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Newsletter April 2009

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Freundinnen und Freunde,

diesen Monat kommt er - der Frühling! Versprochen! Alles neu macht der Mai, aber auch der April hat es in sich. Unsere Website www.posithivhandeln.de geht mit leicht geändertem "Outfit" online, vor allem aber mit vielen zusätzlichen Inhalten, kurz: schöner, interessanter und informativer. Freigeschaltet wird die Seite aus Anlass des Jahresempfangs der AIDS-Hilfe NRW am 2. April 2009. Neben Informationen zu POSITHIVHANDELN, den landesweiten Positiventreffen, Terminen und Links findest Du hier ausführliche Informationen zu HIV und  Arbeit sowie HIV und Gesundheit. Weitere Aktualisierungen folgen in den nächsten Wochen. Du möchtest etwas über Laborwerte wissen, oder wie Du Dich bei POSITHIV HANDELN engagieren kannst? Klick Dich durch: www.posithivhandeln.de.

Lebensversicherungen für HIV-Infizierte
Seit Mitte 2008 besteht auch für Menschen mit HIV und Aids die Möglichkeit eine Lebensversicherung abzuschließen. Dabei wird das Risiko individuell kalkuliert. Grundsätzlich ist sehr darauf zu achten, ob eine Lebensvericherung wirklich optimal für Positive ist, oder ob nicht andere Finanzkonzepte zu bevorzugen sind, die ohne Gesundheitsprüfung und die entsprechenden Aufschläge auskommen. Hierzu eine Meldung der Deutschen AIDS-Hilfe: (pdf-Datei)

Pflegestützpunkte in Nordrhein-Westfalen
Landesregierung, Kommunale Spitzenverbände und Kranken- und Pflegekassen in NRW haben sich über die Bedingungen verständigt, unter denen Pflegestützpunkte in Nordrhein-Westfalen errichtet werden können. Pflegestützpunkte sollen Ratsuchenden Informationen vermitteln und die Vorbereitung und Umsetzung komplexer Hilfearrangements unterstützen. Dies gilt insbesondere für Versorgungspläne, für die unterschiedliche Kostenträger leistungspflichtig sind. Die Pressemeldung des Gesundheitsministeriums findest Du hier (PDF-Datei); die dazugehörige Rahmenvereinbarungen hier (PDF-Datei).

Freie Bilder zu STIs und Co.
Wer schonmal auf einem Aids-Kongress war, wird sie kennen: Unappetitliche Bilder von diversen Gewächsen. Das amerikanische CDC hat nun eine Bilddatenbank mit hochauflösenden Fotos von diversen Infektionskrankheitenaufgebaut. In dieser Datenbank befinden sich auch Fotos der diversen sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Die Datenbank muss jedoch mit den englischen Bezeichnungen der STIs durchsucht werden. Die sogenannte "Public Health Image Library" findet sich hier phil.cdc.gov.

Deutsche AIDS-Hilfe: Papst lädt Schuld auf sich.
Papst-Äußerungen gegen Kondomgebrauch sind unverantwortlich und weltfremd. Berlin, 18. März 2009. Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) kritisiert die im Vorfeld der ersten Afrika-Reise von Papst Benedikt XVI. gemachten Äußerungen gegen den Kondomgebrauch zum Schutz vor einer HIV-Infektion auf das Schärfste. Angesichts des millionenfachen Leids durch HIV und Aids auf dem afrikanischen Kontinent ist die kategorische Ablehnung des Kondoms durch den Vatikan zynisch und menschenverachtend.Die DAH teilt die Kritik vieler Selbsthilfe- und UN-Organisationen wie UNAids: Altersgerechte Information, Aufklärung und der Zugang zu Kondomen und antiretroviralen Medikamenten sind der Schlüssel zur Eindämmung der Aids-Epidemie. Die Deutsche AIDS-Hilfe fordert Papst Benedikt XVI auf, seine kompromisslose Haltung gegen das Kondom aufzugeben und die HIV-Prävention nicht länger zu behindern.Dazu erklärt Tino Henn, Bundesvorstand der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.: „Die Äußerungen von Papst Benedikt, Kondome würden das Aids-Problem in Afrika nicht lösen, sind unverantwortlich. Mit solchen Worten kann keine Botschaft der Hoffnung und Versöhnung nach Afrika gebracht werden, wie es der Vatikan beabsichtigt. Kondome sind unverzichtbarer Teil der weltweiten Aufklärungs- und Präventionskampagnen. Die Botschaft „Kondome schützen vor einer HIV-Infektion“ ist so einfach wie wirksam. Der Vatikan darf die Prävention nicht länger massiv behindern. Er versündigt sich – um die Sprache der Katholischen Kirche zu benutzen – dadurch nicht nur an den Gläubigen, sondern an der gesamten Menschheit.“ Dem ist wohl nichts hinzuzufügen!

Stellungnahme des Community-Boards des 1. Deutsch/Österreichisch/Schweizerischen AIDS-Kongresses (SÖDAK)
Nachdem in den letzten Wochen die Gerüchteküche über die Community-Beteiligung am SÖDAK innerhalb der HIV-Positiven-, der ärztlichen/wissenschaftlichen, aber auch der AIDS-Hilfe-Communities zu einer Hochform aufgelaufen ist gibt es hier nun die Stellungnahme des Community-Boards: (Stellungnahme)

Kongresse und so weiter ...
Eine Übersicht von nationalen und internationalen HIV/Aids-Kongressen findest Du auf der Internetseite der DAGNÄ (Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e. V.) www.dagnae.de.Dort bitte unter: Aktuelles/Kongresse nachsehen!

Dokumentation "Zukunft POSITIV gestalten, Frauen und Aids im Jahr 2008"
Die Dokumentation zur Fachtagung "Zukunft POSITIV gestalten, Frauen und Aids im Jahr 2008" ist online. Die ausführliche Darstellung zu den Themen der Fachtagung: Älter werden mit HIV, Viruslast unter der Nachweisgrenze und Diskriminierung- und (Selbst-) Stigmatisierung kannst Du hier nachlesen (pdf-Datei).

Terminübersicht der landesweiten Positiventreffen 2009
Alle Termine für Landesweite Positiventreffen 2009 und für die Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft POSITHIV HANDELN Terminübersicht 2009. Übrigens ist jeder herzlich eingeladen, einmal bei der LAG reinzuschnuppern, die sich die landesweite Interessenvertretung von Menschen mit HIV/Aids auf die Fahnen geschrieben  hat.

Bitte sendet den Newsletter auch an interessierte Personen weiter!

Frühlingsgrüße aus Köln

Stephan Gellrich
AIDS-Hilfe NRW e.V. Lindenstr.20 50674 Köln
Fon 0221 / 92 59 96 - 0 Fax 0221 / 92 59 96 - 9
Mail to stephan.gellrich@nrw.aidshilfe.de