Liebe Leserinnen und Leser,
gerne wollen wir nochmal daran erinnern, dass ihr uns interessante
News, Tipps, Termine, Aktionen vor Ort etc. zusenden könnt, die wir
hier im Newsletter veröffentlichen. Diese einfach per Mail an herzenslust-newsletter@nrw.aidshilfe.de
senden. Der Herzenslust-Newsletter erscheint alle 14 Tage.
Herzenslust-Basistraining am 06. und 07. Juni 2009 in Dortmund
Herzenslust-NRW bietet am 06. und 07. Juni 2009 ein Basistraining
für die Herzenslust-Arbeit an. Das Seminar richtet sich an alle neuen
ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter in der Vor-Ort-Prävention mit
schwulen Männern und Männern, die mit Männern Sex haben. In diesem
Training erhalten die neuen Mitarbeiter alle wichtigen Informationen zu
HIV und STIs sowie deren Übertragungswege. Ein weiterer Schwerpunkt
liegt auf der auf der Gestaltung von Präventionsangeboten in der
Praxis. Das Basistraining findet im KCR Dortmund (Braunschweiger Str.
22, 44145 Dortmund) statt. Die Moderation übernehmen Manuel Izdebski
(AIDS-Hilfe im Kreis Unna) und Michael Wurm (AIDS-Hilfe NRW). Weitere
Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden sich hier (PDF-Datei).
BuT-Grundlagentraining am 13. und 14. Juni 2009 in Bochum
Das Grundlagen-Training für Beratung und Test (BuT) findet am Samstag,
den 13. Juni 2009, von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am Sonntag, den 14.
Juni 2009, von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr in den Räumen der AIDS-Hilfe
Bochum (Harmoniestr. 4, 44787 Bochum) statt. Dieses Training stellt die
Grundlage für die darauf aufbauenden Trainings für Berater und Buddys
dar. Die Teilnahme an zwei Trainings (BuT-Grundlagen + BuT-Berater oder
BuT-Grundlagen + BuT-Buddys) qualifiziert zur Übernahme von Aufgaben im
Projekt BuT.Thematisch geht es vor allem um den HIV-Test, Reduktion des
Infektionsrisikos für HIV und sexuell übertragbare Infektionen sowie um
Techniken der Gesprächsführung. Weitere Infos zu den Inhalten sowie die
Anmeldemöglichkeit finden sich hier (PDF-Datei).
Termine für schwule und bisexuelle Jungs und Männer im Juni 2009 in Essen
Die Information der AIDS-Hilfe Essen über Termine für schwule und bisexuelle Jungs und Männer im Juni 2009 findest du hier (PDF-Datei).
Neue Mitarbeiter im "Mashallah!"-Projekt in Essen
"Mashallah!" ist seit mehreren Jahren das Projekt der AIDS-Hilfe Essen
e.V., das sich gezielt an die Gruppe der schwulen und bisexuellen
Männer mit Migrationshintergrund im Ruhrgebiet richtet. Seit März 2009
arbeiten Murat Özsoy und Muris Podrug (JPG-Datei) als neue Mitarbeiter in dem Projekt "Mashallah!". Die ausführlichere Pressemeldung der AIDS-Hilfe Essen findest du hier (PDF-Datei).
Treffen von POSITHIV HANDELN NRW am 13. Juni 2009 in Duisburg
Am 13. Juni trifft sich POSITHIV HANDELN NRW in den Räumen der
AIDS-Hilfe Duisburg. Die Landesarbeitsgemeinschaft beschäftigt sich
dieses Mal mit den Schwerpunktthemen: EKAF und die Folgen: Positive als
2-Klassengesellschaft!? und der Vorbereitung zum Positiventreffen im
August mit demThema:"Positive in NRW-leben im Schlaraffenland?" Weitere
Informationen gibt es in der Einladung (PDF-Datei) und anmelden kann man sich mit folgendem Formular (PDF-Datei).
www.csd-dortmund.de
Die neue Internetseite zum Dortmunder CSD mit Infos zum STraßenfest,
Rahmenprogramm und vielem mehr ist online. Weitere Infos findest du
unter www.csd-dortmund.de.
