeitsplatz ist immer noch ein tabuisiertes Thema in unserer Gesellschaft ist, ist eine große Hürde für HIV-positive Menschen auf dem Weg der Integration in das Erwerbsleben bzw. hinsichtlich des Erhalts der Erwerbsfähigkeit. Um dem Thema mehr Öffentlichkeit zu verschaffen, wird die Aidshilfe Köln eine Podiumsdiskussion veranstalten. Mehr zu Ort, Zeit, Podiumsteilnehmerinnen und –teilnehmern finden Sie hier (PDF-Datei).

Neuro-Aids - Krankheitsbilder bei Neuro-Aids einschließlich psychiatrischer Erkrankungen am 14. April 2010 in Düsseldorf
Am Mittwoch, 14. April 2010, 19.00 bis 21.00 Uhr, lädt die AIDS-Hilfe Düsseldorf (Johannes-Weyer-Str. 1) zum Vortrag "Neuro-Aids - Krankheitsbilder bei Neuro-Aids einschließlich psychiatrischer Erkrankungen" ein. Referentin ist Prof. Gabriele Arendt. Ein besonderer Schwerpunkt wird in der Darstellung des Verlaufs von Neuro-Aids bei Frauen im Vergleich zu Männern sein. Die Veranstaltung ist für alle Interessierte offen. Der Eintritt ist frei.

MED-INFO im Gespräch "Resistenzen – Therapieversagen – Compliance" am 15. April 2010 inKöln
Heute stehen über 25 antiretrovirale Medikamente zur HIV-Therapie zur Verfügung, die einen individuellen Behandlungsplan ermöglichen. Und doch kommt es immer wieder zu Resistenzen und Therapieversagen. Dr. med. Tim Kümmerle, Infektionsambulanz Uniklinik Köln, informiert über die Faktoren, die zu einer Resistenzbildung führen können, deren Folgen für die weitere Therapie, wann eine Umstellung der Therapie notwendig ist und auf welche Medikamente umgestellt werden kann. Die Veranstaltung der Aidshilfe Köln findet am 15. April 2010, 19.30 Uhr, im Forum-Gebäude 42 der Universitätsklinik Köln statt. Mehr erfahren Sie unter www.aidshilfe-koeln.de.

Medizinische Rundreise "Länger leben mit HIV" am 21. April 2010 in Bonn
Die Fortbildungsveranstaltung "Länger leben mit HIV" der Deutschen AIDS-Hilfe in Kooperation mit der Aids-Hilfe Bonn findet am 21. April 2010, von 10.00 bis 17.00 Uhr, in den Räumen der Aids-Hilfe Bonn statt. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

MED-INFO im Gespräch "HIV und Psyche", 10. Juni 2010, Köln
Für viele Betroffene führt das Wissen um eine HIV-Infektion, der Einstieg in die Kombitherapie oder aufkommende Konflikte in der Familie, Partnerschaft und Sexualität in eine psychische Krise, die für sie alleine nur schwer zu bewältigen ist. Dr. Philipp Hammelstein, psychologischer Psychotherapeut, wird über verschiedene Ursachen und Anzeichen von psychischen Erkrankungen in Verbindung mit HIV informieren und auch verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. Die Veranstaltung der Aidshilfe Köln findet am 10. Juni 2010, 19.30 Uhr, im Forum-Gebäude 42 der Universitätsklinik Köln statt. Mehr erfahren Sie unter www.aidshilfe-koeln.de.


SCHWULE PRÄVENTION

Dokumentation des BuT-Qualitätskolloquium vom 19. bis 20. November 2010
Mit dem BuT-Qualitätskolloquium hat die AIDS-Hilfe NRW Neuland betreten. Die Deutsche AIDS-Hilfe und das Wissenschaftszentrum Berlin hatten im Rahmen der Qualitätsentwicklung in der Präventionsarbeit der Aidshilfen dieses Instrument entwickelt. Leider hatte sich aber in der Vergangenheit keine Aidshilfe für die praktische Umsetzung dieses Konzepts gefunden. Die Aidshilfen Oberhausen, Duisburg/Kreis Wesel und Köln sowie das Pudelwohl-Projekt Dortmund (ein Gemeinschaftsprojekt der AIDS-Hilfe Dortmund und des KCR) haben ihre örtlichen BuT-Projekte im Qualitätskolloquium vorgestellt. Die Dokumentation des Qualitätskolloquiums finden Sie hier (PDF-Datei).

Dokumentation Synergieworkshop "Gay Games 2010"
Die Dokumentation des Synergieworkshops "Gay Games 2010" vom 14. November 2009 finden Sie hier (PDF-Datei).

