Nr. 7 vom 1. April 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

der Frühling ist angekommen! Geben auch Sie sich einen Ruck und nutzen spontan - am morgigen Donnerstagabend - die Gelegenheit zu einem informativen Austausch und einer spannenden Preisverleihung beim Jahresempfang der AIDS-Hilfe NRW im Düsseldorfer Hetjens-Museum: Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr.

Eine weitere interessante Information hat jetzt die Düsseldorfer Landtagsverwaltung bereitgestellt. Die Dokumentation der Landtagsanhörung "AIDS-Politik gestalten" vom 04. Februar 2009 liegt nun vor. Die Dokumentation finden Sie hier (PDF-Datei).

Dirk Meyer
Landesgeschäftsführer

 

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Wanderausstellung "Leben mit Aids – 80 Impressionen" von Jean-Luc-Tissot
"Leben mit Aids – 80 Impressionen" ist eine Ausstellung mit 80 themenbezogenen Collagen von Jean-Luc Tissot mit dazugehörigem Katalog und pädagogischem Begleitmaterial für Schülerinnen und Schüler. Die Niedersächsische AIDS-Hilfe hat die Schirmherrschaft über die Wanderausstellung übernommen. Die Bedingungen für Ausleihe und Nutzung der Wanderausstellung durch Aidshilfen sowie die Kontaktadressen können Sie diesem Flyer (PDF-Datei) entnehmen.


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

Relaunch der Internetseite von POSITHIV HANDELN NRW
Unsere Website www.posithivhandeln.de ist ab morgen mit vielen zusätzlichen Inhalten und geändertem Layout online. Die Seite ist interessanter, informativer und schöner geworden. Neben Informationen zu POSITHIV HANDELN, den landesweiten Positiventreffen, Terminen und Links sind hier ausführliche Informationen zu HIV & Arbeit und HIV & Gesundheit zu finden. Weitere Aktualisierungen folgen in den nächsten Wochen.Wir zeigen hier, welche Möglichkeiten die Positiven-Selbsthilfe in Nordrhein-Westfalen bietet und  informieren über Aktivitäten vor Ort und halten jede Menge Informationen zum Leben mit HIV/Aids bereit. Natürlich ist diese Seite auch für alle Nicht-Positiven gedacht, die helfen wollen, die Situation von Menschen mit HIV/Aids zu verbessern. Egal ob nun Arzt oder Ärztin, Krankenschwester oder –pfleger, Angehöriger eines Positiven oder Medienvertreter: Lasst uns gemeinsam positiv handeln! Weitere Informationen finden Sie unter www.posithivhandeln.de.

AIDS-Hilfe Oberhausen & AIDS-Hilfe Duisburg/Kr. Wesel: Fachgespräch zur HIV-Therapie 2009 „Älterwerden mit HIV/Aids“, 27. Mai 2009, Oberhausen
Glücklicherweise nimmt mit der gestiegenen Lebenserwartung von Menschen mit HIV der Anteil von älteren HIV-PatientInnen kontinuierlich zu. Die AIDS-Hilfe Oberhausen und die AIDS-Hilfe Duisburg/Kr. Wesel veranstalten ein Fachgespräch, das sich der Frage widmet, welche zukünftigen Herausforderungen mit „älteren" PatientInnen verbunden sind. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).


SCHWULE PRÄVENTION

Zeitschriftenartikel zu Beratung und Test (BuT)
Arne Kayser und Michael Wurm stellten in einem Gastartikel für die Wunderantwort den Beratungsansatz im BuT-Angebot vor. Die Wunderantwort ist ein schweizerisches Fachmagazin für lösungsorientierte Beratung. Der Name der Zeitschrift nimmt Bezug auf eine der Techniken der lösungsorientierten Beratung nach Steve de Shazer, die Frage nach dem Wunder einsetzt, um Ziele entwickeln und visualisieren zu können. In dem Artikel zu BuT wird insbesondere darauf eingegangen, wie es mit Ansätzen aus der lösungsorientierten Beratung möglich ist, in einem kurzen Beratungsgespräch zielführende Strategien zur Absenkung des eigenen HIV-Infektionsrisikos zu entwickeln. Der Artikel findet sich hier (PDF-Datei). Die Webseite der Wunderantwort kann hier besucht werden: www.wunderantwort.ch.