Come Together Cup (CTC), 11. Juni 2009, Köln
Am Donnerstag, 11. Juni 2009 (Fronleichnam), findet auf der Jahnwiese
am Kölner RheinEnergieStadion der CTC 2009 statt. Um 8.30 Uhr beginnen
die Fußball-Turniere, um 10.00 Uhr öffnet der Biergarten. Um 16.00 Uhr
steigt dann das traditionelle Promi-Spaßspiel, um 19.30 Uhr setzt das
Showprogramm ein. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss beginnt um 21.00
Uhr auf der Playa in Cologne gegenüber der Jahnwiese die Come Together
Sunset Party, nähere Informationen dazu findest du hier (PDF-Datei).
"Unsere Freiheit hat Geschichte. 40 Jahre CSD"
Die aktuelle Pressemappe des Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. anlässlich des ColognePride 2009 findest du hier (PDF-Datei).
"Ich hätte nie gedacht, mal mit einem Positiven zu ficken"
Ein Abend zum Thema Sex zwischen HIV-negativen und -positiven Menschen,
über geschützten und ungeschützten Sex. Alles so einfach? Andreas und
Wolfgang sind HIV-positiv und -negativ. Sie erzählen offen über ihre
Partnerschaft, auch, was manchmal nicht so einfach ist. Termin ist
Freitag, 5. Juni 2009, 19.00 Uhr im Café der AIDS-Hilfe Düsseldorf
e.V., Johannes-Weyer-Str. 1, 40225 Düsseldorf.Weiter Infos findest du hier (PDF-Datei).
Das neue INFO für BeraterInnen und Präventionisten der Deutschen AIDS-Hilfe
In der aktuellen Ausgabe des INFOS für BeraterInnen und Präventionisten
findent ihr einen kurzen Überblick über das Positionspapier „Therapie
und Prävention“, der Appetit aufs Weiterlesen machen soll, Infos zur
Aussagekraft von HIV-Testergebnissen vom 1. bis zum 90. Tag, einen
Überblick über neue Broschüren der DAH zu den Themen Internet,
Schwangerschaft und Hepatitis sowie eine Stellungnahme zum Fall Nadja
B. Das INFO 49 findest du hier (PDF-Datei).
101 Ideen gegen Rechtsextremismus
In dem Handbuch 101 Projektideen gegen Rechtsextremismus werden
zahlreiche, in der Praxis erprobte Projekte mit Mut machendem Charakter
vorgestellt, um dem Rechtsextremismus das Wasser abzugraben. Weitere
Informationen und Bestellmöglichkeiten findest du hier (PDF-Datei).
"Alles total verweichlichte Tunten hier"
Fast nirgendwo wird so offen gegen Schwule und Lesben gehetzt wie an
Schulen. Jeder zweite Schüler findet es eklig, wenn Männer sich küssen.
Beate und Magnus, beide 18, wurden geoutet - sie haben erlebt, wie
Mitschüler lospöbeln und Lehrer wegschauen. Den Artikel von Dorotheé
Quarz (Spiegel-Online vom 12. Mai 2009) findest du hier (PDF-Datei). Aktuelle Informationen zum Projekt „Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt“ findest du unter www.schule-der-vielfalt.de.
"Mut zum Anderssein und Mut zur Auseinandersetzung mit dem Anderen"
Die Rede von Alexander Popp, Landesgeschäftsführer des Schwulen
Netzwerks NRW e.V., zum Empfang der Präsidentin des Landtags
Nordrhein-Westfalen Regina van Dinther anlässlich des 40. Jahrestages
des „Christopher Street Day“ findest du hier (PDF-Datei).Die Pressemeldung des Schwulen Netzwerk NRW anlässlich des Empfans findest du hier (PDF-Datei).
