Nr. 23 vom 12. November 2008

Liebe Leserinnen und Leser,

der Welt-Aids-Tag 2008 naht mit großen Schritten: Am Montag, den 01. Dezember 2008, wird in vielen Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen das Thema HIV und Aids im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße getragen. Vielfältige Aktionen beginnen bereits jetzt im Vorfeld und sicherlich wird das letzte November-Wochenende im Zeichen der Roten Schleife stehen. Die AIDS-Hilfe NRW ist mit dem bereits traditionellen jährlichen WAT-Stand im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf diesmal "hinterher": Am Mittwoch, den 03. Dezember 2008, informieren wir die Landtagsabgeordneten und Besucher des Landtages zwischen 10.00 und 17.00 Uhr zur Aidshilfe-Arbeit in NRW. Schauen sie doch einmal vorbei.

Dirk Meyer
Landesgeschäftsführer


WELT-AIDS-TAG 2008

AIDS-Hilfe Essen: Benefizkonzerte im Rahmen des Welt-AIDS-Tages 2008
Die AIDS-Hilfe Essen e.V. startet Ihre Veranstaltungsreihe im Rahmen des Welt-AIDS-Tages 2008 mit zwei Benefizkonzerten der Gruppe "eigenSinglich" am 07. und 08. November 2008 jeweils um 19.30 Uhr  in der Marktkirche Essen. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei). Eine Übersicht zu weiteren Veranstaltungen der AIDS-Hilfe Essen im Rahmen des diesjährigen Welt-Aids-Tages finden Sie hier (PDF-Datei).

Aids-Hilfe Bonn: 4. Bonner NikoLauf
Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Auf die Plätze, Mützen auf, Start zum Bonner NikoLauf! Und in 2008 nutzen wir dafüf sogar den "echten" Nikolaustag und freuen uns am Samstag, 06. Dezember 2008, auf alle TeilnehmerInnen, die um 15.00 Uhr auf die Strecke gehen! Anmeldungen und die 5 Euro Startspende werden ab 13.30 Uhr am Rheinufer/Höhe Alter Zoll entgegengenommen. Für warme Suppe und Getränke ist gesorgt. Die Firma Baumann Container aus Bonn stellt wieder Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung. Nur die Nioklausmütze nicht vergessen, denn die stellt die Mindestanforderung beim Start dar! Wer keine hat, kann für schlappe 2,50 Euro noch eine an der Anmeldung ergattern. Wilkommen sind aber auch Engel, Rentiere, Weihnachtspakete, etc.! Mehr Infos finden Sie hier (PDF-Datei) oder unter www.nikolauf.de. Eine Übersicht zu weiteren Veranstaltungen der Aids-Hilfe Bonn im Rahmen des diesjährigen Welt-Aids-Tages finden Sie hier (PDF-Datei).


VERBAND / LOBBY

Kuratorium der AIDS-Hilfe NRW
Ende Oktober tagte das Kuratorium der AIDS-Hilfe NRW im Alten Rathaus in Bonn. Christiane Friedrich, langjährige Landesgeschäftsführerin und Staatssekretärin a.D. im Düsseldorfer Umweltministerium, wurde zur Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Aidshilfe Köln: Neue E-Mail-Adresse
Die Aidshilfe Köln hat ab 1. November 2008 eine neue E-Mail-Adresse. Sie lautet: info@aidshilfe-koeln.de.


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / FUNDRAISING

Presseinfo der AIDS-Hilfe NRW vom 10. November 2008
Selbständige bei neuer Krankengeldregelung im Nachteil. Die Absicherung des Krankentagegeldes für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Selbständige fällt ab dem 01. Januar 2009 weg. Dies bedeutet Nachteile vor allem für chronisch Kranke. Die aktuelle Pressemeldung der AIDS-Hilfe NRW vom 10. November 2008 finden Sie hier (PDF-Datei). Den Gesetzestext zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz – GKV-WSG) finden Sie hier (PDF-Datei).


MENSCHEN MIT HIV/AIDS

"Positiv arbeiten!" am 1. Dezember 2008 in Wuppertal
Die Situation von "Menschen mit HIV und AIDS im Erwerbsleben" wurde vom Wuppertaler Arbeitskreis Welt-AIDS-Tag zum diesjährigen Schwerpunktthema gewählt. Es geht um eine Bestandsaufnahme der Gegenwart und auch um eine Vision für die Zukunft. "Positiv arbeiten!" Vernetzung und Erfahrungsaustausch von Menschen mit HIV und AIDS im Erwerbsleben findet am 1. Dezember 2008, 19.30 Uhr, in der AIDS-Hilfe Wuppertal statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier (PDF-Datei).

