Oktober 2008
Liebe Leserinnen und Leser,

gleich zweimal und kurz hintereinander wurde im Herbst in NRW gewählt: Die Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Aids wählte Natalie Rudi (AIDS-Hilfe Oberhausen) und Annette Ritter (Aids-Hilfe Münster) einstimmig zu ihren Sprecherinnen. Eine andere LAG-Frau ist seit September Mitglied im Landesvorstand der AIDS-Hilfe NRW. Die Delegierten der Mitgliederversammlung wählten Lena Arndt von der AIDS-Hilfe Paderborn in den Vorstand des Landesverbandes.

Ich möchte Sie heute auch noch einmal auf die Fachtagung „Zukunft POSITIV gestalten! Frauen und Aids im Jahr 2008“ am 14. November 2008 in Duisburg aufmerksam machen. Es gibt noch freie Plätze und ich freue mich über weitere Anmeldungen.

Auch ein Besuch der Internetseite www.xxelle-nrw.de lohnt sich wieder. Dort stellen wir Ihnen das Frauen- und Familienzentrum der AIDS-Hilfe Köln e.V. vor

Viel Spaß beim lesen des Newsletters wünscht Ihnen
Petra Hielscher
Frauen und Aids
AIDS-Hilfe NRW e.V.

Veranstaltungen
Fachtagung „Zukunft POSITIV gestalten!
Die Anmeldefrist wurde verlängert.
Am 14. November 2008 findet die Fachtagung „Zukunft POSITIV gestalten! Frauen und Aids im Jahr 2008“ in Duisburg statt. Sie richtet sich an Frauen und Männer, die als BeraterInnen oder MultiplikatorInnen tätig sind. Sie will aber auch Frauen mit HIV ansprechen, die ihre Zukunft positiv gestalten wollen.
Die Fachtagung bietet die Möglichkeit, sich mit den folgenden Themen auseinander zu setzen:
- Älter werden mit HIV
- Viruslast unter der Nachweisgrenze
- Diskriminierung und (Selbst-) Stigmatisierung
Den Flyer zur Fachtagung finden Sie hier (pdf-Datei).

Wahlen
Die Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Aids in NRW wählte am 20. September zwei neue Sprecherinnen und gratuliert beiden herzlich! Weitere Informationen finden Sie hier (pdf Datei).

Die Mitgliederversammlung der AIDS-Hilfe NRW e.V. wählte am 13. September einen neuen Landesvorstand. Lena Arndt wird sich im Vorstand für das Thema Frauen und Aids in NRW engagieren. Die Beraterin der AIDS-Hilfe Paderborn ist seit vielen Jahren in der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und Aids aktiv. Die Presseinfo der AIDS-Hilfe NRW finden Sie hier (pdf-Datei).

Veröffentlichungen
Die neue DHIVA ist erschienen

In der aktuellen Ausgabe finden Sie Artikel zu den Themen Prävention: Was ist erlaubt und was funktioniert? – Rückenschmerzen wegen HIV? – Über den Tellerrand: Was macht das Projekt Thabang in Südafrika? – Gesundheit: Was trägt Salz dazu bei? Weitere Informationen zum Bezug der DHIVA finden Sie hier (pdf-Datei).

AIDS und Arbeit/Beschäftigung
Umfrage des bundesweiten Netzwerk Frauen und AIDS
Die Fragebogenaktion zum Thema "AIDS und Arbeit" bei Frauen mit HIV wurde noch einmal verlängert. Um noch weiteren Frauen die Möglichkeit einer Beteiligung zu geben, wurde der letzte Rücksendetermin bis zum 25. November 2008 verlängert.
Es wäre schön, wenn noch viele Frauen die Gelegenheit nutzen würden, zu dieser wichtigen Umfrage beizutragen. Hier finden Sie das Anschreiben (pdf-Datei) und den Fragebogen (pdf-Datei).

HIV und Schwangerschaft - DAIG verbessert Datenlage
Deutsches HIV-Schwangerschaftsregister

Pro Jahr werden in Deutschland etwa 200 – 250 HIV-exponierte Kinder geboren. Die Daten zu den Schwangerschaften und dem so genannten Outcome der Kinder werden bis heute weder standardisiert dokumentiert noch zentral gesammelt. Eine wissenschaftliche Gesamtauswertung wie auch  ein Datenabgleich auf internationaler Ebene sind daher kaum möglich.
Eine solche Auswertung wäre aber wichtig, um frühzeitig Rückschlüsse auf die Effektivität und Verträglichkeit von antiretroviralen Therapiestrategien in der Schwangerschaft für Mutter und Kind zu ermöglichen.
Dies wird nun geändert: Im Rahmen eines nationalen Registers sollen in Deutschland zukünftig die entsprechenden Daten standardisiert erfasst und ausgewertet werden.
Die Daten werden nach abgeschlossener Schwangerschaft anonymisiert  und enstrechend der RKI-Codierung von den interdisziplinären Teams der einzelnen Zentren dokumentiert und an das zentrale Schwangerschaftsregister weitergeleitet.
Die Daten aus dem Deutschen HIV-Schwangerschaftsregister sollen dann in das internationale Schwangerschaftsregister in den USA überführt werden. Bislang wird dahin nur ein Bruchteil der Schwangerschaften aus Deutschland gemeldet.
Das Deutsche HIV-Schwangerschaftsregister wird damit zur Qualitätssicherung in der Betreuung HIV-positiver Schwangerer und ihrer Kinder auf nationaler und internationaler Ebene beitragen. Die Umsetzung wird in enger Kooperation mit der Arbeitsgruppe Aerztinnen und AIDS  der DAIG erfolgen.
Die standardisierten Dokumentationsbögen sollen ab September 2008 allen HIV- Schwerpunktbehandlern, Gynäkologen, geburtshilflichen HIV-Schwerpunktkliniken und angeschlossenen Pädiatern zugänglich gemacht werden.
Quelle: www.daig.de und www.3A-net.de

 
 
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