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Newsletter März 2010

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Freundinnen und Freunde,

 

Die AIDS-Hilfe NRW begeht Ihr 25.jähriges Bestehen und viele Positive haben in unterschiedlichster Weise am Weg, den Aidshilfe in 25 Jahren gegangen ist teilgenommen und diesen Weg mit geprägt. Die erste größere Veranstaltung im Jubiläumsjahr widmete sich diesem Anlass. Hier findest Du die Pressemitteilung zum ersten landesweiten Positiventreffen 2010: (PDF-Datei).

POSITHIV HANDELN NRW trifft sich in Bochum
am 27. März trifft sich die Landesarbeitgemeinschaft POSITHIV HANDELN in den Räumen der AIDS-Hilfe Bochum. Themen sind u. a. "Neues zur Gesundheitkarte" und "Patientenverfügung". Weiter Informationen findest Du in der Einladung (PDF-Datei). Um Dich anzumelden benutze bitte folgendes Formular: (PDF-Datei).

Bilder von HIV/AIds - Wähle deinen Weg
mit Markus Johannes aus Köln werden wir uns damit beschäftigen, ob und wie sich HIV-positiv-sein verändert hat. Es bedeutet oft, dass die HIV-Infektion eine mehr oder weniger gut behandelbare, chronische Erkrankung ist und auch entsprechend eingestuft und behandelt wird. Das entspricht aber meist nicht dem Bild, dass in der Öffentlichkeit vermittelt wird. Um diese „neuen Bilder“ zu beschreiben, treffen sich Positive aus NRW und Menschen aus der Primärprävention, die ja auch Bilder von HIV vermitteln. Es gibt also - wie schon auf dem ersten landesweiten Positiventreffen beschrieben – eine historische Chance, die Diskussionen über „Neue Bilder von HIV/Aids“ aktiv zu gestalten und zu lenken. Weitere Infos findest Du in der Einladung (PDF-Datei) und mit folgendem Formular kannst Du Dich anmelden: (PDF-Datei). Dies ist aber auch mit der Online-Anmeldung möglich.

Das Bundesverfassungsgericht  hat entschieden, das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verstoße gegen das Grundgesetz. Damit ist die Regelung außer Kraft gesetzt, eine neue muss erarbeitet werden. Seit 2008 wurde ein halbes Jahr gespeichert, wer mit wem wie lange telefoniert hat. Selbst die Daten der Standorte von Mobiltelefonaten wurden festgehalten. Seit einem Jahr wird zudem registriert, wer sich wann ins Internet eingeloggt und wer wem eine Mail geschickt hat. In einer ersten Reaktion begrüßte die Deutsche AIDS-Hilfe gestern das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Die Aidshilfen kämpfen seit langem gegen die anlasslose Speicherung der Telefon- und Internetdaten, da sie dadurch die Vertraulichkeit der HIV- und Aids-Beratung gefährdet sehen. Die Stellungnahme der Deutschen AIDS-Hilfe findest Du hier:(PDF-Datei).

Statement von Cori Obst zum WDR-Fernsehbeitrag am 11. März 2010, 22.30 Uhr in der Reihe "Menschen hautnah": "Cori. Über Leben mit HIV"
Cori Obst, vielen bekannt als ehemaliges Vorstandsmitglied der AIDS-Hilfe NRW, ist die Protagonistin des WDR-Fernsehbeitrags "Menschen hautnah" am 11. März 2010. Ihre Absicht war es , die derzeitige Lebenswirklichkeit von Menschen mit HIV und Aids zu zeigen und mit aktuellen politischen Forderungen zu verknüpfen. Der Beitrag im Fernsehen wird diese Ziele ihres Erachtens jedoch nicht erreichen, da u.a. das Thema "EKAF-Stellungnahme und die Folgen" dem Schnitt zum Opfer fiel. Cori Obst ruft deshalb zu einer Intensivierung der Diskussion darüber auf, welche weiteren Möglichkeiten bestehen, die veränderten Lebensrealitäten von Menschen mit HIV und Aids einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mehr findest Du hier:(PDF-Datei).

Neue DHIVA erschienen
Das Frühlings-Heft der DHIVA ist da! Hier eine Vorschau auf einige Beiträge: Tabubruch: Frauen schreiben über ihre Infektionsgeschichte – Nachlese: Auf dem EACS in Köln – Netzwerk: Bericht vom Treffen auf der Alb und Neues zur Welt-Aids-Konferenz – Mutig: Das Projekt „Aids braucht positive Gesichter“ – Gesundheit: Die Kraft der Sonne – Außerdem: Buch-Tipps, Neues aus der Forschung und eine spirituelle Reise zu sich selbst! Weitere Informationen findest Du hier (PDF-Datei).

