Nr. 26  vom  22. Dezember 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

mit diesem Newsletter verabschieden wir uns für dieses Jahr! Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich ganz herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit, Unterstützung und Kritik bedanken, die unsere Arbeit im Jahr 2009 begleitet hat.
Die vergangenen zwölf Monate haben in vielen Fachbereichen spannende neue Entwicklungen, Diskussionen und Herausforderungen hervorgebracht, die wir auch mit dem Newsletter begleitet haben. Exemplarisch möchte ich an dieser Stelle den Bereich „landesweite Aidspolitik und Kommunalisierung" benennen.
Bereits zu Beginn des Jahres befasste sich der Landtag - auf der Grundlage einer Initiative der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen - im Rahmen einer großen Anhörung mit der Thematik „Aidspolitik gestalten“. Dabei wurde deutlich, dass es große Verunsicherungen durch die Kommunalisierung der Landesmittel gegeben hat und insbesondere der Landkreistag NRW bereits ausgehandelte Vereinbarungen wieder in Frage stellte. Konsens zeigte sich in einem zentralen Punkt: Das Land braucht ein neues, verschriftlichtes „Landeskonzept Aids“, dass die vielfältigen Entwicklungen der letzten Jahre reflektiert und Perspektiven / Schwerpunkte für die Zukunft aufzeigt. Hier ist die Landesregierung inzwischen aktiv geworden und hat unter Einbeziehung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Kommunalen Spitzenverbände, der Freien Wohlfahrtspflege und der AIDS-Hilfe NRW eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die ein Konsenspapier erarbeiten soll.
Nach fast dreijährigen (!) Verhandlungen wurde im Mai 2009 die Rahmenvereinbarung zur Kommunalisierung unterzeichnet. Zentrale Konflikte (u.a. die Berechnungsgrundlage für die sog. Fachbezogene Pauschale) wurden mit (Verfahrens-)Kompromissen auf die kommenden zwei Jahre in eine weitere Arbeitsgruppe vertagt.

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr! 

Das Jahr 2009 hat uns auch wieder vor ganz pragmatische Herausforderungen gestellt: Für die Planung der zielgruppenspezifischen Präventionsmaßnahmen (ZSP) 2010 galt es, in den vergangenen Monaten viel Arbeit und Engagement zu investieren, um aus einem Antragsvolumen von über 1.000.000 Euro und einem (erwarteten) Fördervolumen von ca. 625.000 Euro einen fachlich qualifizierten und umsetzungsfähigen Vorschlag an das Gesundheitsministerium NRW zu erstellen. Insbesondere den ehrenamtlichen Mitgliedern des ZSP-Beirates gilt dafür unser besonderer Dank.

Abschließen möchte ich mit einer Bitte und einem Wunsch! Bleiben Sie uns gewogen, im gemeinsamen Ringen für eine gelingende Prävention, für das solidarische Engagement für Menschen mit HIV/Aids und für eine Gesellschaft, die ihre Mitglieder nicht in Gute und Böse aufteilt. Ich wünsche uns allen eine schöne Weihnachtszeit und für das Jahr 2010, in dem wir unser 25jähriges Jubbiläum feiern werden, alles Gute.


Dirk Meyer | Landesgeschäftsführer

 

VERBAND / LOBBY

Landesverband hat Sanktionsmoratoium gezeichnet
Jeden Monat wird in Deutschland unzähligen Erwerbslosen mit Sanktionen das Existenzminimum gekürzt beziehungsweise gestrichen, weil sie Forderungen der JobCenter nicht erfüllt haben oder weil ihnen dies unterstellt wird. Hartz-IV-Sanktionen bedeuten die Kürzung am Lebensnotwendigen. Ob die Forderungen und die Sanktionen verhältnismäßig sind und tatsächlich mit Fehlverhalten der Hartz-IV-Empfängerinnen und -Empfänger gut begründet sind, ist tausendfach strittig. Bis die komplexen Verhältnisse geklärt sind, soll Bedürftigen nicht länger am Existenzminimum gekürzt werden. Daher haben sich namhafte Persönlichkeiten mit zum Teil unterschiedlichen politischen Anschauungen zusammengefunden um ein Moratorium zu erwirken, dass eine Aussetzen des Sanktionsparagraphen zustande kommen lässt. Auch der Landesverband hat für dieses Moratorium gezeichnet. Jede Unterstützungsstimme wird gebraucht. Wie es geht, sehen Sie unter www.sanktionsmoratorium.de.

