Nr. 21 vom 14. Oktober 2009

Liebe Leserinnen und Leser,
wie der Presse zu entnehmen war, landete Deutschland bei einem Vergleich der Vorbeugung, Diagnose und Versorgung von Menschen mit HIV und Aids in 29 europäischen Ländern nur im Mittelfeld. Zu diesem Fazit kam der Ländervergleich eines Brüsseler Beratungsunternehmens. Ende 2007 lag die Zahl der HIV-Infizierten bei schätzungsweise 800 000. Das entspricht einer Zunahme um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem gibt es in Europa noch immer große Unterschiede in der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Menschen mit HIV und Aids. Den besten Zugang zu Präventionsprogrammen und zur medizinischen Versorgung bietet demnach Luxemburg. Auf den Plätzen zwei, drei, vier und fünf liegen Malta, die Schweiz, Finnland und die Niederlande. Deutschland nimmt Rang 13 ein. Für den Vergleich der 29 Länder hat das Unternehmen die Rechte und sozialen Teilhabemöglichkeiten von HIV-Patienten, Präventionsangebote, den Zugang zu medizinischen Leistungen sowie den Behandlungserfolg gemessen. Grundlage hierfür bildeten öffentliche Statistiken sowie Angaben von Patientinnen- und Patientengruppen, internationalen Organisationen und Behörden.
Pluspunkte bekam Deutschland für sein Präventionsangebot und die medizinische Versorgung der Infizierten. Deutschland habe dennoch nur mittelmäßig abgeschnitten, da die Versorgung illegal zugewanderter HIV-Infizierter nicht ausreichend gesichert sei. Auch gäbe es zu wenige Drogenersatzprogramme, um eine Ausbreitung des HI-Virus innerhalb der Risikogruppe der Drogengebrauchenden effektiv verhindern zu können.
Diese Nachricht bestätigt, dass wir bei all unseren Bemühungen weiterhin die Menschen in Deutschland im Blick haben müssen, die aufgrund ihres ungeklärten oder illegalisierten Status bislang keinen Zugang zu den Hilfsangeboten finden oder denen aufgrund ihrer Inhaftierung ihnen zustehende Angebote konsequent vorenthalten werden.

Dr. Guido Schlimbach | Pressesprecher


VERBAND / LOBBY

merk|würdig 2010 - Der Ehrenamtspreis der AIDS-Hilfe NRW
Auch im kommenden Jahr wird der Landesvorstand zwei Ehrenamtspreise der AIDS-Hilfe NRW mit dem Namen "merk|würdig" an Menschen aus unseren Reihen vergeben. Ab sofort können dem Landesvorstand Vorschläge für "merk|würdige" Menschen unterbreitet werden, die diesen Preis verdienen. Wir bitten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mitgliedsorganisationen und uns nahestehende Menschen, Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Preiskategorien "innovativ" und "nachhaltig/langfristig" zu benennen. Alle Vorschläge, die uns bis zum 15. November 2009 schriftlich erreichen, gehen in das diesjährige Verfahren ein. Bitte die Vorschläge mit kurzer Begründung, warum die Vorgeschlagenen als Kandidatinnen oder Kandidaten für den Ehrenamtspreis "merk|würdig" in Frage kommen, an markus.schmidt@nrw.aidshilfe.de (Betreff: "merk|würdig" 2010) senden. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

 

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

4. Bonner Aids Gala
Am 27. November 2009 findet im Brückenforum Bonn Beuel die 4. Bonner Aids Gala statt. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Gemeinsam gegen AIDS – Wir übernehmen Verantwortung
Am 30. November 2009, dem Vorabend des diesjährigen Welt-Aids-Tages veranstaltet die AIDS-Hilfe Essen mit anderen Organisationen einen gemeinsamen Gedenkabend für die an den Folgen von HIV und Aids verstorbenen Menschen in Essen. Ebenso soll der Menschen gedacht werden, die in Deutschland, aber auch in zahlreichen anderen Ländern der Welt unter den schwerwiegenden Folgen von Infektion oder Erkrankung leiden. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Wettbewerb „Gesunde Welle“
Sie sind kreativ? Dann machen Sie mit beim Wettbewerb "Gesunde Welle" der AIDS-Hilfe Paderborn. Malen, filmen, schreiben oder fotografieren Sie alles, was Ihnen zum Thema „Gesundheit und eigene Verantwortung im Zeitalter von HIV“ einfällt und gewinnen Preise im Gesamtwert von 500 Euro. Einsendeschluss ist der 10. November 2009. Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie unter www.paderborn.aidshilfe.de. Das Plakat zur Aktion finden Sie hier (PDF-Datei), den Flyer finden Sie hier (PDF-Datei).