DAH sucht positive Rollenmodelle
gemeinsam mit der BZgA soll es zum diesjährigen WAT (1.12.) wieder eine Kampagne geben. In deren Mittelpunkt steht das Thema „Leben mit HIV heute“. Dabei soll der Aspekt nicht unterschlagen werden, dass es einigen Positiven auch nicht so gut geht - was aber nicht heißt, dass alle ganz fürchterlich ernst dreinschauen müssen, das sieht jetzt auch die bzga so. Das interessiert Dich? Dann lies hier weiter: (PDF-Datei)

Gesundheitstrainings für Menschen mit HIV und Aids ab dem 28. März in Köln
Die  Gesundheitstrainings finden an sieben Abenden und zwei Wochenenden statt. Die Angebote in dieser Zeit bieten Informationen zu HIV aus verschiedenen Perspektiven und laden zur Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Umgang mit der HIV-Infektion ein. Weitere Informationen findest Du hier (PDF-Datei)

Neue und überarbeitete MED-INFO-Broschüren
Die MED-INFO-Broschüren, welche von der Aidshilfe Köln in Zusammenarbeit mit der Deutschen AIDS-Hilfe herausgeben werden, haben zum Ziel, die komplexen medizinischen Sachverhalte zu HIV und Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten in allgemeinverständlicher Form zu vermitteln. Ab jetzt gibt es neue Broschüren und überarbeitete Ausgaben zu folgenden Themen: Opportunistische Infektionen, HIV und Knochen, Magen-Darm-und Leberbeschwerden - Nebenwirkungen der HIV-Therapie, Resistenzen, HIV und Hepatitis B und HIV und Hepatitis C. Alle Broschüren sind bei den regionalen Aidshilfen erhältlich, aber auch als PDF-Dateien unter www.aidshilfe-koeln.de zu finden.

Podiumsdiskussion "Umgang mit HIV und Aids in der Arbeitswelt", 25. März 2010, Köln
Mit den verbesserten medizinischen Behandlungsmöglichkeiten wollen die meisten Menschen mit HIV weiter im Beruf bleiben oder wieder einer regelmäßigen Beschäftigung nachgehen. Doch die Integration in das Erwerbsleben und der Erhalt der Erwerbsfähigkeit können für HIV-positive Menschen eine Hürde darstellen. Im Rahmen ihres 25-jährigen Jubiläumsprogramms wird die Aidshilfe Köln mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion auf das Thema "Umgang mit HIV und Aids in der Arbeitswelt" aufmerksam machen. Mehr erfährst Du hier: (PDF-Datei)

2. XXellePLUS-Vernetzungstreffen am 24. April 2010 in Bonn
XXellePLUS ist die Vernetzung von HIV-infizierten Frauen, die Interesse an einer aktiven Selbsthilfe haben. Eingeladen sind Frauen, die schon jetzt aktiv in der Selbsthilfe tätig sind oder es werden wollen. Weitere Informationen findest Du hier: (PDF-Datei).

XXelle ROXX, Benefizkonzert zum Internationalen Frauentag 2010 in der Zeche Carl in Essen
Am Freitag, 12. März 2010, findet in der Zeche Carl in Essen ein Benefizkonzert zu Gunsten von XXelleRuhrgebiet, dem Netzwerk der Frauenarbeit der Aidshilfen Essen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Oberhausen und Unna und deren Kooperationspartnern statt. Das Konzert mit She Says What, Tengo hambre pero no tengo dinero und Kitty Reed beginnt um 20.00 Uhr im Casino der Zeche Carl (Wilhelm-Nieswandt-Allee 100) in Essen. Die Karten sind an der Abendessen für 6,00 Euro erhältlich (Beginn 20.00 Uhr). Der Erlös kommt der XXelle-Frauenarbeit im Ruhrgebiet zugute. Weitere Informationen gibt es hier: (PDF-Datei).

10 Jahre HIV-Art
Dieses Jahr besteht das kunsttherapeutische HIV-ART seit 10 Jahren. Die fehlende Verankerung von ergänzenden künstlerischen Therapien in der Versorgung von Menschen mit HIV und AIDS im deutschen Gesundheitssystem hat Regine Merz zur intersiven wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Kunsttherapie im Bereich der HIV-Infektion geführt. Mit Unterstützung des Kompetenznetzes HIV/AIDS konnte eine klinische Studie initiiert und durchgeführt werden und die vielfältigen Ergebnisse wurden auf verschiedenen Kongresssen und Tagungen präsentiert.
Die anhaltende positive Resonanz der Teilnehmenden, die aus dem gesamten Ruhrgebiet zur Kunsttherapie kommen, unterstreicht die Notwendigkeit sich für eine Etablierung von Kunsttherapie für Menschen mit HIV und AIDS zu engagieren. Den eingereichten Abstract zu den Münschener AIDS-Tagen findest Du hier: (PDF-Datei)
 

Bitte sendet den Newsletter auch an interessierte Personen weiter!

Herzliche Grüße

Stephan Gellrich
AIDS-Hilfe NRW e.V. Lindenstr.20 50674 Köln
Fon 0221 / 92 59 96 - 0 Fax 0221 / 92 59 96 - 9
Mail to stephan.gellrich@nrw.aidshilfe.de