Silke Klumb wird neues Geschäftsführungsmitglied der Deutschen AIDS-Hilfe
Die Diplompädagogin Silke Klumb (40) wird neues Geschäftsführungsmitglied mit dem Schwerpunkt Verbandsmanagement. Gemeinsam mit Peter Stuhlmüller bildet sie das neue Führungsduo auf Dachverbandsebene. Mehr lesen Sie hier (PDF-Datei).


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Mitgliedsorganisationen und AIDS-Hilfe NRW beim Aspirin-Sozialpreis
Die Bayer Cares Foundation lobt jährlich den Aspirin Sozialpreis aus. Ausgezeichnet werden dabei Projekte, die im Bereich Gesundheit wirksame Hilfe für Menschen in schwierigen Situationen leisten. Der Preis ist mit 15.000 Euro für den ersten Platz, mit 10.000 Euro für den zweiten und mit 5.000 Euro für den dritten Platz dotiert. Der Wettbewerb um den Preis besteht aus zwei Runden. In der ersten Runde werden zehn Finalisten bestimmt, aus denen in der zweiten Runde die drei Preisträger ausgewählt werden. Bei der Auswahl der zehn Finalisten wird die Entscheidung der Jury durch ein Publikumsvoting ergänzt. Auf der Webseite zum Aspirin Sozialpreis gibt es die Möglichkeit, für eines der eingereichten Projekte die Stimme für das Publikumsvoting abzugeben. Die Abstimmung ist noch bis zum 15. Januar 2010 möglich. Von der AIDS-Hilfe NRW und ihren Mitgliedsorganisationen wurden diese Projekte eingereicht: Primärprävention HIV und STD (AIDS-Hilfe Leverkusen), Heartbeat - Die Mädchengruppe der AIDS-Hilfe Oberhausen (AIDS-Hilfe Oberhausen), HIV-Prävention bei 14-26-Jährigen (Sozialverein für Lesben und Schwule) und Beratung und Test von Herzenslust (AIDS-Hilfe NRW). Die Stimme für eines dieser Projekte kann auf der Webseite zum Aspirin Sozialpreis www.aspirin-sozialpreis.de abgegeben werden.


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

Neuro- Aids: Probleme und Lösungsstrategien, 27. Januar 2010, Düsseldorf
Die AIDS-Hilfe Düsseldorf lädt am 27. Januar 2010, um 19.00 Uhr, zum Vortrag "Neuro- Aids: Probleme und Lösungsstrategien" ein. Prof. Dr. Gabriele Arendt, Oberärztin an der Neurologischen Klinik der Universität Düsseldorf, referiert zu den verschiedenen Krankheitsbildern bei Neuro-Aids einschließlich psychiatrischer Erkrankungen (Depressionen); ebenso wird sie zu unterschiedlichen Verläufen von Neuro-Aids bei Frauen und Männern berichten. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

Boxen und Kickboxen für HIV-Positive
Die Sport Arena Düsseldorf bietet in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Düsseldorf im kommenden Jahr Box- bzw. Kickboxtraining für Menschen mit HIV an. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Weltaidstags-Special der Siegessäule: Interviews bzw. Porträts von offen HIV-positiven Männern
Die AIDS-Hilfe Wuppertal wies uns auf Interviews mit offen positiven Männern auf der Homepage der Siegessäule hin, die in der Printausgabe nicht enthalten sind und mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Mehr lesen Sie unter www.siegessaeule.de.