AIDS-Hilfe Essen: Termine November 2009
Die Termine der AIDS-Hilfe Essen im November, von der Arztsprechstunde bis zur Gedenkveranstaltung zum Welt-AIDS-Tag 2009, finden Sie hier (PDF-Datei).


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

Zusammenfassung der Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission zur Schweinegrippe, saisonalen Grippe und zu Pneumokokken
Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut hat Empfehlungen zur Schweinegrippe-Impfung herausgegeben. Die Deutsche AIDS-Hilfe hat diese Empfehlungen zusammen mit den Empfehlungen für die saisonale Grippe und die Pneumokokken-Impfung kurz zusammengefasst. Mehr lesen Sie hier (PDF-Datei).

Medizinische Rundreise: Länger leben und älter werden mit HIV und Aids, 14. November 2009, Wuppertal
Die AIDS-Hilfe Wuppertal veranstaltet in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe den Fortbildungstag "Länger leben und älter werden mit HIV und Aids": Dank der Fortschritte der Medizin und Therapie können Menschen mit HIV heute im günstigsten Fall eine fast normale Lebenszeit erreichen. Was bedeutet dieses längere Leben mit HIV aus medizinischer Sicht? Welche Folgen ergeben sich auf längere Sicht aufgrund der HIV-Infektion, der Therapie und welche aufgrund des allgemeinen „Älter Werdens“? Referent ist Siegfried Schwarze, Projekt Information München. Mehr zur Veranstaltung und Anmeldung erfahren Sie hier (PDF-Datei).

MED-INFO im Gespräch: HIV und Knochen am 19. November 2009 in Köln
Am 19. November 2009, 19.30 Uhr findet die übernächste Veranstaltung der Reihe "MED-INFO im Gespräch" der Aidshilfe Köln statt. Thema ist "HIV und Knochen. Bin ich davon betroffen?" Referentin ist Dr. Katja Römer aus Köln. Das Thema wird folgendermaßen umrissen: Die Knochendichte ist nachweislich bei HIV-Positiven niedriger als bei HIV-Negativen. Dabei tritt die verminderte Knochendichte sowohl bei Frauen als auch bei Männern auf. Neben der HIV-Infektion werden u.a. noch Mangelernährung, vermindertes Fettgewebe und Unterfunktion der Geschlechtsdrüsen als Ursache beschrieben. Inwieweit die HIV-Medikamente einen Einfluss auf die Beschaffenheit der Knochen haben, ist noch nicht abschließend geklärt. In dieser Veranstaltung wird die HIV-Spezialistin Dr. Katja Römer über Symptome, Diagnose, und Behandelbarkeit der verminderten Knochendichte referieren. Außerdem wird sie Möglichkeiten aufzeigen, die jeder selbst anwenden kann, um eine verminderte Knochendichte möglichst zu verhindern oder zumindest einzuschränken. Ort ist das Forum-Gebäude 42 der Uniklinik Köln (Anreisebeschreibung PDF-Datei); eine Anmeldung ist nicht notwendig. Auf die Veranstaltung am 22. Oktober zum Thema "Magen-Darm- und Leberbeschwerden. Nebenwirkungen der HIV-Therapie" hatten wir im Newsletter bereits hingewiesen; Sie finden sie unter www.hiv-med-info.de.


SCHWULE PRÄVENTION

"Outtakes - Deine Ansage zum Coming-Out-Tag 2009" - Videowettbewerb für junge Schwule, Lesben, Transgender, Bi- und Heterosexuelle
Der 11. Oktober steht ganz im Zeichen des internationalen Coming-Out-Tags. Das Internetmagazin dbna, das Jugendnetzwerk Lambda und der Verein Coming Out Day starten deshalb den Videowettbewerb „Outtakes“. Schwule, lesbische, bi-, hetero- oder transsexuelle Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre sind aufgerufen, sich kreativ mit dem Thema Coming-Out auseinanderzusetzen. Alle Videos werden auf YouTube präsentiert und konkurrieren dort um die höchsten Klickzahlen. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten Sachpreise im Wert von 1000 Euro. Einsendeschluss für die Videos ist der 15. November 2009. Mehr erfahren Sie unter www.dbna.de.