Termine für Menschen mit HIV/Aids der Aidshilfe Köln für September 2008
Eine aktuelle Terminübersicht der Angebote der Aidshilfe Köln für Menschen mit HIV und Aids im Dezember 2008 finden Sie hier (PDF-Datei).

Netzwerk Kirchliche AIDS-Seelsorge
Das Netzwerk Kirchliche AIDS-Seelsorge ist ein Zusammenschluss von Seelsorgerinnen und Seelsorgern, die im Bereich HIV und Aids tätig sind. Das Netzwerk hat uns gebeten, die NewsletterleserInnen über seine Tätigkeit zu informieren. Anbei finden Sie ein Schreiben des Netzwerks, das v.a. über die Mitgliederzusammensetzung des Netzwerks informiert (PDF-Datei), sowie einen Informationsflyer (PDF-Datei) zu den Angeboten des Netzwerks. Die Flyer zum auslegen können Sie bei kontakt@netzwerk-kirchliche-aidsseelsorge.de bestellen. Weitere Informationen finden Sie unter www.netzwerk-kirchliche-aidsseelsorge.de.


SCHWULE PRÄVENTION

Einladung zum Herzenslust Basistraining Teil I am 30. November 2008 in Siegen
Herzenslust NRW veranstaltet am Sonntag, den 30. November 2008, von 11.00 bis 18.00 Uhr, in den Räumen des andersROOM (Freudenberger Str. 67, 57072 Siegen) den ersten von insgesamt zwei Teilen des Basistraining für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in der Herzenslust-Präventionsarbeit. Die Anmeldunterlagen finden Sie hier (PDF-Datei).

"Alles für'n Arsch" - Vortrag am 02. Dezember 2008, 19.30 Uhr, Aids-Hilfe Bonn
Was sollte man beim Analsex beachten? Welche Sexspielzeuge sind zulässig? Kann man sich bei entsprechenden „Spielchen“ verletzen? Wie entsteht Analkrebs, und kann man sich davor schützen? Wie ist es mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten im Analbereich? Gibt es besondere Pflegehinweise für den Po? Auf diese und andere Fragen gibt Dr. Andreas Bellmunt Zschäpe in seinem Referat fachkundige Antwort. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF-Datei).

Einladung zur Podiumsdiskussion am 17. November 2008 im KOMED | Köln
Die AIDS-Hilfe Köln und das Kölner Gesundheitsamt laden ein zur Podiumsdiskussion "25 Jahre Modell der Kölner Aidsprävention -wie geht es weiter?" einladen. Termin ist der 17. November 2008, 19.00 bis 21.30 Uhr, im KOMED in Köln. Köln gehörte von Anfang an zu den Städten in der Bundesrepublik, die sich besonders aktiv mit den verschiedenen Aspekten von HIV/Aids auseinandergesetzt haben. Bereits in der Anfangsphase der Epidemie wurde in Köln das Zusammenspiel von Gesundheitsamt, Universitätsklinik und freien Trägern in einer Modellkooperation entwickelt, um rasch und angemessen auf die vielfältigen Herausforderungen durch die neue Krankheit reagieren zu können. Weitere Infos finden Sie hier (PDF-Datei).

Unsichtbar?! Fachtag zu Häuslicher Gewalt im Leben von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender
Obwohl Gewalt in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ebenso häufig vorkommt wie in heterosexuellen, taucht das Thema in Beratung und Paartherapie selten auf. Unsichtbar, zumindest für Fachleute außerhalb von lesbisch-schwulen Zusammenhängen, ist auch jene Häusliche Gewalt, die junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender durch ihre Herkunftsfamilie erfahren. Darüber zu referieren und Erfahrungen auszutauschen, ist das Ziel eines interdisziplinären Fachtages, den die Landeskoordinatorin für Anti-Gewalt-Arbeit am 20. November 2008 im RUBICON veranstaltet. Als ReferentInnen konnten Expertinnen und Experten aus Frankfurt, Berlin, Bochum und Köln gewonnen werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.vielfalt-statt-gewalt.de.

Deutsche Aids-Hilfe sucht Anzeigentester
Die Deutsche Aids-Hilfe e.V. (DAH) sucht Männer aus allen Teilen Deutschlands, um ihnen am 28. November in Berlin neue Anzeigen einer Kampagne vorzustellen, die 2009 in schwulen Medien zum Einsatz kommen. "Die Ergebnisse tragen dazu bei, die Werbewirkung der Anzeigen zu testen und die Kampagne weiter zu verbessern", so DAH-Pressesprecher Jörg Litwinschuh. Die DAH zahlt die Reisekosten und das Hotel (eine Übernachtung mit Frühstück), Mittagessen und Getränke sowie eine Aufwandsentschädigung. Interessenten können sich bis zum 23. November 2008 per E-Mail bei Jörg Litwinschuh bewerben: mail@litwinschuh.de.