SCHWULE PRÄVENTION

Herzenslust Basistraining am 16. und 17. Januar 2010 in Köln
Herzenslust-NRW bietet am 16. und 17. Januar 2010 ein Basistraining für die Herzenslust-Arbeit an. Das Seminar richtet sich an alle neuen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter in der Vor-Ort-Prävention mit schwulen Männern und Männern, die mit Männern Sex haben. Insbesondere sind auch die Männer eingeladen, die sich im Rahmen der Gay Games 2010 für Herzenslust engagieren möchten. In diesem Training erhalten die neuen Mitarbeiter alle wichtigen Informationen zu HIV und sexuell übertragbaren Infektionen sowie deren Übertragungswege. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der auf der Gestaltung von Präventionsangeboten in der Praxis sowie in der Vermittlung von Basisinformationen zu den GayGames. Das Basistraining findet im Rubicon Beratungszentrum in Köln statt. Die Moderation übernehmen Oliver Schubert (AIDS-Hilfe Bonn), Michael Wurm (AIDS-Hilfe NRW) und Wolfgang Falk (AIDS-Hilfe NRW). Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier (PDF-Datei).

Qualitätstag für den Health Support am 23. Januar 2010 in Köln
Herzenslust NRW lädt zum Qualitätstag für den Health Support herzlich ein! Der Qualitätstag findet am Samstag, den 23. Januar 2010, von 10.00 bis 17.00 Uhr in den Räumen des Rubicons (Rubensstr. 8-10, 50676 Köln) statt. Dieser Qualitätstag wird von Markus Johannes moderiert. Die Themen des Qualitätstags drehen sich um eine Bestandsaufnahme und Diskussion der Standards im Gayromeo Health Support. Eine Anmeldung zum Qualitätstag ist bis zum 11. Januar 2010 per E-Mail an michael.wurm@nrw.aidshilfe.de möglich. Die vollständige Einladung mit weiteren Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Einladung zum Buddy-Seminar am 30. und 31. Januar 2010 in Köln
Positiv Handeln NRW und Herzenslust NRW laden herzlich zum Buddy-Seminar am Samstag, den 30. Januar, und am Sonntag den 31. Januar 2010, nach Köln ein. Das Seminar richtet sich an alle (ehrenamtlichen) Mitarbeiter in der Positivenselbsthilfe, die Ansprechpartner für Menschen mit einer frischen HIV-Diagnose sind. Eingeladen sind auch alle Mitarbeiter im Projekt Beratung und Test von Herzenslust, die die Nachbetreuung von Menschen mit einem reaktiven HIV-(Schnell-)Test-Ergebnis übernehmen (BuT-Buddy). Das Seminar bietet eine breite Auseinandersetzung mit den Aufgaben, Chancen und Grenzen, die in einer Tätigkeit als Buddy liegen. Weitere Informationen zu diesem Seminar und das Anmeldeformular finden Sie hier (PDF-Datei).


FRAUEN & AIDS

XXelle-Plakataktion 2009
XXelle setzt Plakat-Kampagne unter dem Motto fort: "Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Frauen offen über ihre HIV-Infektion sprechen können". Die Pressemitteilung zur Plakatkampagne finden Sie hier (PDF-Datei).


DROGEN

AIDS-Hilfe Dortmund startet Bundesmodellprojekt "test-it" für KonsumentInnen illegaler Drogen
Für die Drogenhilfeeinrichtung KICK der AIDS-Hilfe Dortmund beginnt das neue Jahr mit einem neuen Baustein der HIV-Prävention. Unter dem Namen "test-it" startet für acht Monate ein Bundesmodellprojekt, indem unter Einbindung des kommunikationsintensiven Schnelltestangebotes für Drogenkonsumentinnen und Drogenkonsumenten neue Zugänge der Prävention erschlossen werden sollen. Was das Beratungsangebot zum Schnelltest mit Prävention zu tun hat, und warum gerade in Dortmund dieses Angebot erprobt und evaluiert wird, lesen Sie hier (PDF-Datei).