Gummibärchen mit BINGO on Tour!
Nach wie vor besteht die Möglichkeit, das BINGO rund um Schwule Gesundheit für eine Veranstaltung zu mieten! Die Bonner Gummibärchen kommen mit ihren Ehrenamtlichen, Kugeln, Spielgerät und fettem Sound und gestalten vor Ort einen Nachmittag oder Abend. Mehr Infos zum BINGO der Gummibärchen finden Sie hier (PDF-Datei) und unter www.gummibaerchen-bonn.de. Wer Interesse oder Fragen hat, wendet sich an Oliver Schubert oder ruft unter 0228 94909-14 an.

Fair-Play-Teamer für die Gay Games Cologne 2010 gesucht – Be part of it!
Vom 31. Juli bis 7. August 2010 finden die VIII. Gay Games statt. Zehntausende Sportler und Besucher in Köln werden erwartet. Für unsere Präventionaktionen und -angebote suchen wir noch Herzenslust-Fair-Play-Teamer. Herzenslust entwickelt und realisiert erfolgreiche Präventionsangebote in den Bereichen HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten [STI] in Nordrhein-Westfalen. Wir bieten Informationen und zu HIV und STI und lassen dabei den Lustfaktor nicht zu kurz kommen. Weitere Informationen finden Sie unter www.herzenslust.de.

Dokumentation "kreathiv -präventhiv" 2009 "Meilensteine auf dem Weg - Unsere Freiheit hat Geschichte"
Die Dokumentation des diesjährigen Runden Tischs mit dem Thema "Meilensteine auf dem Weg - Unsere Freiheit hat Geschichte" vom 25. Juli 2009 finden Sie hier (PDF-Datei).

Infomobil für Beratung und Test im Einsatz
Das Magazin Exit berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über den Einsatz des Infomobils für Beratung und Test (BuT-Mobil) im Kreis Wesel. Gemeinsam mit dem dortigen Gesundheitsamt bietet das Herzenslust-Team der AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel Beratung und HIV-Testung auf einem Cruising-Parkplatz an. Das Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern ist zweimal monatlich auf dem Rastplatz Dong an der A57 präsent. Um der besonderen Umgebung des Parkplatzes gerecht werden zu können, hat das Herzenslust-Team u. a. mit dem Einsatz des BuT-Mobils einen verantwortungsvollen Rahmen geschaffen. Weitere Infos zu diesem Angebot finden Sie im Exit-Artikel hier (PDF-Datei).

Fachtagung „ Sexuelle Minderheiten und Menschenrechte. (K)ein Thema in Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit?“ am 18. November in Bonn
Am 18. November 2009 führt die Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung in Bonn die Tagung "Sexuelle Minderheiten und Menschenrechte. (K)ein Thema in Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit?" durch. Weitere Infos finden Sie hier (PDF-Datei).

Frankfurter Resolution zur Verbesserung der Lebens- und Pflegesituation von gleichgeschlechtlich liebenden, HIV-infizierten und transsexuellen Seniorinnen und Senioren
Am 11. Juli 2009 trafen sich Fachleute der Pflege und Sozialen Arbeit, PraktikerInnen, Interessierte und Betroffene zum Thementag „Leben im Alter – In Würde alt werden - Was Lesben, Schwule und HIV-Infizierte im Alter erwartet und was sie erwarten“ der AIDS-Hilfe Frankfurt/M. Durch die Vorträge und die anschließenden Diskussionen stellten die Teilnehmenden die Notwendigkeit fest, mit ihren Forderungen an die Öffentlichkeit, an die Politik und die Interessenverbände der SeniorInnen und der Pflegebedürftigen heranzutreten. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen an die Landesregierung NRW
Die Kleine Anfrage 3586 der Abgeordneten Andrea Ursula Asch und Barbara Steffens vom Bündnis 90/Die Grünen vom 27. September, "Blutspende dringend gesucht; aber nicht von Schwulen?" finden Sie hier (PDF-Datei).


JUGEND

Studie: LSBT-Jugendliche - gut beraten?
Im Auftrag des Berliner Senats ging die TU Brauschweig der Frage nach, wie sich die Online-Beratungsangebote für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle sowie Transgender (LSBT) gestalten. Bei der Analyse der Online-Beratungsangebote wurde dabei deutlich, dass es hierbei zwei Gruppen gibt: Große Angebote mit hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich an Jugendliche im Allgemeinen wenden – und bei Fragen zur sexuellen Orientierung oder zur Geschlechtsidentität schnell weiterverweisen. Daneben gibt es eher kleine Angebote, die sich direkt an LSBT-Jugendliche richten. Die zweite Angebotsgruppe ist dann auch diese, die von den LSBT-Jugendlichen mit ihren Fragen bevorzugt wird. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Fragen der LSBT-Jugendlichen auf die sexuelle Orientierung oder die Geschlechtsidentität beziehen und nicht auf eine allgemeine Lebensberatung. Um die Qualität des Beratungsangebots für LSBT-Jugendliche zu verbessern, werden neben Fortbildung und Fachaustausch auch eine verstärkte Absicherung der personellen Situation der spezialisierten Angebote empfohlen. Die Studie kann im Internet nachgelesen werden unter www.online-gut-beraten.de.