FRAUEN & AIDS

Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Aids in NRW am 8. Mai 2009
Das nächste Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Frauen und Aids in NRW findet am 8. Mai 2009 in der AIDS-Hilfe Oberhausen statt. Zusammen mit Ute Lange, Hebamme aus Wuppertal (Referentin) beschäftigt sich die LAG mit den Themen "Schwangerschaft, Neue Mutterschaftsrichtlinien und HIV-Test". Die Einladung zur Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Aids und zum Frauen-Projekte-Treffen Zielgruppenspezifische Prävention in Oberhausen finden Sie hier (PDF-Datei).

Dokumentation zur Fachtagung "Zukunft POSITIV gestalten" am 14. November 2008
Die Dokumentation zur Fachtagung "Zukunft POSITIV gestalten, Frauen und Aids im Jahr 2008" ist online. Die ausführliche Darstellung zu den Themen der Fachtagung: Älter werden mit HIV, Viruslast unter der Nachweisgrenze und Diskriminierung- und (Selbst-) Stigmatisierung steht jetzt zur Verfügung unter www.xxelle-nrw.de.

Frühlings-DHIVA jetzt erhältlich! - Ausgabe Nr. 42 erschienen
Die DHIVA ist seit 1994 ein Mitmach-Magazin für Frauen zu Gesundheit und Aids. In dieser Ausgabe finden Sie u.a. Beiträge zu den Themen Positive Begegnungen, Mikrobizid-Forschung, Gründung eines Frauen-Netzwerks in Österreich sowie Aktuelles und Politisches zur Verbands- und Lobbyarbeit. Wie die DHIVA zu erhalten ist, erfahren Sie hier (PDF-Datei).


DROGEN & AIDS

Diamorphin 1: Erste Lesung zu den Gesetzesentwürfen um Diamorphinbehandlung hat stattgefunden
Der Deutsche Bundestag hat sich am 19. März 2009 in erster Lesung mit den zwei Gesetzesentwürfen und einem Antrag für weitere Untersuchungen im Zusammenhang mit der diamorphingestützten Behandlung opiatabhängiger Menschen beschäftigt. Das schriftliche Protokoll dazu finden Sie hier (PDF-Datei).

Diamorphin 2: NRW und vier andere unionsregierte Länder für Diamorphin als Medikament
Fünf unionsregierte Länder, darunter auch NRW, wollen sich trotz Widerstandes der eigenen CDU/CSU-Fraktion im Bundestag per Bundesratsinitiative für die Zulassung von Diamorphin als Medikament einsetzen. Mehr erfahren Sie aus einem Bericht (PDF-Datei) des WDR-Magazins Westpol vom 29. März 2009.

DHS überarbeitet Einrichtungsdatenbank – Angaben zu den Einrichtungen gefragt
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) bittet Facheinrichtungen um Unterstützung bei der Erweiterung ihrer Internet-Datenbank zum Angebot von Suchthilfeeinrichtungen. Darin werden Einrichtungen erfasst, die sich an spezielle Zielgruppen (Kinder, Frauen, ältere Menschen...) richten. Mitgliedsorganisationen, die Angebote für DrogengebraucherInnen haben können auch aufgenommen werden, da sie das spezifische Angebot für HIV/Aids vorhalten. Kontakt: Frau Rummel, Tel.: 02381/901524, E-Mail rummel@dhs.de. Weitere Informationen zum Projekt der Überarbeitung der Datenbank finden Sie unter www.dhs.de. Die Datenbank in der jetzigen Form finden Sie unter www.dhs.de.

Online-Umfrage für alternative Drogenforschung
In einer Online-Umfrage des Berliner Institutes für Empirische und Interdisziplinäre Drogenforschung (INEIDFO) können sich Interessierte zu Konsumerfahrungen, ihrer Risikoeinschätzung und ihrer Meinung zur Legalisierung oder auch zu einem Verbot von Suchtmitteln wie Alkohol, Tabak oder Cannabis äußern. Die Umfrage ist Teil einer wissenschaftlichen Untersuchung zu diesem Themenbereich und wird bei genügend auswertbaren Daten der Politik angetragen. Die Internetseite der Online-Umfrage finden Sie unter www.drogenforschung-interaktiv.de, weitere Informationen dazu unter  ineidfo.blogspot.com.

Rechtsinformationen für Sucht- und Drogenhilfe per Newsletter
Informationen für Fachkräfte der Sucht- und Drogenhilfe enthält die Internetseite des Juristen Jörn Patzak. Der Staatsanwalt bietet Interessierten regelmäßige Neuigkeiten in einem E-Mail-Newsletter an. Er ist u.a. für die LWL-Koordinationsstelle Sucht als Rechtberater tätig. Informationen dazu finden Sie hier: www.betaeubungsmittelrecht.info.