 

STRAFVOLLZUG

Weitere regionale Aidshilfe schließt Vertrag mit JVA zur Aufklärungsarbeit
Die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der AIDS-Hilfe Dortmund e.V. und der JVA Dortmund hat nach zähen Verhandlungen dazu geführt, dass auch in Dortmund nun ein Vertrag für die Leistungen im Bereich der HIV-Prävention im Gefängnis zustande kam. Dies ist ein weiterer Schritt der finanziellen Anerkennung des besonderen Aufwandes personenbezogener Leistungen für Menschen in Haft zu erbringen. Wir gratulieren der Aidshilfe Dortmund zu ihrem Erfolg und wünschen uns auf Landesebene eine Ausweitung dieser Form der Anerkennung von Aidshilfeleistungen, verbunden mit einer Konsolidierung. Gefangene können anders als die Durchschnittsbevölkerung nicht selber zur Aidshilfe oder deren Präventionsveranstaltungen kommen, um sich zu informieren und schützendes Verhalten zu erwerben. Die Zugangsmöglichkeiten zu Präventionsmaterialien sind eingeschränkt. Das Wissen um die Infektionswege in Gefängnissen, einem Ort, wo überdurchschnittlich viel Hepatitis- und HIV-Infizierte auf engstem Raum zusammen leben, arbeiten und versuchen, gesund zu werden, ist bisher nicht ausreichend.

Einladung zur Praktikerinnen- und Praktikertagung für ambulante Maßnahmen nach dem Jugendrecht

Die Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. (DVJJ) bietet vom 21. bis 23. April 2010 in Hofgeismar die 27. Praktikerinnen und Praktikertagung unter dem Titel "Wie schnell geht Sozialpädagogik? Beschleunigungsprozesse in der sozialen Arbeit managen" an. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Kritik an der geplanten Strafverschärfung bezüglich Drogen in Gefängnissen
Die Stellungnahme des rechtspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion zur Gesetzesinitiative für eine härtere Bestrafung beim Einschmuggeln von Drogen in Gefängnisse erreichte uns zwar spät, ist aber angesichts weiterer zu erwartender Repressionen gegen Drogenkonsum noch aktuell. Frank Sichau bewertet die Initiative der Justizministerin auf Bundesebene als Aktionismus mit wenig Aussicht auf Erfolg. Den Originaltext der Erklärung finden Sie hier (PDF-Datei). Das Vorhaben zur Gesetzesinitiative lässt bisher die fachliche Erörterung vermissen. So wurden z.B. nicht die relevanten Praktikerinnen und Praktikern aus der Wohlfahrtspflege, also jene, die für die (Re)Sozialisierung außerhalb von Haftzeit stehen, eingebunden. Daher hat sich der Arbeitsausschuss Drogen und Sucht und der Arbeitsausschuss Gefährdetenhilfe der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes NRW an die Stellungnahme der Deutschen AIDS-Hilfe angeschlossen und an den Landtag gewandt. Im Schreiben vom 17.12.2009 fordert die LAG FW NRW u.a. Ausweitung der Spritzenvergabe und Substitution in Haft als humanitären Beitrag gegenüber suchtkranken Gefangenen. Das Anschreiben finden Sie hier (PDF-Datei).


TRANSKULTURELLE ORIENTIERUNG

Nächstes Treffen der Frauengruppe von Light of Africa NRW, 16. Januar 2010, Krefeld
Im Januar 2010 startet die Frauengruppe mit neuen Aktivitäten und einem neuen Konzept. Eingeladen sind ALLE Frauen, die sich für interkulturelles Leben interessieren und Freude am Austausch und verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten haben. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).


FORTBILDUNG & TERMINE

2. Kölner Fachtag Vereine und Gemeinnützigkeit, 6. März 2010, Köln
Das Bildungsnetzwerk Verein und Ehrenamt veranstaltet am 6. März 2010 den 2. Kölner Fachtag Vereine und Gemeinnützigkeit. Themen sind u.a. Spenden, Sponsoring und Werbung, Risiko- und Vertragsmanagement, Kooperationen gemeinnütziger Organisationen mit gemeinnützigen und nicht gemeinnützigen Partnern sowie Versicherungen für Verein und Ehrenamt. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

Fortbildung zum Umgang mit ICF, dem internationalen Klassifikationssystem der WHO in der Sucht- und Drogenarbeit
Die Begriffe "Selbstbestimmung" und "Teilhabe" sind vor allem im SGB V und SGB IX inzwischen Schlüsselbegriffe der aktuellen Sozialgesetzgebung geworden. Damit verbunden steigt auch die Bedeutung des ICF (internationale Klassifikation zu Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) als ein wichtiges Instrument für das Suchthilfesystem. Der PARITÄTische NRW hat daher ein Fortbildungsangebot zu diesem Thema entwickelt. Anmeldeschluss ist der 12. Januar 2010. Nähere Informationen finden sie hier (PDF-Datei).