 

DROGEN & AIDS / STRAFVOLLZUG

Offener Brief der DAH an die Ministerpräsidenten der Länder
Der Bundesvorstand hat einen offenen Brief an die Ministerpräsidenten der Länder geschrieben zum Gesetzesantrag des Landes Nordrhein-Westfalen über den Entwurf eines Gesetzes zur besseren Bekämpfung des Einbringens von Rauschgift in Vollzugsanstalten. Den Wortlaut des Briefs finden Sie unter www.aidshilfe.de, Die dazugehörige Bundesrats-Drucksache 734/09 zum "Entwurf eines Gesetzes zur besseren Bekämpfung des Einbringens von Rauschgift in Vollzugsanstalten" finden Sie hier (PDF-Datei).

 

MÄNNLICHE PROSTITUTION

Dipl.-Sozialarbeiter/-in oder Dipl.-Sozialpädagogen/-in in Essen gesucht (Bewerbungsfrist 30. Oktober 2009)
Die AIDS-Hilfe Essen sucht zum 01. Dezember 2009 eine/n Dipl.-Sozialarbeiter/-in oder Dipl.-Sozialpädagogen/-in für die stationäre Betreuung von männlichen Prostituierten in der „Jungen-WG-Nachtfalke“. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

Mehrere Honorarkräfte in Essen gesucht (Bewerbungsfrist 30. Oktober 2009)
Die AIDS-Hilfe Essen sucht zum 01. Dezember 2009 mehrere Honorarkräfte für die stationäre Betreuung von männlichen Prostituierten in der „Jungen-WG-Nachtfalke“. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

 

TRANSKULTURELLE ORIENTIERUNG

UnterstützerInnen der Email-Kampagne für einen Patentpool für HIV/Aids-Medikamente von Ärzte ohne Grenzen gesucht!
Viele Menschen mit HIV und Aids in ärmeren Ländern haben keinen Zugang zu den Medikamenten, die sie dringend benötigen. Der Patentpool für HIV/Aids-Medikamente von UNITAID kann diese Situation dramatisch ändern. Die internationale medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fordert in einer Email-Kampagne die neun Hersteller der wichtigsten HIV/Aids-Medikamente auf, ihre Patente in einen Pool zu geben. Damit sollen die Konzerne die Verfügbarkeit neuer Medikamente für Millionen Menschen mit HIV und Aids ermöglichen. Unter www.aerzte-ohne-grenzen.de können Sie die Email-Kampagne unterzeichnen und erfahren, wie ein Patentpool funktioniert.

Light of Africa NRW (LoA NRW): Tag der offenen Tür in der LoA-Bildungsakademie, 30. Oktober 2009, ab 15.00 Uhr
In den neuen zusätzlichen Räumlichkeiten in der Königstr. 1, 47798 Krefeld, haben die LoA-Bildungsakademie mit Schulungsräumen für Sprach- und Alphabetisierungsunterricht, das Sekretariat und die Kinderbetreuung ihren neuen Ort gefunden. Light of Africa NRW lädt Sie am 30. Oktober 2009, ab 15.00 Uhr herzlich zum Tag der Offenen Tür ein. Mehr zu Light of Africa NRW erfahren Sie unter www.loa-nrw.de.

Neue Mitarbeiterin für die Vernetzung mit Aidshilfen und anderen KooperationspartnerInnen bei Light of Africa NRW e.V.
Light of Africa NRW freut sich, Ihnen ihre neue Mitarbeiterin vorstellen zu dürfen: Harriet Mulenga-Lindner wird das vorhandene Team als HIV/Aids Community Worker ergänzen. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Unterstützung der Gründung von afrikanischen Selbsthilfegruppen, die Vernetzung mit Aidshilfen und anderen KooperationspartnerInnen, die Zusammenarbeit mit Strukturen der Versorgung und die Präventionsarbeit in afrikanischen Communities. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