"Ümit ist schwul, Aleksej ist schwul, Kai auch!" "Ayse ist lesbisch, Nadija ist lesbisch, Vera auch!"
Unter diesem plakativen Titel jeweils in deutsch, türkisch und russisch
steht die Kampagne, die für die Integration und Akzeptanz schwuler und
lesbischer Jugendlicher mit Migrationshintergrund wirbt. Für
Jugendliche ist es immer noch schwer bis unmöglich zu sich und seiner
sexuellen Orientierung zu stehen. Gerade in Migrantencommunitys ist das
Thema Homosexualität bisher oft tabuisiert. Jugend-liche mit
Migrationshintergrund haben es hier als Lesben und Schwule und als
Migranten doppelt schwer. Die Pressemeldung des LSVD zum Kampagnenstart
dindest du hier (PDF-Datei).
Blick zu den Nachbarn: Reflektion der EKAF-Studie in Frankreich
Auch der nationale Aids-Rat in Frankreich hat die EKAF-Studie zur
Grundlage genommen, um seine Strategien zur HIV-Behandlung und
Prävention zu aktualisieren. Während die schweizerische EKAF-Studie
sich noch mit der Infektiösität bei Viruslast unter der Nachweisgrenze
beschäftigte, geht es in den aktuellen Diskussionen nun um die
Bedeutung der Aussagen der EKAF-Studie für die Behandlung und
Prävention. So auch nun in Frankreich. Folgende neue Weichenstellungen
wurden nun vorgenommen: In Kampagnen soll stärker auf die Vorteile der
HIV-Testung und einer dadurch möglichen früheren Behandlung von HIV
hingewiesen werden (1). Die Normalisierung des HIV-Tests in den von HIV
am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen soll unterstützt werden
(2). Die Botschaften über die Nebenwirkungen der antiretroviralen
Therapie sollen in den Hintergrund treten (3). Ärzte sollen darin
geschult werden, auch dann Angebote zur antiretroviralen Therapie zu
machen, wenn Patienten Schwierigkeiten mit der Umsetzung von Safer Sex
haben (4). Der vollständige Artikel in englischer Sprache findet sich hier.
Aus der Wissenschaft: Rauschmittelkonsum und Risikoverhalten
Dass der Konsum von psychoaktiven Substanzen, also Rauschmitteln, und
Potenzmitteln mit der Bereitschaft zusammenhängen, beim Sex höhere
Risiken einzugehen, ist bekannt. Der Zusammenhang zwischen
Substanzkonsum und riskanterem Sex ist kein einfacher Zusammenhang und
auch bisher nicht restlos geklärt. Wie vielschichtig dieser
Zusammenhang ist, kann am Beispiel von Potenzmitteln dargestellt
werden: Werden Potenzmittel als Medikament gegen Erektionsstörungen
eingenommen und kommt es in der Folge zu ungeschütztem Analverkehr, so
ist nicht das Potenzmittel die Ursache für ungeschützten Analverkehr.
Die Ursache ist häufig der (vermeintlich und tatsächlich) erschwerten
Anwendbarkeit von Kondomen bei Erektionsstörungen. Die vorliegende
Studie nun kann keine weiteren Angaben über die Art und Weise machen,
wie Substanzkonsum und Risikoverhalten zusammenhängen. Die
us-amerikanische Studie ist jedoch in der Lagen, die Stärke des
Zusammenhangs nachzuweisen: So gibt es bei immerhin 63 % der
untersuchten Neuinfektionen einen (direkten oder indirekten)
Zusammenhang mit Substanzkonsum. Damit kann diese Studie, die bei MSM
durchgeführt werden, noch einmal das Anliegen von Herzenslust
untermauern, in der Vor-Ort-Arbeit das Feld „Rausch und Risiko“ im
Blick zu behalten. Weitere Informationen finden sich auf Englisch hier: www.aidsmap.com.
Der nächste Newsletter erscheint am 2. Juni 2009
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte sendet diese per Mail an: newsletter@herzenslust.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 1. Juni 2009.
|