Modelle für Welt-Aids-Tags-Kampagne 2010 gesucht
Gemeinsam mit der BZgA soll es zum diesjährigen WAT (1. Dezember 2010) wieder eine gemeinsame Kampagne geben. In deren Mittelpunkt steht das Thema "Leben mit HIV heute". Dabei sollen möglichst viele Facetten des Lebens mit HIV in der heutigen Zeit eine Rolle spielen. Hierfür sucht die Deutsche AIDS-Hilfe derzeit Menschen, die sich an dieser Kampagne beteilgen wollen. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

USA wollen regelmäßige HIV-Tests einführen - Artikel aus Die Welt vom 23. Februar 2010
USA: Der HIV-Antikörper-Test als ein primärpräventives Angebot wird nicht erst seit der Umsetzung des BuT-Projektes (Beratung und Test) in Herzenslust-Zusammenhängen diskutiert. Die Frage der Medizinalisierung der Präventionsarbeit stellt auch an die Aidshilfen neue Herausforderungen. Die WELT vom 23. Februar 2010 berichtet von einem dreijährigen Feldversuch in Washington und den New Yorker Stadtteilen Bronx und Columbia, bei der die Bevölkerung regelmäßig auf HIV getestet werden soll. Und anschließend, "ist er positiv getestet, bekommt er sofort mehrere starke Dosen antiviraler Arzneien". Durch die Absenkung der Viruslast und dies bei einem breiten Teil der Zielgruppe, soll die Zahl der Neuinfektionen nachhaltig und dauerhaft gesenkt werden. Ist also künftig nicht mehr die Aufklärung, sondern, wie es die WELT formuliert, "sind die Antivirus-Arzneien momentan die beste Waffe im Kampf gegen Aids"? Den Artikel aus Die WELT finden Sie hier (PDF-Datei).

FRAUEN & AIDS

 

Frauen aus Ost und West: Gemeinsam zur Welt-Aids-Konferenz
Die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) will engagierten Frauen mit HIV und Frauen aus der Aidsarbeit die Teilnahme an der Welt-Aids-Konferenz 2010 in Wien ermöglichen. Dafür organisiert sie ein Twinning-Projekt: Jeweils eine deutsche Frau und eine Frau aus Osteuropa oder Zentralasien sollen als Zwillingspärchen die Konferenz gemeinsam besuchen. Interessierte Frauen können sich bis zum 31. März 2010 bei der GSSG bewerben. Mehr zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf deutsch, englisch und russisch hier (PDF-Datei). Die englische Bewerbung finden Sie hier (WORD-Datei); die russische Bewerbung hier (WORD-Datei).

Neue DHIVA erschienen
Das Frühlings-Heft der DHIVA ist da! Hier eine Vorschau auf einige Beiträge: Tabubruch: Frauen schreiben über ihre Infektionsgeschichte; Nachlese: Auf dem EACS in Köln; Netzwerk: Bericht vom Treffen auf der Alb und Neues zur Welt-Aids-Konferenz; Mutig: Das Projekt "Aids braucht positive Gesichter"; Gesundheit: Die Kraft der Sonne; Außerdem: Buch-Tipps, Neues aus der Forschung und eine spirituelle Reise zu sich selbst! Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).


DROGEN & AIDS

2. Berliner Fachtagung zur Psychosozialen Betreuung von Substituierten
Am 11. Juni 2010 wird in Berlin vom Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. in Kooperation mit dem Verbund für integrative soziale und therapeutische Arbeit (vista gGmbH) die 2. Berliner PSB-Tagung durchgeführt. Die Tagung fokussiert auf eine erweiterte Diagnostik (ICF), verbindliche Hilfeplanung und Leistungserbringung und Etablierung sinnvoll organisierter Netzwerke. Die Teilnahmegebühr beträgt 55,00 Euro. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Neues DGS-Info (März 2010) erschienen
Der Online-Rundbrief der DGS – Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, Ausgabe 36, ist erschienen. Besonders empfehlenswert ist der Leitartikel zum Gesundheitsanspruch in Gefängnissen: s. Beitrag Prison Health is Public Health! Angleichungs- und Umsetzungsprobleme in der gesundheitlichen Versorgung Gefangener im deutschen Justizvollzug. Der DGS-Rundbrief enthält neben spezifischen Veranstaltungshinweisen aus dem Drogen- und Aids-Bereich diverse Informationen und Hintergrundinformationen zum aktuellen politischen Geschehen rund um die Themen Drogen und Sucht. Online zu lesen unter www.dgsuchtmedizin.de.

33. BundesDrogenKongress des FDR am 11. und 12. Mai 2010 in Stuttgart
Der 33. Bundesdrogenkongress des Fachverbands Rauschmittel e.V. (FDR) findet am 10. und 11. Mai 2010 in Stuttgart statt. Er steht unter dem Motto "Vom Cyber zum Runden Tisch. Modernes Networking". In sechs Vorträgen und zwölf Seminaren werden vielfältige Aspekte der Vernetzung im Fachbereich Suchthilfe beleuchtet. Nähere Informationen finden Sie unter www.fdr-online.info.