Erzieher/in in Krefeld gesucht (Eingang der Ausschreibung: 9. Oktober | Bewerbungsfrist: k.A.)
Light of Africa NRW sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Erzieher/in zur pädagogischen Förderung und Unterstützung (inklusive gezielter Sprachförderung) von Kindern von 0 bis 13 Jahren. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

„Rundreise Migration – Interkulturelle und rechtliche Aspekte in der Beratung“
Die AIDS-Hilfe Essen veranstaltet gemeinsam mit der Deutschen AIDS-Hilfe die „Rundreise Migration – Interkulturelle und rechtliche Aspekte in der Beratung“ am 29. und 30. Oktober 2009. Anmeldungen bis zum 15. Oktober 2009 bei der AIDS-Hilfe Essen. Näheres finden Sie hier (PDF-Datei).

"Multikulti, inter- oder transkulturell!?", 13. – 15. November 2009 in Berlin
Migrantinnen und Migranten sind Teil aller Zielgruppen der HIV-Prävention. Sie kommen aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Manche unterscheiden sich gar nicht von Menschen ohne Migrationshintergrund; manche leben unter Bedingungen, die in der Präventionsarbeit doch der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Der von der Deutschen AIDS-Hilfe und dem Wissenschaftszentrum Berlin veranstaltete Workshop bietet eine Möglichkeit zum Austausch und zur Reflexion der eigenen Präventionsarbeit. Praxisbeispiele der Gesundheitsförderung und HIV-Prävention mit Migrantinnen und Migranten aus der nationalen und internationalen Diskussion dienen als Anregung. Ebenso fließen die Erfahrungswerte der Teilnehmenden in die Diskussion ein. Der Workshop ist offen für alle, die in der HIV-Prävention für und mit Migrantinnen und Migranten arbeiten. Mehr lesen Sie hier (PDF-Datei).

15. Kongress Armut und Gesundheit - "Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld", 4. und 5. Dezember 2009, Berlin
Leider sehr nah am Welt-Aids-Tag (4.–5. Dezember 2009) findet unter dem Motto "Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld" der 15. Kongress Armut und Gesundheit statt. Die Teilnehmenden aus Praxis, Politik und Wissenschaft sollen in über 80 Workshops ihre Erfahrungen und Konzepte zur Verbesserung der Gesundheit armer und ausgegrenzter Menschen diskutieren. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr beim Thema Sexuelle Gesundheit und Migration. Diskutiert werden u.a. "Nationale und internationale Konzepte der HIV-Prävention" und "Die Situation der legalen und illegalisierten Migrantinnen in der Sexarbeit". Mehr entnehmen Sie dem Programmheft (PDF-Datei).

Arbeitshilfe zur Krankenhilfe nach dem Asylbewerberleistungsgesetz von Georg Classen, Stand Mai 2009
Regelmäßig überarbeitet Georg Classen vom Flüchtlingsrat Berlin seine einzigartige Zusammenstellung zur Krankenhilfe nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, die u.a. Anspruchsberechtigte, Anspruchsgrundlagen, Einschränkungen, verschiedene Leistungsbereiche und Fragen des Datenschutzes und der Nothilfe zusammenfasst. Die neueste Überarbeitung vom Mai 2009 finden Sie hier (PDF-Datei).

 

FORTBILDUNG & TERMINE

"Fast 5 Jahre Hartz IV - Die Bilanz" im Rahmen des Tag des PARITÄTISCHEN NRW, 13. November 2009, Wuppertal
Im Rahmen des "Tag des PARITÄTISCHEN NRW" veranstalten die Facharbeitskreise Arbeit & Qualifizierung, Armut & Sozialhilfe und Straffälligenhilfe am 13. November 2009, von 10.00 - 12.30 Uhr für Interessierte aus sozialen Einrichtungen sowie weitere im Paritätischen haupt- und ehrenamtlich Engagierte eine Fachveranstaltung "Fast 5 Jahre Hartz IV - Die Bilanz" in der Stadthalle Wuppertal. Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Paritätische LV NRW Sie herzlichst zu einem Mittagessen und zur anschließend am gleichen Ort stattfindenden Mitgliederversammlung ein. U.a. wird in diesem Rahmen der Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann zu den Delegierten und BesucherInnen sprechen. Die Einladung zur Fachveranstaltung sowie den Programmablauf des Tag des PARITÄTISCHEN NRW finden Sie hier (PDF-Datei).

Der nächste Newsletter erscheint am 28. Oktober 2009
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per Mail an: newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 26. Oktober 2009.

Newsletter-Archiv
Alle Ausgaben dieses Newsletters finden Sie archiviert unter www.nrw.aidshilfe.de.

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