DROGEN & AIDS

Drogenkonsum jugendlicher Spätaussiedler unter die Lupe genommen
Die neue INDRO-Broschüre "Drogenkonsum von jugendlichen Spätaussiedlern. Migrationsspezifische Aspekte und Drogenhilfepraxis" ist eine praxisnahe Veröffentlichung der niedrigschwelligen akzeptanzorientierter Drogenarbeit. Die Untersuchung zeigt, dass Drogenkonsum ein Bewältigungsversuch sein kann das kritische Lebensereignis Migration subjektiv zu verarbeiten, sie reflektiert weiter das sekundärpräventive Praxis- und Integrationsprojekt "Aufsuchende, stadtteilorientierte, psychosoziale Begleitung und Betreuung von drogenkonsumierenden Spätaussiedlern", welches seit 1999 in Münster gefördert wird. [ISBN 978-3-00-026023-0]. Preis (Ohne Porto): 5,00 EUR, Bestelladresse: INDRO e.V., Bremer Platz 18-20, D-48155 Münster, E-Mail: indroev@t-online.de.

Drogenhilfe zwischen Alt-Junkies und Jungkiffern
Die Arbeitsgemeinschaft Drogenpolititk NRW (AG Dropo) setzt ihr Fachgespräche von 2004 unter dem Titel DROGENHILFE ZWISCHEN ALT-JUNKIES UND JUNG-KIFFERN am 28. November 2008 in Herne fort. Die Tagung, die gemeinsam mit der LWL-Koordinationsstelle Sucht durchgeführt wird will eine Zwischenbilanz zum Entwicklungstand der Versorgungssituation für junge DrogenkonsumentInnen ziehen - mit besonderem Fokus auf praxisrelevante Fragestellungen. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten. Nähere Informationen finden Sie unter www.ag-dropo.de/aktuellesallg.htm.

Newsletter Nr. 23 von akezpt  e.V. ist erschienen
Der neue Online-Newsletter von akzept e.v. dem Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik ist am 3. November 2008 erschienen. Er enthält zahlreiche aktuelle Hintergrundinformationen (in bundesweitem, europäischem oder globalem Kontext) zu verschiedenen Angeboten, Aktivitäten und Entwicklungen, welche die Themen Sucht und Rehabilitation betreffen. Die aktuelle Ausgabe finden sie hier (PDF-Datei).

Jürgen Heimchen erhält den Josh-von-Soer-Preis 2008
Jürgen Heimchen, Vorsitzender des Bundesverbands der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V., erhielt in Berlin den Josh-von Soer-Preis 2008 von akzept e.V. Heimchen spricht sich seit vielen Jahren "kategorisch für die Legalisierung von Drogen aus und meint damit die Übernahme staatlicher Verantwortung bei heute illegalen Substanzen analog zu Alkohol und anderen legalen Drogen", so die Preisbegründung. Er und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter stehen für ein aufrichtiges Wahrnehmen eines unbequemen Themas, das in der Öffentlichkeit nach wie vor als anrüchig gilt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseinformation (PDF-Datei) und der Urkunde (PDF-Datei).


VERSCHIEDENES

Ehrenamtskarte NRW
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Anfang November zusammen mit Städten, Kreisen und Gemeinden des Landes eine landesweit gültige Ehrenamtskarte eingeführt. Mit der Ehrenamtskarte können Angebote in verschiedenen Landes- und kommunalen Einrichtungen vergünstigt wahrgenommen werden, sie gilt aber auch für Angebote von Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Sport. Eine Ehrenamtskarte erhalten Engagierte, die mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung nachweislich tätig sind. Die ersten beiden teilnehmenden Städte sind Gronau und Rheine; Arnsberg, Gütersloh, Mönchengladbach, Mülheim/Ruhr, Münster, Neuss, Ratingen und der Kreis Siegen-Wittgenstein sollen in Kürze starten. Mehr erfahren Sie unter www.ehrenamt.nrw.de.

Der nächste Newsletter erscheint am 26. November 2008
Wir freuen uns über interessante Berichte, Veranstaltungshinweise etc. Bitte senden Sie diese per Mail an: newsletter@nrw.aidshilfe.de. Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 25. November 2008.

Newsletter-Archiv
Alle Ausgaben dieses Newsletters finden Sie archiviert unter www.nrw.aidshilfe.de

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