STRAFVOLLZUG

Bundesgesundheitsblatt veröffentlicht Übersichtsaufsatz zur medizinischen Versorgung von Gefangenen
Der Aufsatz stellt problematische Einzelfälle aber auch strukturelle Probleme bei der Herstellung der Gleichwertigkeit der medizinischen Versorgung innerhalb und außerhalb der Gefängnisse dar. Die vorliegende Arbeit will zum Umdenken und zur Reorganisation der intramuralen Gesundheitsdienste anregen: Die Gesundheit der Gefangenen soll als Teil des Resozialisierungsprozesses begriffen werden, da Erkrankungen eine große Hürde für die Eingliederung in die Gesellschaft darstellen. So soll z.B. die Haftzeit produktiv genutzt werden, um Kenntnisse über präventives Verhalten, Gesundheitsförderung und Erkrankungen zu vermitteln (z.B. Safer Use, Safer Sex, Infektionsprophylaxe usw.). Den zwölfseitigen Aufsatz finden Sie hier (PDF-Datei).


TRANSKULTURELLE ORIENTIERUNG

Vorankündigung der Fachtagung "Unsichtbar – Menschen ohne Papiere in Deutschland: Aspekte der Gesundheitsförderung" am 16. Juni 2010 in Duisburg
Der Arbeitskreis Migration veranstaltet am 16. Juni 2010 eine Fachtagung zur gesundheitlichen Situation und Versorgung von Menschen ohne Papiere. Die Vorankündigung zur sechsten Fachtagung des Arbeitskreises im Schnittpunkt der Themenfelder Gesundheit, Migration und Aids finden Sie hier (PDF-Datei).


FORTBILDUNG & TERMINE

Veranstaltungskalender der AIDS-Hilfe NRW, April/Mai 2010
Fortbildungsveranstaltungen der AIDS-Hilfe NRW, ihrer Mitglieder, der Deutschen AIDS-Hilfe, der Paritätischen Akademie und andere interessante Angebote für die kommenden zwei Monate finden Sie, urlaubsbedingt etwas früher als üblich, hier (PDF-Datei).

Monatstermine der AIDS-Hilfe Düsseldorf, April 2010
Alle Termine und Angebote der AIDS-Hilfe Düsseldorf im Monat April finden Sie hier (PDF-Datei).

Seminare und Weiterbildungen des Instituts für Sexualpädagogik Dortmund
Für das Seminar "Ey Alte, was geht? - Als Frau mit Jungen zum Thema Sexualität arbeiten" (16. bis 18. April 2010, Remagen-Rolandseck) können noch Plätze zur Verfügung gestellt werden. Mehr finden Sie unter isp-dortmund.de. Ebenfalls besteht noch die Möglichkeit, sich für die nächste Qualifizierungsgruppe zur Sexualpädagogin bzw. zum Sexualpädagogen (Start: 16. bis 18. April 2010, Schwerte) anzumelden. Mehr zur Weiterbildung finden Sie unter isp-dortmund.de.


VERSCHIEDENES

Honorarkraft für Präventionsarbeit für Männer, die Sex mit Männern haben, in Bochum gesucht (Bewerbungsfrist 26. März 2010)
Die AIDS-Hilfe Bochum e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Koordinator für die Präventionsarbeit bei Männern, die Sex mit Männern haben. Weitere Informationen finden Sie unter www.nrw.aidshilfe.de.

Verbandsreferent/in (stellv. Geschäftsführer/in) in Teilzeit in Köln gesucht (Bewerbungsfrist 30. März 2010)
Das Schwule Netzwerk NRW e.V. sucht zum 1. Juli 2010 eine/n Verbandsreferent/in (stellv. Geschäftsführer/in) in Teilzeit-Anstellung mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Mehr erfahren Sie unter www.nrw.aidshilfe.de.

Fachkraft mit pädagogischer oder psychologischer Ausbildung für die HIV/Aids-und Suchtprävention im Bildungssektor in Zentralasien gesucht (Eingang der Ausschreibung: 10. März 2010)
Connect plus e.V. und die Health Focus GmbH suchen für ein Präventionsprojekt in Zentralasien eine Fachkraft mit pädagogischer oder psychologischer Ausbildung für die HIV/Aids- und Suchtprävention. Mehr erfahren Sie unter www.nrw.aidshilfe.de.

Der nächste Newsletter erscheint am 31. März 2010
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 30. März 2010.

Newsletter-Archiv
Alle Ausgaben dieses Newsletters finden Sie archiviert unter www.nrw.aidshilfe.de.

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