Runder Tisch Pflege, 1. Februar 2010, Köln
Die ALTERnativen Köln, das Netzwerk für lesbisch/schwule Generationenarbeit, lädt lesbische und schwule Pflegekräfte aus der ambulanten Pflege zu einem Runden Tisch ein. Es sollen Erfahrungen ausgetauscht und Konzepte einer kultursensiblen Pflege von Lesben und Schwulen entwickelt werden. Der Runde Tisch findet am Dienstag, den 1. Februar 2010, 19.00 Uhr, im RUBICON-Beratungszentrum, Rubensstraße 8-10, Köln statt. Informationen und Anmeldungen bitte per E-Mail an carolina.brauckmann@rubicon-koeln.de oder telefonisch unter 0221-27669969.


VERSCHIEDENES

"Er trägt alle Anzeichen von HIV" bzw. "Sie trägt alle Anzeichen von HIV" | Beratungskampagne der AIDS-Hilfe Hamburg
Dass HIV-Prävention erfolgreich nur im Gespräch vermittelt werden kann, ist eine alte Erkenntnis. Seit November 2009 erfährt die personalkommunikative Präventionsarbeit der AIDS-Hilfe Hamburg Unterstützung durch eine Imagekampagne, die die Aidshilfe und SON Agency gemeinsam mit Partnern in Hamburg realisieren. "Er trägt alle Anzeichen von HIV" bzw. "Sie trägt alle Anzeichen von HIV" überrascht als Schriftzug auf den Portraits von zehn 10 jungen Frauen und Männern die BetrachterInnen von Zeitungsanzeigen, Plakaten und Videospots. Schnell klärt sich die Überraschung auf: HIV kann man nicht sehen. Deshalb gelte es, eigene Infektionsrisiken zu überdenken und sich über die Schutzmöglichkeiten zu informieren. Diese Botschaften werden mit einem Verweis auf die Beratungsangebote der AIDS-Hilfe Hamburg verknüpft. Mehr zur Kampagne finden Sie unter www.aidshilfe-hamburg.de.

Sozialpädagogen/in o.ä. für Freiwilligenkoordination (Stellenumfang 50 %) in Hamburg gesucht (Bewerbungsfrist: 31. Januar 2010)
Die AIDS-Hilfe Hamburg e.V. sucht zum 1. März 2010 für ihre "Netzwerkstelle Freiwilligenkoordination" (unbefristet, Stellenumfang 50 %) eine/n Sozialpädagogen/in oder vergleichbare Qualifikation. Mehr erfahren Sie unter www.nrw.aidshilfe.de.

Sozialarbeiterin bzw. Mitarbeiterin mit vergleichbarer Qualifikation (24 h/Woche) für frauenspezifische Arbeit in Dortmund gesucht (Bewerbungsfrist 29. Januar 2010)
Die AIDS-Hilfe Dortmund e.V. sucht für ihre frauenspezifische Arbeit (Projekt XXelle) zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine Sozialarbeiterin bzw. Mitarbeiterin mit vergleichbarer Qualifikation für 24 Stunden/Woche. Mehr lesen Sie unter www.nrw.aidshilfe.de.

Referent/in für zielgruppenspezifische Prävention mit dem Schwerpunkt Migration im Kontext von HIV/Aids gesucht (Bewerbungsfrist 15. Januar 2010)
Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. sucht zum nächstmöglichen Termin ein/e Referent/in für zielgruppenspezifische Prävention mit dem Schwerpunkt Migration im Kontext von HIV/Aids. Mehr lesen Sie unter www.nrw.aidshilfe.de.


Der nächste Newsletter erscheint am 6. Januar 2010
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per Mail an newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 5. Januar 2010.

Newsletter-Archiv
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