STRAFVOLLZUG

Alternde Gesellschaft erfordert Anpassung vom Strafvollzug
Die gesamtgesellschaftliche Entwicklung spiegelt sich auch in den Gefängnissen wieder. Das verlangt Anpassung im Justizvollzug, sei es in Zusammenhang mit der Zellenausstattung, der medizinischen Versorgung oder mit der Entlassungsvorbereitung. Einen aussagekräftigen Artikel zum Thema Altern hinter Gittern in Bezug auf NRW finden Sie hier (PDF-Datei).

Jugendstrafvollzug in NRW: Erste Bestandsaufnahme nach der Einführung des JstVollzG, 7. Mai 2009, Köln
Die deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen lädt für den 7. Mai 2009 zu einem Gesprächsabend über den Jugendstrafvollzug nach Einführung des Jugendstrafvollzugsgesetzes in NRW ein. Die Referenten sind Wolfgang Klein, Leiter der JVA Siegburg, und Prof. Dr. Philipp Walkenhorst, Lehrstuhl für Erziehungshilfe und Soziale Arbeit, Universität Köln. Nähere Informationen zur Einladung finden Sie hier (PDF-Datei).


TRANSKULTURELLE ORIENTIERUNG

MigrantInnen in Deutschland: Zentrale Ergebnisse der Sinusstudie 2006-2008
Viele MigrantInnen beklagen die mangelnde Integrationsbereitschaft der Mehrheitsgesellschaft und das geringe Interesse an den Eingewanderten. Dieses und viele andere Ergebnisse finden sich in der Zusammenfassung der Repräsentativuntersuchung des Sinus-Instituts (PDF-Datei). Insgesamt widerlegt diese Studie viele hierzulande verbreitete Negativ-Klischees über die Eingewanderten.


VERSCHIEDENES

Stelle einer Ärztin oder eines Arztes für Dermatologie oder Urologie (19,5-30,5 Wochenstunden) in Köln zu besetzen (Bewerbungsfrist: 22. April 2009)
Die Stadt Köln sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Beratungsstelle zu sexuell übertragbaren Erkrankungen einschließlich Aids des Gesundheitsamts eine Ärztin oder einen Arzt für Dermatologie oder Urologie. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

Stelle eines Sozialarbeiters/einer Sozialarbeiterin bzw. einer Sozialpädagogin/eines Sozialpädagogin (60% einer Vollzeitstelle) in Stuttgart zu besetzen (Bewerbungsfrist: 20. April 2009)
Die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n SozialarbeiterIn/SozialpädagogenIn für verschiedene Arbeitsfelder. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

Stelle eines Sozialarbeiters/einer Sozialarbeiterin bzw. einer Sozialpädagogin/eines Sozialpädagogin (50% einer Vollzeitstelle) in Stuttgart zu besetzen (Bewerbungsfrist: 20. April 2009)
Die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n SozialarbeiterIn/SozialpädagogenIn für verschiedene Arbeitsfelder. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

Stelle eines Sozialarbeiters/einer Sozialarbeiterin (30 Wochenstunden) in Dortmund zu besetzen. (Bewerbungsfrist: 17. April 2009)
Die AIDS-Hilfe Dortmund e.V. sucht für die niedrigschwellige Drogenhilfeeinrichtung „KICK“ zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine/n Sozialarbeiter/in bzw. Mitarbeiter/in mit vergleichbarer Qualifikation. Mehr erfahren Sie hier (PDF-Datei).

Und dann war da noch etwas: Selbsthilfegruppe für Eltern und Angehörige von Konsumentinnen und Kosumenten der Droge Kochsalz
Wie aus gut informierten Kreisen durchsickerte, wird in NRW bald die erste Selbsthilfegruppe für KonsumentInnen und Angehörige der Droge Kochsalz gegründet werden. Sie soll akzeptanzorientiert arbeiten und sich für den geregelten gesundheitsorientierten Gebrauch von Kochsalz im menschlichen Körper einsetzen. Der individuell medizinisch angeglichene Konsum von Kochsalz ist auch für Menschen mit HIV/Aids zum Erhalt ihres Immunstatus relevant. Zugeschnittene Diäten können die Verwertbarkeit von Medikamenten erleichtern und das allgemeine Wohlbefinden fördern. Warum das Kochsalz demnächst unter das BtmG fallen könnte lesen sie hier: www.heise.de.

Der nächste Newsletter erscheint am 15. April 2009
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per Mail an: newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 14. April 2009.

Newsletter-Archiv
Alle Ausgaben dieses Newsletters finden Sie archiviert unter www.nrw.aidshilfe.de.

Impressum | Newsletter abmelden | Newsletter anmelden